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Rachmat Hidajat als „DBV-Trainer des Jahres 2022 im Nachwuchsbereich“ geehrt

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Rachmat Hidajat (2.v.r.) mit DBV-Chef-Bundestrainer Detlef Poste (2.v.l.), Hannes Käsbauer (ganz rechts), dem Leiter des Referats Lehre und Ausbildung im DBV, sowie Hans-Bernd Ahlke, dem Vorsitzenden des Ausschusses für Jugend im DBV.Foto: Claudia Pauli

In seiner langen Laufbahn coachte er u. a. Teilnehmer*innen an Olympischen Spielen, Welt- und
Europameisterschaften – und erhielt für seine Erfolge auch bereits in verschiedener Form
Anerkennung.

Nun kam für Rachmat Hidajat eine besondere Auszeichnung hinzu: Der 73-Jährige wurde im
Rahmen der Deutschen Meisterschaften U15, U17 und U19 2022 (25. bis 27. November in
Mülheim an der Ruhr) als „DBV-Trainer des Jahres 2022 im Nachwuchsbereich“ geehrt. Die
entsprechende Urkunde und den persönlichen, vom Deutschen Badminton-Verband (DBV)
gestifteten, Geldpreis überreichten ihm gemeinsam DBV-Chef-Bundestrainer Detlef Poste sowie
Hannes Käsbauer, der Leiter des Referats Lehre und Ausbildung im DBV.

Rachmat Hidajat fungierte bis 1997 über viele Jahre als Bundestrainer Jugend im DBV. Darüber
hinaus war bzw. ist er lange Zeit als Vereins- und Stützpunkttrainer in Nordrhein-Westfalen tätig,
schwerpunktmäßig beim SC Union Lüdinghausen und am Bundesstützpunkt in Mülheim an der
Ruhr. Bereits im Jahr 1989 beendete er die Ausbildung zum Diplomtrainer des Deutschen
Olympischen Sportbundes (DOSB) erfolgreich.

„Durch seine jahrzehntelange Erfahrung mit einer Vielzahl deutscher – und auch internationaler –
Nachwuchs- und Spitzenspieler*innen stellt Rachmat Hidajat eine besondere Bezugsperson für
viele Athlet*innen im Nachwuchsbereich, aber genauso für seine Trainerkolleg*innen, dar. Er ist
damit nicht nur Trainer, sondern gleichermaßen Mentor und Vorbild in einer Person“, so Hannes
Käsbauer, der den Wettbewerb „DBV-Trainer*in des Jahres im Nachwuchsbereich“ vor einigen
Jahren initiierte.„Badminton ist mein Leben. An meiner Tätigkeit als Trainer mag ich vor allem, dass ich viel mit jüngeren Menschen zu tun habe. Ich denke, das hat mich auch fit gehalten“, meinte Rachmat
Hidajat nach der Ehrung.

Mit dem Preis „DBV-Trainer*in des Jahres im Nachwuchsbereich“ verfolgt der Deutsche
Badminton-Verband das Ziel, besondere Leistungen und beispielhaftes Engagement von
Trainer*innen, die in Badminton-Vereinen, an Stützpunkten und in den Badminton-
Landesverbänden die „Badmintonasse von morgen“ ausbilden, zu würdigen und allen Beteiligten
weitere Motivation für ihre Tätigkeit zu verleihen. Entsprechende Nominierungen können von
Vereinen bzw. Landesverbänden vorgenommen werden. Eine Fachjury wählt schließlich unter
allen eingegangenen Vorschlägen die zu ehrende(n) Person(en) aus.

Erstmalig wurde die Auszeichnung für das Jahr 2017 vergeben. Im Fokus stehen im Rahmen des
Wettbewerbs Trainer*innen, die mit Athlet*innen arbeiten, welche große sportliche Erfolge im (inter-)nationalen Vergleich vorweisen können, und/oder die Talente in den jüngeren Altersklassen
entwickeln,
– die im Nachwuchsleistungssport tätig sind,
– die über eine hohe Fachkompetenz verfügen und sich regelmäßig weiterbilden,
– die Vorbilder sind und eine hohe soziale und pädagogische Kompetenz haben,
– die beispielhaftes Engagement sowie organisatorisches Geschick zeigen,
– die sich durch großartige, verantwortungsbewusste sowie für den Badmintonsport
nutzbare Begeisterung auszeichnen und
– die an konzeptionellen und strukturellen Aufgaben im Verein/Stützpunkt/Landes- bzw.
Spitzenverband und/oder in der betreffenden Region mitwirken.

Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Bischmisheim gibt sich bei Schlusslicht Offenburg (fast) keine Blöße

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Priskila Siahaya siegte gegen Reder Foto: Thomas Wieck

Badminton-Bundesligist 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim hat mit einem klaren 6:1-Auswärtserfolg beim punktlosen Liga-Schlusslicht BC Offenburg seine Pflicht erfüllt: Durch den vierten Saisonsieg im siebten Spiel zog der BCB nach Punkten mit dem Tabellendritten Union Lüdinghausen gleich. Der Abstand auf das Führungsduo bleibt dagegen vorerst so bestehen.

„Wir haben unsere Pflicht erfüllt. Die drei Punkte wollten wir – und die haben wir auch geholt“, blickte Peter Käsbauer, der Team-Manager von Badminton-Bundesligist 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim, durchaus zufrieden auf den drittletzten Auftritt des Jahres für sein Team. Im Gastspiel beim punktlosen Schlusslicht BC Offenburg machte der amtierende Vizemeister am Sonntag seine Hausaufgaben, strich mit einem klaren 6:1-Auswärtserfolg die Optimalausbeute von drei Punkten ein und bleibt damit dran an den absoluten Spitzenplätzen. Einzig die eigene Niederlage im Herrendoppel an der Seite vom Mads Christophersen fuchste Käsbauer beim Auftritt im Westen Baden-Württembergs ein wenig. „Dass Mads und ich das Doppel verlieren, ist schon ärgerlich. Wir hatten uns deutlich mehr vorgenommen, haben aber zu viele leichte Fehler gemacht und einfach nicht gut gespielt – das sollte nicht passieren, war letztlich aber auch kein wirklicher Beinbruch“, sagte der Team-Manager mit Blick auf die 12:10, 7:11, 7:11, 9:11-Niederlage gegen Offenburgs Jonas und Lukas Burger.

Ansonsten gab sich der BCB beim Erstliga-Aufsteiger allerdings keinerlei Blöße: Einzig das erste Bischmisheimer Herrendoppel um Johannes Pistorius und Marvin Datko musste ebenfalls einen Satz abgeben. Beide bezwangen Sebastian und Johannes Grieser mit 11:7, 12:10, 4:11 und 11:8. Die übrigen fünf Duelle waren derweil klare Dreisatzangelegenheiten zugunsten der eindeutig favorisierten Saarländer. Im Damendoppel ließen die Vize-Europameisterinnen Isabel Lohau und Linda Efler ihren Gegnerinnen Lena Reder und Paloma Wich beim 11:5, 11:6, 11:2 überhaupt keine Chance. Ähnlich dominant agierte Priskila Siahaya in ihrem Dameneinzel gegen Reder, das sie mit 11:6, 11:6, 11:3 gewann. Im Mixed siegte Lohau an der Seite von Pistorius ebenfalls glatt 11:6, 11:5, 11:8 gegen Wich und Jonas Burger. Und auch die beiden Herreneinzel waren jeweils glasklare Angelegenheiten für die Gäste. Der Däne Christophersen bezwang Offenburgs Esten Karl Kert mit 11:8, 11:9, 12:10. Noch deutlicher machtes es Bischmisheims Bulgare Daniel Nikolov, der Lukas Burger 11:3, 11:2 und 11:9 abblitzen ließ und damit in seinem sechsten Herreneinzel den sechsten Sieg feiern durfte.

Durch den vierten Sieg im siebten Spiel und den dritten Erfolg nacheinander verbesserte der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim sein Punktekonto auf 13 Zähler. Weil der SC Union Lüdinghausen beim 4:3 im Heimspiel gegen den TV Refrath nur zwei Zähler einstrich, zog der viertplatzierte BCB mit dem Tabellendritten nach Punkten gleich. Die beiden Spitzenteams der Liga, der amtierende Meister 1. BC Wipperfeld und Verfolger SV Fun-Ball Dortelweil schnappten sich derweil am Wochenende ebenfalls die optimale Ausbeute von drei Zählern und wahrten ihren Vorsprung von sechs (Wipperfeld) respektive drei Punkten (Dortelweil) auf den BCB. In ihren letzten beiden Auftritten des Jahres sind die Bischmisheimer dann jeweils erneut auswärts gefordert. Am Samstag, den 10. Dezember steht um 16 Uhr in München das Gastspiel beim TSV Neuhausen-Nymphenburg auf dem Plan. Tags darauf gastiert der BCB um 11 Uhr bei der SG Schorndorf. „Das Minimalziel sind dort vier Punkte. Alles, was darüber hinaus geht, nehmen wir ebenfalls gerne mit“, sagt Käsbauer.

dbe

Wipperfeld ohne Mühe gegen Wittorf

wipperfeld-bleibt-auch-nach-dem-siebten-Spieltag-dominant
Wipperfeld bleibt auch nach dem siebten Spieltag dominant.

Ohne Probleme wickelte Wipperfeld ihre Begegnung am siebten Spieltag der 1. Bundesliga gegen Wittorf ab und gewann mit der höchstmöglichen Ausbeute von drei Punkten zum 7:0, sitzt damit fest im Sattel des Tabellenführers. Ihnen folgt Dortelweil, die in Neuhausen einen 6:1-Erfolg hatten und damit ebenfalls drei Zähler mitnahmen. Danach steht Lüdinghausen auf dem dritten Platz, die heute einen Krimi hinlegten. Gegen Refrath lagen sie schon 1:3-zurück, dann jedoch zum 3:3 ausglichen. Die Entscheidung fiel im ersten Herreneinzel. Julien Carraggi siegte in fünf Sätzen gegen Fabion Roth und führte sein Team zum 4:3-Erfolg. Wie schon vorher angesagt, wollte Bischmisheim beim Tabellenletzten Offenburg die volle Punktzahl einholen, um den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren. Dies gelang auch eindrucksvoll mit einem 6:1-Erfolg und dem nun vierten Rang in der Tabelle.

1. BL 2022-2023

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätzeDifferenz
11770184180
2Dortelweil27611636130
347521332120
437431333160
57734921290
66734922270
75734926220
8SG Schorndorf9725514350
98725516330
101070704450
11SV Funball Dortelweil00000000

Offenburg gegen Bischmisheim in den Doppel auf Augenhöhe

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Jonas und Lukas Burger erzielten den Offenburger Ehrenpunkt. Bild: Sven Heise

Am Sonntag empfing der BC Offenburg den 1. BC Bischmisheim in der Offenburger Nordwest-Halle. Saarbrücken, Heimstadt des Nationnalmmannnschafts-Strützpunnktes in Doppel und Mixed, war in einer starken Besetzung um den Dänen Mads Christophersen und die deutsche WM-Dritte Isabel Lohau angereist. Während sich das Damendoppel als erwartet schwer für die Offenburger herausstellte, gelang es den Südbadenern in den Herrendoppeln, vom Anfang weg frech aufzuspielen und gut mitzuhalten. Während die Burger-Zwillingen Lukas und Jonas gar einen von den zahlreichen Zuschauern lautstark gefeierten Sieg errangen, mussten Johannes und Sebastian Grieser den deutschen Nationalspielern Datko/Pistorius letztlich den Sieg überlassen.

Leider waren dies die letzten Satzgewinne für die Offenburger, die anschließend alle Einzel ebenso wie das Mixed in drei Sätzen abgeben mussten. Lediglich Karl Kert, der es mit dem explosiven und angriffsstarken Dänen Mads Christophersen zu tun bekam, konnte das Spiel phasenweise ausgeglichen gestalten und durfte gar an einem Satzgewinn schnuppern, musste aber letzten Endes die Klasse seines Kontrahenten anerkennen. 

Für die Offenburger blieb nach diesem Spieltag eine weitere 1:6-Niederlage und wieder keine Punkte. Über die bisherige Saison gesehen, erweisen sich die beiden Herrendoppel bis dato als die stärksten Disziplinen der Offenburger, die hier regelmäßig knappe Spiele zeigen und Satz- oder gar Spielgewinne erzielen konnten. Mit den Brüderpaaren Burger und Grieser verfügen die Offenburger über zwei sehr eingespielte Doppel, die auch kürzlich auf einem Deutschen Ranglistenturnier bewiesen, dass sie zur erweiterten deutschen Spitze zu zählen sind. 

In diese Spielklasse reiht sich auch Lena Reder ein, die in der Liga bisher dennoch einen sehr schweren Stand hat. In den Einzeln, sowohl auf Damen- als auch Herrenseite zeigt sich bisweilen ein deutlicher Unterschied in puncto Spieltempo zwischen den Offenburgern und ihren internationalen Konkurrenten. Selbst der Este Karl Kert, seines Zeichens die Nummer 1 der Rangliste seines Heimatlandes, ist hier noch sieglos und muss sich sehr strecken, um auf diesem Niveau mitzuhalten. Lediglich wenn die Gegner der Offenburger ihre absoluten Spitzenkräfte schonten, hatten die Offenburger einmal Chancen auf Spielgewinne in den Einzeldisziplinen.

Diese Beobachtungen bestätigen allerdings auch den sportlichen Kammpfgeist und Ehrgeiz der Offenburger, die vor der Saison bestens über die Schwierigkeiten der 1. Bundesliga Bescheid wussten und den Aufstieg dennoch wagten. Nicht vergessen seien neben Kammpfgeist und Einstellung auch die sportlichen Leistungen der Südbadener, die immer wieder selbst in klaren Niederlagen das Publikum mit dynamischen Ballwechseln und tollen Schlagkombinationen verzücken. Darüber hinaus zeigen die Offenburger Akteure über die Saison allesamt individuelle Lernprozesse, die sie durch das Kräftemessen mit den zum Teil weltbesten Badmintonspielern erzielen.

Auf die nächsten Entwicklungsschritte hoffen die Offenburger am 10. und 11. Dezember, wenn die Kellerduelle gegen Schorndorf und München steigen. 

Simon Discher

Beuel kämpfte tapfer in eigener Halle

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Beuel knapp geschlagen. Foto: BC Beuel

Obwohl der Beueler Fanclub am Samstag um 20.21 Uhr in der Beueler Erwin-Kranz-Halle wie über einen Gesamtsieg jubelte, als der Beueler Felix Hammes sein Gegenüber Alan Erben im abschließenden zweiten Herreneinzel mit 11:5, 11:13, 11:3, 12:10 regelrecht niedergerungen hatte, ging die Partie für Beuel verloren. Die mit ungewöhnlichen vielen Ausländern angereisten Gäste der SG Schorndorf hatten die Partie in der Badminton-Bundesliga mit 4:3 für sich entschieden und einen unerwarteten Sieg eingefahren.

Rund 230 Zuschauer hatten sich am Samstag in der Beueler Erwin-Kranz-Halle eingefunden, darunter übrigens auch der verletzte Beueler Nationalspieler Max Weißkirchen, „um die Spieler zu supporten“, wie der 26-Jährige lächelnd betonte. Doch auch die moralische Unterstützung durch den Ausnahmespieler nützte nicht viel. Nur das erste Herrendoppel mit Zach Russ/Sam Smith konnte sich nach zähem Ringen mit 6:11, 11:8, 11:8, 11:5 durchsetzen. Das Damendoppel mit Clara Graversen/Anna Mejikovskiy (9:11, 12:10, 12:10, 6:11, 7:11) ging ebenso verloren wie das erste Herrendoppel. Hier spielten Felix Hammes und Daniel Hess zum ersten Mal miteinander und mussten sich unerwartet 6:11, 9:11, 7:11 geschlagen geben. Hess spielte angeschlagen mit einer Zerrung, die noch nicht ganz überwunden schien und war nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Als dann auch noch Brid Stepper ihr Einzel gegen die hochgewachsene Josefine Jensen mit 10:12, 7:11, 8:11 abgegeben hatte und die Gäste mit 3:1 führten, durfte man sich keinen Patzer mehr erlauben. Zum spielentscheidenden „Zünglein an der Waage“ wurde dann das Mixed mit Russ/Graversen, die gegen das englische Duo auf Seiten der Schorndorfer, Alexander Dunn/Elisabeth Tolman, mit 8:11, 11:6, 6:11, 1:11 den Kürzeren zogen. Die Partie war insgesamt verloren, nur noch die beiden Herreneinzel standen an. Überzeugend agierte Harry Huang für die Beueler an Position eins, der seine Partie mit 13:11, 11:9, 11:6 nach Hause brachte. Einen prominenten Coach in Gestalt von Weißkirchen hatte Hammes dann im zweiten Einzel an seiner Seite, der sich am Ende dann durchsetzte. Als Lohn der Mühe gab´s für Beuel für die 3:4-Niederlage immerhin einen Punkt für die Tabelle.

Max Weißkirchen wird übrigens ab Dezember wieder für Beuel auf dem Platz stehen. Der 26-Jährige steht nach seiner Achillessehnenverletzung seit drei Wochen wieder auf dem Feld, steigert die Belastung kontinuierlich und will ab Januar auch wieder an Turnieren teilnehmen. Die Niederlage im Mixed sah Beuels Teammanager Thilo Mund im Anschluss als entscheidend an: „Schorndorf hatte ungewöhnlich viele Ausländer im Team, damit war so nicht zu rechnen.“

Für reichlich Stimmung in der Halle hatte die zweite Beueler Mannschaft nebst Anhang mit Trommeln und Gesang gesorgt. Diese kehrten just rechtzeitig zum Spielbeginn von ihrem 4:3-Auswärtssieg bei STC BW Solingen zurück und rangieren nun auf Rang vier in der zweiten Bundesliga Süd. Für die Punkte sorgten Moritz Rappen/Til Gatzsche im zweiten Herreneinzel (12:10, 9:11, 11:9, 11:9), Sanjeevi Padmanabhan Vasudevan im ersten Herreneinzel (11:6, 9:11, 11:3, 11:2) sowie Moritz Rappen/Vanessa Aslan-Seele im Mixed, die ihr Spiel mit 11:7, 11:8, 11:7 holten. Der entscheidende Punkt zum 4:3 gelang dann Lennart Konder im zweiten Herreneinzel, der mit 12:10, 11:5, 11:8 gegen Steffen Becker gewann. Die Niederlagen im ersten Herrendoppel mit Luis La Rocca/Sanjeevi PV sowie im Damendoppel mit Katja Holenz/Vanessa Aslan-Seele waren jeweils äußerst enge Fünfsatz-Niederlagen. Einzig Novi Wieland hatte im Dameneinzel gegen Alicia Molitor bei der Dreisatz-Niederlage einen schweren Stand.

Henning Bock

Trittau unbeirrbar weiter auf Meisterkurs

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Trittau auf Meisterkurs. Foto: Trittau

Auch am neunten Spieltag in der 2. Bundesliga Nord ist Trittau das Maß aller Dinge. Am heutigen Tag überraschte Peine, die beim Tabellenletzten Harkenbleck das höchste Tagesergebnis mit 7:0 erzielten und nun auf Platz zehn der Tabelle stehen. Währenddessen gewann Trittau in gewohnter Weise in Berlin mit 5:2. Auch die Reserve von Wipperfeld zeigte sich stark und siegte in Hohenlimburg mit 5:2.

2. BL Nord 2022-2023

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkte
1199023
2VfB Mü397218
3Wipper2297218
4495412
5993611
6cfb Köln895411
7EBT Berlin794511
8Hohenlimurg695411
9Solingen594511
10Peine109279
11119548
12Harkenbleck129091
1300000
1400000

Jena besiegt Freystadt und rückt auf

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Jena trunpfte als Gastgeber auf. Foto: Jena

Einen knappen 4:3-Sieg in eigener Halle konnte Jena am neunten Spieltag der 2. Bundesliga Süd gegen Aufsteiger Freystadt verzeichnen und steigt um einen Rang in der Tabelle. Die Gäste bleiben jedoch weiterhin auf dem dritten Platz. Ebenfalls knapp auswärts mit 4:3 sicherte sich weiterhin Maintal, die in Martkheidenfeld einen Punkt als Erinnerung hinterließen. Unangefochten bleibt Bischmisheim an der Spitze, die in Eggenstein mit 6:1 die Oberhand behielten. Ebenfalls drei Punkte für den Sieger Dortelweil gab es im Kellerduell zwischen Dortelweil und Schwanheim. Geretsried zeigte sich in eigener Halle bärenstark und ließ den Gast aus Neuhausen beim 6:1 keine Chance. Auch überlegen Remagen, die dem Gast aus Hofheim beim 6:1-Erfolg keine Chance ließ und drei Zähler einkassierte.

2. BL Süd 2022-2023

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätzeDifferenz
1Bischmisheim19812251120
2Maintal39721637270
3Geretsried49631536290
429631537260
5Jena69631333300
6109451130330
779451126370
859541129320
999271031310
10Leopoldshafen89451028350
11Dortelweil11927525360
12Schwanheim12909110530

Beuel II siegt in Solingen und steigt in der Tabelle

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Beuel II überraschte mit einem Sieg in Solingen. Foto: BC Beuel

Am neunten Spieltag der 2. Bundesliga Nord gab es am heutigen Samstag insgesamt drei Spielaustragungen. GW Mülheim überzeugte dabei gegen CfB Köln mit einem 6:1-Erfolg und drei weiteren Punkten auf dem Konto. Beuel 2 überraschte mit einem 4:3-Sieg in Solingen und steigt in der Tabelle um einen Platz. Refrath II muss in eigener Halle eine 3:4-Niederlage gegen den BV Mülheim hinnehmen.

Beuel unterliegt Schorndorf knapp in eigener Halle

Am siebten Spieltag in der 1. Bundesliga gab es am heutigen Samstag nur ein Spiel. Dabei gelang es Schorndorf Beuel in eigener Halle mit 4:3 zu besiegen. In der Tabelle gibt es danach keine Änderung. Morgen werden die restlichen Spiele des siebten Spieltages ausgetragen.

1. BL 2022-2023

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätzeDifferenz
11770184180
2Dortelweil27611636130
347521332120
437431333160
57734921290
66734922270
75734926220
8SG Schorndorf9725514350
98725516330
101070704450
11SV Funball Dortelweil00000000
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Beuel I musste sich gegen Schorndorf geschlagen geben. Foto: BC Beuel

Bischmisheim vor Pflichtaufgabe beim punktlosen Schlusslicht

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Peter Käsbauer und Johannes Pistoriusschlagen in Offenburg auf. Foto: Thomas Wieck

Badminton-Bundesligist 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim will seine tabellarische Aufholjagd im Oberhaus am Sonntag weiter vorantreiben: Im Gastspiel beim bis dato punktlosen Ligaschlusslicht BC Offenburg (13 Uhr) wartet auf den amtierenden Vizemeister eine Pflichtaufgabe.

„Unser Ziel sind die nächsten drei Punkte – und die sollten es auch werden“, sagt Peter Käsbauer, der Teammanager des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim, vor dem anstehenden Auftritt seiner Mannschaft im Westen Baden-Württembergs. Beim bislang punktlosen Aufsteiger BC Offenburg ist der BCB am Sonntag ab 13 Uhr klarer Favorit. Alles andere als drei weitere Zähler wären eine Enttäuschung, wobei Käsbauer dennoch zur Vorsicht mahnt: „Die können auch Federball spielen. Wir sind ganz weit davon entfernt, das Ganze auf die leichte Schulter zu nehmen.“ Und trotzdem sieht der Teammanager seine Formation „in jedem Spiel favorisiert“, die nächsten drei Punkte nach dem vorherigen 7:0-Heimerfolg über den TV Refrath sind demnach fest eingeplant.

Im Einzel schickt der BCB in Offenburg den Dänen Mads Christophersen und den Bulgaren Daniel Nikolov ins Rennen. Für das Herrendoppel stehen neben Käsbauer Johannes Pistorius, Marvin Datko und Christophersen bereit. Bei den Damen wird sich erst noch klären, wer neben der fixen Priskila Siahaya fürs Einzel in den Doppelpartien an den Start geht. Die WM-Dritte im Mixed Isabel Lohau, Linda Efler und Stine Küspert sind unter der Woche bei den Irish Open im Einsatz. Je nach Abschneiden soll entschieden werden, wer dann in Offenburg tatsächlich ran darf. Der Gegner aus Baden-Württemberg setzt nach dem Aufstieg aus der 2. Bundesliga Süd auf ein nahezu unverändertes Team und hat im Oberhaus bislang einen sehr schweren Stand. Die Bilanz in den einzelnen Partien steht aktuell bei 3:39.

Auf der anderen Seite ist auch beim 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim die Zwischenbilanz aktuell nicht zufriedenstellend. Mit drei Siegen und drei Niederlagen liegt der zehnfache Deutsche Meister mit zehn Punkten auf dem vierten Platz – das Motto lautet daher weiterhin: Aufholjagd. Zumindest Platz zwei hinter Topfavorit 1.BC Wipperfeld (16 Punkte) wollen die Bischmisheimer noch ins Visier nehmen. Der Tabellenzweite SV Fun-Ball Dortelweil liegt aktuell drei, der Dritte Union Lüdinghausen einen Zähler voraus. Mit einem Dreier in Offenburg könnte der Rückstand am Sonntag weiter schrumpfen.

dbe