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Schorndorf trotz Niederlage zufrieden mit Debut

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Auch das SWR-Fernsehen war vor Ort und berichtete in der Landesschau. Foto: Ulrich Kolb
Die SG Schorndorf unterlag in ihrem ersten Spiel in der 1. Badminton Bundesliga zuhause dem SC Union Lüdinghausen mit 1:6. Sicherlich kein Auftakt nach Maß – aber die Daimlerstädter präsentierten sich durchaus stark gegen ein Spitzenteam der Liga. Die Organisatoren der Heimpartie im Lager der SG Schorndorf waren im Vorfeld der historischen ersten Partie in der 1. Bundesliga stark gefordert. Corona setzte dem ganzen dann noch eine Krone auf. Aufgrund der steigenden Corona-Zahlen beschloss die SG am Freitag, die Begegnung ohne Zuschauer auszutragen. Schade für die vielen Fans – maximal 200 wären aufgrund dem von der Stadt Schorndorf genehmigten Coronakonzept in der Karl-Wal Halle möglich gewesen. Schade für alle Spieler, welche sich auf eine Partie mit Zuschauerbeteiligung gefreut hatten. Als kleines Trostpflaster konnte das Spiel draußen in der Welt über Streaming verfolgt werden. Die Partie Bundeslgaaufsteiger gegen Erstligatraditionsverein ging erwartet deutlich an den Favoriten Lüdinghausen. Der Schorndorfer Teamchef Benjamin Wahl war dennoch positiv gestimmt: „Wir haben uns besser verkauft als ich dachte.“ Und das gegen einen Kontrahenten, welcher in sehr starker Besetzung auflief. Unter anderem mit dem Deutschen Meister im Einzel Max Weißkirchen und der Deutschen Doppelmeisterin Linda Efler. Und die weiteren Teammitglieder waren von ähnlicher Güte. Was Benjamin Wahl auch noch freute: „Die Zugänge haben absolut überzeugt.“ Der Österreicher Leon Seiwald und der Schotte Alexander Dunn spielten stark auf und zogen im Doppel und Mixed ihre Partner auf ein neues Level mit. So im Auftaktdoppel. Benjamin Wahl/Leon Seiwald brachten das zweite Gästedoppel Josche Zurwonne/Aram Mahmoud mit einem entschlossenen Auftritt in Bedrängnis. Mit 2:1-Satzführung begann Benjamin Wahl im vierten Satz kurz vom Sieg zu träumen. 6:3 lagen die SG-Mannen in Führung. „Vielleicht habe ich zu früh nachgedacht“, sinnierte Benjamin Wahl hinterhet. Das Spiel ging dann in fünf Sätzen an Lüdinghausen. Auch das erste Doppel Alexander Dunn/Alan Erben hielt gegen Max Weißkirchen/Ties van der Lecq stark gegen. Nach 2:1-Satzführung für die SG drehten die Gäste das Spiel noch mit 11:9, 11:4. Glatt in drei Sätzen mussten Xenia Kölmel/Kerstin Wagner im Frauendoppel passen. Und auch Xenia Kölmel konnte die ehemalige Nationalspielerin Eva Janssens nicht ernsthaft in Bedrängnis bringen. Damit lag Lüdinghausen bereits mit 4:0 in Führung. Im folgenden ersten Einzel baute Geburtstagskind Max Weißkirchen den Sieg für Lüdinghausen aus in vier Sätzen.Leon Seiwald holte gegen den Deutschen Meister Satz Eins ab und hatte auch im dritten Satz eine Satzgewinnchance. Mit 10:12, 11:5, 12:10, 11:7 setzte sich Max Weißkirchen schließlich durch. Im zweiten Einzel gewann Aram Mahmoud vom SCU mit 11:6, 11:9, 11:8 gegen David Kramer. Im abschließenden Mixed ging es dann nochmal über fünf Sätze. Kerstin Wagner/Alexander Dunn holten Satz Eins und Zwei mit jeweils 11:8 und hatten in den Sätzen Drei und Vier klar das Nachsehen. Dafür gaben sie im Entscheidungssatz nochmal alles. Dieser ging mit 11:7 an die SG. Ganz mit leeren Händen stand die SG also auch nicht da bei einem Auftaktspiel, das aus SG-Sicht Hoffnungsschimmer für das Ziel Klassenerhalt bot. Ulrich Kolb

Den Klassenerhalt hat Schorndorf als Ziel

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SG Schorndorf
Am Sonntag, 18.10.2020 beginnt für die SG Schorndorf die Saison in der 1. Badminton Bundesliga. Der Aufsteiger trifft in der Karl Wahl-Halle (13.00 Uhr) gleich auf ein Topteam der Liga – den SC Union Lüdinghausen.
Bei den Daimlerstädtern ist die Vorfreude auf die erste Saison in der Badminton-Bundesliga riesig. Es ist die 50. Saison in der 1. Bundesliga und die SG Schorndorf ist erstmals vertreten! Ein unerreichbar erscheinender Traum wird wahr. Beim Blick auf die zehn Erstligateams, hat Schorndorf Teamchef Benjamin Wahl vier Teams ausgespäht, welche im Titelrennen wohl ganz große Chancen haben werden. Der vielfache deutsche Meister 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim „mit einer ganz starken deutschen Achse“ rangiert da ganz oben auf der Wahl´schen Liste. Auch der BC Wipperfeld mit der langjährigen Schorndorferin Miranda Wilson ist bärenstark. Die Nationalspielerin ist umgeben von vielen weiteren Spitzenspielern und -spielerinnen. Benjamin Wahl hat weiterhin den TV Refrath auf dem Zettel, den deutschen Meister von 2017. Refrath hatte auch in der Vorsaison Meisterschaftsambitionen. Doch ein Meister wurde Coronabedingt nicht gekürt, die Saison ohne Vollendung abgebrochen. Ein Novum in der 49jährigen Bundesligageschichte, Und dann ist da noch der Schorndorfer Auftaktgegner SC Union Lüdinghausen. Die Gäste aus dem Bundesland Nordrhein Westfalen sind ebenfalls ausgestattet mit einer fulminanten deutschen Achse. Neuzugang Max Weißkirchen ist amtierender deutscher Meister im Einzel und das nun schon zum dritten Mal in Folge. Die deutsche Olympiahoffnung Yvonne Li kürte sich bei den Deutschen Meisterschaften in Bielefeld zur erfolgreichsten Spielerin: Ihr gelang das seltene Kunststück zwei Titel zu holen. Den im Einzel sowie im Doppel mit Teamkollegin Linda Efler. Schorndorf trifft also auf einen Titelaspiranten mit drei amtierenden deutschen Meistern im Team!
„Für uns“, stellt Benjamin Wahl fest „kann es kein anderes Ziel geben als den Klassenerhalt.“ In vielen Partien, und so auch gegen den SC Union Lüdinghausen, ist die SG in der klaren Außenseiterposition. Welchen Einfluss Corona auf den Saisonverlauf haben wird ist noch offen. Reisebeschränkungen können die Aufstellung von jedem Team treffen. Gut, dass die SG einen breiten Stamm an Spielerinnen und Spielern aus Schorndorf und der Region hat. Mit David Kramer, Simon Kramer, Alan Erben, Benjamin Wahl, Marco Weese bei den Männern und Xenia Kölmel, Kerstin Wagner, Nadine Wahl und Jennifer Löwenstein bei den Frauen. Und die sind heiß und fit. „Unsere Vorbereitung auf die Saison war intensiv wie nie zuvor“, so Benjamin Wahl. Die Trainingsleitung hatte kein geringerer als Jan Ø. Jørgensen, der dänische Ex-Europameister und Mannschaftsweltmeister. Er brachte eine neue Intensität in das Training ein und dazu Tipps und Erfahrungen eines Weltklassespielers. Eine wichtige Rolle beim Ziel Klassenerhalt spielen die SG-Neuzugänge. Lizzie Tolman aus England, der Schotte Alexander Dunn, Leon Seiwald und Jan Ø. Jørgensen. Der Schorndorfer Plan sieht allerdings nicht vor die Neuzugänge regelmässig gemeinsam auflaufen zu lassen. Die Aufstiegsmannschaft soll mit vielen Spieleinsätzen belohnt werden. Nadine Wahl wird wohl aufgrund einer Fußverletzung leider passen müssen. Ob Jan Ø. Jørgensen einen Saisoneinsatz haben wird ist gänzlich offen. In Schorndorf ist man hochglücklich einen solchen Mann im Training zu haben und auf der Rangliste. Gegen Lüdinghausen wird er definitv nicht an Bord sein. Am Spieltagswochenende findet sein Herzensturnier statt – die Denmark Open. Schorndorf gegen Lüdinghausen – die Favoritenrolle ist klar bei den Gästen. Das Schorndorfer Team wird in jedem Fall leidenschaftlich kämpfen und den ersten historischen Auftritt in der 1. Bundesliga genießen. Weitere Infos zum Spiel und dem Erwerb von Eintrittskarten sind zu finden unter www.sg-schorndorf.de.

Der Mannschaftskader

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Alan Erben
Alan Erben –Geburtstag: 18.09.1996, Wohnort: Heidelberg, Größe: 196 cm, Beruf: Student, Erfolge: Deutscher Vizemeister U 22 Doppel 2018, Platz Südostdeutsche Meisterschaft Doppel 2020
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Jan O. Jörgensen
Jan O. Jörgensen –Nationalität: Dänisch – Geburtstag: 31.12.1987, Wohnort: Bietigheim, Größe: 185 cm, Beruf: Badminton Profi, Erfolge: Platz Drei im Einzel Weltmeisterschaft 2015 in Jakarta, Gold Thomas Cup mit dem dänischen Team 2016 Kunshan, Europameister Einzel 2014 in Kasan, Siebenmaliger Mannschaftseuropameister mit Dänemark, Gewinn Denmark Open 2010, Indonesia Open 2014, French Open 2013
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Xenia Kölmel
Xenia Kölmel –Nationalität: Deutsch – Geburtstag: 11.12.2001, Wohnort: Gaggenau / Mühlheim an der Ruhr, Größe: 165 cm, Beruf: Schülerin, Erfolge: Aufstieg erste Bundesliga, 1. Platz zweites deutsches Ranglistenturnier Einzel Aktive
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David Kramer
David Kramer –Nationalität: Deutsch – Geburtstag: 22.11.1993 – Wohnort: Fellbach, Größe: 185 cm, Beruf: Geschäftsstellenleiter SG Stern Stuttgart, Erfolge: Platz 1 deutsche Rangliste Einzel, Südostdeutscher Meister Einzel, Mixed, 5. Platz Deutsche Meisterschaft Doppel
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Jennifer Löwenstein
Jennifer Löwenstein – Nationalität: Deutsch, Geburtstag: 04.06.1999, Wohnort: Kuchen, Größe: 160 cm, Beruf: Studentin, Erfolge: Südostdeutsche Meisterschaft U22 Damendoppel und Mixed, Baden-Württembergische Vizemeisterin Damendoppel Aktive, Viertelfinale Deutsche Meisterschaft U 19 Damendoppel und Mixed
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Kerstin Wagner
Kerstin Wagner –Nationalität: Deutsch, Geburtstag: 01.06.1985, Wohnort: Woringen, Größe: 175 cm, Beruf: Lehrerin, Erfolge: Aufstieg 1. Bundesliga, Mehrfache Baden-Württembergische und Südostdeutsche Meisterin, Halbfinalteilnahme Damendoppel bei der Deutschen Meisterschaft Jugen und Aktive
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Benjamin Wahl
Benjamin Wahl –Nationalität: Deutsch, Geburtstag: 23.02.1984, Wohnort: Schorndorf, Größe: 181 cm, Beruf: Geschäftsführender Vorstand SG Schorndorf, Erfolge: Deutscher Hochschulmeister Herrendoppel, 15-facher Baden-Württembergischer Meister, Mehrfacher Südostdeutscher Meister
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Nadine Wahl
Nadine Wahl –Nationalität: Deutsch, Geburtstag: 20.03.1989, Wohnort: Schorndorf, Größe: 168 cm, Beruf: Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Vewaltung SG Schorndorf, Erfolge: Deutsche Meisterin Mixed U 17, Deutsche Vizemeisterin Doppel U 22, Südostdeutsche Meisterschaft Doppel und Mixed Alexander Dunn —Nationalität: Schottisch, Geburtstag: 13.09.1998, Wohnort: Motherwell / Schottland, Größe: 179 cm, Beruf: Badmintonprofi, Erfolge:ewinner Irische Open, Gewinner Schottische Open, Gewinner Österreichische Open Simon Kramer –Nationalität: Deutsch, Geburtstag: 09.06.1991, Wohnort: Fellbach, Größe: 188 cm, Beruf: Einkäufer E-Commerce, Erfolge: 3. Platz Süd-Ost Deutsche Meisterschaft Doppel, 3. Platz Baden-Württembergische Meisterschaft Doppel, Sieger Int. Stockacher Turnier 2018 Leon Seiwald –Nationalität: Österreichisch, Geburtstag: 24.11.1996, Wohnort: Wien, Größe: 186 cm, Beruf: Heeressportler, Erfolge: Österreichischer Staatsmeister 2019, 9. Platz Jugend Europameisterschaft, 9. Platz Männer Team Europameisterschaft, 3. Platz Slovenia Series Einzel Lizzie Tolman –Nationalität: Englisch, Geburtstag: 12.06.1999, Wohnort: Liverpool, Größe: 167 cm, Beruf: Studentin, Erfolge: Wales International – Gewinn Doppel, sechsfache Englische Meisterin Schüler/Jugend Marco Weese –Nationalität: Deutsch, Geburtstag: 28.03.1991, Wohnort: Weinstadt-Beutelsbach, Größe: 171 cm, Beruf: Werkzeugmechaniker, Erfolge: Südostdeutscher Mizemeister Doppel 2018 Aufstiege von der Regionalliga bis in die 1. Bundesliga mit der SG Schorndorf. Ulrich Kolb

Mülheim verliert in Refrath und gegen Lüdinghausen

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Johanna Goliszweski (rechts) ist wieder im Team. Foto: Marc Pastoors
Beim 1. BV Mülheim feierte Johanna Goliszweski nach einer langen Verletzungspause ihr Comeback in der 1. Mannschaft. Am Sonntag stand sie gemeinsam mit Lara Käpplein im Damendoppel den aktuellen Deutschen Meisterinnen Yvonne Li und Linda Elfer gegenüber. Das Team aus Lüdinghausen gewann alle drei Sätze. Überhaupt war Lüdinghausen stark angetreten. Im ersten Herrendoppel mit Josche Zurwonne und Jelle Maas sowie mit Kai Schäfer im ersten Herreneinzel. Im Herrendoppel kamen Alexander Dunn und Tom Wolfenden in den fünften Satz und unterlagen dort mit 9:11.
Im Herreneinzel unterlag Dmytro Zavadsky in vier Sätzen gegen Kai Schäfer. Yvonne Li gewann dann in vier Sätzen gegen Mülheims Rachel Sugden. Im zweiten Herrendoppel erspielten Dmytro Zavadsky und Konstantin Abramov sowie Tom Wolfenden mit Lara Käpplein im Mixed das 2:5. Zavadsky war auch am Samstag im Doppel erfolgreich, gegen Refrath spielte er mit Alexander Dunn. Den zweiten Punkt holte Rachel Sugden im Dameneinzel. Wolfenden/Käpplein kämpften sich zwar in den fünften Satz, gegen Magee/Magee hatten sie aber keine Chance.
Der Vorsprung auf die Relegationsplätze beträgt für den 1. BVM nun noch drei Punkte. Der 6. Play-Off ist zwei Punkte entfernt. Weiter geht es am 23. Februar auswärts bei Blau-Weiss Wittorf. MvA

Play-offs für Mülheim in Reichweite

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Lara Käpplein und Rachel Sugden. Foto: Marc Pastoors
Der 1. BV Mülheim muss sich nicht mehr die ganz großen Sorgen mit Blick auf den Klassenerhalt machen. Nach dem 6:1 Sieg gegen den 1. BC Beuel sind die Play-Offs wieder in Reichweite. Es gilt nun gute Ergebnisse gegen den TV Refrath am Samstag sowie gegen den SC Union Lüdinghausen (innogy-Sporthalle MH) einzufahren.
Wer bei den Gegnern aufläuft ist aktuell schwierig einzuschätzen da in der kommenden Woche die Team Europameisterschaft in Frankreich stattfinden. Der Mülheimer Teammanager Jonathan Rathke vermutet, dass viele Spieler am Wochenende noch Bundesliga spielen werden. Die Schottin Rachel Sugden steht dem 1. BV Mülheim zur Verfügung. Bei den Doppeln bietet Refrath viel Qualität. Kilasu Ostermeyer stand in der vergangenen Woche bei den Deutschen Meisterschaften im Finale. Selbstbewusst werden die Damen aus Lüdinghausen in Mülheim auftreten. Yvonne Li verteidigte ihren Titel bei den Deutschen Meisterschaften und gewann zudem das Doppel mit Linda Efler. Dmytro Zavadsky ist fit und will eine starke Leistung zeigen. Eine Schlüsselrolle hat das Mixed-Doppel Lara Käpplein /Tom Wolfenden. MvA

BCB gelingt der siebte Streich in der Fremde

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1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Bundesliga-Spitzenreiter 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim bleibt durch einen 4:3-Sieg bei Union Lüdinghausen auswärts makellos und klar auf Final-Kurs
Letztens war‘s der sechste Streich, doch der siebte folgte sogleich: Die Badminton-Asse des 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim haben am Sonntag beim SC Union Lüdinghausen auch ihr siebtes Gastspiel in der 1. Bundesliga siegreich bestritten. Sie bezwangen den bisherigen Tabellensiebten aus Nordrhein-Westfalen mit 4:3 und bleiben souveräner Spitzenreiter im deutschen Oberhaus. Mit 29 Punkten liegt der amtierende Meister weiterhin klar vor dem zweitplatzierten TV Refrath, der durch einen 6:1-Erfolg über den TSV Freystadt zwar einen Zähler gutmachte, vor den verbleibenden fünf Partien der Hauptrunde aber weiterhin vier Punkte hinter dem BCB rangiert. Der 1.BC Wipperfeld auf Rang drei, der nicht mehr zur direkten Final-Four-Teilnahme führt, weist weiter neun Punkte Rückstand auf die Saarländer auf. Somit dürfte dem Titelverteidiger das Ticket zum Endturnier nun erst recht nicht mehr zu nehmen sein.
Dass der BCB auch im elften Bundesliga-Auftritt in Folge siegreich blieb, lag nicht zuletzt an Fabian Roth. Der deutsche Einzelmeister von 2017 rang den deutschen Vizemeister von 2018 in fünf Durchgängen knapp mit 12:10, 11:9, 10:12, 6:11 und 11:8 nieder und gewann damit auch das dritte Spiel seit dem jüngsten Comeback nach seiner schier endlosen Verletzungspause. Im abschließenden Spiel des Tages legte Roth zunächst eine 2:0-Satzführung vor, ehe Schäfer, der zuvor bereits im Herrendoppel über fünf Sätze gegangen war, mit einer Energieleistung wieder ausglich. Der Entscheidungsdurchgang verlief bis zum 8:8 ausgeglichen, im wichtigen Moment bewies Roth dann aber Nervenstärke und sicherte seiner Mannschaft den nächsten Erfolg. Großen Anteil daran hatte auch das Bischmisheimer Herrendoppel um Peter Käsbauer und Ruben Jille. Sie holten ihrerseits gegen Lüdinghausens Josche Zurwonne und Jelle Maas einen 0:2-Satzrückstand auf – und verschafften den Gästen schließlich mit ihrem 10:12, 10:12, 11:2, 11:7 und 11:6-Erfolg den zweiten Punkt der Partie. Den ersten hatten wenige Augenblicke zuvor Isabel Herttrich und Stine Küspert eingefahren, indem sie Yvonne Li und Herttrichs internationale Partnerin Linda Efler nach verlorenem ersten Satz mit 9:11, 11:8, 11:6 und 15:13 in die Schranken verwiesen.
Nach dem 2:0-Auftakt für den BCB kippte die Partie daraufhin aber zugunsten der Unionisten: Das zweite Herrendoppel entschieden Schäfer und Roman Zirnwald gegen die Bischmisheimer Paarung Johannes Schöttler/Patrick Scheiel knapp für sich. Dabei blieb die nächste starke Aufholjagd eines BCB-Duos diesmal unbelohnt – Schöttler und Scheiel mussten sich mit 6:11, 9:11, 11:6, 11:8 und 8:11 beugen. Im Anschluss siegte die amtierende deutsche Einzelmeisterin Yvonne Li glatt in drei Sätzen mit 11:7, 11:6 und 11:4 gegen Stine Küspert. Im Herreneinzel unterlag Luka Wraber dem Niederländer Nick Fransman 9:11, 8:11 und 6:11. Somit lag beim Stand von 2:3 aus Saarbrücker Sicht das Ende der Bischmisheimer Siegesserie in der Luft – dann aber sprangen die Gäste der Niederlage doch noch von der Schippe: Im Mixed rangen Olga Roj und Jille die Lüdinghausener Paarung Maas/Efler mit 11:4, 13:11, 9:11 und 11:9 nieder. Abschließend war es Roth vorbehalten, den Deckel auf den elften BCB-Sieg in Folge draufzumachen.
Bereits nach dem nächsten Doppelspieltag der Badminton-Bundesliga am 8. und 9. Februar könnte die erneute Final-Four-Teilnahme des 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim vorzeitig klar gemacht werden. Zunächst spielt der amtierende Champion samstags ab 16 Uhr beim Tabellenletzten TSV Neuhausen-Nymphenburg (ein Sieg, zwölf Niederlagen, vier Punkte). Tags darauf folgt ab 15 Uhr der Auftritt beim Vorletzten TSV Freystadt (vier Siege, neun Niederlagen, zehn Punkte). Zunächst aber hoffen zahlreiche BCB-Akteure darauf, ab dem kommenden Donnerstag bei den Deutschen Meisterschaften (30. Januar bis 2. Februar) in Bielefeld eine gute Figur abzugeben. Für den zweifachen Meister des Vorjahres gilt das allerdings nicht: Marvin Seidel, der 2019 sowohl im Herrendoppel als auch im Mixed den Titel geholt hatte, muss wegen anhaltender Hüftbeschwerden weiterhin passen, nachdem der 24-Jährige Olympia-Kandidat zuletzt bereits die eigentlich geplante Asien Tour hatte sausen lassen müssen und auch das zurückliegende Bundesliga-Spiel mit dem BCB verpasste. Sein erstes Turnier seit dem Comeback bestreitet in Bielefeld dagegen Fabian Roth, der es im Herreneinzel in der ersten Runde mit Justin Seibel (Neuhausen-Nymphenburg) zu tun bekommt. Ihren Titel verteidigen möchte Isabel Herttrich, die im Vorjahr im Damendoppel bereits mit Linda Efler triumphiert hatte und somit ihren vierten DM-Titel feiern durfte (drei im Damendoppel, einen im Mixed). Zu den möglichen Hauptkonkurrentinnen zählen BCB-Teamkollegin Stine Küspert und Annabella Jäger (Neuhausen-Nymphenburg), die an Position zwei gesetzt sind. Im Herrendoppel gehen in Abwesenheit von Seidel dessen Bischmisheimer Teamkollege Peter Käsbauer und sein Wipperfelder Mitstreiter Jones Jansen als topgesetztes Duo an den Start. dbe

BCB-Mission bei Union: Die Auswärtsserie verlängern

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1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Bundesliga-Spitzenreiter 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim reist nahezu in Bestbesetzung zum ersten Gastspiel des Jahres nach Lüdinghausen.
Zehn Siege in Folge haben die Badminton-Asse des 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim zuletzt in der Bundesliga aneinandergereiht. Die stolze Serie will der saarländische Spitzenreiter am kommenden Sonntag gerne ausbauen, wenn um 15 Uhr das Gastspiel beim SC Union Lüdinghausen und damit der erste Auswärtsauftritt im neuen Jahr wartet. Die Voraussetzungen stehen dabei insgesamt günstig, denn der amtierende Meister kann die Partie fast in Bestbesetzung angehen: Bei den Damen steht neben Olga Roj und Stine Küspert auch Isabel Herttrich für die Begegnung beim aktuellen Tabellensiebten (mit 14 Punkten 13 weniger als Bischmisheim) bereit. Die 27-jährige Nationalspielerin kehrt rechtzeitig vor dem Spiel bei Lüdinghausen von ihrem internationalen Einsatz aus Thailand zurück, wo es nach dem jeweils frühen Ausscheiden bei den ersten beiden Stationen der jüngsten Asien-Tour wieder ein Erfolgserlebnis gab. Zusammen mit Partner Mark Lamsfuß erreichte sie beim Thailand Masters immerhin die zweite Runde der Mixed-Konkurrenz, wo dann aber im Achtelfinale gegen die an Position drei gesetzten Malaysier Goh Soon Huat und Lai Shevon Jemie mit 20:22 und 15:21 Endstation war – dennoch bleibt ein weiterer Schritt zur anvisierten Olympia-Qualifikation.
Für den 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim geht es in der Bundesliga indes darum, die anvisierte Final-Four-Quali frühestmöglich in trockene Tücher zu bringen. Gewinnt der BCB in Lüdinghausen zum elften Mal in Folge, wären vor den dann verbleibenden letzten fünf Partien auch die letzten zaghaften Zweifel ausgeräumt. Das sieht Saarbrücken-Bischmisheims Teammanager Volker Eiber nicht anders: „Wenn wir in Lüdinghausen gewinnen, können wir uns fast schon mit den Planungen für das Final Four befassen“, sagt er mit Blick auf die ausgezeichnete Ausgangslage, die den BCB aktuell neun Punkte vor dem Tabellendritten 1.BC Wipperfeld ausweist. Bei nur noch 18 optimalerweise zu vergebenden Zählern, die aber wohl kaum einer der Verfolger gänzlich einstreichen dürfte, müsste es schon mit dem Teufel zugehen, wenn sich die Saarländer eines der beiden Direkttickets zum Endturnier noch nehmen ließen.
Dennoch möchte der BCB auf keinen Fall etwas dem Zufall überlassen: Und bietet daher in Lüdinghausen, das im Hinspiel mit 5:2 in die Schranken verwiesen worden war, sein aktuell bestmögliches Aufgebot auf. Einzig Marvin Seidel wird den Saarländern angeschlagen fehlen. Der 24-jährige Nationalspieler laboriert noch an den Folgen einer Entzündung in der Hüfte, die auch seinen Einsatz auf der jüngsten Asien-Tour verhinderte. „Er will mit Blick auf das große Ziel Olympia natürlich nichts riskieren und wird sich daher vorerst schonen. Ansonsten können wir gegen Lüdinghausen soweit die komplette Mannschaft aufbieten“, erläutert Volker Eiber. Das bedeutet, dass auch Peter Käsbauer von seinem Asien-Trip rechtzeitig zurückerwartet wird. Neben Ruben Jille und Daniel Nikolov stehen zudem Fabian Roth, Patrick Scheiel und Johannes Schöttler aller Voraussicht nach bereit, um einen weiteren Schritt in Richtung Final Four zu vollziehen. Ein Selbstläufer wird das freilich nicht: Denn der Gegner aus Nordrhein-Westfalen kann mit der amtierenden deutschen Einzel-Meisterin Yvonne Li sowie mit Linda Efler, der internationalen Partnerin sowohl von Herttrich als auch von Seidel, gerade im Damenbereich bockstarkes Personal aufbieten. Und auch im Herrenbereich ist mit den Unionisten unter anderem dank Einzelspezialist Kai Schäfer oder aber dem niederländischen Internationalen Jelle Maas zu rechnen. Am Anliegen des BCB ändert das allerdings nichts: Der Deutsche Meister ist in dieser Saison auswärts ungeschlagen (sechs Spiele, sechs Siege) und möchte das definitiv auch nach dem Gastspiel bei Union Lüdinghausen bleiben. dbe

Schwieriger Jahresauftakt für Refrath in Liga Eins

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Brian Holtschke und Lars Schänzler spielen in Lüdinghausen die Einzel für Refrath. Foto: Roswitha Honnef
Bereits am kommenden Freitag beginnt für die Bundesligaspieler des TV Refrath das Badmintonjahr 2020. Um 19 Uhr ist man in Lüdinghausen beim SC Union 08 zu Gast.
Der Vierte der Vorsaison ist ohne Zweifel von allen zehn Bundesligisten am meisten von den personellen Konsequenzen der Olympiaqualifikation betroffen. Vier Leistungsträger sind ständig unterwegs und auch am Freitag werden vermutlich zwei der stärksten Spieler fehlen. Aber auch beim TV Refrath sind die drei irischen Nationalspieler Chloe Magee, Nhat Nguyen und Sam Magee auf dem Weg nach Asien und stehen Teamchef Heinz Kelzenberg nicht zur Verfügung. Daher startet der TVR mit einem 9-köpfigen deutschen Team und hofft, etwas Zählbares aus Lüdinghausen mit nach Hause nehmen zu können.
In den verbleibenden sechs Saisonspielen kann man dann wieder mehr oder weniger aus dem Vollen schöpfen und zumindest Refraths Nummer Eins, Nhat Nguyen, wird immer in der Lage sein, mitzuspielen. Mit ihm an Bord sollte es gelingen, den zweiten Tabellenplatz bis nach dem 18. Spieltag zu behaupten.

Beuel punktet zum Rückrundenstart

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Weihnachtsgrüße des Teams von Beuel. Foto: BC Beuel
Mit einem Sieg und einer Niederlage startet die Beueler Erste in die Rückrunde der Badminton-Bundesliga. Am vergangenen Freitag besiegte die Mannschaft im Lokalderby den TV Refrath mit 4:3. Sonntags unterlagen die Schwarz-Gelben dem SC Union Lüdinghausen mit 2:5. Das Team steht damit aktuell auf dem 6. Tabellenplatz.
Eigentlich war man in Beuel vor der Partie gegen den TV Refrath nicht allzu optimistisch: Aufgrund zahlreicher verletzungsbedingter Ausfälle musste der Beueler Trainer Sebastian Strödke gleich auf drei Spieler aus der Beueler 2. Mannschaft zurückgreifen. Und zu Beginn der Partie sah es nicht sehr gut aus: Nach den drei Doppeln lagen die Beueler bereits mit 0:3 im Rückstand. Doch dann wendete sich das Blatt. Im 1. Herreneinzel besiegte Max Weißkirchen den Ex-Beueler Christopher Klauer deutlich in vier Sätzen. Die Überraschung des Tages gelang dann jedoch Lisa Kaminski. Die Doppel-Spezialistin bekam es im Dameneinzel mit Nationalspielerin Ann-Kathrin Spöri zu tun. Eigentlich eine kaum lösbare Aufgabe. Doch Kaminski wuchs mit dem Beueler Publikum im Rücken über sich hinaus. Sie zeigte eine starke kämpferische Leistung und gewann die Begegnung in fünf spannenden Sätzen. Parallel dazu sorgte Lukas Resch mit einem glatten Dreisatzsieg über Brian Holtschke für den Ausgleich.
3:3 stand es vor der letzten Partie, dem gemischten Doppel. Hier bekamen es Max Weißkirchen und Hannah Pohl mit der Refrathern Jan Colin Völker und Chloe Magee zu tun. Das Beueler Mixed ging sehr fokussiert und mit einer gehörigen Portion Risikofreudigkeit in die Partie. Dieses mutige Auftreten wurde belohnt: Pohl und Weißkirchen gewannen die Partie in drei Sätzen mit 12:10, 13:11 und 11:7 und sorgten so für den 4:3-Endstand. Trotz des Sieges gegen Refrath im Rücken lief es für die Beueler Spieler dann am Sonntag gegen den SC Union Lüdinghausen nicht ganz so gut. Mit 2:5 verloren sie die Partie. Lediglich Max Weißkirchen konnte zweimal punkten. Im 1. Herreneinzel gewann er in fünf Sätzen gegen Nationalspieler Kai Schäfer und im gemischten Doppel gelang ihm an der Seite von Hannah Pohl ein glatter Dreisatzsieg.
Die Beueler Spielerin Lisa Kaminski zieht aus dem Wochenende jedoch eine positive Bilanz: „In Summe können wir mit dem Wochenende zufrieden sein. Über den Sieg gegen Refrath habe wir uns sehr gefreut, weil wir nicht wirklich damit gerechnet haben. Ein bisschen schade ist es, dass wir dann am Sonntag so deutlich gegen Lüdinghausen verloren haben. Ein Punkt wäre da sicher drin gewesen.“ Jetzt werden die Beueler Spieler erst einmal die Weihnachtstage genießen, bevor es am Samstag, 4. Januar 2020, in den hohen Norden zum Auswärtsspiel nach Wittorf geht. Joachim Resch

Beuel geht mit Hoffnung in die Rückrunde

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Die 1. Mannschaft des 1. BC Beuel
Am kommenden Wochenende beginnt für die 1. Mannschaft des 1. BC Beuel die Rückrunde in der Badminton-Bundesliga. Das Team empfängt am Freitag in der heimischen Erwin-Kranz-Halle den TV Refrath zum Lokalderby. Sonntags ist dann die Mannschaft des SC Union Lüdinghausen zu Gast.
Die Fans der Beueler Ersten werden es noch gut in Erinnerung haben: Gleich im ersten Saisonspiel siegte ihre Mannschaft im Auswärtsspiel in Refrath überraschend mit 5:2. Inzwischen hat sich die Situation jedoch geändert. Refrath zeigte im Laufe der Hinrunde eine konstant starke Leistung und steht aktuell auf dem 2. Tabellenplatz. Der 1. BC Beuel ist mit acht Punkten Rückstand momentan Tabellenvierter. Entsprechend geht die Beueler Mannschaft eher als Außenseiter in die Partie gegen die Nachbarn aus dem Bergischen Land. Dennoch hofft man in Beuel, gegen den Favoriten zu punkten und freut sich auf eine spannende Partie. Spannend dürfte es dann auch am Sonntag werden. Der Gegner aus Lüdinghausen ist nämlich punktgleich mit den Schwarz-Gelben und steht lediglich aufgrund des schlechteren Spielverhältnisses einen Platz hinter dem 1. BC Beuel auf Rang 5 der Bundesligatabelle.
Beuels Teammanager Max Schneider blickt mit gemischten Gefühlen auf die bevorstehende Rückrunde: „Nach wie vor ist unser Kader stark vom Verletzungspech geplagt. Wir hatten gehofft, dass die personelle Situation zum Rückrundenstart wieder etwas entspannter ist, aber das ist nicht der Fall. Nach wie vor sind Ronja Stern, Daniel Hess, Adam Pringle und der Inder Gurusaidutt verletzt. Zudem fehlt uns am kommenden Wochenende noch Peter Briggs. Es wird also sehr eng gegen Refrath und Lüdinghausen. Ich hoffe sehr, dass unsere Spieler im Laufe der Rückrunde wieder fit werden und wir die Saison auf einem gesicherten Mittelfeldplatz abschließen können.“
Trotz der widrigen Umstände sind die Spieler der Beueler Ersten jedoch hochmotiviert und freuen sich auf die beiden Partien vor heimischem Publikum im „Hexenkessel“ Erwin-Kranz-Halle. Das Spiel gegen den TV Refrath findet am Freitag, 20. Dezember, um 19 Uhr statt. Die Partie gegen den SC Union Lüdinghausen am Sonntag, 22. Dezember, startet um 14 Uhr. Wer es nicht in die Halle schafft, kann per Liveticker (www.bcbeuel.de) oder Livestream (www.sportdeutschland.tv) mitfiebern. Joachim Resch

Der Meister siegt im Schnelldurchgang

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1. BC Bischmisheim – SV Funball Dortelweil Badminton Saarbrücken, Sonntag (13.01.2019) Foto: Thomas Wieck
Bundesliga-Spitzenreiter 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim bezwingt Verfolger SC Union Lüdinghausen zu Hause mit 5:2 und verteidigt Tabellenplatz eins.
Das vierte Heimspiel des Bundesliga-Spitzenreiters 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim war eine wahrhaftig schnelle Angelegenheit: Nach nicht einmal zwei Stunden waren die sieben angesetzten Partien am vergangenen Sonntag im Vergleich mit dem bis dato viertplatzierten SC Union Lüdinghausen absolviert – und für den BCB mit einem ungefährdeten 5:2-Erfolg über die Gäste aus Nordrhein-Westfalen der fünfte Saisonsieg im sechsten Spiel rasch eingetütet. Sechs der sieben Duelle waren bereits nach nur drei Durchgängen entschieden, lediglich das erste Herrendoppel ging über vier Sätze. Dabei behielten Bischmisheims Nationalspieler Marvin Seidel und der bulgarische Neuzugang Daniel Nikolov gegen Lüdinghausens Duo um den Niederländer Jelle Maas und Christoph Schnaase nach dem mit 8:11 verlorenen ersten Satz doch noch klar die Oberhand: Mit 11:2 und zwei Mal 11:8 sicherten sie den Saarländern den ersten Punkt. Für Seidel, der unter der Woche noch bei den Denmark Open international im Einsatz gewesen war, blieb es zwecks Schonung der einzige Auftritt des Tages. Der 23-Jährige weist in dieser Bundesliga-Saison mit sechs Siegen in sechs Einsätzen weiterhin eine makellose Bilanz auf. Gleiches gilt für Peter Käsbauer, der an der Seite des Niederländers Ruben Jille klar in drei Durchgängen mit 11:5, 11:6 und 11:4 gegen Josche Zurwonne und Hong Zhang gewann und damit auch im vierten Einsatz für den BCB siegreich blieb.
Überhaupt waren im vierten Heimauftritt die Vergleiche mit männlicher Beteiligung klare Angelegenheiten für die gastgebenden Saarbrücker – obwohl der Österreicher Luka Wraber, der deutsche Ex-Meister Fabian Roth oder die Routiniers Michael Fuchs und Johannes Schöttler aus diversen Gründen gar nicht zum Einsatz kamen. Das lag auch daran, dass die Gäste aus Lüdinghausen auf drei Herren aus ihrer etatmäßigen Stammformation verzichten mussten. Der Niederländer Nick Fransman fehlte wegen einer Knieverletzung, der ehemalige Deutsche Vizemeister im Einzel, Kai Schäfer, musste mit Rückenproblemen passen und auch Roman Zirnwald stand verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Durch das Fehlen der Einzelspezialisten Fransman und Schäfer gingen die Herreneinzel somit jeweils klar an den BCB: Nikolov fertigte den sonst in Lüdinghausens Oberliga-Team eingesetzten Chinesen Hong Zhang 11:3, 11:8 und 11:4 ab. Sogar nur zehn Punkte musste Matthias Deininger im Vergleich mit Christoph Schnaase abgeben, den er mit zwei Mal 11:2 und 11:6 locker in die Schranken verwies. Den fünften Bischmisheimer Punkt zum 5:2-Sieg steuerte das gemischte Doppel um Isabel Herttrich und Jille bei: Sie bezwangen Eva Janssens und Maas klar mit 11:6, 11:8 und nochmal 11:8. Für Nationalspielerin Herttrich war es ebenfalls der einzige Einsatz des Tages, nachdem auch sie unter der Woche noch international im Einsatz gewesen war. Und was für die Herren Seidel und Käsbauer gilt, trifft auch auf die 27-Jährige zu: Im fünften Bundesliga-Einsatz der Saison mit ihrer Beteiligung verließ sie zum fünften Mal als Siegerin das Feld.
Die einzigen Niederlagen in der Neuauflage des jüngsten Final Four-Halbfinals kassierte der BCB im Damendoppel und -einzel. Olga Roj und Stine Küspert mussten sich Lüdingshausens Yvonne Li und Linda Efler mit 8:11, 5:11 und 7:11 beugen. Für Efler, die internationale Doppelpartnerin sowohl von Seidel als auch von Herttrich, war es ebenfalls der einzige Einsatz des Tages. Ein Duell mit ihren internationalen Mitstreitern kam somit nicht zustande. Später blieb Bischmisheims Neuzugang Küspert im Vergleich mit der amtierenden Deutschen Einzelmeisterin Li beim 3:11, 7:11, 3:11 an diesem Tag chancenlos. Für den Tabellenführer vom 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim reichte es damit zwar nicht zur vollen Ausbeute von drei Zählern. Mit den zwei zusätzlichen Punkten gegen Lüdinghausen vergrößerte der BCB aber zumindest den Abstand auf den dritten Tabellenplatz, der nicht mehr zur direkten Qualifikation für das Final Four-Endturnier um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft reicht. Weil der aktuelle Ligadritte 1.BC Beuel am Sonntag beim 1.BV Mülheim mit 2:5 ohne Zählbares blieb, liegt der amtierende Meister aus dem Saarland mit 14 Punkten nun vier Zähler vor Beuel. Boden gut gemacht hat dagegen der amtierende Vizemeister TV Refrath, der nach dem 6:1 beim TSV Freystadt nun bis auf einen Punkt an den BCB herangerückt ist. Gegen Refrath hatten die Bischmisheimer Badminton-Asse am zweiten Spieltag ihre bislang einzige Niederlage kassiert: ein 3:4 vor Heimkulisse. Auswärts sind sie dagegen noch ungeschlagen. Und das soll auch am kommenden Sonntag so bleiben, wenn ab 14 Uhr im Bonner Stadtbezirk Beuel das direkte Duell beim Verfolger ansteht. dbe