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Deutschland bekam EM-Ticket zugesprochen

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Das deutsche Team wird wieder teilnehmen. Foto: Claudia Pauli
Deutschland wird auch 2021 bei der alle zwei Jahre stattfindenden Mixed-Team-Europameisterschaft im Badminton vertreten sein.
Nachdem das für Mitte Dezember in Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt) geplante Qualifikationsturnier der („deutschen“) Gruppe 4 für die EM-Endrunde in Vantaa/Finnland (16. bis 20. Februar 2021) ausgefallen war, weil aufgrund der Corona-Pandemie alle Gegner der gastgebenden Mannschaft ihre Teilnahme an der Veranstaltung abgesagt hatten, entschied ein vom europäischen Badminton-Verband Badminton Europe Confederation (BEC) eingesetztes Gremium, dass die Auswahl des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) das EM-Ticket erhält. An der Endrunde um die Mixed-Team-EM 2021 dürfen insgesamt acht Mannschaften teilnehmen, wobei Dänemark als Titelverteidiger und Finnland als Gastgeber automatisch über einen Startplatz verfügen. Die übrigen sechs Teams mussten sich das Ticket für den Wettbewerb regulär im Rahmen von Qualifikationsturnieren erspielen, die im Zeitraum 9. bis 12. Dezember 2020 an sechs Orten in Europa durchgeführt werden sollten.
Da jedoch zwei der sechs Turniere wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnten, war der europäische Badminton-Verband – als Veranstalter der EM-Endrunde und auch der entsprechenden Qualifikationsturniere – gefordert, die zwei letzten Startplätze auf anderem Weg zu vergeben. Neben der Veranstaltung in Deutschland betraf dies das Qualifikationsevent, welches ursprünglich der französische Badminton-Verband durchführen wollte. Auch die Franzosen bekamen Mitte Dezember seitens des europäischen Badminton-Verbandes das EM-Ticket zugesprochen. „Wir haben fest damit gerechnet, dass wir uns am ‚grünen Tisch‘ für die EM in Finnland qualifizieren. Nach der Absage unserer Gruppengegner ist das die logische Konsequenz“, sagte DBV-Sportdirektor Martin Kranitz. Damit werden Mitte Februar nächsten Jahres Titelverteidiger Dänemark, EM-Gastgeber Finnland, Deutschland, Frankreich, England, Schottland, Russland und die Niederlande um den EM-Titel spielen. Bei der bis dato letzten Endrunde um die Mixed-Team-EM, 2019 in Kopenhagen/Dänemark, wurde Deutschland Vizeeuropameister. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Fabienne Deprez muss ihre Karriere beenden

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Fabienne Deprez war bei Team-Europameisterschaften (im Bild bei der EM für Herren- und für Damennationalmannschaften 2020) stets eine Punktegarantin. Foto:
Claudia Pauli
Sie bestritt bis dato 51 Länderspiele, nahm an zahlreichen Welt- und Europameisterschaften teil, hält nach wie vor den Rekord als jüngste Spielerin in der Geschichte, die in der 1. Badminton-Bundesliga aufschlug, und hatte noch die Chance, sich für die Olympischen Spiele in Tokio/Japan zu qualifizieren. Aus gesundheitlichen Gründen ist Fabienne Deprez jetzt allerdings gezwungen, zum 31. Dezember 2020 ihre Karriere in der deutschen Badminton-Nationalmannschaft zu beenden. Ihr letztes Match bei einem internationalen Turnier bestritt die amtierende Deutsche Vizemeisterin im Dameneinzel bereits Ende Oktober bei den SaarLor Lux Badminton Open in Saarbrücken. Bei der 28-Jährigen wurde im Sommer 2020 Schlafapnoe diagnostiziert – eine Erkrankung, die mit Atemaussetzern im Schlaf einhergeht. Trotz entsprechender Behandlung sind die Auswirkungen dieser schlafbezogenen Atmungsstörung so gravierend, dass die Ausübung von Leistungssport nicht möglich ist.
„Wahrscheinlich leide ich daran schon viel länger: Ich kenne seit mehreren Jahren nicht mehr das Gefühl, morgens aufzuwachen und ausgeruht zu sein. Ich war daher auch im Training, speziell morgens, immer müde und habe gemerkt, dass ich zum einen viel schlechter regeneriere als die anderen und zum anderen nach dem Krafttraining viel mehr Muskelkater habe“, erläutert die Sportsoldatin der Bundeswehr. Sie fügt hinzu: „Ich bin stolz darauf, was ich erreicht habe, obwohlich über mehrere Jahre so schlecht geschlafen habe.“
Seit rund drei Monaten trägt die Deutsche Meisterin von 2013 nun nachts ein Atemgerät, das sie beim Schlafen unterstützt. „Die Maske verrutscht zwar noch ziemlich häufig, sodass ich nach wie vor nicht durchschlafen kann. Aber es wird allmählich besser“, blickt die Europameisterin von 2012 mit dem deutschen Damenteam zuversichtlich nach vorn. Fabienne Deprez trainiert jetzt zunächst einige Zeit ab, sie möchte aber auch anschließend noch mehrmals pro Woche in der Badmintonhalle aktiv sein. „Ich werde nicht komplett mit Badminton aufhören, sondern weiter trainieren – aber eben nicht mehr jeden Tag und ohne mich unter Druck zu setzen“, erläutert die Teilnehmerin an den Olympischen Jugendspielen 2010 im Stadtstaat Singapur, die aktuell für den französischen Verein ASPTT Strasbourg Punktspiele bestreitet. So kann sie sich etwa vorstellen, in der Saison 2021/2022 wieder in Deutschland in einer Liga aufzuschlagen. Außerdem strebt sie an, die Ende 2021 beginnende, nächste A-Trainer-Ausbildung des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) zu absolvieren.
„Durch den Rücktritt von Fabienne verlieren wir eine langjährige Leistungsträgerin im Dameneinzel, die speziell bei Team-Europameisterschaften häufig maßgeblich an Medaillengewinnen beteiligt war. Seit Ende 2018 verzeichnete sie auch zunehmend Siege gegen höherplatzierte Spielerinnen, wie gegen die Russin Evgeniya Kosetskaya bei der Individual-WM 2018 und beim Azerbaijan International 2019, gegen Kim Ga Eun aus Korea und Porntip Buranaprasertsuk aus Thailand bei den YONEX Canada Open 2019 oder zuletzt gegen die Französin Qi Xuefei bei den DANISA Denmark Open 2020. Das gemeinsame Ziel bestand drin, die physische Belastbarkeit und Fitness in 2020 weiter auszubauen. Dass jetzt krankheitsbedingt Schluss mit Leistungssport ist, war die richtige Entscheidung, ist aber sehr bitter“, sagt Detlef Poste. Der Chef-Bundestrainer im DBV ergänzt: „Ich hoffe, wir können Fabienne in einem Freundschaftsländerspiel im nächsten Jahr – sobald es die Corona-Pandemie zulässt – vor deutschem Publikum gebührend verabschieden. Erfreut bin ich auch, dass Fabienne Interesse an der Teilnahme an der A-Trainerausbildung des DBV geäußert hat und unserem Sport weiterhin verbunden bleiben möchte. Ich wünsche ihr alles Gute für die Zukunft.“ Fabienne Deprez bestritt im Dezember 2006 mit damals 14 Jahren ihr erstes Punktspiel in der 1. Badminton-Bundesliga. Bis dato war auch kein Spieler bei seinem Debüt in der Eliteklasse jünger. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Nach der Absage aller Gegner: EM-Qualifikationsturnier fällt aus

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Qualifikationsturnier für die Endrunde in Finnland
Das für Mitte Dezember in Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt) geplante Qualifikationsturnier der („deutschen“) Gruppe 4 für die Endrunde um die Mixed-Team-Europameisterschaft 2021 fällt aus: Nachdem im Oktober bereits die Isle of Man aufgrund der Corona-Pandemie ihre Teilnahme an der Veranstaltung abgesagt hatte, zogen Mitte November auch die weiteren Gegner der deutschen Mannschaft – Bulgarien und Slowenien – deshalb zurück. Das Event in der Anhalt-Arena in Dessau, einem Stadtteil der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau, wäre vom 10. bis zum 12. Dezember nach dem Modus „jeder gegen jeden“ ausgetragen worden. Dabei hätte einzig der Turniergewinner das Ticket für die EM-Endrunde im kommenden Jahr im finnischen Vantaa (16. bis 20. Februar) gelöst. An der Endrunde um die Mixed-Team-EM 2021 dürfen insgesamt acht Mannschaften teilnehmen, wobei Dänemark als Titelverteidiger und Finnland als Gastgeber automatisch über einen Startplatz verfügen. Die übrigen sechs Teams müssen sich das Ticket für den Wettbewerb um die EM-Medaillen regulär im Rahmen von Qualifikationsturnieren erspielen, die im Zeitraum 9. bis 12. Dezember 2020 an sechs Orten in Europa durchgeführt werden sollten.
Prinzipiell haben im Zusammenhang mit dem Qualifikationsturnieren jene Teams, die aufgrund ihrer guten Platzierung in der Weltrangliste einen Setzplatz zugesprochen bekamen, Heimrecht. Dies betrifft England (Setzplatz 1), Russland (Setzplatz 2), die Niederlande (Setzplatz 3), Frankreich (Setzplatz 5), Spanien (Setzplatz 6) und eben Deutschland (Setzplatz 4). Anders als mehrere andere Nationen nahm Deutschland das Heimrecht auch wahr. Die Verantwortlichen im Deutschen Badminton-Verband (DBV) übertrugen die Ausrichtung des Qualifikationsturniers Heinz Bußmann von Advantage Event Projekte (AEP) aus Delmenhorst, der bereits weit mehr als 100 Länderspiele für den DBV federführend organisiert hat. Als Kooperationspartner in Dessau hätte ihm Ralph Hirsch vom Verein Anhalt Sport zur Seite gestanden, der über umfangreiche Erfahrungen bei der Ausrichtung von Badminton-Länderspielen in Dessau verfügt. „Nach der Absage der Isle of Man haben wir zeitnah ein Konzept erarbeitet, wie wir das Turnier auch mit nur drei Mannschaften und an lediglich zwei Veranstaltungstagen in einem attraktiven Format durchführen können. Ursprünglich waren drei Tage mit je zwei Länderspielen vorgesehen. Die Reduzierung um einen Tag hätte u. a. für die drei teilnehmenden Teams eine Kostenersparnis bedeutet“, erläutert Heinz Bußmann. DBV-Sportdirektor Martin Kranitz ergänzt: „Wir haben in den vergangenen Wochen immer wieder alle relevanten Fakten mit den Verantwortlichen aufseiten des Ausrichters und der Stadt Dessau-Roßlau geprüft und wären in der Lage gewesen, das Turnier unter Berücksichtigung eines umfangreichen Hygiene- und Sicherheitskonzeptes durchzuführen. Daher sind wir schon etwas enttäuscht, dass nun alle Mannschaften ihre Teilnahme abgesagt haben. Aber die Gründe dafür sind natürlich nachvollziehbar.“
Neben dem Qualifikationsturnier der Gruppe 4 fällt auch jenes der Gruppe 5, das Frankreich ausgerichtet hätte, aus. Die übrigen vier Veranstaltungen finden – so der aktuelle Stand – statt. Welche Mannschaften aus den Gruppen 4 und 5 nun an der EM-Endrunde in Finnland teilnehmen dürfen, entscheidet sich vermutlich erst nach den Qualifikationsturnieren im Dezember: Ein vom europäischen Badminton-Verband Badminton Europe Confederation (BEC) eingesetztes Gremium wird sich mit der Vergabe dieser EM-Tickets befassen. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Zweimal Platz zwei beim Heimturnier

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SaarLorLux in Saarbrüclen
Zwei Wochen nachdem Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 3) bei den DANISA Denmark Open 2020 (13. bis 18. Oktober in Odense/Dänemark) den Titel holten und damit einen der größten Erfolge in ihrer Karriere verbuchten, blieb den EM-Dritten von 2018 im Mixed der Triumph bei ihrem Heimturnier verwehrt. Die Perspektivkaderathleten des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV), die am Bundesstützpunkt Doppel/Mixed in Saarbrücken trainieren und auch in der Hauptstadt des Saarlandes wohnen, mussten sich bei den SaarLorLux Badminton Open 2020 im Finale am Sonntag (1. November 2020) in drei Sätzen geschlagen geben. Nach einer Spielzeit von 72 Minuten unterlagen Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich der dänischen Paarung Mathias Christiansen/Alexandra Bøje (Setzplatz 4) mit 15:21, 21:19, 11:21. Anschließend platzte auch Yvonne Lis (SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 6) Traum vom Turniersieg in der Saarlandhalle: Die 22 Jahre alte Deutsche Meisterin im Dameneinzel verlor das Endspiel gegen Kirsty Gilmour (Setzplatz 3) mit 10:21, 17:21. Die Schottin, Silbermedaillengewinnerin bei den 2. European Games 2019 in Minsk/Belarus, hatte in ihrem Halbfinalmatch die Olympiasiegerin von 2016 und dreimalige Weltmeisterin Carolina Marin (Spanien; Setzplatz 1) in zwei Sätzen bezwungen. Alle Ergebnisse der SaarLorLux Badminton Open 2020 finden sich auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de sowie auf der Veranstaltungswebseite unter www.saarlorlux-open.de.
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Zwei Chancen auf den Titelgewinn in Saarbrücken

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Mark Lamsfuß und Isabell Herttrich stehen im Endspiel der SaarLorLux in Saarbrücken. Foto: Claudia Pauli
Zwei Wochen nachdem Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 3) bei den mit 750.000,- US-Dollar dotierten DANISA Denmark Open 2020 (13. bis 18. Oktober in Odense/Dänemark) – einem Turnier der Kategorie „HSBC BWF World Tour Super 750“ – den Titel holten und damit einen der größten Erfolge in ihrer Karriere verbuchten, haben die EM-Dritten von 2018 im Mixed die Chance, einen weiteren Turniersieg zu verzeichnen: Die Perspektivkaderathleten des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) gewannen bei den SaarLorLux Badminton Open 2020 (27. Oktober bis 1. November in Saarbrücken) am Samstag (31. Oktober 2020) ihre Halbfinalpartie gegen die Franzosen Ronan Labar/Anne Tran (Setzplatz 5) mit 21:13, 21:17 und stehen folglich im Endspiel. Darin treffen Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich am Sonntag (1. November 2020) auf die dänische Paarung Mathias Christiansen/Alexandra Bøje (Setzplatz 4). Den Einzug ins Finale schaffte aus deutscher Sicht auch Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 6): Die nationale Titelträgerin im Dameneinzel bezwang in ihrer Vorschlussrundenbegegnung Line Kjærsfeldt (ebenfalls Dänemark; Setzplatz 4) mit 13:21, 23:21, 21:15 und spielt nun gegen Kirsty Gilmour (Setzplatz 3) um den Titel. Die Schottin setzte sich in ihrem Halbfinalmatch mit 22:20, 21:14 gegen Carolina Marin (Spanien; Setzplatz 1), die Olympiasiegerin von 2016 und dreimalige Weltmeisterin, durch. Jones Jansen/Peter Käsbauer (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 5) hingegen verpassten bei ihrem Heimturnier – einer Veranstaltung der Kategorie „BWF Tour Super 100“ – knapp das Endspiel: Das Herrendoppel unterlag im Halbfinale Daniel Lundgaard/Mathias Thyrri aus Dänemark (Setzplatz 8) mit 21:12, 18:21, 18:21. Bei den SaarLorLux Badminton Open steht ein Gesamtpreisgeld in Höhe von 90.000,- US-Dollar zur Verfügung. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV) Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Drei Halbfinalspiele mit deutscher Beteiligung

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Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich sind auch im Halbfinale. Foto: Claudia Pauli
Bei den SaarLorLux Badminton Open (27. Oktober bis 1. November 2020 in Saarbrücken) haben in drei Disziplinen Spielerinnen bzw. Spieler des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) den Einzug ins Halbfinale geschafft.
Sowohl Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 6) im Dameneinzel und Jones Jansen/Peter Käsbauer (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 5) im Herrendoppel als auch Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 3) im Mixed gewannen am Freitag (30. Oktober 2020) ihr Viertelfinalmatch und zogen damit bei dem mit 90.000,- US-Dollar dotierten Turnier der Kategorie „BWF Tour Super 100“ in die Vorschlussrunde ein.
Die Deutsche Meisterin Yvonne Li besiegte in der Runde der besten acht Damen die Spanierin Beatriz Corrales mit 21:18, 21:14 und trifft nun auf Line Kjærsfeldt aus Dänemark (Setzplatz 4). Jones Jansen/Peter Käsbauer bezwangen in ihrer Viertelfinalpartie deren Landsleute Andreas Søndergaard/Jesper Toft mit 21:8, 16:21, 21:14. Nächste Gegner der DBV-Asse sind Daniel Lundgaard/Mathias Thyrri (Setzplatz 8), die ebenfalls in Dänemark beheimatet sind. Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich, die Gewinner der mit 750.000,- US-Dollar dotierten DANISA Denmark Open 2020 (13. bis 18. Oktober in Odense/Dänemark), verbuchten derweil einen 21:12, 21:17-Erfolg über ihre Nationalmannschaftskollegen Bjarne Geiss/Linda Efler (Blau-Weiss Wittorf/SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 8) und spielen am Samstag (31. Oktober 2020) gegen die Franzosen Ronan Labar/Anne Tran (Setzplatz 5) um den Einzug ins Finale. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Beuel weiterhin auswärts ohne Punktgewinn

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Hannah Pohl und Lara Käpplein im Damendoppel. Foto: BC Beuel
Mit einer Niederlage im Gepäck kehrte die Badminton-Bundesligamannschaft des 1. BC Beuel am vergangenen Sonntag, 25. Oktober, aus Schleswig-Holstein zurück: Das Team unterlag mit 2:5 bei Blau-Weiß Wittorf-Neumünster. Nach wie vor steht die Mannschaft vor der schwierigen Situation, dass gleich mehrere ausländische Stammspieler aufgrund der aktuellen Corona-Situation nicht eingesetzt werden können. Also kamen auch in Wittorf mit Lukas Resch und Lennart Konder wieder zwei Spieler aus dem Zweitliga-Kader der Beueler zum Einsatz. Dennoch standen die Chancen auf einen Punktgewinn in Wittdorf gar nicht so schlecht, denn auch die Gegner hatten personelle Probleme. Bei ihnen fehlte die Nummer Eins bei den Herren, Jugendnationalspieler Matthias Kicklitz. Und es begann auch gut für die Schwarz-Gelben. Nach den drei Doppeln führten die Beueler mit 2:1. Zwar unterlagen Daniel Hess und Marvin Datko im ersten Herrendoppel, Lukas Resch und Lennart Konder im zweiten Herrendoppel und das Damendoppel konnten jedoch punkten. Insbesondere im Damendoppel lieferten sich Hannah Pohl und Neuzugang Lara Käpplein mit ihren Gegnerinnen Vivien Sandorhazi und Lise Jaques ein hochklassiges und spannendes Match, das sie am Ende in fünf Sätzen mit 11:7, 11:9, 9:11, 5:11 und 11:5 für sich entscheiden konnten. Mit einem weiteren Sieg hätte das Beueler Team jetzt seinen ersten Saisonpunkt einfahren können, doch dazu hat es leider nicht gereicht. Obwohl es noch sehr spannend wurde. Zwar gingen das erste Herreneinzel von Lukas Resch und das Dameneinzel von Brid Stepper jeweils glatt in drei Sätzen verloren, das Mixed von Lara Käpplein und Daniel Hess entwickelte sich jedochzu einem wahren Krimi. Die Beiden lieferten sich mit ihren Gegnern Lise Jaques und Bjarne Geiss einen offenen Schlagabtauschmit mit vielen langen und spektakulären Ballwechseln. Das Glück war am Ende dann aber doch auf der Seite der beiden Wittorfer, die den fünften Entscheidungssatz knapp mit 11:8 für sich entscheiden konnten. Auch Lennart Konder hatte im abschließenden zweiten Herreneinzel noch einmal die Gelegenheit, zu punkten. Er hatte es mit dem Wittdorfer Routinier Sebastian Schöttler zu tun. Nach anfänglichen Schwierigkeiten fand Konder immer besser ins Spiel und konnte den dritten Satz sogar für sich entscheiden. Leider hat es am Ende dann aber doch nicht ganz gereicht und Sebastian Schöttler sorgte mit seinem Sieg im vierten Satz für den 2:5 Endstand aus Beueler Sicht. Weiter geht es für den 1. BC Beuel am 07. und 08. November. Dann stehen für das Team die ersten beiden Heimspiele gegen Neuhausen-Nymphenburg und Jena auf dem Programm. Vorausgesetzt, dass sich aufgrund der Corona-Situation keine Änderungen ergeben. Katja Holenz

Freude und Leid in eigener Halle für Beuel 2

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Das Team von Beuel 2
Am vergangenen Wochenende spielte der 1. BC Beuel 2 in der heimischen Erwin-Kranz-Halle gegen die bestens bekannte Bundesliga-Reserve des TV Refrath 2 sowie gegen den STC BW Solingen und sicherte sich zwei Punkte in der Gesamtwertung. Am Samstag stand zunächst das Derby gegen Refrath an und die Mannschaft, bestehend aus Vanessa Seele, Katja Holenz, Lukas Resch, Lennart Konder, Marvin Datko, Moritz Rappen und Niclas Kirchgeßner wusste, dass dies kein einfaches Spiel werden würde. Trotz guter Stimmung und hohem Aufwand konnte sich keines der drei Doppel belohnen, sodass schon früh ein 0:3-Rückstand feststand. Davon ließ sich Lennart Konder im ersten Herreneinzel jedoch nicht beirren und behielt gegenüber seines Refrather Kontrahenten die Oberhand. Nachdem sowohl das Dameneinzel als auch das Gemischte Doppel relativ deutlich ihre Spiele abgaben, verhinderte Moritz Rappen durch den Sieg im zweiten Herreneinzel eine noch höhere Niederlage.Schlussendlich ist das 2:5 Ergebnis aus dem vierten Spieltag für die Mannschaft des 1. BC Beuel ärgerlich, da hierdurch kein Punkt im wichtigen Kampf für den Ligaverbleib gesammelt wurde. Mit neuer Kraft und neuer Spieler-Aufstellung stand am Sonntag das Spiel gegen Solingen an. Das zweite Herrendoppel bot dabei eine besonders aufregende Partie und behielt im 5-Satz-Krimi mit 15:13 die Oberhand. Im Damendoppel konnten Katja Holenz und Vanessa Seele leider nicht an ihrer guten Leistungen vom Vortag anknüpfen und gaben das Spiel in drei Sätzen ab. Anschließend zeigte Srayas Padnabhan Vaseduvan im ersten Herreneinzel erneut, wieso er zu den wohl besten Spielern in der Liga zählt und gewann mit einer sehr überzeugenden Leistung. Somit war der Punktgewinn sicher und das Mixed konnte durch einen mehr als soliden Sieg in drei Sätzen den Gesamtsieg sicherstellen. Im abschließenden 2. Herreneinzel dachte sich Moritz, dass ein 5-Satz-Krimi nicht genug sei und bot eine nervenberaubende Vorstellung, bei der er dieses Mal nur als zweiter Sieger vom Platz gehen sollte. Somit beendete der 1. BC Beuel 2 den 5. Spieltag mit einem 4:3 Sieg uns sicherte sich zwei Punkte in der Gesamtwertung. Mit den Ergebnissen des Wochenendes bleibt die Zweite weiterhin auf dem achten Tabellenplatz. In zwei Wochen steht für Team 2 ein weiterer Doppelspieltag auswärts in Berlin an. Niclas Kirchgeßner

Bischmisheim gibt sich bei Aufsteiger keinerlei Blöße

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Das Team des 1. BCB Saarbrücken-Bischmisheim. Foto: BC Saarbrücken-Bischmisheim
BC Saarbrücken-Bischmisheim gewinnt beim Liganeuling aus Baden-Württemberg glatt mit 7:0 und bleibt mit optimalen sechs Punkten Spitzenreiter der Bundesliga
Zweites Spiel, zweiter klarer Sieg. Die Badminton-Asse des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim haben am Sonntag ihre Pflichtaufgabe in der Badminton-Bundesliga beim Aufsteiger SG Schorndorf mit Bravour gemeistert: Beim klaren 7:0-Erfolg gestattete der amtierende Deutsche Meister dem Liganeuling gerade mal drei Satzgewinne. Überhaupt keine Mühe hatte das Bischmisheimer Damendoppel um Isabel Herttrich und Stine Küspert. Sie beherrschten ihre Gegnerinnen Xenia Kölmel und Kerstin Wagner bei ihrem 11:1, 11:4 und 11:5 nach Belieben. Ebenfalls glatt entschied auch das zweite Herrendoppel um Johannes Pistorius und Ruben Jille sein Duell mit den Schorndorfern Alan Erben und David Kramer für sich – lediglich im dritten Durchgang mussten sich die beiden Bischmisheimer beim 11:5, 11:6 und 13:11 etwas mehr strecken.
Ferner kamen auch Fabian Roth und Neuzugang Priskila Siahaya in ihren Einzelpartien zu glatten Erfolgen. Roth hatte gegen David Kramer nur im ersten Satz so seine Mühe. Am Ende feierte der 24-Jährige aber mit 12:10, 11:6 und 11:3 den nächsten souveränen Sieg nach seinem Comeback nach ewig langer Verletzungspause. Siahaya geriet gegen Xenia Kölmel nur im zweiten Durchgang ein wenig in die Bredouille – ehe auch die Indonesierin mit 11:3, 14:12 und 11:3 einen klaren Dreisatzerfolg in der Tasche hatte. Daniel Nikolov musste in seinem Einzelmatch gegen Schorndorfs Leon Seiwald zwar den ersten Durchgang mit 4:11 abgeben. Die folgenden Sätze entschied der Bulgare aber mit 11:9 und zwei Mal 11:8 für sich. Im Mixed gaben Küspert und Jille nach dem Verlust des zweiten Abschnitts die passende Antwort und setzten sich schließlich mit 11:5, 11:13 und zwei Mal 11:8 durch. Auch das Herrendoppel um Marvin Seidel und Peter Käsbauer behielt gegen Benjamin Wahl und Seiwald in vier Durchgängen mit 12:10, 11:13, 11:1 und 11:8 die Oberhand. Nach dem zweiten Spieltag bleibt der BCB durch das klare 7:0 mit der Optimalausbeute von sechs Zählern an der Tabellenspitze. Punktgleich mit dem mutmaßlichen Hauptkonkurrenten im Kampf um den Titel, dem 1. BC Wipperfeld, der seine ersten beiden Partien ebenfalls mit 6:1 und 7:0 gewonnen hat, aber gegenüber den Saarbrückern das schlechtere Satzverhältnis (41:13 gegenüber 40:7 für den BCB) aufweist. Die nächsten Partien führen den 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim am 7. und 8. November nach Schleswig-Holstein. Samstags gastiert der BCB ab 15 Uhr beim siebtplatzierten TSV Trittau (2 Punkte). Tags darauf steht ab 14 Uhr in Neumünster bei Blau-Weiß Wittorf (mit drei Zählern gestartet) das dritte Gastspiel der laufenden Runde an.
Vorher allerdings hoffen zahlreiche Bischmisheimer Akteure darauf, beim internationalen Topturnier um die SaarLorLux-Open in Saarbrücken eine gute Figur abzugeben. Die Veranstaltung stand coronabedingt zwischenzeitlich auf der Kippe. Nun aber geht es von Dienstag, dem 27. Oktober an bis zum kommenden Sonntag (1. November) in der Saarbrücker Saarlandhalle in einem trotz allem erlesenen Starterfeld zur Sache. Vor allem die Olympiakandidaten Marvin Seidel und Isabel Herttrich rechnen sich beim „Heimspiel“ viel aus. Seidel und sein Partner Mark Lamsfuß sind im Herrendoppel an Position zwei gesetzt. Im Mixed gehen Herttrich und Lamsfuß an Position drei ins Rennen um den Turniersieg – und mit dem Wissen, dass sie in guter Form sind, denn erst vor wenigen Tagen hatten sich beide bei den Denmark Open in die Siegerliste eintragen können. dbe

Schorndorf schlägt sich achtbar

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Benjamin Wahl (rechts) und sein Doppelpartner Leon Seiwald spielten trotz Niederlage ein starkes erstes Doppel. Foto: Ulrich Kolb
Badminton-Erstligist SG Schorndorf musste sich zuhause dem Tabellenführer 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim klar mit 0:7 geschlagen geben. Die Daimlerstädter schlugen sich gegen die in Topbesetzung angetretenen Saarländer trotz dem klaren Ergebnis achtbar. Der neunmalige deutsche Mannschaftsmeister 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim ließ gegen die Daimlerstädter nichts anbrennen. Und kam mit einer sehr starken Truppe nach Schorndorf. So beispielsweise Isabel Herttrich, die aktuelle Denmark Open-Gewinnerin im Mixed, Fabian Roth, der Deutsche Einzelmeister von 2017 oder Marvin Seidel und Peter Käsbauer, beide unter den Top-50 der Doppel-Weltrangliste. Insofern war relativ klar, dass für Schorndorf keine realistische Chance auf ein knappes Ergebnis bestand. Zumal bei der SG Alexander Dunn und Lizzie Tolman nicht dabeisein konnten. 0:7 – eine Packung. Dennoch war der Schorndorfer Teamchef Benjamin Wahl nicht unzufrieden. „Wir haben uns gut präsentiert und kamen zu Satzgewinnen, welche ich nicht erwartet hätte.“ So im ersten Doppel, das Benjamin Wahl und Leon Seiwald für die SG bestritten. Im ersten Satz verpassten beide den Satzgewinn gegen Marvin Seidel/Peter Käsbauer mit 10:12. Im zweiten Satz klappte es mit 13:11. Dann bekamen die Saarländer die Partie in den Griff und gewannen 11:1, 11:8. Deutlich setzte sich Bischmisheim im Frauendoppel durch. Nationalspielerin Isabel Herttrich und Stine Küspert gewannen gegen Kerstin Wagner/Xenia Kölmel klar mit 11:1, 11:4, 11:5. In drei Sätzen mit 5:11, 6:11, 11:13 unterlagen Alan Erben/David Kramer den BC-Spielern Johannes Pistorius/Ruben Jille. Xenia Kölmel benötigte gegen die in der Weltrangliste schon auf Platz 60 geführte Priskila Siahaya einen Satz um sich auf ihre Gegnerin einzustellen. Im zweiten Satz war beim 12:14 ein Satzgewinn in Reichweite. Der dritte Satz ging dann wieder glatt mit 11:3 an die starke Bischmisheimerin. Mit 4:0 war der Sieg für die Gäste nun schon frühzeitig fix. Im ersten Einzel überraschte Leon Seiwald seinen bulgarischen Gegenspieler Daniel Nikolov mit 11:4 im ersten Satz. In der hochklassigen Partie hatte Daniel Nikolov ab dem zweiten Satz immer Vorderwasser und siegte mit 11:9, 11:8, 11:8. Auch im Mixed war der SG ein Satzgewinn vergönnt. Kerstin Wagner/Alan Erben holten gegen Stine Küspert/Ruben Jille Satz Zwei mit 13:11. Im abschließenden zweiten Einzel unterlag David Kramer dem deutschen Meister von 2017, Fabian Roth, in drei Sätzen. Ulrich Kolb