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Bischmisheim holt drei Punkte in Lüdinghausen

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Spitzenreiter Dortelweil. Foto: SV Fun-Ball Dortelweil
Dortelweil siegt in Refrath mit 5:2 und bleibt an der Tabellenspitze. Ihnen folgt nun kurzzeitig Bischmisheim, die heute am zehnten Spieltag in Lüdinghausen mit 6:1 drei Punkte holten. Wipperfeld lauert an dritter Stelle, denn bei zwei noch ausstehende Spiele können sie die beiden vor ihnen stehenden Teams noch überholen.
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Bischmisheim auswärts gefordert

Volker Eiber, Coach von Bischmisheim. Foto: Thomas Wieck
Bischmisheim bestreit am Samstag beim TV Refrath und am Sonntag beim SC Union Lüdinghausen seine letzten beiden Partien im Kalenderjahr.
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Am kommenden Montag ist Nikolaustag. Die Badminton-Asse des 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim wollen allerdings nicht so lange warten, sondern sich bereits am Wochenende in den beiden Bundesliga-Gastspielen in Nordrhein-Westfalen reich beschenken. Am Samstag um 15 Uhr wartet auf den amtierenden Deutschen Meister zunächst der Auftritt beim TV Refrath. Der langjährige Titelrivale befindet sich nach einem Umbruch im Team inzwischen auf dem aufsteigenden Ast. Die Mannschaft aus dem Stadtteil von Bergisch-Gladbach konnte ihre letzten drei Bundesliga-Partien siegreich bestreiten. Einem 4:3-Sieg beim Ligadritten Blau-Weiß Wittorf folgte ein 5:2-Erfolg beim TSV Trittau sowie zuletzt vor zwei Wochen ein 5:2 über den SC Union Lüdinghausen, wo Bischmisheim dann am Sonntag um 14 Uhr den letzten Bundesliga-Auftritt des Jahres absolviert. Durch die jüngste Siegesserie hat sich Refrath mit zwölf Punkten aus acht Partien (je vier Siege und Niederlagen) auf Rang fünf vorgeschoben, der Abstand zum drittplatzierten BCB (6/2) beträgt vier Zähler. Bei Refraths jüngstem Sieg über Lüdinghausen wusste auch ein Spieler zu überzeugen, der in den vergangenen vier Saisons beim BCB aktiv war, dort aber aus diversen Gründen nie so richtig in Fahrt kam: Fabian Roth erlebte nach seinem Gewinn des Deutschen Einzel-Meistertitels 2017 eine schier endlose Verletzungsodyssee und konnte nach seinem Wechsel aus Refrath bei den Saarbrückern die in ihn gesetzten Erwartungen nie wirklich erfüllen. Nach der Rückkehr vor dieser Saison kam er bis dato vier Mal im Einzel zum Einsatz – und blieb vier Mal siegreich. Gegen Lüdinghausen trat er im ersten Herreneinzel auf Aram Mahmoud und gewann glatt in drei Sätzen mit 11:7, 11:8, 13:10. Zuvor hatte Roth auch im Doppel an der Seite von Raphael Beck einen Punkt zu Refraths 5:2-Sieg beigesteuert. Die Form vor dem Wiedersehen mit dem BCB scheint also zu stimmen – wie im Team an sich: „Refrath hat sich nach dem jüngsten Umbruch anfangs etwas schwergetan, aber jetzt kommen sie so langsam. In den vergangenen Partien haben sie sich sehr stark präsentiert“, sieht Bischmisheims Teammanager Volker Eiber eine harte Aufgabe auf seine Mannschaft zukommen.

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Eiber geht davon aus, dass die beiden Partien vom Wochenende trotz der aktuell extrem angespannten Corona-Lage noch über die Bühne gehen. Personell kann er wohl fast aus dem Vollen schöpfen. Ein Einsatz von Einzelspezialist Mads Christophersen wird sich anhand seines Abschneidens beim internationalen Turnier in Wales entscheiden. Das jüngste Bundesliga-Topspiel gegen den SV Fun-Ball Dortelweil (2:5) hatte der dänische Neuzugang wegen seiner Finalteilnahme bei den Irish Open verpasst. Sollte Christophersen erneut passen müssen, stehen Luka Wraber und Daniel Nikolov für die beiden Herreneinzel bereit. Am Sonntag werden beim Gegner aus Lüdinghausen, der mit neun Zählern aus acht Spielen (3/5) den achten Platz belegt, wohl zwei starke Einzelspezialisten ausfallen. Der dreifache deutsche Einzelmeister Max Weißkirchen wird wegen einer Hüftverletzung in diesem Jahr nicht mehr spielen. Zudem dürfte die in Indonesien international im Einsatz befindliche deutsche Meisterin Yvonne Li ihrem Team am Wochenende fehlen.

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So oder so möchte der 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim sein Gastspiel in Nordrhein-Westfalen erfolgreich gestalten, um den Druck auf das vier Punkte vorausliegende Führungsduo um Spitzenreiter Dortelweil und den 1.BC Wipperfeld aufrechtzuerhalten. „Wir wollen unbedingt oben dranbleiben, zumindest aber unseren dritten Platz weiter festigen. Dafür brauchen wir Punkte“, weiß Teammanager Eiber – und hofft auf einen erfolgreichen Abschluss eines sportlich erneut sehr erfolgreichen Jahres. dbe Facebooktwitterredditpinterestlinkedinmail

Bischmisheim chancenlos gegen den Tabellenführer

Daniel Nikolov. Foto: Thomas Wieck
Badminton-Bundesligist 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim unterliegt Spitzenreiter SV Fun-Ball Dortelweil zuhause klar mit 2:5 und erleidet damit einen Rückschlag im Rennen um die direkte Final Four-Qualifikation.
Das Topspiel in der Badminton-Bundesliga brachte den Akteuren des deutschen Meisters 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim eine wichtige Erkenntnis: „Es war ganz klar zu sehen, dass wir mit dieser Aufstellung nicht zur absoluten Ligaspitze gehören“, sagte BCB-Teammanager Volker Eiber nach der klaren 2:5-Heimniederlage am vergangenen Samstag im Heimspiel gegen den SV Fun-Ball Dortelweil. Ohne Nationalspielerin Isabel Lohau, die aktuell bei World-Series-Turnieren in Indonesien aufschlägt, ohne den kranken Ruben Jille und ohne die dänischen Neuzugänge Frederik Søgaard und Mads Christophersen blieb der amtierende deutsche Meister im Duell mit dem Überraschungstabellenführer der Bundesliga letztlich chancenlos – und verbuchte erstmals seit dem 20. Januar 2019 und dem 1:6 zuhause gegen den TV Refrath keinen Punktgewinn in einem Spiel der regulären Runde. Lediglich das zweite Herrendoppel um Altmeister Michael Fuchs und Johannes Pistorius sowie Daniel Nikolov im zweiten Herreneinzel konnten gegen Dortelweil für Bischmisheimer Erfolgserlebnisse sorgen. Der Bulgare Nikolov bezwang Dortelweils Iren Jonathan Dolan glatt in drei Sätzen mit 11:2, 13:11 und 11:8 – es war für ihn im sechsten Einzeleinsatz der Runde der sechste Erfolg. „Auf Daniel ist immer Verlass. Er bleibt unser absoluter Punktegarant“, nannte Eiber eine der wenigen positiven Erkenntnisse aus dem Spitzenspiel. Eine andere waren die ausgeprägten Motivationsfähigkeiten von Altmeister Fuchs, der im Doppel mit Pistorius einen hart erkämpften Fünfsatz-Erfolg (8:11, 12:10, 11:9, 10:12 und 11:7) über Kai Schäfer und Mathias Bay Smidt feierte. „Es ist toll zu sehen, wie es Fuchsi gelingt, die jüngeren Spieler mit seiner Art zu begeistern und anzutreiben“, lobte Eiber. Nichts zu bestellen gab es derweil für Peter Käsbauer und Patrick Scheiel im ersten Herrendoppel. Gegen die eingespielte dänische Paarung Mads Vestergaard und Emil Lauritzen entschied die BCB-Paarung den ersten Satz zwar mit 11:5 für sich. Danach entpuppte sich Dortelweils Duo aber als das besser harmonierende Team, und die Dänen holten mit 11:5, 11:9 und 11:6 den Sieg.





Im Damenbereich stand der BCB ohne Lohau komplett auf verlorenem Posten. Stine Küspert und Franziska Volkmann verloren im Doppel glatt mit 2:11, 7:11, 8:11 gegen Irina Andersen und Julie Macpherson. „Beide konnten zuletzt leider nicht zusammen trainieren. Als sie einigermaßen im Spiel drin waren, war die Partie auch schon wieder vorbei“, befand Eiber. Im Dameneinzel bot Priskila Siahaya der bislang herausragenden Bundesliga-Akteurin Iris Wang (acht Einzel, acht Siege) streckenweise glänzend Paroli und gewann den ersten Durchgang mit 11:8. Allerdings konnte Siahaya ihr teils starkes Spiel nicht über die komplette Partie hinweg durchdrücken. Sie verlor schließlich 11:8, 1:11, 9:11 und 1:11. „Man hat gesehen, dass sie mit den absoluten Topspielerinnen mithalten kann – sie war in vielen Momenten sogar technisch besser, muss aber noch dorthin kommen, dass sie die Leistung über eine längere Distanz so aufrechterhält“, analysierte Eiber.



Im Mixed bissen sich Volkmann und Scheiel an ihren Gegnern Vestergaard und Macpherson die Zähne aus und unterlagen klar in drei Durchgängen mit 10:12, 5:11, 8:11. Auch für Luka Wraber gab es am Samstag gegen Dortelweil wieder wenig zu ernten. Der Österreicher musste sich im vierten Einsatz der Saison zum dritten Mal geschlagen geben, verlor gegen den amtierenden deutschen Einzelmeister Kai Schäfer mit 7:11, 7:11, 8:11. „Luka hat sein Spielniveau zwar wieder leicht gesteigert. Es reicht aber immer noch nicht ganz, um im ersten Herreneinzel zu bestehen“, befand Eiber. Auf einen Einsatz von Christophersen musste er verzichten, da der Däne unter der Woche bei den Irish Open stark performt hatte. Dort erreichte Christophersen am Samstag das Endspiel, in dem er allerdings gegen Seng Zoe Yeoh aus Malaysia mit 18:21 und 14:21 den Kürzeren zog.









Für den 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim rückt die anvisierte direkte Qualifikation für das Final Four-Turnier um die deutsche Meisterschaft nach der zweiten Saisonniederlage bereits in weite Ferne. Mit 16 Punkten liegt der BCB nach acht Partien nun vier Punkte hinter dem punktgleichen Führungsduo Dortelweil und 1.BC Wipperfeld. „Wir müssen das Ganze realistisch sehen und davon ausgehen, dass wir es diesmal wohl nicht auf direktem Wege zum Final Four schaffen werden. Das Spiel gegen Dortelweil war dahingehend eine richtungsweisende Partie. Wenn sie auch weiterhin immer ihr bestes Team an den Start schicken können, ist unser Rückstand wahrscheinlich schon zu groß“, mutmaßt Eiber. Die nächsten beiden Bundesliga-Auftritte bestreitet der BCB am übernächsten Samstag, den 4. Dezember ab 15 Uhr beim Tabellenfünften TV Refrath (zwölf Punkte) und tags darauf am 5. Dezember um 14 Uhr beim Ligaachten SC Union Lüdinghausen (neun Punkte).



dbe




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Bischmisheim dominiert vor Heimkulisse

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Isabel Lohau (vormals Herttrich) und Stine Küspert. Foto: Thomas Wieck
Badminton-Bundesligist 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim hat sein Heimspiel gegen den Tabellenletzten SV GutsMuths Jena klar für sich entschieden. Der BCB ließ den Gästen beim 7:0 nicht den Hauch einer Chance.
Es war ein extrem dominanter Auftritt, den der deutsche Badminton-Meister 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim am vergangenen Samstag im Heimspiel gegen den Tabellenletzten SV GutsMuths Jena hinlegte: Bei ihrem klaren 7:0-Erfolg mussten die Gastgeber in der Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle gerade mal einen einzigen Satz abgeben. Das Herrendoppel um Peter Käsbauer und Patrick Scheiel verlor in ihrer Partie gegen die Jenaer Stefan Wagner und Johann Höflitz den zweiten Durchgang mit 7:11. Es war unter den sieben Partien des Tages der mit Abstand engste Vergleich, den die beiden Bischmisheimer nach einer kleineren Schwächephase mit 11:8, 7:11, 15:13 und 11:6 für sich entschieden. Ansonsten herrschte Dominanz pur. „Pflicht erfüllt“, lautete das Fazit von BCB-Teammanager Volker Eiber nach dem klaren Sieg über die Gäste aus Thüringen. Für ihn war dabei ein weiterer Punkt entscheidend: „Wir haben darauf geachtet, dass alle, die da sind, dann auch zum Einsatz kommen. So hat jeder seine Spielpraxis bekommen und zum klaren Sieg beigetragen – das war wichtig“, sagte Eiber.
Im ersten Herrendoppel siegten Altmeister Michael Fuchs und Ruben Jille klar mit 11:2, 12:10, 11:5 über Lennart Notni und Pit Hofmann. Das Damendoppel entschieden Isabel Lohau (vormals Herttrich) und Stine Küspert nicht minder eindeutig gegen Jenas Annika Schreiber und Tabea Tirschmann mit 11:8, 11:8 und 11:2 für sich. Im Herreneinzel gab sich am Samstag auch Luka Wraber keine Blöße. Der Österreicher dominierte seine Partie gegen Notni mit 11:1, 11:9, 11:6 – sehr zur Freude von Eiber: „Es war wichtig, dass sich Luka diesmal wieder einen Tick schneller und insgesamt deutlich verbessert präsentiert hat. Das lässt uns für die weitere Runde guten Mutes nach vorne blicken“, befand der Teammanager, nachdem Wraber in seinen vorherigen Partien eher nicht zu überzeugen gewusst hatte. Auf Daniel Nikolov war dagegen einmal mehr Verlass: Der Bulgare ließ Höflitz glatt mit 11:6, 11:6, 11:3 abblitzen und hielt sich damit im fünften Einzeleinsatz der Saison erneut schadlos. Einen wohltuend klaren Erfolg verbuchte gegen Jena Priskila Siahaya, die im Dameneinzel mit 11:5, 11:3, 11:5 gegen Marie Lücke gewann. Auch das Mixed um Küspert und Johannes Pistorius siegte letztlich souverän 11:6, 12:10, 11:5 gegen Schreiber/Hofmann. Durch den sechsten Sieg im siebten Bundesligaspiel wahrt der 1.BC Bischmisheim als Dritter den Kontakt zur Tabellenspitze. Mit 16 Punkten liegt der BCB weiter zwei Punkte hinter dem Tabellenführer SV Fun-Ball Dortelweil, gegen den am 20. November als nächstes vor Heimkulisse das Topspiel der Bundesliga ansteht (17 Uhr). Dortelweil gewann am Wochenende ebenfalls glatt mit 7:0 gegen Jena. Außerdem verbuchte der 1. BC Wipperfeld in seinen beiden Auswärtspartien insgesamt fünf Punkte und schob sich mit 17 Punkten am BCB vorbei auf den zweiten Tabellenplatz nach vorne – an der Spitze der deutschen Eliteliga geht es damit richtig eng zu.
Bei den Saarbrückern gilt nun die volle Konzentration dem internationalen Topturnier um die Hylo Open, wenn von Dienstag bis Sonntag zahlreiche Badminton-Topstars in der Saarlandhalle ihre Aufwartung machen. „Jena war das Pflichtprogramm vor dem großen Turnier, auf das wir uns beim BCB jetzt alle konzentrieren und freuen können“, sagt Eiber mit Blick auf die Veranstaltung, an der neben Isabel Lohau und Ruben Jille auch der Ex-Bischmisheimer Marvin Seidel mit seinem Partner Mark Lamsfuß (Wipperfeld) teilnehmen wird. dbe Facebooktwitterredditpinterestlinkedinmail

Pflichtaufgabe von Bischmisheim gegen Schlusslicht Jena

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Stine Küspert ist wieder im Einsatz. Foto: Thomas Wieck
Badminton-Bundesligist 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim empfängt an diesem Samstag um 17 Uhr den Tabellenletzten SV GutsMuths Jena zum Heimspiel in der Joachim-Deckarm-Halle.
„Das ist für uns eine Pflichtaufgabe, in diesem Spiel die Optimalausbeute von drei Punkten zu holen“, sagt Volker Eiber, der Teammanager des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim, mit Blick auf die kommende Aufgabe vor Heimpublikum. An diesem Samstag um 17 Uhr empfängt der amtierende deutsche Mannschaftsmeister mit dem SV GutsMuths Jena den Tabellenletzten der Badminton-Bundesliga in der heimischen Joachim-Deckarm-Halle in Saarbrücken. „Da gibt es für uns keine Ausreden. Wir müssen das Spiel klar gewinnen, um auf diesem Wege an der Tabellenspitze dranzubleiben“, ergänzt Eiber, dessen Mannschaft aktuell mit fünf Siegen aus sechs Partien und insgesamt 13 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz hinter Überraschungsspitzenreiter SV Fun-Ball Dortelweil (15 Zähler) rangiert.
Dortelweil spielt am Sonntag ebenfalls zuhause gegen Jena. Der BCB möchte sich daher gegen die Thüringer keine Blöße geben, zumal mit dem 1. BC Wipperfeld der wohl stärkste Bischmisheimer Rivale dicht im Nacken sitzt und bei einem Punkt weniger mit zwei Siegen am Wochenende vorbeiziehen könnte.
Personell können die Saarbrücker gegen Jena fast aus dem Vollen schöpfen. Im Damenbereich steht neben Nationalspielerin Isabel Herttrich und Priskila Siahaya diesmal auch wieder Stine Küspert bereit. Bei den Herren muss Eiber im Doppelbereich lediglich auf den dänischen Neuzugang Frederik Søgaard verzichten, der sein angeschlagenes Knie noch ein wenig schonen muss. Im Herreneinzel bekommt Mads Christophersen diesmal eine Pause. Dafür kehrt der Bulgare Daniel Nikolov in den Kreis der Mannschaft zurück und wird neben Luka Wraber versuchen, dem BCB auf der Jagd nach der anvisierten Optimalausbeute bestmöglich zu helfen.
Gerade vom Österreicher Wraber erwartet sich Teammanager Eiber eine Steigerung, nachdem der 31-Jährige zuletzt bei seinem Saisoneinstand nicht zu überzeugen wusste. Vor Wochenfrist musste sich Wraber beim Doppelauftritt vor Heimkulisse zwei Mal in vier Sätzen geschlagen geben, obwohl er jeweils den ersten Satz für sich entschieden hatte. Beim 4:3-Erfolg über Blau-Weiß Wittorf unterlag er dem Dänen Søren Toft Hansen 11:9, 3:11, 8:11 und 9:11. Am Folgetag gegen den TSV Trittau verlor Wraber daraufhin gegen Jonathan Persson mit 11:5, 9:11, 6:11 und 9:11. „Von ihm erhoffe ich mir diesmal eine deutlich bessere Performance. Gegen Jena muss Luka endlich mal das zeigen, was er tatsächlich draufhat“, sagt Eiber.
Nach der Pflichtaufgabe gegen das Tabellenschlusslicht, das bisher nur im Heimspiel gegen Trittau beim 4:3-Erfolg gepunktet hat, steht in Saarbrücken mit dem internationalen Top-Turnier um die Hylo Badminton Open dann ein echter Höhepunkt an. Ab Dienstag, den 2. November bis Sonntag, den 7. November werden etliche Stars der Badminton-Szene in der Saarbrücker Saarlandhalle ihre Aufwartung machen. dbe Facebooktwitterredditpinterestlinkedinmail

Bischmisheim feiert zwei Heimsiege

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Mads Christophersen. Foto: Thomas Wieck
Badminton-Bundesligist 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim sichert sich beim 4:3 im Topspiel gegen Blau-Weiß Wittorf-Neumünster auf dramatische Weise den Sieg. Gegen Trittau siegt der BCB tags darauf klar mit 6:1.
Der Auftakt in der Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle war an Dramatik kaum zu überbieten: Im ersten Herrendoppel lieferten sich die Konkurrenten beim Bundesliga-Heimauftritt des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim am vergangenen Samstag gegen Blau-Weiß Wittorf-Neumünster ein geradezu episches Duell. BCB-Routinier Peter Käsbauer und Neuzugang Mads Christophersen auf der einen, Christophersens dänischer Landsmann Søren Toft Hansen und der junge aufstrebende Matthias Kicklitz auf der anderen Seite. Beide Paarungen boten den Zuschauern einen packenden Ballwechsel nach dem nächsten auf Topniveau. Im ersten Satz hatten beide Seiten Chancen, den Durchgang für sich zu entscheiden. Am Ende waren es Kicklitz/Toft Hansen, die mit 15:13 vorne lagen. So umkämpft wie der Auftaktsatz lief daraufhin im Prinzip das gesamte Match.
Im zweiten Abschnitt meldete sich das BCB-Duo stark zurück und schien den bitteren Verlust des ersten Durchgangs gut verdaut zu haben. Christophersen/Käsbauer hatten das Geschehen bis zum 8:6 unter Kontrolle, ehe sich Wittorfs Paarung mit vier Punkten in Folge zwei Satzbälle erspielte. Doch gerade in dieser kritischen Phase packten die Gastgeber wieder ihr bestes Spiel aus und sicherten sich mit ihrerseits vier Punkten am Stück den Durchgang mit 12:10. Im dritten Satz nahm die BCB-Paarung den Schwung mit und diktierte mit 11:5. Und auch in Satz vier sah es gut aus, doch beim 10:8 konnten Christophersen und Käsbauer ihre Matchbälle nicht nutzen – und verloren den Satz mit 11:13. Im entscheidenden Durchgang erreichte die Dramaturgie ihren Höhepunkt: Wieder ließ die BCB-Paarung beim 10:8 zwei Matchbälle ungenutzt. Danach gab es nicht zum ersten Mal Diskussionen wegen einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung – und beim 11:12 aus Bischmisheimer Sicht plötzlich Matchball für den Gegner. Doch Christophersen und Käsbauer bewiesen in dieser kitzligen Phase extreme Nervenstärke. In einem hart umkämpften Ballwechsel wendeten sie die drohende Niederlage gerade so ab – und durften kurz darauf nach dem Punkt zum 15:13 zum euphorischen Siegerjubel ansetzen. „Das Spiel hätte in beide Richtungen laufen können – das war wirklich verdammt eng“, sagte Christophersen nach dem epischen Duell. Und war höchstzufrieden: „Wir haben es richtig gut gemacht, zumal wir vorher noch nie zusammengespielt haben, noch nicht mal im Training. Wir haben uns immer mehr gesteigert“, freute sich der 24-Jährige. Dieser hart umkämpfte Auftaktsieg sollte im Gesamtduell zwischen dem BCB und den Gästen aus Schleswig-Holstein letztlich über Sieg und Niederlage entscheiden. Christophersen gewann später auch sein Einzel gegen Kicklitz souverän mit 11:8, 11:6, 13:11. Ebenso klar siegten Michael Fuchs und Ruben Jille im zweiten Herrendoppel beim 11:5, 11:8, 11:9 über Wittorfs Paarung Vitaly Durkin/Sebastian Schöttler. Dafür gab es im Damenbereich gleich zwei bittere Fünf-Satz-Schlappen: Das Doppel Isabel Herttrich und Priskila Siahaya unterlag Lise Jaques/Anastasiia Shapovalova mit 11:9, 8:11, 11:6, 8:11 und 6:11. Siahaya musste sich im Einzel Shapovalova 4:11, 11:6, 8:11, 11:9 und 10:12 beugen – und vergab dabei im Fünften beim 10:9 einen Matchball. Weil Luka Wraber sein Herreneinzel gegen Toft Hansen mit 11:9, 3:11, 8:11, 9:11 verlor, musste schließlich das Mixed die Entscheidung bringen. Und darin erwiesen sich Herttrich und Jille im Duell mit Jaques/Durkin als stärkere Paarung und sicherten dem BCB durch ihren 11:5, 9:11, 11:6 und 11:9-Erfolg zwei Punkte für die Tabelle. „Es war eine sehr enge Angelegenheit, aber wir können mit dem Ausgang insgesamt zufrieden sein. Ich selbst bin mit meiner Leistung heute ziemlich einverstanden“, sagte Christophersen nach dem vierten Bischmisheimer Saisonsieg im fünften Spiel.
Am Sonntag kamen im nächsten Heimvergleich mit dem TSV Trittau der nächste Erfolg und diesmal sogar drei Punkte für die Tabelle hinzu. Der BCB gewann gegen die Schleswig-Holsteiner souverän mit 6:1. Im Herrendoppel gewannen Fuchs und Jille gegen Julien Carraggi und Nikolaj Persson (11:6, 11:4, 11:3) ebenso klar in drei Sätzen wie das Damendoppel um Herttrich und Franziska Volkmann (11:5, 12:10, 11:9 gegen Emma Moszczynski und Lisa Kramer-Jessen) sowie das Mixed bestehend aus Herttrich und Jille (11:5, 11:7, 11:5 über Moszczynski/Jonathan Persson). Christophersen gewann sein Einzel gegen Carraggi mit 11:8, 5:11, 11:5, 11:9. Im zweiten Herrendoppel behaupteten sich Käsbauer und Patrick Scheiel in fünf Sätzen gegen Trittaus Daniel Seifert und Alexander Strehse (8:11, 11:7, 8:11, 11:6 und 11:7). Und auch Priskila Siahaya durfte diesmal nach fünf Durchgängen jubeln: Sie schlug ihre indonesische Landsfrau Isra Faradilla 11:7, 8:11, 11:8, 12:14 und 11:8. Lediglich Wraber musste sich am Sonntag gegen Trittau beim 11:5, 9:11, 6:11, 9:11 gegen Jonathan Persson geschlagen geben. Durch den fünften Saisonsieg verbesserte sich der 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim in der Bundesliga-Tabelle auf den zweiten Platz. Mit 13 Punkten liegt der BCB zwei Zähler hinter dem SV Fun-Ball Dortelweil. Am kommenden Samstag empfangen die Saarbrücker um 17 Uhr den Tabellenletzten SV GutsMuths Jena zum nächsten Heimauftritt in der Joachim-Deckarm-Halle. dbe Facebooktwitterredditpinterestlinkedinmail

Bischmisheim will im Topspiel in die Erfolgsspur zurück

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Badminton 1. Bundesliga 2. Spieltag 1. BC Bischmisheim – 1.BC Wipperfeld Saarbrücken, Sonntag (12.09.2021) Foto: Thomas Wieck
Badminton-Bundesligist 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim empfängt am Samstag Blau-Weiß Wittorf-Neumünster zum Topspiel und trifft tags darauf auf den TSV Trittau.
„Das ist ein starker Gegner, gegen den wir alles aufbieten müssen“, sagt Volker Eiber, der Teammanager von Badminton-Bundesligist 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim, mit Blick auf das Spitzenspiel an diesem Samstag. Um 17 Uhr empfängt der BCB in der Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle Blau-Weiß Wittorf-Neumünster und damit jenes Team, das als einziges in der Liga noch keine Partie verloren hat. Die Gäste aus Schleswig-Holstein holten zum Saisonstart zwei 5:2-Heimsiege gegen den TSV Neuhausen-Nymphenburg und die SG Schorndorf. Im ersten Auswärtsauftritt feierte Wittorf daraufhin einen 7:0-Kantersieg beim SV GutsMuths Jena. Mit sieben Punkten liegen die Norddeutschen aktuell einen Zähler hinter dem amtierenden deutschen Meister aus Bischmisheim, der zuletzt bei der SG Schorndorf (3:4) nach langer Zeit mal wieder ein Bundesligaspiel verloren hatte. Im Doppel-Heimauftritt, der am Sonntag um 15 Uhr zudem das Duell mit dem TSV Trittau bereithält, wollen die Saarbrücker daher unbedingt in die Erfolgsspur zurück. Bei diesem Vorhaben soll auch Altmeister Michael Fuchs mithelfen, der am Wochenende wohl sein Saisondebüt geben wird. Gleiches gilt für den Österreicher Luka Wraber, der neben Mads Christophersen für das Herreneinzel bereitsteht. „Wir werden ganz normal rotieren, damit unsere Spieler auf die entsprechende Anzahl an Spielen kommen, um dann auch bei einer möglichen Finalteilnahme spielberechtigt zu sein“, erläutert Eiber, worauf es mit Blick auf die weitere Runde unter anderem zu achten gilt. Bei den Damen könnte Stine Küspert nach den anstrengenden Wochen zuletzt eine schöpferische Pause erhalten. Nationalspielerin Isabel Herttrich, die in den beiden jüngsten Auswärtsauftritten gefehlt hatte, steht dagegen wieder bereit, sodass der BCB gegenüber den vorherigen Partien eine personell diesmal wieder deutlich stärkere Mannschaft an den Start schicken kann.
„Wir freuen uns auf die beiden Spiele vor Heimkulisse. Das werden sicher zwei interessante Partien. Wittorf hat sich bisher stark präsentiert. Vor allem Matthias Kicklitz hat sich dort zuletzt super entwickelt. Bei Trittau muss man abwarten, wie stark deren dänische Spieler tatsächlich sind. Aber unsere Spieler sind gut drauf und wir wollen natürlich das Optimum aus den Spielen herausholen“, sagt BCB-Teammanager Eiber. Er hofft darauf, dass am Wochenende viele Zuschauer das Team vor Ort in der Joachim-Deckarm-Halle unterstützen werden. Die beiden Heimspiele werden zudem auf sportdeutschland.tv live im Internet übertragen. dbe Facebooktwitterredditpinterestlinkedinmail

Die ersten Reisen von Bischmisheim führen gen Süden

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Badminton-Bundesligist 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim bestreitet am Samstag beim TSV Neuhausen-Nymphenburg das erste Gastspiel der neuen Runde. Am Sonntag geht es für den BCB zur SG Schorndorf.
Nach dem geglückten Bundesliga-Einstand vor Heimkulisse stehen für die Badminton-Asse des 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim am Wochenende die ersten beiden Prüfungen in der Fremde auf dem Programm: Am Samstag um 16 Uhr gastiert der BCB zunächst beim TSV Neuhausen-Nymphenburg. Die Münchner sind mit zwei Niederlagen gestartet, konnten am vergangenen Sonntag beim TSV Trittau (3:4) aber zumindest ihren ersten Zähler ergattern. Bischmisheims Teammanager Volker Eiber sieht die Partie als gute Gelegenheit, um einigen Spielern, die beim Saisonauftakt nicht eingesetzt wurden, das Vertrauen zu schenken. So werden Patrick Scheiel und Marvin Datko aller Voraussicht nach ihr Saisondebüt geben. Für Neuzugang Datko wäre es sogar der allererste Bundesliga-Auftritt überhaupt im BCB-Dress. Wenn es nach Eiber geht, werden die beiden in dieser Saison ohnehin sehr viel häufiger zum Einsatz kommen: „Wir müssen es einfach hinbekommen, den beiden die Spielzeit zu gewähren, die sie brauchen, um sich weiterzuentwickeln. Deshalb sollten wir vielleicht auch nicht nur auf die Tabelle schauen“, sagt der Teammanager.
Aktuell verheißt der Blick aufs Tableau nur Gutes: Durch den 7:0-Erfolg über den 1.BC Beuel und den 4:3-Sieg im Duell mit seinem Vize 1.BC Wipperfeld hat sich der amtierende Meister gleich wieder ganz oben eingereiht, wenngleich mit dem TV Refrath und Union Lüdinghausen zwei Teams der Elfer-Liga erst eine Partie bestritten haben (jeweils 7:0 über Jena). „Gegen Wipperfeld war klar, dass da jeder voll konzentriert ist. Meine Befürchtung war, dass wir es gegen Beuel vielleicht etwas zu leichtsinnig angehen – aber Kompliment, das Team hat voll durchgezogen. Das war ein super Auftakt“, fand Eiber lobende Worte. Auch mit den ersten Auftritten der beiden dänischen Neuzugänge Frederik Søgaard und Mads Christophersen war der Teammanager absolut einverstanden. Eiber ist sich sicher: „Mit Frederik haben wir den Abgang von Marvin (Seidel; Anm. d. Red.) kompensiert. Und Mads macht uns im Einzel noch stärker.“ Der Einstand von Christophersen ließ sich jedenfalls sehr gut an: Er blieb in seinen beiden Partien ohne Satzverlust. Und auch Søgaard wusste an der Seite von Ruben Jille zu überzeugen.
Überzeugen möchte der 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim am Samstag mit einem Sieg bei Neuhausen-Nymphenburg. Am Sonntag gastiert der BCB dann um 13 Uhr bei der SG Schorndorf, die einige internationale Topspieler in der Kaderliste stehen hat. „Wenn die alle Stars mitbringen, wird es garantiert nicht leicht für uns“, sagt Eiber. Die Zuschauer vor Ort und vor dem Bildschirm (sportdeutschland.tv überträgt) erwarten so oder so attraktive Spiele. dbe Facebooktwitterredditpinterestlinkedinmail

Der Meister startet mit einem Ausrufezeichen

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Badminton-Bundesligist 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim hat einen starken Start in die neue Saison hingelegt: Nach dem 7:0-Auftakt gegen den 1.BC Beuel gab es bei der Rückkehr von Marvin Seidel ein 4:3 gegen Vizemeister 1. BC Wipperfeld. Zwei Auftritte vor Heimpublikum, zwei Siege und direkt wieder die Tabellenführung: Mit dem Start in die neue Bundesliga-Saison können die Badminton-Asse des 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim bestens leben. „Das war ein sehr gelungener Auftakt für uns – so kann es gerne weitergehen“, zeigte sich Nationalspielerin Isabel Herttrich nach dem Doppelauftritt in der Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle rundum zufrieden. Am Samstag glückte dem BCB mit einem glatten 7:0-Erfolg über den 1. BC Beuel ein perfekter Einstieg in die neue Bundesliga-Runde. Tags darauf gingen die Bischmisheimer auch aus der Neuauflage des jüngsten Meisterschafts-Endspiels als Sieger hervor: Gegen den 1. BC Wipperfeld um den langjährigen Saarbrücker Marvin Seidel, der vor der Saison die Seiten gewechselt hatte, behauptete sich der BCB knapp mit 4:3.
„Es sind viele Gefühle und schöne Erinnerungen, die ich mit dem BC Bischmisheim und der Halle hier verbinde“, sagte Seidel am Rande des Spitzenduells, das er im vergangenen Juni im Finale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft noch erfolgreich mit dem BCB bestritten hatte. Im Vergleich zum damals klaren 4:1-Sieg der Saarbrücker lief es diesmal deutlich spannender – was auch an Seidel lag. Gemeinsam mit seinem langjährigen Partner Mark Lamsfuß entschied der 25-jährige Olympiateilnehmer das erste Herrendoppel gegen Bischmisheims neuen Dänen Frederik Søgaard und Ruben Jille nach drei hart umkämpften Sätzen am Ende doch glatt mit 12:10, 11:9 und 11:8 für sich und feierte damit für sich persönlich eine gelungene Rückkehr an die alte Wirkungsstätte.
Dass am Ende des Tages aber der BCB erneut die Nase vorne hatte, lag nicht zuletzt an Nationalspielerin Herttrich. Stine Küspert und die 29-Jährige zeigten im Damendoppel eine starke Leistung und bezwangen Wipperfelds Jenny Moore und Thuc Phuong Nguyen klar mit 11:5, 11:3, 11:8. Später holte Herttrich an der Seite des Niederländers Jille auch den entscheidenden Sieg im gemischten Doppel: Die Saarbrücker Paarung wies Moore und Jones Ralfy Jansen glatt mit 12:10, 11:4 und 11:3 in die Schranken. Zuvor hatten der zweite dänische Neuzugang Mads Christophersen und Daniel Nikolov in den Herreneinzeln die Weichen für den BCB weiter auf Sieg gestellt. Christophersen ließ Wipperfelds Tschechen Adam Mendrek klar mit 11:5, 11:4, 11:9 abblitzen. Der Bulgare Nikolov gewann seine Partie gegen Samuel Hsiao nicht minder souverän mit 11:5, 11:7, 11:6. Somit konnten die Saarbrücker die Niederlagen im zweiten Herrendoppel und im Dameneinzel letztlich verschmerzen: Johannes Pistorius und Peter Käsbauer mussten sich nach eigener 2:1-Satzführung Jansen und Gregory Mairs mit 11:8, 10:12, 11:6, 6:11 und 8:11 beugen. Priskila Siahaya fand gegen die estnische Topspielerin Kerstin Kuuba zu selten zu ihrem Spiel und unterlag klar mit 3:11, 4:11, 12:10 und 5:11. „Es war wie erwartet sehr spannend. Wir sind froh, dass wir das bessere Ende für uns hatten und so gleich auch ein Zeichen setzen konnten“, sagte Herttrich nach dem zweiten Sieg im zweiten Heimspiel.
Am Samstag hatte sie gegen Beuel ebenfalls zwei Punkte zum überaus klaren 7:0-Erfolg beigesteuert. Im Damendoppel gewann sie mit Siahaya mit 11:3, 9:11, 11:6 und 11:7 gegen Hannah Pohl und Katja Holenz. Im Mixed gab sie an der Seite von Søgaard gegen Pohl und Matthew Clare ebenfalls nur einen Satz ab – 11:4, 9:11, 11:4, 11:5 hieß es am Ende. „Für den ersten Test hat das schon sehr gut funktioniert“, befand Herttrich nach ihrem ersten Auftritt mit dem neuen Dänen. Zuvor hatte der 24-jährige Søgaard zusammen mit Jille ein gelungenes Debüt im BCB-Dress hingelegt. Beide gewannen gegen Clare und Zach Russ 11:7, 11:6, 11:5. Auch Landsmann Christophersen führte sich mit dem 11:7, 11:8, 11:6 über Felix Hammes erfolgreich ein. Die weiteren Punkte zum Bischmisheimer Kantersieg steuerten das Herrendoppel Pistorius und Käsbauer (3:2-Sieg über Hammes/David Salut), Siahaya mit ihrem glatten Dreisatzerfolg über Holenz sowie Nikolov im Herreneinzel bei. Der Bulgare schlug Russ in vier Durchgängen 11:4, 11:3, 11:13 und 11:2. „Wir freuen uns, dass wir den Auftakt so locker flockig über die Bühne gebracht haben“, resümierte hernach Herttrich. „Es war richtig cool mit unserem leicht veränderten Team. Wir verstehen uns alle sehr gut und haben direkt gut zusammengefunden.“ Als schöne Erfahrung wertete Herttrich die Tatsache, dass der BCB zum Auftakt auch wieder von einigen Zuschauern auf den Rängen der Deckarm-Halle unterstützt wurde – und die dürften die Halle nach zwei gelungenen Auftritten des amtierenden Meisters jeweils zufrieden verlassen haben. Am kommenden Wochenende stehen für den 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim nun die ersten beiden Auswärtspartien der neuen Runde an. Am Samstag um 16 Uhr gastiert der BCB beim TSV Neuhausen-Nymphenburg (1 Punkt aus zwei Spielen) aus München. Am Sonntag folgt ab 13 Uhr der Auftritt bei der SG Schorndorf. dbe Facebooktwitterredditpinterestlinkedinmail

Bischmisheim startet mit Doppel-Heimauftritt in die Mission Titelverteidigung

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Badminton-Bundesligist 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim erwartet zum Saisonauftakt den 1.BC Beuel und Vizemeister 1.BC Wipperfeld in der Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle.
Knapp drei Monate nach dem Gewinn der zehnten deutschen Mannschaftsmeisterschaft starten die Badminton-Asse des 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim am Wochenende mit einem Doppelauftritt vor Heimkulisse in die Mission Titelverteidigung. An diesem Samstag um 17 Uhr erfolgt in der Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle gegen den 1.BC Beuel der Auftakt zur neuen Bundesliga-Runde. Einen Tag später wartet dann die Neuauflage des jüngsten Final-Duells um die Meisterschaft, wenn ab 15 Uhr Vizemeister 1.BC Wipperfeld in Saarbrücken gastiert – es ist der frühe Vergleich jener beiden Teams, die auch diesmal im Rennen um den Titel ganz vorne erwartet werden. Dass sich das Interesse vor allem auf diese brisante Partie zwischen Meister und Vize richtet, ist BCB-Teammanager Volker Eiber durchaus ein Dorn im Auge: „Das gefällt mir ehrlich gesagt nicht so sehr. Wir müssen unseren Fokus voll auf das Spiel am Samstag gegen Beuel richten – das ist eine starke Mannschaft und wir dürfen uns da nicht überraschen lassen“, mahnt Eiber zur Vorsicht. Daher werden die Gastgeber zum Auftakt nichts dem Zufall überlassen: „Wir werden mit der bestmöglichen Truppe antreten, wollen alles zeigen, was wir haben und direkt Gas geben, um uns gegenüber der Konkurrenz den nötigen Respekt zu verschaffen“, sagt der Teammanager. Das Duell mit Beuel ist für den BCB eine Neuauflage des letztjährigen Bundesliga-Auftakts. Damals behaupteten sich die Saarbrücker zuhause klar mit 6:1 und feierten einen überaus gelungenen Start in die Saison – das darf sich aus Sicht der Gastgeber gerne so wiederholen. Dazu sollen dann auch die dänischen Neuzugänge Frederik Søgaard und Mads Christophersen beitragen, auf deren Einstand im BCB-Dress Eiber besonders gespannt ist: „Wir freuen uns riesig darauf, die beiden erstmals im Bischmisheimer Trikot spielen zu sehen“, sagt der Teammanager und verrät, dass sich die eigenen Akteure allesamt in sehr guter Verfassung befinden.
Das wollen die BCB-Asse auch am Sonntag unter Beweis stellen, wenn es zur Revanche mit Wipperfeld kommt. Nicht nur wegen des Bischmisheimer 4:1-Finalerfolgs im vergangenen Juni bringt die Partie einen besonderen Reiz mit sich. Auch die Tatsache, dass der langjährige Saarbrücker Erfolgsgarant und Olympiateilnehmer Marvin Seidel die Seiten gewechselt hat und am Sonntag erstmals im gegnerischen Trikot in Saarbrücken aufschlagen wird, macht das Duell zusätzlich brisant. „Es wird mit Sicherheit ein komisches Gefühl sein, jetzt auf der anderen Seite des Netzes zu stehen“, ließ Seidel im Vorfeld verlauten. Er sei gespannt, wie die Rückkehr verlaufen werde und freue sich andererseits auf die neue Herausforderung. Wer am Ende die Nase vorne haben werde, sei aus seiner Sicht völlig offen. Wer den Auftakt gegen Beuel und die Neuauflage des jüngsten Meisterschafts-Endspiels gegen Wipperfeld unbedingt verfolgen möchte, kann dies wieder live vor Ort in der Halle tun. Es gibt am Spieltag jeweils eine Tageskasse, wobei das Kartenkontingent aufgrund der anhaltend komplizierten Corona-Situation nach wie vor begrenzt sein wird. Insgesamt dürfen an beiden Tagen jeweils maximal 100 Zuschauer in der Deckarm-Halle mit dabei sein – und die werden dann hoffentlich Zeuge eines aus BCB-Sicht erfolgreichen Saisonstarts in die neue Bundesliga-Runde. dbe Facebooktwitterredditpinterestlinkedinmail