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Bischmisheim verpasst im Duell Vize gegen Meister knapp die Revanche

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Priskila Siahaya verlor knapp im Einzel. Foto: Thomas Wieck

Die Badminton-Asse des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim haben die erhoffte Revanche zum Start in die neue Bundesliga-Saison verpasst. Im Spitzenspiel Vizemeister gegen Meister unterlagen sie am Sonntag in der heimischen Joachim-Deckarm-Halle dem 1. BC Wipperfeld knapp mit 3:4. Anders als im verlorenen DM-Endspiel im April, das ebenfalls mit 4:3 an Wipperfeld gegangen war, schwächelte der BCB diesmal vor allem im Herrendoppel.

„Wir haben es nicht gut genug gemacht und müssen den Fehler bei uns suchen“, sagte Peter Käsbauer, der Teammanager des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim, nachdem seine Mannschaft am Sonntag mit einer Niederlage im Topspiel in die neue Bundesliga-Runde gestartet war. In der Neuauflage des letztjährigen Endspiels um die deutsche Mannschafts-Meisterschaft zog der BCB gegen den 1.BC Wipperfeld wie schon im vergangenen April in Stuttgart erneut mit 3:4 den Kürzeren.

„Wir hätten zumindest ein Herrendoppel gewinnen müssen“, ergänzte Käsbauer nach dem Duell des Vizemeisters gegen den Meister. Bei den Gästen war der Ex-Saarbrücker Marvin Seidel entgegen allen Erwartungen doch mit von der Partie. Zusammen mit seinem französischen Partner Arnaud Merkle sicherte Seidel dem Titelverteidiger mit einem klaren 11:5, 11:5 und 11:8 über die neu zusammengestellte BCB-Paarung um Ruben Jille und Neuzugang Julien Maio souverän den Punkt im ersten Herrendoppel. Weil auch das zweite Herrendoppel eine eindeutige Angelegenheit zugunsten der Gäste war, war die Hypothek für Bischmisheim letztlich zu hoch.

„Marvin und der Franzose haben im ersten Herrendoppel einfach sehr gut gespielt. Dennoch müssen wir im Doppel generell bessere Leistungen bringen. Johannes und ich hatten nicht den besten Tag, daher war unsere Partie eine zu klare Sache für den Gegner“, sagte Käsbauer mit Blick auf seine deutliche 6:11, 6:11, 6:11-Niederlage an der Seite von Johannes Pistorius im zweiten Herrendoppel gegen Adam Mendrek und Gregory Mairs. Weil auch das Saarbrücker Mixed um die Neuzugänge Linda Efler und Maio beim 8:11, 4:11, 7:11 gegen die eingespielte englische Paarung um Jenny Moore und Mairs klar den Kürzeren zog, war hinten raus nur noch ein Punkt für die Gastgeber möglich. Den immerhin konnte der dritte eingesetzte BCB-Neuzugang seinem neuen Team mit starker Moral und einer tollen kämpferischen Leistung noch sichern: Der Niederländer Mark Caljouw schaffte im Duell mit Wipperfelds Franzosen Merkle nach 0:2-Satzrückstand noch ein Comeback und siegte schließlich in fünf Durchgängen mit 7:11, 3:11, 11:3, 11:4, 11:9 und rettete beim Heimauftakt in der Joachim-Deckarm-Halle zumindest einen Punkt. „Mark hat sich toll zurückgekämpft“, lobte Käsbauer den holländischen Neuling.

Als eine Bank für den BCB erwies sich am Sonntag einmal mehr Daniel Nikolov. Der Bulgare drehte seine Partie gegen Samuel Hsiao nach 1:2-Satzrückstand noch um und sicherte den Saarbrückern mit seinem 7:11, 14:12, 5:11, 11:4 und 11:8-Erfolg einen weiteren Zähler. Den dritten Sieg des Tages holte das Damendoppel um Efler und Stine Küspert. Sie schlugen Line Hojmark Kjaersfeldt und Moore in vier Sätzen mit 8:11, 11:9, 11:8, 11:9. Somit war der enge Vergleich im Dameneinzel letztlich das entscheidende Zünglein an der Waage zugunsten des Meisters: Trotz einer insgesamt starken Leistung musste sich BCB-Einzelspezialistin Priskila Siahaya Wipperfelds Dänin Hojmark Kjaersfeldt in fünf Durchgängen knapp mit 11:7, 10:12, 12:14, 11:4 und 9:11 geschlagen geben. Besonders bitter dabei: Siahaya hatte sowohl im zweiten wie auch im dritten Durchgang jeweils eigene Chancen zum Satzgewinn, konnte diese aber nicht nutzen. „Priskila hat richtig gut gespielt, sich aber leider nicht für ihre starke Leistung belohnt“, befand Käsbauer.

So reichte es für den Vizemeister zum Auftakt also nur zu einem Zähler, über der Teammanager sagte: „Ein Punkt ist für uns am Ende okay – damit können wir leben, zumal wir wie gesagt noch Luft nach oben haben“, ergänzte Käsbauer. Dennoch erhöht der kleine Fehlstart bereits den Druck auf den zehnfachen deutschen Champion, schließlich geht es in zwei Wochen im nächsten Heimspiel mit dem SV Fun-Ball Dortelweil gegen den nächsten Topgegner und Geheimfavoriten auf die Meisterschaft. In der Vorsaison war der BCB in der regulären Zeit hinter den Hessen auf Rang drei gelandet. Soll das diesmal anders aussehen und die direkte Qualifikation nicht schon früh gefährdet werden, muss in den kommenden beiden Heimspielen – einen Tag nach Dortelweil wartet am Sonntag, den 25. September der Heimvergleich mit dem 1. BC Beuel (jeweils 15 Uhr). „Die Partie gegen Wipperfeld hätte auch 4:3 für uns ausgehen können. So müssen wir jetzt zusehen, dass wir unsere nächsten beiden Heimspiele gewinnen“, blickte Käsbauer voraus.

dbe

Beuel nahe am ersten Punkt vorbei

BC Beuel

Die zweite Mannschaft des 1. BC Beuel hatte sich den Start in der zweiten Badminton-Bundesliga sicherlich etwas anders vorgestellt. Am Samstag unterlag die Truppe von Cheftrainer Marc Krieger mit 2:5 bei der Reserve des 1. BC Wipperfeld, am Sonntag kehrte die Mannschaft mit einer gänzlich knappen und unglücklichen 3:4-Niederlage vom Gastspiel beim BC Hohenlimburg zurück.

Dass es mit einem Sieg gegen die sehr starken Gastgeber aus Wipperfeld II ganz schwer werden würde, war allen Beteiligten bereits im Vorfeld klar. Und trotzdem kratzte der Beueler Nachwuchs an einer Überraschung. Hätte Beuels Sanjeevi Padmanabhan Vasudevan im ersten Herreneinzel einen seiner Matchbälle im fünften Satz gegen Jugendnationalspieler Aaron Sonnenschein genutzt, wäre bei einer 3:4-Niederlage immerhin ein Punkt rausgesprungen. So aber wendete sich das Blatt und Beuel konnte lediglich Erfolge durch die Siege des ukrainischen Neuzugangs Anna Mikhalkovan im Dameneinzel (12:10, 13:11, 11:7) und im zweiten Herrendoppel durch Moritz Rappen/Sanjeevi Padmanabhan Vasudevan (4:11, 11:9, 12:10, 13:11) vorweisen.

Extrem eng ging es am Sonntag in Hohenlimburg zu und es war wie verhext aus Beueler Sicht. Alle vier Doppelbegegnungen wurden in fünf Sätzen verloren und Beuel lag bereits mit 0:4 im Hintertreffen. Die Beueler Nachwuchsmannschaft bewies im Anschluss große Moral, steckte nicht auf. Sanjeevi PV sicherte den ersten Punkt im ersten Herreneinzel, Anna Mikhalkovan zog im Dameneinzel durch einen deutlichen Dreisatzerfolg nach und Lennart Konder gelang im zweiten Herreneinzel durch seinen 11:4, 11:4, 11:9-Erfolg der dritte Sieg für Beuel. Durch die 3:4-Niederlage sicherte sich Beuel immerhin einen Punkt, sehr zur Freude von Mannschaftsführer Luis La Rocca: „Es wäre mehr möglich gewesen, aber die Liga scheint stärker zu sein als ich dachte. Wir haben uns sehr über unsere Aufholjagd in Hohenlimburg gefreut.“

Henning Bock

Bischmisheim startet mit dem Topspiel gegen Meister Wipperfeld

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Peter Käsbauer (links) in der kommenden Saison Spieler und Teammaneger. Foto: Thomas Wieck

Die Badminton-Asse des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim starten am Sonntag um 15 Uhr in der Joachim-Deckarm-Halle mit dem Kracher gegen den amtierenden Meister 1.BC Wipperfeld in die neue Bundesliga-Saison – und wollen sich beim schnellen Wiedersehen für die jüngste Finalniederlage im Kampf um den Titel revanchieren.

Die neue Spielzeit in der Badminton-Bundesliga beginnt für den 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim mit einem Kracher: An diesem Sonntag kommt es in der Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle im ersten Saisonspiel direkt zur Neuauflage des jüngste Endspiels um die deutsche Meisterschaft, wenn um 15 Uhr der Titelverteidiger 1. BC Wipperfeld seine Aufwartung macht. Die Gäste aus dem Oberbergischen hatten sich Ende April beim Final Four in Stuttgart erstmals den Meistertitel gesichert. In einem dramatischen Finale schwangen sie sich nach einem zwischenzeitlichen 1:3-Rückstand zu einer starken Aufholjagd auf – und gaben dem BCB, der zuvor drei Mal in Folge den Titel eingefahren hatte, doch noch mit 4:3 das Nachsehen. Beim schnellen Wiedersehen im Duell Vizemeister gegen Meister möchten sich die Saarbrücker nun direkt für diese bittere Endspielpleite revanchieren. „Ich denke, dass Wipperfeld und wir uns auf Augenhöhe bewegen und sicherlich erneut die Topkandidaten auf den Titel sind. Allerdings darf man auch den SV Dortelweil nicht aus den Augen lassen. Sie sind für mich ein Geheimfavorit, nachdem sie sich mit Yvonne Li nochmal klar verstärkt haben“, sagte Bischmisheims neuer Teammanager Peter Käsbauer, der dem BCB auch als Spieler weiterhin erhalten bleibt.

Nachdem sich der Vizemeister mit drei starken Neuzugängen verstärkt hat, geht er mit einem klaren Vorhaben in die neue Bundesliga-Saison: „An unseren Zielen hat sich nichts geändert. Wir wollen wieder um die Meisterschaft spielen. Nach der so knappen Finalniederlage in der Vorsaison wollen wir jetzt wieder angreifen und uns den Titel nach Möglichkeit zurückholen“, so Käsbauer. Mit einem guten Start in den beiden Topspielen, die gleich zu Saisonbeginn anstehen, wollen die Saarbrücker dabei direkt ein Zeichen setzen. Zwei Wochen nach dem Auftakt gegen Wipperfeld wartet im Heimspiel gegen Final Four-Halbfinalist Dortelweil gleich das nächste Spitzenduell. Gegen den Meister muss der BCB am Sonntag auf Nationalspielerin Isabel Lohau verzichten, die nach zahlreichen internationalen Turniereinsätzen eine schöpferische Pause einlegt. Gleiches gilt auf Wipperfelder Seite für die Nationalspieler Mark Lamsfuß, der mit Lohau zuletzt bei der Weltmeisterschaft in Tokio sensationell die Bronzemedaille im Mixed erspielt hatte, und den Ex-Bischmisheimer Marvin Seidel aus St. Ingbert.

Trotz der wichtigen Ausfälle auf beiden Seiten erwartet der BCB-Vorsitzende Frank Liedke zum Saisonstart eine Begegnung auf Spitzenniveau: „Beide Vereine haben viele gute Spieler auf hohem Niveau“, sagt er. Etwa Nationalspielerin Linda Efler, die vom SC Union Lüdinghausen ins Saarland gewechselt ist und gegen Wipperfeld ihr Debüt im Bischmisheimer Dress geben wird. Bei den Herren könnten die starken Neuzugänge Mark Caljouw, der Niederländer war 2021 WM-Viertelfinalist im Einzel, und Julien Maio aus Frankreich ihr Debüt für die Saarbrücker geben. „Wir wollen schon zusehen, dass der Pokal in seine Heimat kommt“, sagt BCB-Boss Liedke über die Ziele des zehnfachen Deutschen Meisters, der diese beeindruckende Titelsammlung seit der Premierenmeisterschaft 2006 erstellt hat. Gegen Wipperfeld will Bischmisheim am Sonntag gleich ein Ausrufezeichen in diese Richtung setzen.

dbe

Wipperfeld gewinnt das Endspiel der “Final-Four”

Das Mixed gab den Ausschlag für den Titelgewinn. Nachdem Titelverteidiger Bischmisheim schon 3:2 führte, holte Wipperfeld unbeirrt auf. Beim Stande von 3:3 führten die Wipperfelder Mark Lamsfuß und Jenny Moore gegen Ruben Jille und Isabel Lohau bereits mit zwei Sätzen mit 11:8, 11:3. Die Bischmisheimer wehrten sich, unterlagen jedoch mit 10:12 im dritten Satz. Wipperfeld ist danach Meister!

https://b.aufschlagwechsel.de/

Mit viel Pech beendete Beuel II die Saison

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BC Beuel II. Foto: BC Beuel

Mit dem letzten Heimspiel Wochenende am 19. und 20. März beendete der 1. BC Beuel 2 die Saison 2021/22.

Das Team hatte dieses Wochenende keine leichte Aufgabe vor sich, da sie die topplatzierten Mannschaften in der Tabelle, den TV Refrath 2 und den 1 .BC Wipperfeld 2 erwarteten. Trotz starkem Kampfgeist und einer leicht geschwächten Mannschaft mussten die Bonner zwei Niederlagen einstecken. Die Partie am Samstag gegen Refrath ging 2:5 aus und am Sonntag hieß es am Ende 1:6 gegen Wipperfeld.

Rückblickend auf die Saison kann das junge Team aber sehr stolz auf ihre Leistung sein. Mit vielen Höhen und Tiefen beendet die zweite Mannschaft des 1. BC Beuel 2 die Saison 2021/22 auf dem neunten Platz in der Tabelle. Von grandiosen Siegen bis hin zu bitteren Fünfsatz-Niederlagen, Corona-Ausfällen, Verletzungen und Aushelfen in anderen Mannschaften war alles dabei. Es muss jedoch auch dazu gesagt werden, dass die Platzierung in der Tabelle nicht das widerspiegelt, was in dieser Saison von allen Spieler*innen geleistet wurde. Aufgrund einer umstrittenen Regelauslegung wurden kurz vor dem letzten Spieltag insgesamt vier Spiele des 1. BC Beuel 2 rückwirkend umgewertet. Aktuell wird noch geprüft, ob die Umwertung rechtens war.

Die Vision des Vereins war und ist es junge Spieler*innen einsetzen, um ihnen die Chance zu geben, Erfahrungen zu sammeln und sich weiterzuentwickeln. Der 1. BC Beuel ist dabei optimistisch dies auch in der kommenden Saison wieder umsetzen zu können. Mit Team 1-3 sind die Bonner nun in den ersten drei deutschen Ligen vertreten!

Das Team 2 bedankt sich für die Unterstützung von allen Helfer*innen und Zuschauer*innen, die wieder einmal eine tolle Saison ermöglicht haben. Wir blicken schon mit voller Vorfreude auf die kommende Saison 2022/23!

Katja Holenz und Nina Becker

Keine leichte Aufgabe für Beuel II

Beuel II vor den letzten Spielen in der 2. Bundesliga Nord. Foto: BC Beuel

Das wird keine leichte Aufgabe für die Beueler. Am Samstag, 19.03. um 18:00 Uhr gegen TV Refrath 2 und Sonntag, 20.03. um 11:00 Uhr gegen 1.BC Wipperfeld 2 spielt die zweite Mannschaft die letzten beiden Spiele der Saison in heimischer Halle.

Trotz einiger Corona- und verletzungsbedingter Ausfälle konnte sich das Team auf den siebten Platz in der Tabelle positionieren. Refrath ist momentan auf dem zweiten Platz und Wipperfeld ist auf dem dritten Platz in der Tabelle. In der Hinrunde haben die Beueler gegen Wipperfeld 3:4 in einem spannenden Spiel verloren. Der Spielendstand gegen Refrath war 2:5. Das soll sich jedoch dieses Mal ändern. Mit einem starken und energiegeladenen Team tritt die zweite Mannschaft an.
Nach einem Wochenende Pause und guten Trainingseinheiten in den letzten zwei Wochen sind die Beueler bereit, noch einmal ihr Bestes vor heimischem Publikum zu geben.

Katja Holenz

Stark gekämpft, aber gegen starken Gegner verloren

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Logo Beuel
Am neunten Spieltag letzten Samstag musste die 1. Mannschaft des BC Beuel auswärts eine herbe Niederlage einstecken. Endspielstand gegen Wipperfeld war 0:7.
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Die durch Spielerausfälle stark geschwächte Mannschaft traf auf den starken Tabellenzweiten 1.BC Wipperfeld und hatte, wie erwartet, nicht punkten können. Mit Unterstützung von Spielern aus der zweiten Mannschaft hat das Team unermüdlich gekämpft, und es gab auch beim Damendoppel und beim Herreneinzel von Sraya Padmanabhan Vasudevan berechtigte Hoffnungen, diese beiden Spiele holen zu können. Zum Schluss gingen diese beiden Spiele dann aber doch an den BC Wipperfeld.

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Der BC Beuel lässt sich von diesem Ergebnis jedoch nicht unterkriegen und bereitet sich jetzt voller Energie und hoch motiviert auf das nächste Doppelspielwochenende am 18. und 19. Dezember gegen Blau-Weiss-NMS Wittorf und den TSV Trittau vor. Beide Spiele finden vor hoffentlich zahlreichem heimischem Publikum (falls Corona es zulässt) in der Erwin-Kranz-Halle in Bonn Beuel statt und sind die letzten in diesem Jahr. Das Team wird alles daransetzen, das Jahr mit einem positiven Ergebnis zu beenden, um mit einem guten Polster in das nächste Jahr zu starten. Gisela Waschek

Wipperfeld stark in eigener Halle

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Logo Wipperfeld
Zwei Spiele des vierten Spieltages fanden heute in der 1. Bundesliga statt. dabei gelang Wipperfeld ein 6:1-Erfolg, der ihnen drei Punkte einbrachte. Teuer verkaufte sich Aufsteiger Jena. In eigener Halle unterlagen sie Trittau mit 3:4 und konnten damit einen Punkt für sich verbuchen.

1. Bundesliga 2021/2022

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätzeDifferenz
102018249109311
2SV Funball Dortelweil02016447108322
30201644196443
40201193385554
50201192977635
60209112572686
70207132162787
80208121951899
9SG Schorndorf0209111955858
10020416124010010
11Jena02011951512511
12Frei00000000

Der Meister startet mit einem Ausrufezeichen

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Logo Bischmisheim
Badminton-Bundesligist 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim hat einen starken Start in die neue Saison hingelegt: Nach dem 7:0-Auftakt gegen den 1.BC Beuel gab es bei der Rückkehr von Marvin Seidel ein 4:3 gegen Vizemeister 1. BC Wipperfeld. Zwei Auftritte vor Heimpublikum, zwei Siege und direkt wieder die Tabellenführung: Mit dem Start in die neue Bundesliga-Saison können die Badminton-Asse des 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim bestens leben. „Das war ein sehr gelungener Auftakt für uns – so kann es gerne weitergehen“, zeigte sich Nationalspielerin Isabel Herttrich nach dem Doppelauftritt in der Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle rundum zufrieden. Am Samstag glückte dem BCB mit einem glatten 7:0-Erfolg über den 1. BC Beuel ein perfekter Einstieg in die neue Bundesliga-Runde. Tags darauf gingen die Bischmisheimer auch aus der Neuauflage des jüngsten Meisterschafts-Endspiels als Sieger hervor: Gegen den 1. BC Wipperfeld um den langjährigen Saarbrücker Marvin Seidel, der vor der Saison die Seiten gewechselt hatte, behauptete sich der BCB knapp mit 4:3.
„Es sind viele Gefühle und schöne Erinnerungen, die ich mit dem BC Bischmisheim und der Halle hier verbinde“, sagte Seidel am Rande des Spitzenduells, das er im vergangenen Juni im Finale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft noch erfolgreich mit dem BCB bestritten hatte. Im Vergleich zum damals klaren 4:1-Sieg der Saarbrücker lief es diesmal deutlich spannender – was auch an Seidel lag. Gemeinsam mit seinem langjährigen Partner Mark Lamsfuß entschied der 25-jährige Olympiateilnehmer das erste Herrendoppel gegen Bischmisheims neuen Dänen Frederik Søgaard und Ruben Jille nach drei hart umkämpften Sätzen am Ende doch glatt mit 12:10, 11:9 und 11:8 für sich und feierte damit für sich persönlich eine gelungene Rückkehr an die alte Wirkungsstätte.
Dass am Ende des Tages aber der BCB erneut die Nase vorne hatte, lag nicht zuletzt an Nationalspielerin Herttrich. Stine Küspert und die 29-Jährige zeigten im Damendoppel eine starke Leistung und bezwangen Wipperfelds Jenny Moore und Thuc Phuong Nguyen klar mit 11:5, 11:3, 11:8. Später holte Herttrich an der Seite des Niederländers Jille auch den entscheidenden Sieg im gemischten Doppel: Die Saarbrücker Paarung wies Moore und Jones Ralfy Jansen glatt mit 12:10, 11:4 und 11:3 in die Schranken. Zuvor hatten der zweite dänische Neuzugang Mads Christophersen und Daniel Nikolov in den Herreneinzeln die Weichen für den BCB weiter auf Sieg gestellt. Christophersen ließ Wipperfelds Tschechen Adam Mendrek klar mit 11:5, 11:4, 11:9 abblitzen. Der Bulgare Nikolov gewann seine Partie gegen Samuel Hsiao nicht minder souverän mit 11:5, 11:7, 11:6. Somit konnten die Saarbrücker die Niederlagen im zweiten Herrendoppel und im Dameneinzel letztlich verschmerzen: Johannes Pistorius und Peter Käsbauer mussten sich nach eigener 2:1-Satzführung Jansen und Gregory Mairs mit 11:8, 10:12, 11:6, 6:11 und 8:11 beugen. Priskila Siahaya fand gegen die estnische Topspielerin Kerstin Kuuba zu selten zu ihrem Spiel und unterlag klar mit 3:11, 4:11, 12:10 und 5:11. „Es war wie erwartet sehr spannend. Wir sind froh, dass wir das bessere Ende für uns hatten und so gleich auch ein Zeichen setzen konnten“, sagte Herttrich nach dem zweiten Sieg im zweiten Heimspiel.
Am Samstag hatte sie gegen Beuel ebenfalls zwei Punkte zum überaus klaren 7:0-Erfolg beigesteuert. Im Damendoppel gewann sie mit Siahaya mit 11:3, 9:11, 11:6 und 11:7 gegen Hannah Pohl und Katja Holenz. Im Mixed gab sie an der Seite von Søgaard gegen Pohl und Matthew Clare ebenfalls nur einen Satz ab – 11:4, 9:11, 11:4, 11:5 hieß es am Ende. „Für den ersten Test hat das schon sehr gut funktioniert“, befand Herttrich nach ihrem ersten Auftritt mit dem neuen Dänen. Zuvor hatte der 24-jährige Søgaard zusammen mit Jille ein gelungenes Debüt im BCB-Dress hingelegt. Beide gewannen gegen Clare und Zach Russ 11:7, 11:6, 11:5. Auch Landsmann Christophersen führte sich mit dem 11:7, 11:8, 11:6 über Felix Hammes erfolgreich ein. Die weiteren Punkte zum Bischmisheimer Kantersieg steuerten das Herrendoppel Pistorius und Käsbauer (3:2-Sieg über Hammes/David Salut), Siahaya mit ihrem glatten Dreisatzerfolg über Holenz sowie Nikolov im Herreneinzel bei. Der Bulgare schlug Russ in vier Durchgängen 11:4, 11:3, 11:13 und 11:2. „Wir freuen uns, dass wir den Auftakt so locker flockig über die Bühne gebracht haben“, resümierte hernach Herttrich. „Es war richtig cool mit unserem leicht veränderten Team. Wir verstehen uns alle sehr gut und haben direkt gut zusammengefunden.“ Als schöne Erfahrung wertete Herttrich die Tatsache, dass der BCB zum Auftakt auch wieder von einigen Zuschauern auf den Rängen der Deckarm-Halle unterstützt wurde – und die dürften die Halle nach zwei gelungenen Auftritten des amtierenden Meisters jeweils zufrieden verlassen haben. Am kommenden Wochenende stehen für den 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim nun die ersten beiden Auswärtspartien der neuen Runde an. Am Samstag um 16 Uhr gastiert der BCB beim TSV Neuhausen-Nymphenburg (1 Punkt aus zwei Spielen) aus München. Am Sonntag folgt ab 13 Uhr der Auftritt bei der SG Schorndorf. dbe

Refrath ohne Druck gegen die Tabellennachbarn

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Chloe Magee wird das letzte Mal in der Halle Steinbreche spielen, diesmal erneut Doppel mit Carla Nyenhuis. Foto: Andre Jahnke
Nach den zuletzt hervorragenden Ergebnissen in der 1.Bundesliga mit fünf Siegen in Folge ist der TV Refrath sicherer Zweiter in der Tabelle und somit direkt für das Final Four am 8./9.5. in Wuppertal qualifiziert.
Umso entspannter kann der Vizemeister des Vorjahres die beiden vom Papier her schwierigen Aufgaben gegen die Verfolger aus Wittorf und Wipperfeld angehen. Am Samstag um 18 Uhr (Halle Steinbreche) empfängt der TVR mit der Mannschaft aus Neumünster das Überraschungsteam der bisherigen Saison. Am Sonntag reist man dann zum Lokalderby beim 1.BC Wipperfeld (15 Uhr, Voss-Arena in Wipperfürth). Wittorf und Wipperfeld kämpfen an diesem Wochenende unabhängig voneinander um das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale, welches die beiden aller Voraussicht nach gegeneinander bestreiten würden. Auch wenn es sportlich nicht unbedingt nötig wäre, tritt der TV Refrath zu beiden Begegnungen in Bestbesetzung an. Für die Geschwister Sam und Chloe Magee sind dies in der laufenden Saison die Einsätze 9 und 10, so dass sie dadurch ihre Startberechtigung im Final Four sicher haben. Dies gilt auch für alle anderen Refrather Leistungsträger.
Am Samstag heißt es für das Refrather Publikum auch „Abschied nehmen“: Chloe Magee, seit 2011 in Diensten des TVR, bestreitet ihr 109. Bundesligamatch und das letzte in der Halle Steinbreche. In 195 Begegnungen war sie bis dato 130 mal siegreich für den TVR und ist damit noch vor Carla Nyenhuis (Bilanz 191:104 Siege) die erfolgreichste Refrather Bundesligaspielerin aller Zeiten. Am Samstag gegen Wittorf stehen Magee/Nyenhuis zum 81.Mal gemeinsam auf dem Feld und hoffen auf ihren 62. Sieg im Damendoppel.
Doch der TV Refrath hofft nicht nur auf Siege der 31-jährigen Irin, sondern auf zwei Erfolge des gesamten Teams, welches in beiden Begegnungen mit 6 Herren und 4 Damen auflaufen wird.