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Max Weißkirchen kehrt zum BC Beuel zurück

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Max Weißkirchen Foto: BWF

In der ersten Badminton-Bundesliga steht der erste Doppelspieltag auf dem Programm und dabei wird der wohl beste deutsche Badmintonspieler, Rückkehrer Max Weißkirchen, seine Premiere im Trikot seines Heimatvereins 1. BC Beuel absolvieren. Die Spannung ist bei den Beuelern vor dem Derby beim TV Refrath (Samstag, 17 Uhr) und dem Gastspiel beim 1. BC Bischmisheim (Sonntag, 15 Uhr) enorm.

Das Gesicht der ersten Mannschaft des derzeitigen Tabellenführers wird sich gegenüber der Vorwoche auf einigen Positionen verändern. Neben der erwarteten Premiere von Max Weisskirchen tritt der zweifache Deutsche Meister mit Felix Hammes, Brid Stepper, Hannah Pohl, Zach Russ und David Salutt die beiden sehr schweren Spiele an. Eigentlich waren auch noch Doppelspezialist Daniel Hess sowie Clara Graversen vorgesehen, beiden mussten allerdings absagen. Graversen hat sich vergangene Woche bei einem internationalen Turnier in Belgien, wo sie bis ins Halbfinale kam, am Knie verletzt. Daniel Hess, der in Belgien ebenfalls antrat, allerdings ohne nennenswerten Erfolg, reist derweil zu einem Turnier nach Kanada. Die Frage, ob der 1. BC Beuel nach dem Doppelspieltag noch auf dem ersten Platz steht, bringt derweil Thilo Mund zum Lachen. Für den Teammanager der ersten Mannschaft ist diese Frage vollkommen irrelevant: „Wir waren alle erleichtert, dass wir so glatt gegen Offenburg gewonnen haben, aber unser Ziel ist das Erreichen von Platz vier, alles andere ist nicht haltbar.“ Nun steht am Sonntag die Partie gegen Bischmisheim an, eine Mannschaft, die Mund gemeinsam mit Wipperfeld und Dortelweil als die besten Teams in Deutschland bezeichnet. „Wir können Bischmisheim ein bisschen ärgern und im Idealfall holen wir dort einen Punkt“, erklärt Mund. Diesen erhält die unterlegene Mannschaft im Falle einer 3:4-Niederlage. Am Samstag steht bereits das Derby in Refrath auf dem Programm. Hier steht vor allem das erste Herreneinzel im Fokus, wenn Max Weißkirchen auf sein Pendant Fabian Roth trifft. Beide lieferten sich in der Vergangenheit härteste Duelle auf dem Platz und der Ausgang ist völlig offen. Wenn alles optimal läuft, sei ein knapper Sieg möglich, „aber viele der Partien sind kaum vorherzusagen“, erklärt Mund.

Einen Doppelspieltag hat auch die zweite Beueler Mannschaft in der zweiten Bundesliga Nord vor sich. Dabei geht es für die Truppe um Mannschaftsführer Luis La Rocca nach Niedersachen. Samstag geht es gegen die SG VfB/SC Peine (14 Uhr), am Sonntag zur gleichen Zeit startet die Partie bei Aufsteiger SV Harkenbleck. Peine und Beuel 2 stiegen vor fünf Jahren gemeinsam auf und die Gastgeber verfügen mit Lucas Gredner über den erfolgreichsten Spieler der abgelaufenen Saison, der 22 von 23 Spielen für sich entschied, gelten aber auch ansonsten als ausgeglichen und homogen mit Stärken vor allem in den Doppeln. Ein vollkommen unbeschriebenes Blatt ist hingegen der Aufsteiger, der bislang beide Partien mit 0:7 abgab. Beim 1. BC Beuel werden zum ersten Mal die beiden belgischen Neuzugänge Yaro und Iljo van Delsen im Doppel an den Start gehen. Darüber hinaus plant La Rocca mit Sanjeevi Padmanabhan Vasudevan, Lennart Konder, Anna Mejikovskiy, der Ukrainerin Anna Mikhalkova und Moritz Rappen, der gemeinsam mit La Rocca das erste Doppel bestreiten soll.

Henning Bock

Bischmisheim beendet die Hauptrunde als Dritter

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Peter Käsbauer. Foto: Thomas Wieck

Der Deutsche Meister 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim hat die Hauptrunde der Badminton-Bundesliga zuhause mit einem Sieg und einer Niederlage abgeschlossen. Einem 5:2-Erfolg über den TV Refrath folgte ein knappes 3:4 gegen den SC Union Lüdinghausen.

Im letzten Hauptrunden-Auftritt musste sich der Deutsche Meister 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim am vergangenen Sonntag nochmal mit einer Niederlage anfreunden: Gegen den SC Union Lüdinghausen, der die Saison einen Rang hinter dem BCB auf dem vierten Platz beendete, verloren die Bischmisheimer in der heimischen Joachim-Deckarm-Halle knapp mit 3:4.

„Am Sonntag gegen Lüdinghausen war die Luft irgendwo raus“, konstatierte BCB-Teammanager Volker Eiber nach der vierten Saisonniederlage im 20. Spiel. Für das Endergebnis war die Schlappe nicht mehr relevant. Mit 16 Siegen und 41 Punkten beendete seine Mannschaft die Runde als Tabellendritter, sechs Punkte hinter dem Zweiten SV Fun-Ball Dortelweil und acht Zähler vor Lüdinghausen.

Im letzten Heimspiel verzichteten die Bischmisheimer freiwillig auf einen Einsatz von Johannes Pistorius, der nach seiner Corona-Erkrankung eine schöpferische Pause erhielt. Zudem fehlten im Damenbereich die ebenfalls an Corona erkrankte Stine Küspert (sie verpasste auch die Partie am Vortag gegen Refrath) sowie Franziska Volkmann, die über leichte Fußprobleme klagte. Im ersten Herrendoppel gegen Lüdinghausen verschafften Ruben Jille und Peter Käsbauer dem BCB mit ihrem 11:8, 11:9, 11:7 über Nick Fransman und Ties van der Lecq den ersten Punktgewinn. Das zweite Herrendoppel sah daraufhin die Gäste vorne: Daniel Nikolov und Patrick Scheiel unterlagen Max Weißkirchen und Aram Mahmoud mit 5:11, 10:12, 12:14. Einen starken Auftritt legte das umformierte Bischmisheimer Damendoppel mit Priskila Siahaya und Nationalspielerin Isabel Lohau hin. Sie bezwangen Yvonne Li und Linda Efler mit 12:10, 11:6, 5:11 und 11:7. Darüber hinaus war im Einzel einmal mehr auf Daniel Nikolov Verlass: Der Bulgare rang Mahmoud in fünf Durchgängen hinten raus klar 11:13, 11:5, 13:15, 11:3 und 11:5 nieder.

Im Dameneinzel hatte Siahaya der dreifachen Deutschen Einzelmeisterin Li beim 5:11, 6:11, 6:11 wenig entgegenzusetzen. Das gemischte Doppel holten Eva Janssens und van der Lecq mit einem 11:5, 11:6, 4:11 und 11:7-Erfolg über Lohau und Scheiel für die Gäste. Im ersten Herreneinzel lieferte Bischmisheims Österreicher Luka Wraber dem dreimaligen Deutschen Meister Max Weißkirchen einen harten Kampf, musste sich am Ende trotz starker Leistung aber in fünf Sätzen 14:12, 9:11, 7:11, 11:7 und 6:11 beugen. „Luka hat wirklich sehr gut gespielt – ich habe ihn ehrlich gesagt noch nie so gut spielen sehen“, fand Eiber trotz der Niederlage lobende Worte.

Einen Tag zuvor hatte der BCB das Heimspiel-Wochenende mit einem souveränen 5:2-Erfolg über den am Ende fünftplatzierten TV Refrath eröffnet. „Da haben wir uns echt noch gut zusammengerissen und einige sehr gute Spiele hingelegt“, befand Eiber. Vor allem das Duell von Priskila Siahaya gegen Refraths Ann-Kathrin Spöri hatte allerhand zu bieten – inklusive einer starken Aufholjagd der Deutsch-Indonesierin im BCB-Dress, die ihre Gegnerin nach 0:2-Satzrückstand letztlich mit 11:13, 8:11, 11:8, 12:10 und 11:9 in die Schranken wies. Ebenfalls fünf Sätze benötigte das erste Bischmisheimer Herrendoppel um Scheiel und den Niederländer Jille. Sie bezwangen den Ex-Saarbrücker Fabian Roth und Malik Bourakkadi 6:11, 11:9, 10:12, 11:7 und 11:7. Das zweite Herrendoppel entschieden Johannes Pistorius und Käsbauer gegen David Kim und Brian Holtschke in vier Sätzen 11:7, 5:11, 11:8, 11:7 für sich, während sich im Damendoppel Lohau und Volkmann glatt mit 11:9, 11:6, 14:12 gegen Spöri und Leona Michalski behaupteten. Den fünften Punkt für den BCB sicherte daraufhin Daniel Nikolov, der in einer sehr unterhaltsamen Partie gegen David Kim mit 11:13, 11:9, 11:9 und 15:14 die Nase vorne hatte. Nichts zu ernten gab es derweil für Luka Wraber im Duell mit dem deutschen Ex-Meister Fabian Roth, der sich doch deutlich mit 11:5, 11:13, 11:7, 11:8 gegen den fünffachen österreichischen Staatsmeister behauptete. Für das BCB-Mixed um Volkmann und Scheiel ging es gegen Refraths Paarung Michalski/Holtschke nach gewonnenem erstem Satz bergab, sie verloren 11:7, 8:11, 10:12, 8:11.

Nach Beendigung der Bundesliga-Hauptrunde fiebert der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim nun dem kommenden Sonntag entgegen, wenn es im Heimspiel in der Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle für den Titelverteidiger um die erneute Qualifikation für das Final Four-Endturnier um die Deutsche Meisterschaft geht. Der Gegner ab 14 Uhr ist dann Blau-Weiß Wittorf aus Neumünster, das die reguläre Runde auf dem sechsten Platz beendet hat. Die beiden Duelle aus der regulären Saison gingen jeweils an den BCB. Im vergangenen Februar gewannen die Saarländer ihr Gastspiel in Schleswig-Holstein mit 5:2. Das Hinspiel hatte der amtierende Meister im Oktober letzten Jahres in eigener Halle knapp mit 4:3 für sich entschieden – und möchte selbstredend auch im dritten Vergleich in dieser Spielzeit die Nase vorne haben.

dbe

1. Bundesliga 2021/2022

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätzeDifferenz
102018249109311
2SV Funball Dortelweil02016447108322
30201644196443
40201193385554
50201192977635
60209112572686
70207132162787
80208121951899
9SG Schorndorf0209111955858
10020416124010010
11Jena02011951512511
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Vor Hauptrunden-Abschluss mit Blick auf Richtung Playoffs

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Daniel Nikolov (BC Bischmisheim). Foto: Thomas Wieck

Badminton-Bundesligist 1 .BC Saarbrücken-Bischmisheim geht relativ gelöst ins letzte Wochenende der Bundesliga-Hauptrunde. In den Heimspielen gegen den TV Refrath und Union Lüdinghausen wird sich die tabellarische Situation für den Meister nicht mehr groß ändern.

„Wir werden mit Luka Wraber und Peter Käsbauer zwei Spieler einsetzen, damit sie die Stammspielerregelung einhalten“, verrät Volker Eiber, der Teammanager des amtierenden Meisters 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim vor den beiden letzten Partie der Bundesliga-Hauptrunde, die jeweils zuhause stattfinden. Am Samstag empfängt der BCB zunächst um 17 Uhr den Tabellenvierten TV Refrath, der aktuell neun Punkte hinter den drittplatzierten Saarländern liegt und somit keine Gefahr mehr darstellt. Einen Tag später geht es für die Bischmisheimer am Sonntag um 15 Uhr in der heimischen Joachim-Deckarm-Halle gegen den mit Refrath punktgleichen Tabellenfünften SC Union Lüdinghausen. Die beiden letzten Gegner der regulären Saison rangieren momentan vier Punkte vor dem nächstplatzierten Team Blau-Weiß Wittorf-Neumünster, dem wahrscheinlichen Saarbrücker Widersacher in den übernächstes Wochenende (26. oder 27. März) anstehenden Playoffs in Richtung Final Four.

Mit zwei Siegen und Patzern der Konkurrenz könnte Wittorf theoretisch zwar noch tabellarischen Boden gutmachen und dem BCB einen anderen Viertelfinalgegner in den Playoffs der Teams auf den Plätzen drei bis sechs bescheren. Das gilt jedoch als sehr unwahrscheinlich, zumal die Schleswig-Holsteiner am letzten Spieltag noch den Tabellenführer und Titelfavoriten 1. BC Wipperfeld empfangen, der mit dem aktuell zweitplatzierten SV Fun-Ball Dortelweil (zwei Punkte Abstand) um den Hauptrunden-Titel streitet und die Punkte demnach gut gebrauchen könnte. Neben dem von Eiber eingangs genannten Ziel, Wraber und Käsbauer Einsätze zu verschaffen, damit sie in den Playoffs definitiv spielberechtigt sind, hegt der amtierende Meister zum Rundenabschluss keine großen Ambitionen mehr: „Die Ergebnisse sind für uns letztlich zweitrangig, da wir an unserer Platzierung nichts mehr ausrichten können“, sagt Eiber angesichts von fünf Punkten Rückstand auf den Zweiten Dortelweil. Die beiden Erstplatzierten qualifizieren sich direkt für das Final Four, diese Chance hatten die in dieser Saison personell oft gebeutelten Bischmisheimer durch zu viele knappe Siege im Vergleich mit den beiden Spitzenteams aus Dortelweil und Wipperfürth liegen lassen.

Auch gegen Refrath und Lüdinghausen wird der BCB aufgrund der Corona-Erkrankung von Stine Küspert wieder Ausfälle haben. Aus demselben Grund steht der bereits etwas früher erkrankte Johannes Pistorius für das Wochenende auf der Kippe. Ebenso Isabel Lohau, die international im Einsatz ist und bei der abzuwarten gilt, ob sie rechtzeitig zu den Spielen wieder ins Saarland zurückkehren kann. Im Damenbereich stehen aber auf jeden Fall Priskila Siahaya und Franziska Volkmann bereit. „Wir müssen abwarten, wer genau am Wochenende inwieweit fit oder einsatzbereit ist. Von daher sind wir ganz froh, dass die Spiele nicht mehr die entscheidende Relevanz haben. Wir können somit ohne den ganz großen Druck in die Partien gehen“, sagt Eiber, der aber verspricht: „Wir werden trotz unserer erneuten Ausfälle wieder eine schlagkräftige Truppe ins Rennen schicken.“ Mit Blick auf die anstehenden Playoffs zum Final Four, deren genaue Ansetzung erst nach den letzten Hauptrundenspielen bekanntgegeben wird, steht andererseits fest: „Wir werden bei Härtefällen definitiv kein Risiko eingehen.“ In der Hinrunde hatte der BCB das Duell in Refrath knapp mit 4:3 gewonnen.

dbe

Bischmisheim holt drei Punkte in Lüdinghausen

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Spitzenreiter Dortelweil. Foto: SV Fun-Ball Dortelweil
Dortelweil siegt in Refrath mit 5:2 und bleibt an der Tabellenspitze. Ihnen folgt nun kurzzeitig Bischmisheim, die heute am zehnten Spieltag in Lüdinghausen mit 6:1 drei Punkte holten. Wipperfeld lauert an dritter Stelle, denn bei zwei noch ausstehende Spiele können sie die beiden vor ihnen stehenden Teams noch überholen.
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Bischmisheim auswärts gefordert

Volker Eiber, Coach von Bischmisheim. Foto: Thomas Wieck
Bischmisheim bestreit am Samstag beim TV Refrath und am Sonntag beim SC Union Lüdinghausen seine letzten beiden Partien im Kalenderjahr.
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Am kommenden Montag ist Nikolaustag. Die Badminton-Asse des 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim wollen allerdings nicht so lange warten, sondern sich bereits am Wochenende in den beiden Bundesliga-Gastspielen in Nordrhein-Westfalen reich beschenken. Am Samstag um 15 Uhr wartet auf den amtierenden Deutschen Meister zunächst der Auftritt beim TV Refrath. Der langjährige Titelrivale befindet sich nach einem Umbruch im Team inzwischen auf dem aufsteigenden Ast. Die Mannschaft aus dem Stadtteil von Bergisch-Gladbach konnte ihre letzten drei Bundesliga-Partien siegreich bestreiten. Einem 4:3-Sieg beim Ligadritten Blau-Weiß Wittorf folgte ein 5:2-Erfolg beim TSV Trittau sowie zuletzt vor zwei Wochen ein 5:2 über den SC Union Lüdinghausen, wo Bischmisheim dann am Sonntag um 14 Uhr den letzten Bundesliga-Auftritt des Jahres absolviert. Durch die jüngste Siegesserie hat sich Refrath mit zwölf Punkten aus acht Partien (je vier Siege und Niederlagen) auf Rang fünf vorgeschoben, der Abstand zum drittplatzierten BCB (6/2) beträgt vier Zähler. Bei Refraths jüngstem Sieg über Lüdinghausen wusste auch ein Spieler zu überzeugen, der in den vergangenen vier Saisons beim BCB aktiv war, dort aber aus diversen Gründen nie so richtig in Fahrt kam: Fabian Roth erlebte nach seinem Gewinn des Deutschen Einzel-Meistertitels 2017 eine schier endlose Verletzungsodyssee und konnte nach seinem Wechsel aus Refrath bei den Saarbrückern die in ihn gesetzten Erwartungen nie wirklich erfüllen. Nach der Rückkehr vor dieser Saison kam er bis dato vier Mal im Einzel zum Einsatz – und blieb vier Mal siegreich. Gegen Lüdinghausen trat er im ersten Herreneinzel auf Aram Mahmoud und gewann glatt in drei Sätzen mit 11:7, 11:8, 13:10. Zuvor hatte Roth auch im Doppel an der Seite von Raphael Beck einen Punkt zu Refraths 5:2-Sieg beigesteuert. Die Form vor dem Wiedersehen mit dem BCB scheint also zu stimmen – wie im Team an sich: „Refrath hat sich nach dem jüngsten Umbruch anfangs etwas schwergetan, aber jetzt kommen sie so langsam. In den vergangenen Partien haben sie sich sehr stark präsentiert“, sieht Bischmisheims Teammanager Volker Eiber eine harte Aufgabe auf seine Mannschaft zukommen.

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Eiber geht davon aus, dass die beiden Partien vom Wochenende trotz der aktuell extrem angespannten Corona-Lage noch über die Bühne gehen. Personell kann er wohl fast aus dem Vollen schöpfen. Ein Einsatz von Einzelspezialist Mads Christophersen wird sich anhand seines Abschneidens beim internationalen Turnier in Wales entscheiden. Das jüngste Bundesliga-Topspiel gegen den SV Fun-Ball Dortelweil (2:5) hatte der dänische Neuzugang wegen seiner Finalteilnahme bei den Irish Open verpasst. Sollte Christophersen erneut passen müssen, stehen Luka Wraber und Daniel Nikolov für die beiden Herreneinzel bereit. Am Sonntag werden beim Gegner aus Lüdinghausen, der mit neun Zählern aus acht Spielen (3/5) den achten Platz belegt, wohl zwei starke Einzelspezialisten ausfallen. Der dreifache deutsche Einzelmeister Max Weißkirchen wird wegen einer Hüftverletzung in diesem Jahr nicht mehr spielen. Zudem dürfte die in Indonesien international im Einsatz befindliche deutsche Meisterin Yvonne Li ihrem Team am Wochenende fehlen.

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So oder so möchte der 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim sein Gastspiel in Nordrhein-Westfalen erfolgreich gestalten, um den Druck auf das vier Punkte vorausliegende Führungsduo um Spitzenreiter Dortelweil und den 1.BC Wipperfeld aufrechtzuerhalten. „Wir wollen unbedingt oben dranbleiben, zumindest aber unseren dritten Platz weiter festigen. Dafür brauchen wir Punkte“, weiß Teammanager Eiber – und hofft auf einen erfolgreichen Abschluss eines sportlich erneut sehr erfolgreichen Jahres. dbe

Wipperfeld stark in eigener Halle

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Logo Wipperfeld
Zwei Spiele des vierten Spieltages fanden heute in der 1. Bundesliga statt. dabei gelang Wipperfeld ein 6:1-Erfolg, der ihnen drei Punkte einbrachte. Teuer verkaufte sich Aufsteiger Jena. In eigener Halle unterlagen sie Trittau mit 3:4 und konnten damit einen Punkt für sich verbuchen.

1. Bundesliga 2021/2022

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätzeDifferenz
102018249109311
2SV Funball Dortelweil02016447108322
30201644196443
40201193385554
50201192977635
60209112572686
70207132162787
80208121951899
9SG Schorndorf0209111955858
10020416124010010
11Jena02011951512511
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Refrath reist mit großer Lockerheit nach Wipperfürth

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Raphael Beck und Kilasu Ostermeyer. Foto: Heinz Kelzenberg
An zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden trifft sich in diesem Monat die deutsche Badmintonelite, um den Deutschen Mannschaftsmeister 2021 auszuspielen. Am 12./13.6. sind in Saarbrücken und in Wipperfürth je vier Teams am Start, die sich je zwei Plätze für das Finalturnier „Final 4“ sichern wollen, welches eine Woche später ebenfalls in Wipperfürth stattfindet. Der TV Refrath blickt locker auf das bevorstehende Playoff-Wochenende. Teamchef Heinz Kelzenberg: „Natürlich möchten wir uns mit einem der ersten beiden Plätze für das Final 4 qualifizieren, aber wir freuen uns in erster Linie, uns wiederzusehen und endlich wieder zu spielen“. Dabei weiß er die Chancen seines Teams gut einzuschätzen: „Die Chancen sind natürlich da und wir wollen sie ergreifen“. Im Kampf um die Deutsche Meisterschaft gelten in diesem Jahr die beiden Teams aus Bischmisheim und Wipperfeld als favorisiert, doch in der aktuellen Situation ist es für jede Mannschaft fraglich, ob sie in Bestbesetzung antreten kann. In Refrath ist man positiv gestimmt, dass dies der Fall sein wird, wohl wissend, dass für die drei Nicht-Profis im Team die Trainingssituation seit Monaten sehr schwierig ist. So werden auch zwei Spieler aus der zweiten Mannschaft mit nach Wipperfürth reisen, um die Stammkräfte zu entlasten, dies sind Christopher Klauer und Bennet Peters. Am Samstag, den 12.6. beginnt das Playoffturnier um 10 Uhr mit der Begegnung des TV Refrath gegen den TSV Trittau. Der Sieger darf sich berechtigte Hoffnungen auf das Erreichen des Final Four machen, da der zweite Gegner am Samstag (19 Uhr), SV GutsMuths Jena, als nicht so stark eingestuft wird. Am Sonntag um 11 Uhr kommt es dann zum Spiel der beiden vorab gesetzten Mannschaften aus Refrath und Wipperfeld. Aus Refrather Sicht hofft man, dass es dann nur noch darum geht, wer das Turnier als Erster oder Zweiter beendet und eine Woche später erneut antreten darf. Ob jedes Team bis zu 25 Fans mitbringen darf, entscheidet sich kurzfristig.

Jena beim Erstliga-Auftakt nicht ohne Chancen

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Links Tabea Tirschmann, rechts Annika Schreiber. Foto: Steffen Nichterlein
Am Samstag um kurz nach 18 Uhr war es endlich soweit! Die Heimspielpremiere des SV GutsMuths Jena in der 1. Badminton Bundesliga konnte beginnen! 60 Zuschauer durften unter Einhaltung der Hygienevorschriften beim Duell der Saalestädter mit dem TV Refrath dabei sein. Der deutsche Vize-Meister verzichtete auf die Einreise der irischen Topstars ging aber dennoch als klarer Favorit in die Partie. Die gesamte Partie wurde vom MDR live im Netz übertragen.
Standesgemäß startete die Begegnung mit dem Damendoppel. Annika Schreiber und Tabea Tirschmann, die vor einer Woche in München den Jenaer Ehrenpunkt geholt hatten, bekamen es mit Ann-Kathrin Spöri und Carla Nyenhuis, einer Mannschaftseuropameisterin von 2012, zu tun. Gegen diese starke Konkurrenz war trotz vieler spannender Ballwechsel und einer guten Leistung am Ende kein Kraut gewachsen. Spannender gestalteten Moritz Predel und Stefan Wagner das 2. Herrendoppel gegen Brian Holtschke und Lars Schänzler. Phasenweise gelang es den Jenaern richtig gut, die beiden Einzelspieler, die im Moment zu den besten Deutschlands gehören, ins klassische, für Herrendoppel typische schnelle Drive und Angriffsspiel zu zwingen. Leider mussten Sie sich letztlich mit 9:11; 5:11; 11:8; 10:12 geschlagen geben. Mit etwas mehr Glück und Routine wäre hier womöglich noch mehr drin gewesen.
Im 1. Herrendoppel schlugen für Jena Pit Hofmann und Rückkehrer Julian Voigt auf. Der ehemalige Juniorennationalspieler hatte während der Aufstiegssaison pausiert, war aber vor einigen Monaten wieder ins regelmäßige Training eingestiegen und möchte seinen Jugendclub beim Abenteuer Bundesliga unterstützen. Die beiden großgewachsenen Jenaer legten gegen Max Schwenger, einen der Erfolgsgaranten beim Refrather Meistertitel 2017, und Denis Nyehuis, normalerweise Kapitän der Bundesligareserve, fulminant los und führten schnell 2:0 nach Sätzen. Doch ebenso schnell gelang es den Favoriten die Taktik umzustellen und zum 2:2 auszugleichen. Im Entscheidungssatz entwickelte sich dann noch einmal ein richtiger Schlagabtausch auf Augenhöhe. Vom Publikum lautstark angepeitscht, gelang es dem Heimdoppel letztlich hauchzart mit 11:9 zu gewinnen. Die weiteren Spiele entwickelten sich zu der erwartet schweren Angelegenheit. Nicole Bartsch gab im Dameneinzel alles, um der am Bundesstützpunkt trainierenden Ann-Kathrin Spöri Paroli zu bieten, war im zweiten Satz mit 7:11 sogar recht nah dran musste sich aber ebenso 0:3 geschlagen geben, wie Moritz Predel, der im zweiten Herreneinzel auf den extrem stark aufspielenden Brian Holtschke traf, der wie seine Teamkollegin am Bundesstützpunkt trainiert. Auch im 1. Herreneinzel ging der Refrather Lars Schänzler, amtierender deutscher Vizemeister, als Favorit gegen Lennart Notni auf das Feld. Der Jenaer brauchte etwas, um sich an das sehr hohe Spieltempo zu gewöhnen und konnte den Gegner nur im dritten Satz ernsthaft in Bedrängnis bringen. Diesen verlor er mit 9:11. Ähnlich verlief auch das letzte Spiel des Tages, das gemischte Doppel. Annika Schreiber/Pit Hofmann gegen Max Schwenger/Carla Nyenhuis, aus dem trotz vieler guter Ballwechsel die Refrather Paarung letztlich siegreich hervorging.
Am Ende steht der erwartet deutliche Sieg des TV Refrath, allerdings auch die positive Nachricht, dass die Jenaer wieder ein Spiel gewinnen konnten. Des Weiteren war auch für die Zuschauer vor Ort erkennbar, dass die Spieler des SV GutsMuths Jena durchaus mit dem Niveau der ersten Liga mithalten können und mehr als nur Kanonenfutter im Badmintonoberhaus sind. Mit etwas mehr Erfahrung auf dem noch immer ganz neuem Niveau dürften sich in Zukunft viele Spiele noch knapper gestalten. Die nächsten Spiele sind auf den 7. Und 8. November angesetzt, wenn der SV GutsMuths Jena auf den SC Union Lüdinghausen und den BC Beuel treffen. Lennart Notli

Refrath holt „Dreier“ in Jena mit viel Spaß

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Lars Schänzler. Foto: Andre Jahnke
Die Heimpremiere des Bundesligaaufsteigers SV GutsMuths Jena war auch für die erfahrenen Bundesligaspieler des TV Refrath ein besonderes Event. Eine Live-Übertragung im 3. Programm des MDR und immerhin 50 Zuschauer vor Ort sorgten für eine besondere Atmosphäre. Carla Nyenhuis: „Das Team in Jena hat uns rundum freundlich und hilfsbereit empfangen. Es war trotz weniger Zuschauer eine super Stimmung und wir fanden es schade für Jena, dass sie bei ihrem ersten Erstligaspiel nicht die entsprechende Kulisse haben durften. Sie hätten es sich verdient, da sie auch super gekämpft haben und mit der richtigen Einstellung spielen“. 6:1 lautete das Endergebnis für den TVR und so wirklich knapp fühlte sich nur das 1. Herrendoppel an, welches Max Schwenger mit seinem Partner aus früheren TVR-Zeiten, Denis Nyenhuis, ganz knapp nicht gewonnen konnte. Nur im 2. Herrendoppel gegen Brian Holtschke/Lars Schänzler gelang Jena noch ein weiterer Satzgewinn, die übrigen Begegnungen endeten 3:0 für den Gast aus Refrath. Dabei hatten Ann-Kathrin Spöri und Brian Holtschke weniger Mühe als Lars Schänzler, der den sehr kampfstarken Lennart Notni zwar sicher bezwang, doch dabei alles geben musste. Den „Dreier“ perfekt machte schließlich das Mixed mit Max Schwenger/Carla Nyenhuis.

In den nun verbleibenden zwei Wochen bis zum nächsten Doppelspieltag am 7./8.11. wollen die Bundesligisten entscheiden, ob es unter den aktuellen Bedingungen wie geplant mit der Saison weitergehen soll oder ob diese unterbrochen wird.

Jenas erstes Bundesligaheimspiel der Vereinsgeschichte

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Das Team des SV GutsMuths Jena. Foto: SV GutsMuths Jena
Das erste Heimspiel in der 1. Badminton-Bundesliga in der Vereinsgeschichte des SV GutsMuths Jena beginnt mit einem echten Kracher. Die Gäste kommen aus Refrath an die Saale und haben jede Menge gute Spieler im Gepäck. Zur Stammmannschaft gehören Deutschlands ehemalige Nationalspieler Carla Nyenhuis, Max Schwenger und Raphael Beck, absolute Doppel- und Mixedspezialisten. Im Einzel wird die Mannschaft durch den Silbermedaillengewinner der diesjährigen DM, Lars Schänzler, und das große Nachwuchstalent Brian Holtschke vertreten. Beide Spieler waren die einzigen, die dem Deutschen Meister Max Weißkirchen während der nationalen Meisterschaften in einen Entscheidungssatz zwingen konnten. Auf der Seite der Damen sind mit Ann-Kathrin Spöri und Kilasu Ostermeyer zwei Nationalspielerinnen an der Spitze der Rangliste. Komplettiert wird das Team von Manager Heinz Kelzenberg von den Iren Nhat Nguyen und Sam Magee, die laut der Refrather Presse am kommenden Wochenende jedoch nicht mit von der Partie sein werden. Die Jenaer, die weiterhin auf ihren verletzten Führungsspieler Johann Höflitz verzichten müssen, freuen sich auf die Begegnung, welche unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften mit Beteiligung von knapp 60 Zuschauern stattfinden kann. Eine entsprechende Genehmigung hat der Verein diese Woche von der Stadt erhalten. Eine Tageskasse wird es auf Grund von vorverkauften Dauerkarten jedoch nicht geben. Der MDR wird das Spiel moderiert als Livestream übertragen, so dass die Begegnung live verfolgt werden kann. Spielbeginn ist am Samstag, 18:00 Uhr in der Sportforum Halle 1 – Spielhalle, Am Stadion 2, 07749 Jena. Da die Corona-Pandemie auch vor dem Badmintonsport keinen Halt macht, diskutiert der DBLV (Deutscher Badminton Liga Verband) und der DBV (Deutscher Badminton Verband) abseits der Courts die Möglichkeiten, wie und ob die Saison weitergeführt werden kann. Mit einem Ergebnis ist jedoch nicht vor der kommenden Woche zu rechnen. Moritz Predel