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Jenas erstes Bundesligaheimspiel der Vereinsgeschichte

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Das Team des SV GutsMuths Jena. Foto: SV GutsMuths Jena
Das erste Heimspiel in der 1. Badminton-Bundesliga in der Vereinsgeschichte des SV GutsMuths Jena beginnt mit einem echten Kracher. Die Gäste kommen aus Refrath an die Saale und haben jede Menge gute Spieler im Gepäck. Zur Stammmannschaft gehören Deutschlands ehemalige Nationalspieler Carla Nyenhuis, Max Schwenger und Raphael Beck, absolute Doppel- und Mixedspezialisten. Im Einzel wird die Mannschaft durch den Silbermedaillengewinner der diesjährigen DM, Lars Schänzler, und das große Nachwuchstalent Brian Holtschke vertreten. Beide Spieler waren die einzigen, die dem Deutschen Meister Max Weißkirchen während der nationalen Meisterschaften in einen Entscheidungssatz zwingen konnten. Auf der Seite der Damen sind mit Ann-Kathrin Spöri und Kilasu Ostermeyer zwei Nationalspielerinnen an der Spitze der Rangliste. Komplettiert wird das Team von Manager Heinz Kelzenberg von den Iren Nhat Nguyen und Sam Magee, die laut der Refrather Presse am kommenden Wochenende jedoch nicht mit von der Partie sein werden. Die Jenaer, die weiterhin auf ihren verletzten Führungsspieler Johann Höflitz verzichten müssen, freuen sich auf die Begegnung, welche unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften mit Beteiligung von knapp 60 Zuschauern stattfinden kann. Eine entsprechende Genehmigung hat der Verein diese Woche von der Stadt erhalten. Eine Tageskasse wird es auf Grund von vorverkauften Dauerkarten jedoch nicht geben. Der MDR wird das Spiel moderiert als Livestream übertragen, so dass die Begegnung live verfolgt werden kann. Spielbeginn ist am Samstag, 18:00 Uhr in der Sportforum Halle 1 – Spielhalle, Am Stadion 2, 07749 Jena. Da die Corona-Pandemie auch vor dem Badmintonsport keinen Halt macht, diskutiert der DBLV (Deutscher Badminton Liga Verband) und der DBV (Deutscher Badminton Verband) abseits der Courts die Möglichkeiten, wie und ob die Saison weitergeführt werden kann. Mit einem Ergebnis ist jedoch nicht vor der kommenden Woche zu rechnen. Moritz Predel

Starker Auswärtserfolg für Refrath in Wittorf

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Neuzugang Leona Michalski direkt mit erstem Sieg. Foto: Gregor Michalski
Der Auftakt in der ersten Bundesliga war auch auf Refrather Seite geprägt von ständig wechselnden Planungsszenarien. Viele Teams der Liga entschieden, ihre internationalen Spieler einfliegen zu lassen, um wettbewerbsfähig zu sein. Aufgrund des breiten Kaders an deutschen Spielern war es für den TV Refrath jedoch möglich, das erste Auswärtsspiel bei BW Wittorf ohne seine irischen Stars Nhat Nguyen und Sam Magee zu bestreiten. Auch der langzeitverletzte Jan Colin Völker sowie Carla Nyenhuis standen nicht zur Verfügung. Mit einem Zähler wäre man in der Tat zufrieden nach Hause gefahren, dass es letztlich zwei wurden und der erste Saisonsieg eingefahren werden konnte, freute nicht nur Teammanager Heinz Kelzenberg, sondern die gesamte Mannschaft. Einen tollen Einstand für ihren neuen Verein und zudem noch in der 1.Bundesliga feierte die 18-jährige Leona Michalski, die im Doppel an der Seite von Kilasu Ostermeyer vollends zu überzeugen wusste. In den Herrendoppeln waren Max Schwenger/Raphael Beck einmal mehr sehr stark und holten den zweiten Punkt für Refrath, nachdem die beiden Einzelspezialisten Lars Schänzler/Brian Holtschke zuvor keine Mittel gegen ihre Gegner gefunden hatten. Wittorf glich aus, nachdem Ann-Kathrin Spöri nach tollem Kampf mit 2:3 unterlegen war, doch der enorm selbstbewusst und sicher agierende Lars Schänzler sorgte erneut für die Führung. Diese gab der TVR nicht mehr ab, zumal das Mixed Beck/Ostermeyer im fünften Satz gewinnen konnte. Brian Holtschke unterlag abschließend noch seinem sehr clever spielenden dänischen Gegner mit 1:3, so dass durch das Endergebnis von 4:3 für Refrath auch die Heimmannschaft einen Zähler für sich verbuchen konnte. Am kommenden Samstag tritt der TVR in Jena beim Aufsteiger SV GutsMuths an.

Refrath hat erneut die Deutsche Meisterschaft im Visier

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Carla Nyenhuis und Max Schwenger spielen seit vielen Jahren für den TV Refrath. Foto: André Jahnke
Nachdem im Mai dieses Jahres kein Deutscher Meister ermittelt werden konnte und in den beiden Jahren zuvor der 1.BC Bischmisheim dem Titelträger von 2017, dem TV Refrath, den Titel hatte streitig machen können, möchte der TVR in diesem Jahr noch einmal angreifen. Die Irin Chloe Magee wurde ersetzt durch Jugendnationalspielerin Leona Michalski, der Rest des Teams ist so zusammengeblieben. Heinz Kelzenberg. „Natürlich gibt es Teams mit einem nominell stärkeren Kader, doch wir vertrauen auf unseren seit Jahren gewachsenen Teamgeist und die Motivation aller Spieler für einen erneuten Meistertitel alles zu geben“. In der Tat haben andere Vereine viel Geld in die Hand genommen, um mit Spielern aus ganz Europa nun endlich erfolgreich zu sein, doch in Refrath setzt man weiterhin auf Kontinuität. Neben einigen Profis, angeführt von den beiden einzigen Iren Sam Magee und Nhat Nguyen sind es vor allem Ex-Internationale wie Carla Nyenhuis, Max Schwenger und Raphael Beck, die das Besondere an der Mannschaft ausmachen. Der aktuell verletzte Top-Spieler Jan Colin Völker sowie Lars Schänzler, Brian Holtschke, Kilasu Ostermeyer und Ann-Kathrin Spöri sind alle deutsche Nationalspieler und komplettieren den Kader des TVR. Nicht zuletzt wegen der Verletzung Völkers rechnet man nun mit einem anderen Saisonverlauf als im letzten Jahr, als man recht souverän den 2. Tabellenplatz und die direkte Qualifikation für das Final Four erreichen konnte. Mindestens Platz 6 in der Abschlusstabelle soll es werden, wobei Rang 4 ein Heimspiel im Viertelfinale bedeuten würde. Gleich zu Saisonbeginn reist das Team in den hohen Norden zu BW Wittorf Neumünster und hofft, dort punkten zu können. Aufgrund der aktuellen Reisebeschränkungen werden sich wohl die Zusammensetzungen beider Teams erst kurzfristig entscheiden.

Starke Auftritte – schöne Premieren – zwei Siege in Berlin für TV Refrath 2

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Die Mannschaft Refrath 2 (v.l.n.r.): Elias Beckmann, Christopher Klauer, Leona Michalski, Ella Diehl, Denis Nyenhuis, Mark Byerly
Eine sehr beschwerliche Anreise hatte die zweite Mannschaft des TV Refrath am Samstagfrüh nach Berlin, als nämlich der eigentlich großzügig gebuchte ICE in die Bundeshauptstadt weit über zwei Stunden Verspätung hatte. Das Spiel bei den SV Berliner Brauereien wurde daher eine Stunde später begonnen, doch die gestressten Gäste konnten trotzdem alle drei Doppel gewinnen und mit 3:0 in Führung gehen. Es folgten Siege der beiden Neuzugänge Leona Michalski und Ella Diehl, die schon das Doppel zusammen gewonnen hatten. Beide Herreneinzel von Christopher Klauer und Elias Beckmann gingen anschließend knapp verloren, so dass der Endstand 5:2 lautete. Am Sonntagfrüh konnte das starke 1. Refrather Doppel Denis Nyenhuis/Mark Byerly nicht wie am Vortag gewinnen. Doch Michalski/Diehl und Klauer/Beckmann gelang es, eine 2:1-Führung zu holen, die dann erwartungsgemäß von Ella Diehl ausgebaut wurde. Niederlagen des Mixed Byerly/Michalski und im Spitzeneinzel durch Chris Klauer zeigten, wie knapp die Partie an diesem Sonntag sein würde. Schließlich war es Elias Beckmann, der im 2. Herreneinzel mit 3:1 gewann und somit den Siegpunkt holen konnte. Neben den vier gewonnenen Punkten für die Tabelle konnten sich die Refrather auch über eine reibungslose Rückfahrt in die Heimat freuen und darüber, zwei sehr nette und spielstarke neue Damen im Team zu haben. In zwei Wochen geht es weiter mit zwei Heimspielen gegen den 1. BV Mülheim und den BC Hohenlimburg

Refrath macht vorzeitig den zweiten Platz klar

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Teamfoto Refrath aus München (privat)
Das erste Saisonziel ist erreicht: Am Karnevalssonntag holt der TV Refrath in München beim TSV Neuhausen-Nymphenburg nicht nur einen 6:1 Auswärtssieg und drei Punkte, sondern sichert sich dadurch auch vorzeitig schon den zweiten Platz in der Abschlusstabelle.
Auch wenn Mitte März noch die beiden schweren Spiele gegen die Tabellennachbarn aus Wittorf und Wipperfeld anstehen, ist der Vorsprung auf die Verfolger komfortabel genug, um bereits für das Final Four in Wuppertal am 9./10.5. zu planen. In München waren es am Sonntag einmal mehr drei starke Doppel, die zu Beginn nichts anbrennen ließen, auch wenn Völker/Nguyen gegen die stark aufspielenden Holzer/Wadenka in den 5. Durchgang mussten. Für die Gegner von Schwenger/Beck und Nyenhuis/Ostermeyer gab es hingegen keinen Satzgewinn. Es folgte das Dameneinzel von Ann-Kathrin Spöri gegen die Ukrainerin Voytsekh, die zunächst die 18-jährige Deutsche in den ersten beiden Sätzen dominierte, bevor Spöri schließlich ausgleichen, das Match aber leider doch nicht für sich entscheiden konnte.
Doch es sollte die einzige Niederlage für den TVR an diesem Tag sein, denn Nhat Nguyen schlug den Israeli Zilberman in vier Sätzen und das erstmals in dieser Saison aufgestellte Mixed Max Schwenger/Carla Nyenhuis gewann über die volle Distanz. Zu guter Letzt hatte Lars Schänzler mit seinem jungen Einzelgegner im letzten Spiel des Tages noch relativ leichtes Spiel, so dass die Refrather mit einem 6:1-Erfolg den Heimweg antreten konnten.

Refrath auswärts beim Tabellenschlusslicht

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Carla Nyenhuis und Max Schwenger sind wieder in der 1. Bundesliga an Bord. Foto: Andre Jahnke
Während am Karnevalssonntag viele Top-Sportler einmal Zeit für andere Beschäftigungen haben, reisen die Bundesliga-Asse des TV Refrath nach München zu einem Einzelspieltag in der Badminton-Bundesliga.
Ein erheblicher logistischer Aufwand ist von Nöten, um alle Spieler nach einer Turnierwoche in Österreich bzw. Spanien nach München zum Spiel zu bekommen. So reist Nhat Nguyen vom Turnier in Barcelona zunächst in seine Heimatstadt Dublin, um am Sonntag in die bayersiche Metropole weiterzugfliegen.
Der Gegner, TSV Neuhausen-Nymphenburg, liegt aussichtslos auf dem zehnten und letzten Platz der Tabelle und wird diesen auch nicht mehr verlassen. Aufgrund der bevorstehenden Auf- und Abstiegssituation kann es jedoch sein, dass die Münchner auch im kommenden Jahr erstklassig bleiben, unter anderem, weil mit dem TSV Freystadt bereits ein Club seine Teilnahme per Rückzug vorzeitig abgesagt hat. Doch auch ohne die Geschwister Magee, darüber hinaus jedoch in Bestbesetzung, ist der Tabellenzweite TV Refrath Favorit, wenn ab 14 Uhr aufgeschlagen wird. Die zuletzt verhinderten Ex-nationalspieler Carla Nyenhuis, Max Schwenger und Raphael Beck sind ebenso wieder an Bord, wie die EM-Fahrer Nhat Nguyen, Lars Schänzler, Jan Colin Völker, Ann-Kathrin Spöri und Kilasu Ostermeyer.
Alles andere als ein Auswärtssieg wäre für den TV eine Überraschung, bevor man drei Wochen später die Bundesliga-Hauptrunde mit den beiden letzten Begegnungen gegen Wittorf und Wipperfeld beenden wird.

Erstaunlich glatte Siege für den Refrath

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Kilasu Ostermeyer und Jan Colin Völker wurden geehrt für ihre Deutschen Meistertitel. Foto: Daniel Winkelmann
Trotz eines gesunden Selbstbewusstseins, welches man als Tabellenzweiter in der Badminton-Bundesliga auch haben sollte, kamen leichte Zweifel auf, als man am Samstagabend das Aufgebot des 1. BV Mülheim die Halle Steinbreche betreten sah.
Fünf internationale Spitzenkräfte sollten den Aufwärtstrend des BVM weiter fortsetzen, doch daraus wurde an diesem Abend nichts. Auch ohne Carla Nyenhuis, Max Schwenger und Raphael Beck nutzte der TV Refrath seine Chancen und gewann dieses Spiel mit 5:2. Vorentscheidend dafür war ein hervorragend harmonierendes Doppel von Jan Colin Völker und Sam Magee, die die gleichzeitige Niederlage von Nhat Nguyen und Lars Schänzler vergessen machte. Ein locker gewonnenes Damendoppel von Chloe Magee und Kilasu Ostermeyer brachte den TVR dann auf die Siegesstraße, denn in den beiden Herreneinzeln von Nhat Nguyen und Lars Schänzler hatten die Mülheimer Gegner letztlich wenig zu bestellen. Nicht ganz zum Sieg reichte anschließend die ordentliche Leistung von Ann-Kathrin Spöri gegen die Schottin Sugden, während Sam und Chloe Magee in einem Fünfsatzkrimi für den Endstand sorgten.
Obwohl der Gegner am Sonntag, der TSV Trittau, am Vortag in Wipperfeld gewonnen hatte, war man auf Refrather Seite zuversichtlich, dass dies das leichtere der beiden Heimspiele werden könnte. Trotz Sturmwarnungen waren mehr Zuschauer in die Halle Steinbreche gekommen als am Samstag und alle sahen ein ansprechendes, unterhaltsames Match. Zu Beginn wurden die frischgebackenen Deutschen Meister Kilasu Ostermeyer und Jan Colin Völker unter großem Applaus geehrt. Lediglich im Mixed gab es auf Refrather Seite eine Umstellung, denn die Paarung Sam Magee / Kilasu Ostermeyer sollte getestet werden. Nach den drei Doppeln hieß es bereits 3:0 für den TVR, wobei lediglich Nguyen / Schänzler eine Zitterpartie boten. Nhat Nguyen spielte anschließend mit seinem Gegner Katz und Maus, während parallel Ann-Kathrin Spöri phasenweise über sich hinauswuchs und die sehr starke Indonesierin Siahaya (12:3-Bilanz) in den fünften Satz zwingen konnte. Dennoch holte die sympathische Trittauerin den ersten Sieg an diesem Tag für ihr Team und nachdem Lars Schänzler erneut souverän sein Einzel für den TVR gewonnen hatte, folgte diesem noch ein zweiter Tagessieg für Trittau im Mixed.
Es folgt ein Einzelspieltag beim Tabellenletzten TSV Neuhausen-Nymphenburg am Karnevalssonntag, wo der TV Refrath mit einem starken Team durch einen Sieg den 2.Tabellenplatz klar machen möchte. Am letzten Doppelspieltag geht es schließlich gegen die beiden Verfolger aus Wittorf und Wipperfeld, die weiterhin darum kämpfen, im Viertelfinale Heimrecht zu haben

Mülheim verliert in Refrath und gegen Lüdinghausen

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Johanna Goliszweski (rechts) ist wieder im Team. Foto: Marc Pastoors
Beim 1. BV Mülheim feierte Johanna Goliszweski nach einer langen Verletzungspause ihr Comeback in der 1. Mannschaft. Am Sonntag stand sie gemeinsam mit Lara Käpplein im Damendoppel den aktuellen Deutschen Meisterinnen Yvonne Li und Linda Elfer gegenüber. Das Team aus Lüdinghausen gewann alle drei Sätze. Überhaupt war Lüdinghausen stark angetreten. Im ersten Herrendoppel mit Josche Zurwonne und Jelle Maas sowie mit Kai Schäfer im ersten Herreneinzel. Im Herrendoppel kamen Alexander Dunn und Tom Wolfenden in den fünften Satz und unterlagen dort mit 9:11.
Im Herreneinzel unterlag Dmytro Zavadsky in vier Sätzen gegen Kai Schäfer. Yvonne Li gewann dann in vier Sätzen gegen Mülheims Rachel Sugden. Im zweiten Herrendoppel erspielten Dmytro Zavadsky und Konstantin Abramov sowie Tom Wolfenden mit Lara Käpplein im Mixed das 2:5. Zavadsky war auch am Samstag im Doppel erfolgreich, gegen Refrath spielte er mit Alexander Dunn. Den zweiten Punkt holte Rachel Sugden im Dameneinzel. Wolfenden/Käpplein kämpften sich zwar in den fünften Satz, gegen Magee/Magee hatten sie aber keine Chance.
Der Vorsprung auf die Relegationsplätze beträgt für den 1. BVM nun noch drei Punkte. Der 6. Play-Off ist zwei Punkte entfernt. Weiter geht es am 23. Februar auswärts bei Blau-Weiss Wittorf. MvA

Play-offs für Mülheim in Reichweite

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Lara Käpplein und Rachel Sugden. Foto: Marc Pastoors
Der 1. BV Mülheim muss sich nicht mehr die ganz großen Sorgen mit Blick auf den Klassenerhalt machen. Nach dem 6:1 Sieg gegen den 1. BC Beuel sind die Play-Offs wieder in Reichweite. Es gilt nun gute Ergebnisse gegen den TV Refrath am Samstag sowie gegen den SC Union Lüdinghausen (innogy-Sporthalle MH) einzufahren.
Wer bei den Gegnern aufläuft ist aktuell schwierig einzuschätzen da in der kommenden Woche die Team Europameisterschaft in Frankreich stattfinden. Der Mülheimer Teammanager Jonathan Rathke vermutet, dass viele Spieler am Wochenende noch Bundesliga spielen werden. Die Schottin Rachel Sugden steht dem 1. BV Mülheim zur Verfügung. Bei den Doppeln bietet Refrath viel Qualität. Kilasu Ostermeyer stand in der vergangenen Woche bei den Deutschen Meisterschaften im Finale. Selbstbewusst werden die Damen aus Lüdinghausen in Mülheim auftreten. Yvonne Li verteidigte ihren Titel bei den Deutschen Meisterschaften und gewann zudem das Doppel mit Linda Efler. Dmytro Zavadsky ist fit und will eine starke Leistung zeigen. Eine Schlüsselrolle hat das Mixed-Doppel Lara Käpplein /Tom Wolfenden. MvA

Refraths Erste holt „Dreier“ gegen Freystadt

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Jan Colin Völker und Carla Nyenhuis. Foto:
Georg Poluektov
Ein Sieg war eingeplant, dass es ein 6:1-Erfolg wurde, ist umso schöner. Der TSV Freystadt erwies sich am Sonntag in der angereisten Besetzung als deutlich zu schwach, um einen Punkt aus Refrath mit nach Hause nehmen zu können. Direkt zu Beginn verloren Völker/Nguyen zwar einen Satz im 1.Doppel, ließen jedoch anschließend drei souveräne Durchgänge folgen. Ostermeyer/Nyenhuis bei den Damen und Beck/Schwenger bei den Herren siegten 3:0, bevor auch die drei Einzel (Nguyen, Schänzler, Spöri) mehr als deutlich an den TV Refrath gingen. Der erste Satzgewinn nach dem im 1.Doppel gelang Freystadt erst wieder zum Ende der Partie, als das Gäste-Mixed Pistorius/Liew einen 1:2 Satzrückstand gegen Völker/Nelte wettmachte und für den Ehrenpunkt sorgen konnte. In zwei Wochen kommen mit dem 1.BV Mülheim und TSV Trittau zwei Teams aus dem Mittelfeld zu einem Doppelspieltag in die Halle Steinbreche.