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Deutschland bekam EM-Ticket zugesprochen

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Das deutsche Team wird wieder teilnehmen. Foto: Claudia Pauli
Deutschland wird auch 2021 bei der alle zwei Jahre stattfindenden Mixed-Team-Europameisterschaft im Badminton vertreten sein.
Nachdem das für Mitte Dezember in Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt) geplante Qualifikationsturnier der („deutschen“) Gruppe 4 für die EM-Endrunde in Vantaa/Finnland (16. bis 20. Februar 2021) ausgefallen war, weil aufgrund der Corona-Pandemie alle Gegner der gastgebenden Mannschaft ihre Teilnahme an der Veranstaltung abgesagt hatten, entschied ein vom europäischen Badminton-Verband Badminton Europe Confederation (BEC) eingesetztes Gremium, dass die Auswahl des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) das EM-Ticket erhält. An der Endrunde um die Mixed-Team-EM 2021 dürfen insgesamt acht Mannschaften teilnehmen, wobei Dänemark als Titelverteidiger und Finnland als Gastgeber automatisch über einen Startplatz verfügen. Die übrigen sechs Teams mussten sich das Ticket für den Wettbewerb regulär im Rahmen von Qualifikationsturnieren erspielen, die im Zeitraum 9. bis 12. Dezember 2020 an sechs Orten in Europa durchgeführt werden sollten.
Da jedoch zwei der sechs Turniere wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnten, war der europäische Badminton-Verband – als Veranstalter der EM-Endrunde und auch der entsprechenden Qualifikationsturniere – gefordert, die zwei letzten Startplätze auf anderem Weg zu vergeben. Neben der Veranstaltung in Deutschland betraf dies das Qualifikationsevent, welches ursprünglich der französische Badminton-Verband durchführen wollte. Auch die Franzosen bekamen Mitte Dezember seitens des europäischen Badminton-Verbandes das EM-Ticket zugesprochen. „Wir haben fest damit gerechnet, dass wir uns am ‚grünen Tisch‘ für die EM in Finnland qualifizieren. Nach der Absage unserer Gruppengegner ist das die logische Konsequenz“, sagte DBV-Sportdirektor Martin Kranitz. Damit werden Mitte Februar nächsten Jahres Titelverteidiger Dänemark, EM-Gastgeber Finnland, Deutschland, Frankreich, England, Schottland, Russland und die Niederlande um den EM-Titel spielen. Bei der bis dato letzten Endrunde um die Mixed-Team-EM, 2019 in Kopenhagen/Dänemark, wurde Deutschland Vizeeuropameister. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Fabienne Deprez muss ihre Karriere beenden

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Fabienne Deprez war bei Team-Europameisterschaften (im Bild bei der EM für Herren- und für Damennationalmannschaften 2020) stets eine Punktegarantin. Foto:
Claudia Pauli
Sie bestritt bis dato 51 Länderspiele, nahm an zahlreichen Welt- und Europameisterschaften teil, hält nach wie vor den Rekord als jüngste Spielerin in der Geschichte, die in der 1. Badminton-Bundesliga aufschlug, und hatte noch die Chance, sich für die Olympischen Spiele in Tokio/Japan zu qualifizieren. Aus gesundheitlichen Gründen ist Fabienne Deprez jetzt allerdings gezwungen, zum 31. Dezember 2020 ihre Karriere in der deutschen Badminton-Nationalmannschaft zu beenden. Ihr letztes Match bei einem internationalen Turnier bestritt die amtierende Deutsche Vizemeisterin im Dameneinzel bereits Ende Oktober bei den SaarLor Lux Badminton Open in Saarbrücken. Bei der 28-Jährigen wurde im Sommer 2020 Schlafapnoe diagnostiziert – eine Erkrankung, die mit Atemaussetzern im Schlaf einhergeht. Trotz entsprechender Behandlung sind die Auswirkungen dieser schlafbezogenen Atmungsstörung so gravierend, dass die Ausübung von Leistungssport nicht möglich ist.
„Wahrscheinlich leide ich daran schon viel länger: Ich kenne seit mehreren Jahren nicht mehr das Gefühl, morgens aufzuwachen und ausgeruht zu sein. Ich war daher auch im Training, speziell morgens, immer müde und habe gemerkt, dass ich zum einen viel schlechter regeneriere als die anderen und zum anderen nach dem Krafttraining viel mehr Muskelkater habe“, erläutert die Sportsoldatin der Bundeswehr. Sie fügt hinzu: „Ich bin stolz darauf, was ich erreicht habe, obwohlich über mehrere Jahre so schlecht geschlafen habe.“
Seit rund drei Monaten trägt die Deutsche Meisterin von 2013 nun nachts ein Atemgerät, das sie beim Schlafen unterstützt. „Die Maske verrutscht zwar noch ziemlich häufig, sodass ich nach wie vor nicht durchschlafen kann. Aber es wird allmählich besser“, blickt die Europameisterin von 2012 mit dem deutschen Damenteam zuversichtlich nach vorn. Fabienne Deprez trainiert jetzt zunächst einige Zeit ab, sie möchte aber auch anschließend noch mehrmals pro Woche in der Badmintonhalle aktiv sein. „Ich werde nicht komplett mit Badminton aufhören, sondern weiter trainieren – aber eben nicht mehr jeden Tag und ohne mich unter Druck zu setzen“, erläutert die Teilnehmerin an den Olympischen Jugendspielen 2010 im Stadtstaat Singapur, die aktuell für den französischen Verein ASPTT Strasbourg Punktspiele bestreitet. So kann sie sich etwa vorstellen, in der Saison 2021/2022 wieder in Deutschland in einer Liga aufzuschlagen. Außerdem strebt sie an, die Ende 2021 beginnende, nächste A-Trainer-Ausbildung des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) zu absolvieren.
„Durch den Rücktritt von Fabienne verlieren wir eine langjährige Leistungsträgerin im Dameneinzel, die speziell bei Team-Europameisterschaften häufig maßgeblich an Medaillengewinnen beteiligt war. Seit Ende 2018 verzeichnete sie auch zunehmend Siege gegen höherplatzierte Spielerinnen, wie gegen die Russin Evgeniya Kosetskaya bei der Individual-WM 2018 und beim Azerbaijan International 2019, gegen Kim Ga Eun aus Korea und Porntip Buranaprasertsuk aus Thailand bei den YONEX Canada Open 2019 oder zuletzt gegen die Französin Qi Xuefei bei den DANISA Denmark Open 2020. Das gemeinsame Ziel bestand drin, die physische Belastbarkeit und Fitness in 2020 weiter auszubauen. Dass jetzt krankheitsbedingt Schluss mit Leistungssport ist, war die richtige Entscheidung, ist aber sehr bitter“, sagt Detlef Poste. Der Chef-Bundestrainer im DBV ergänzt: „Ich hoffe, wir können Fabienne in einem Freundschaftsländerspiel im nächsten Jahr – sobald es die Corona-Pandemie zulässt – vor deutschem Publikum gebührend verabschieden. Erfreut bin ich auch, dass Fabienne Interesse an der Teilnahme an der A-Trainerausbildung des DBV geäußert hat und unserem Sport weiterhin verbunden bleiben möchte. Ich wünsche ihr alles Gute für die Zukunft.“ Fabienne Deprez bestritt im Dezember 2006 mit damals 14 Jahren ihr erstes Punktspiel in der 1. Badminton-Bundesliga. Bis dato war auch kein Spieler bei seinem Debüt in der Eliteklasse jünger. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Deutsche Einzelmeister werden erstmalig erst im Sommer gekürt

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DM 2021 verlegt
Die Deutschen Einzelmeisterschaften werden im Jahr 2021 zum ersten Mal in der Geschichte des im Jahr 1953 gegründeten Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) erst im Sommer stattfinden: Aufgrund der Corona-Pandemie beschloss das Präsidium des olympischen Spitzenverbandes, die nationalen Titelkämpfe in der Altersklasse O19 vom ursprünglich geplanten Termin, dem 4. bis 7. Februar 2021, auf den 26. bis 29. August 2021 (jeweils Donnerstag bis Sonntag) zu verlegen. Austragungsort bleibt die Seidensticker Halle in Bielefeld. Seit ihrer Premiere im Jahr 1953 fand die prestigeträchtige Veranstaltung jeweils spätestens im Mai statt. Von 1976 bis 2020 lag der Finaltag dabei ausschließlich im Januar oder Februar. „Wir bedauern, dass die Deutschen Einzelmeisterschaften diesmal nicht zum üblichen Zeitpunkt stattfinden können. Aufgrund der Corona-Pandemie ist der Termin Anfang Februar nicht realistisch. Da die Durchführung der Deutschen Einzelmeisterschaften für uns jedoch einen hohen Stellenwert hat, versuchen wir, die Veranstaltung an einem anderen Datum, deutlich später im Jahr, auszutragen“, erläuterte DBV-Präsident Thomas Born die Entscheidung des DBV-Präsidiums. Mit der Verschiebung auf Ende August – und damit auf einen Termin knapp drei Wochen nach dem Ende der Olympischen Sommerspiele in Tokio/Japan (23. Juli bis 8. August 2021) – folgte das Führungsgremium des DBV dem Vorschlag von DM-Cheforganisator Axel Seemann. „Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, gemeinsam mit dem DBV sowie mit unserem Hauptsponsor, der Firma YONEX, und der Stadt Bielefeld einen Alternativtermin für die 69. Deutschen Einzelmeisterschaften zu finden. Wir hoffen natürlich, dass es dann möglich ist, die Veranstaltung mit Publikum durchzuführen“, so Axel Seemann, der Geschäftsführer der Play Sportmarketing Seemann GmbH, die 2021 bereits zum 22. Mal federführend die Organisation der nationalen Titelkämpfe im Erwachsenenbereich übernehmen wird. Erstmalig organisierte die Play Sportmarketing Seemann GmbH die Deutschen Einzelmeisterschaften im Jahr 1998 in der Großstadt in Nordrhein-Westfalen. Ohne Unterbrechung finden sie seit 2003 in Bielefeld statt. Dabei kooperiert die Play Sportmarketing Seemann GmbH jeweils eng mit dem Stadtsportbund Bielefeld und dem SV Brackwede. Über viele Jahre zählte zudem der SC Babenhausen zum Organisationsteam der Titelkämpfe. Fest steht bereits, dass die Deutschen Einzelmeisterschaften auch in den Jahren 2022 bis 2024 von der Play Sportmarketing Seemann GmbH in Bielefeld ausgerichtet werden.
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Nach der Absage aller Gegner: EM-Qualifikationsturnier fällt aus

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Qualifikationsturnier für die Endrunde in Finnland
Das für Mitte Dezember in Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt) geplante Qualifikationsturnier der („deutschen“) Gruppe 4 für die Endrunde um die Mixed-Team-Europameisterschaft 2021 fällt aus: Nachdem im Oktober bereits die Isle of Man aufgrund der Corona-Pandemie ihre Teilnahme an der Veranstaltung abgesagt hatte, zogen Mitte November auch die weiteren Gegner der deutschen Mannschaft – Bulgarien und Slowenien – deshalb zurück. Das Event in der Anhalt-Arena in Dessau, einem Stadtteil der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau, wäre vom 10. bis zum 12. Dezember nach dem Modus „jeder gegen jeden“ ausgetragen worden. Dabei hätte einzig der Turniergewinner das Ticket für die EM-Endrunde im kommenden Jahr im finnischen Vantaa (16. bis 20. Februar) gelöst. An der Endrunde um die Mixed-Team-EM 2021 dürfen insgesamt acht Mannschaften teilnehmen, wobei Dänemark als Titelverteidiger und Finnland als Gastgeber automatisch über einen Startplatz verfügen. Die übrigen sechs Teams müssen sich das Ticket für den Wettbewerb um die EM-Medaillen regulär im Rahmen von Qualifikationsturnieren erspielen, die im Zeitraum 9. bis 12. Dezember 2020 an sechs Orten in Europa durchgeführt werden sollten.
Prinzipiell haben im Zusammenhang mit dem Qualifikationsturnieren jene Teams, die aufgrund ihrer guten Platzierung in der Weltrangliste einen Setzplatz zugesprochen bekamen, Heimrecht. Dies betrifft England (Setzplatz 1), Russland (Setzplatz 2), die Niederlande (Setzplatz 3), Frankreich (Setzplatz 5), Spanien (Setzplatz 6) und eben Deutschland (Setzplatz 4). Anders als mehrere andere Nationen nahm Deutschland das Heimrecht auch wahr. Die Verantwortlichen im Deutschen Badminton-Verband (DBV) übertrugen die Ausrichtung des Qualifikationsturniers Heinz Bußmann von Advantage Event Projekte (AEP) aus Delmenhorst, der bereits weit mehr als 100 Länderspiele für den DBV federführend organisiert hat. Als Kooperationspartner in Dessau hätte ihm Ralph Hirsch vom Verein Anhalt Sport zur Seite gestanden, der über umfangreiche Erfahrungen bei der Ausrichtung von Badminton-Länderspielen in Dessau verfügt. „Nach der Absage der Isle of Man haben wir zeitnah ein Konzept erarbeitet, wie wir das Turnier auch mit nur drei Mannschaften und an lediglich zwei Veranstaltungstagen in einem attraktiven Format durchführen können. Ursprünglich waren drei Tage mit je zwei Länderspielen vorgesehen. Die Reduzierung um einen Tag hätte u. a. für die drei teilnehmenden Teams eine Kostenersparnis bedeutet“, erläutert Heinz Bußmann. DBV-Sportdirektor Martin Kranitz ergänzt: „Wir haben in den vergangenen Wochen immer wieder alle relevanten Fakten mit den Verantwortlichen aufseiten des Ausrichters und der Stadt Dessau-Roßlau geprüft und wären in der Lage gewesen, das Turnier unter Berücksichtigung eines umfangreichen Hygiene- und Sicherheitskonzeptes durchzuführen. Daher sind wir schon etwas enttäuscht, dass nun alle Mannschaften ihre Teilnahme abgesagt haben. Aber die Gründe dafür sind natürlich nachvollziehbar.“
Neben dem Qualifikationsturnier der Gruppe 4 fällt auch jenes der Gruppe 5, das Frankreich ausgerichtet hätte, aus. Die übrigen vier Veranstaltungen finden – so der aktuelle Stand – statt. Welche Mannschaften aus den Gruppen 4 und 5 nun an der EM-Endrunde in Finnland teilnehmen dürfen, entscheidet sich vermutlich erst nach den Qualifikationsturnieren im Dezember: Ein vom europäischen Badminton-Verband Badminton Europe Confederation (BEC) eingesetztes Gremium wird sich mit der Vergabe dieser EM-Tickets befassen. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Zweimal Platz zwei beim Heimturnier

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SaarLorLux in Saarbrüclen
Zwei Wochen nachdem Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 3) bei den DANISA Denmark Open 2020 (13. bis 18. Oktober in Odense/Dänemark) den Titel holten und damit einen der größten Erfolge in ihrer Karriere verbuchten, blieb den EM-Dritten von 2018 im Mixed der Triumph bei ihrem Heimturnier verwehrt. Die Perspektivkaderathleten des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV), die am Bundesstützpunkt Doppel/Mixed in Saarbrücken trainieren und auch in der Hauptstadt des Saarlandes wohnen, mussten sich bei den SaarLorLux Badminton Open 2020 im Finale am Sonntag (1. November 2020) in drei Sätzen geschlagen geben. Nach einer Spielzeit von 72 Minuten unterlagen Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich der dänischen Paarung Mathias Christiansen/Alexandra Bøje (Setzplatz 4) mit 15:21, 21:19, 11:21. Anschließend platzte auch Yvonne Lis (SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 6) Traum vom Turniersieg in der Saarlandhalle: Die 22 Jahre alte Deutsche Meisterin im Dameneinzel verlor das Endspiel gegen Kirsty Gilmour (Setzplatz 3) mit 10:21, 17:21. Die Schottin, Silbermedaillengewinnerin bei den 2. European Games 2019 in Minsk/Belarus, hatte in ihrem Halbfinalmatch die Olympiasiegerin von 2016 und dreimalige Weltmeisterin Carolina Marin (Spanien; Setzplatz 1) in zwei Sätzen bezwungen. Alle Ergebnisse der SaarLorLux Badminton Open 2020 finden sich auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de sowie auf der Veranstaltungswebseite unter www.saarlorlux-open.de.
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Zwei Chancen auf den Titelgewinn in Saarbrücken

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Mark Lamsfuß und Isabell Herttrich stehen im Endspiel der SaarLorLux in Saarbrücken. Foto: Claudia Pauli
Zwei Wochen nachdem Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 3) bei den mit 750.000,- US-Dollar dotierten DANISA Denmark Open 2020 (13. bis 18. Oktober in Odense/Dänemark) – einem Turnier der Kategorie „HSBC BWF World Tour Super 750“ – den Titel holten und damit einen der größten Erfolge in ihrer Karriere verbuchten, haben die EM-Dritten von 2018 im Mixed die Chance, einen weiteren Turniersieg zu verzeichnen: Die Perspektivkaderathleten des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) gewannen bei den SaarLorLux Badminton Open 2020 (27. Oktober bis 1. November in Saarbrücken) am Samstag (31. Oktober 2020) ihre Halbfinalpartie gegen die Franzosen Ronan Labar/Anne Tran (Setzplatz 5) mit 21:13, 21:17 und stehen folglich im Endspiel. Darin treffen Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich am Sonntag (1. November 2020) auf die dänische Paarung Mathias Christiansen/Alexandra Bøje (Setzplatz 4). Den Einzug ins Finale schaffte aus deutscher Sicht auch Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 6): Die nationale Titelträgerin im Dameneinzel bezwang in ihrer Vorschlussrundenbegegnung Line Kjærsfeldt (ebenfalls Dänemark; Setzplatz 4) mit 13:21, 23:21, 21:15 und spielt nun gegen Kirsty Gilmour (Setzplatz 3) um den Titel. Die Schottin setzte sich in ihrem Halbfinalmatch mit 22:20, 21:14 gegen Carolina Marin (Spanien; Setzplatz 1), die Olympiasiegerin von 2016 und dreimalige Weltmeisterin, durch. Jones Jansen/Peter Käsbauer (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 5) hingegen verpassten bei ihrem Heimturnier – einer Veranstaltung der Kategorie „BWF Tour Super 100“ – knapp das Endspiel: Das Herrendoppel unterlag im Halbfinale Daniel Lundgaard/Mathias Thyrri aus Dänemark (Setzplatz 8) mit 21:12, 18:21, 18:21. Bei den SaarLorLux Badminton Open steht ein Gesamtpreisgeld in Höhe von 90.000,- US-Dollar zur Verfügung. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV) Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Drei Halbfinalspiele mit deutscher Beteiligung

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Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich sind auch im Halbfinale. Foto: Claudia Pauli
Bei den SaarLorLux Badminton Open (27. Oktober bis 1. November 2020 in Saarbrücken) haben in drei Disziplinen Spielerinnen bzw. Spieler des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) den Einzug ins Halbfinale geschafft.
Sowohl Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 6) im Dameneinzel und Jones Jansen/Peter Käsbauer (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 5) im Herrendoppel als auch Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 3) im Mixed gewannen am Freitag (30. Oktober 2020) ihr Viertelfinalmatch und zogen damit bei dem mit 90.000,- US-Dollar dotierten Turnier der Kategorie „BWF Tour Super 100“ in die Vorschlussrunde ein.
Die Deutsche Meisterin Yvonne Li besiegte in der Runde der besten acht Damen die Spanierin Beatriz Corrales mit 21:18, 21:14 und trifft nun auf Line Kjærsfeldt aus Dänemark (Setzplatz 4). Jones Jansen/Peter Käsbauer bezwangen in ihrer Viertelfinalpartie deren Landsleute Andreas Søndergaard/Jesper Toft mit 21:8, 16:21, 21:14. Nächste Gegner der DBV-Asse sind Daniel Lundgaard/Mathias Thyrri (Setzplatz 8), die ebenfalls in Dänemark beheimatet sind. Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich, die Gewinner der mit 750.000,- US-Dollar dotierten DANISA Denmark Open 2020 (13. bis 18. Oktober in Odense/Dänemark), verbuchten derweil einen 21:12, 21:17-Erfolg über ihre Nationalmannschaftskollegen Bjarne Geiss/Linda Efler (Blau-Weiss Wittorf/SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 8) und spielen am Samstag (31. Oktober 2020) gegen die Franzosen Ronan Labar/Anne Tran (Setzplatz 5) um den Einzug ins Finale. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

56. Ordentlicher DBV-Verbandstag findet in digitaler Form statt

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Die Mitglieder des DBV-Präsidium stellen sich der Fotografin. Foto: Claudia Pauli
Der 56. Ordentliche Verbandstag des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) wird Ende Oktober 2020 nicht als Präsenzveranstaltung in Saarbrücken durchgeführt, sondern in digitaler Form. Diese Entscheidung traf das DBV-Präsidium am Montagabend (19. Oktober 2020) nach einer Videokonferenz mit den Präsident*innen bzw. Vorsitzenden der Badminton-Landesverbände und dem Präsidenten des Deutschen Badminton-Ligaverbandes (DBLV). Grund für diesen – einstimmigen – Beschluss sind die bundesweit stark ansteigenden Infektionszahlen im Zusammenhang mit dem Coronavirus und die damit verbundenen Risiken, gerade auch im Hinblick auf Reisetätigkeit. „Ich bedauere sehr, dass sich das Infektionsgeschehen so gestaltet, dass wir den DBV-Verbandstag in diesem Jahr – trotz Verlegung vom Frühsommer auf den Herbst – nicht als Präsenzsitzung durchführen können. Persönliche Begegnungen ermöglichen aus meiner Sicht deutlich bessere Diskussionen als ein Austausch über Onlineplattformen. Zudem wären einige Tagesordnungspunkte vor Ort zweifelsohne weitaus ansprechender umsetzbar gewesen. Ich denke etwa an Ehrungen, Verabschiedungen und die Vorstellung des ersten Entwurfs des DBV-Strategieplans 2021-2024. Aber die Gesundheit und der Schutz der Delegierten haben oberste Priorität“, sagte DBV-Präsident Thomas Born. Nachdem klar war, dass die Sitzung zum ursprünglich vorgesehenen Zeitpunkt – am 6. Juni 2020 in Berlin – nicht würde stattfinden können, sah die neue Planung vor, dass das höchste Organ des olympischen Spitzenverbandes am 31. Oktober 2020 in der Saarlandhalle tagt. Auch die Konferenz, die das DBV-Präsidium entsprechend der Satzung des DBV jeweils am Tag vor dem Ordentlichen Verbandstag mit den Präsident*innen bzw. Vorsitzenden der Badminton-Landesverbände und dem Präsidenten des Deutschen Badminton-Ligaverbandes abhält, wurde als Präsenzsitzung abgesagt und erfolgt nun am 30. Oktober 2020 als Videokonferenz. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Perfekter Wiedereinstieg ins internationale Turniergeschehen

Mark Lamsfuß und Isabel Herttrich. Foto: Claudia Pauli
Mit einem „Paukenschlag“ sind Mark Lamsfuß und Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) nach siebenmonatiger Wettkampfpause auf internationaler Ebene ins Turniergeschehen zurückgekehrt: Die EM-Dritten von 2018 im Mixed holten bei den mit 750.000,- US-Dollar dotierten DANISA Denmark Open (13. bis 18. Oktober 2020 in Odense/Dänemark) als Nummer vier der Setzliste den Titel. Damit verzeichneten die Kandidaten für die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio/Japan einen der größten Erfolge in ihrer Karriere. Im Finale bezwangen die Perspektivkaderathleten des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) die zweimaligen Europameister Chris Adcock/Gabrielle Adcock (England; Setzplatz 3) mit 18:21, 21:11, 21:14.
Bereits in der Vorschlussrunde hatten Mark Lamsfuß und Isabel Herttrich mit dem 21:18, 21:18-Erfolg über die Gewinner der 2. European Games 2019, Marcus Ellis/Lauren Smith (ebenfalls England; Setzplatz 2), ein „Ausrufezeichen“ gesetzt. Zuvor warfen die Deutschen zwei dänische Paarungen aus dem Turnier der Kategorie „HSBC BWF World Tour Super 750“. Hannes Käsbauer, der Leiter des Bundesstützpunktes Doppel/Mixed in Saarbrücken, meinte: „Mark und Isabel haben das gesamte Turnier über ihre Leistung gebracht und im Finale am Ende als klar bessere Paarung verdient gewonnen. Nach der langen Pause und den vielen Ungewissheiten tut den beiden der Sieg richtig gut. Er gehört aus meiner Sicht aber der gesamten Trainingsgruppe. Sie hat die vergangenen Monate gemeinsam gemeistert und in Dänemark zahlreiche gute Leistungen gezeigt. Das gibt viel Motivation für die SaarLorLux Open und die kommende Zeit, die neben Training natürlich weiterhin auch viele Herausforderungen mit sich bringt.” So erreichte in Odense beispielsweise die amtierende Deutsche Meisterin im Dameneinzel, Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen), das Halbfinale. Der aktuelle nationale Champion im Herreneinzel, Max Weißkirchen (SC Union Lüdinghausen), sowie die DM-Dritten von 2020 im Herrendoppel, Jones Jansen/Peter Käsbauer (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim), kamen bis ins Viertelfinale.
Als zuvor letztes Turnier, das 2020 im Rahmen der HSBC BWF World Tour des Badminton-Weltverbandes BWF ausgetragen worden war, fanden im März in Birmingham/England die YONEX All England Open (11. bis 15. März 2020) statt. Nach der Veranstaltung der Kategorie „HSBC BWF World Tour Super 1.000“, bei der ein Gesamtpreisgeld in Höhe von 1,1 Millionen US-Dollar ausgeschüttet wurde, musste die HSBC BWF World Tour aufgrund der Corona-Pandemie bis Mitte Oktober unterbrochen werden. Auch nach den DANISA Denmark Open wird 2020 kein entsprechendes Turnier mehr durchgeführt.
Allerdings steht in diesem Jahr noch ein Turnier an, das zur BWF Tour des Badminton-Weltverbandes zählt: Für den Zeitraum 27. Oktober bis 1. November sind in Saarbrücken die mit 90.000,- US-Dollar dotierten SaarLorLux Badminton Open geplant, ein Turnier der Kategorie „BWF Tour Super 100“.
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

50. Erstligaspielzeit in der Historie

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Aktueller Vorstand des DBLV. Foto: Helmut Ruppert
Auftakt der Spielzeit 2020/2021 in der 1. Badminton-Bundesliga am 18. Oktober. Dies ist zugleich die erste Saison unter Federführung des DBLV.
Wenn am 18. Oktober die zehn Erstligisten in die Badminton-Bundesligasaison 2020/2021 starten, erwartet die Mannschaften zum einen ein besonderes Jubiläum, zum anderen kommt es in verschiedener Hinsicht zu einer Premiere: Eingeführt zur Spielzeit 1971/1972, steht 2020/2021 die 50. Saison im Badminton-Oberhaus in der Geschichte an. Dabei sind zwei Vereine – die SG Schorndorf (Badminton-Landesverband Baden-Württemberg) und der SV GutsMuths Jena (Badminton-Landesverband Thüringen) – erstmalig in der Eliteklasse vertreten. Sie stiegen nach der – coronabedingt abgebrochenen – Saison 2019/2020 aus der 2. Bundesliga in die 1. Bundesliga auf.
Da die Spieltage, die in der Saison 2019/2020 noch im Rahmen der Punktspielrunde angestanden hätten, sowie die anschließenden Play-off-Viertelfinalpartien und das Final-Four um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft nicht nachgeholt wurden, geht außerdem zum ersten Mal in der Badmintonhistorie keine Mannschaft als Titelverteidiger an den Start.
Eine Neuerung besteht darüber hinaus darin, dass die bevorstehende Spielzeit die erste ist, die organisatorisch unter dem Dach des Deutschen Badminton-Ligaverbandes (DBLV) ablaufen wird. Beim DBLV handelt es sich um die juristisch selbstständige Organisation der Vereine und Kapitalgesellschaften der 1. Bundesliga und der 2. Bundesligen, die seit dem 1. Januar 2020 – neben den 16 Badminton-Landesverbänden – dem Deutschen Badminton-Verband (DBV) als Mitglied angehört. Die Mitgliedschaft ist dabei außerordentlich und zudem zeitlich befristet: Die Aufnahme des DBLV als außerordentliches Mitglied im DBV endet nach dem Abschluss der Saison 2022/2023. Der Deutsche Badminton-Ligaverband verfolgt das Ziel, den am Bundesligaspielbetrieb beteiligten Vereinen mehr Eigenständigkeit unter dem Dach des DBV zu verschaffen, insbesondere in Bezug auf die Durchführung des Spielbetriebs. Punktspielrunde mit anschließender Play-off-Runde. Wie in der vorangegangenen Saison tragen die Erstligisten zunächst eine Punktspielrunde aus, die aus einer Hin- und einer Rückrunde besteht, d. h., jede Mannschaft bestreitet gegen jede andere je ein Heim- und ein Auswärtsspiel. Die Punktspielrunde wird am 11. April 2021 mit den Begegnungen vom 18. Spieltag abgeschlossen. Wer nach Beendigung der Punktspielrunde Tabellenrang eins oder zwei belegt, steht automatisch im „Final-Four“ um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Die Endrunde um den „Riegel-Pokal“ ist 2021 für den 8./9. Mai vorgesehen. Die beiden weiteren Teilnehmer am „Final-Four“ werden in Play-off-Viertelfinalspielen ermittelt, die am Wochenende 24./25. April 2021 stattfinden. Der Tabellendritte nach Abschluss der Punktspielrunde trifft darin auf den Tabellensechsten, der Tabellenvierte auf den Tabellenfünften.
In der Hin- und der Rückrunde werden auch in der Saison 2020/2021 pro Begegnung sieben Matches bestritten: zwei Herreneinzel, ein Dameneinzel, zwei Herrendoppel, ein Damendoppel und ein Mixed. Bei einem Endstand von 7:0 bzw. 6:1 erhält die Siegermannschaft drei Punkte. Geht das Aufeinandertreffen 5:2 aus, werden dem Gewinner zwei Punkte zugesprochen. Steht es nach den sieben Matches 4:3, bekommt der Sieger zwei Punkte und der unterlegene Verein einen Punkt. Gezählt werden für die Tabelle ausschließlich Pluspunkte. Jedes Match besteht aus drei Gewinnsätzen bis elf Punkte, wobei eine Verlängerung bis 15 Punkte möglich ist. Ab dem Stand von 10:10 gewinnt die Seite, die zuerst zwei Punkte Vorsprung hat. Kommt es zum Stand von 14:14, entscheidet der nächste Punkt (15:14).
Derjenige Verein, der nach Abschluss der Punktspielrunde Tabellenplatz zehn belegt, steigt automatisch in die – in eine Nord- und eine Süd-Staffel gegliederte – 2. Bundesliga ab. Der Tabellenneunte erhält die Möglichkeit, im Rahmen der Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga den Klassenerhalt zu wahren. Gegner des betreffenden Erstligisten sind die Meister der 2. Bundesliga Nord und Süd. Die beiden erfolgreichsten Mannschaften der Aufstiegsrunde – die wie das „Final-Four“ um den DM-Titel an einem Wochenende und an einem Ort stattfindet – dürfen schließlich in der Saison 2021/2022 in der Eliteklasse antreten. Der Termin der Aufstiegsrunde ist im Jahr 2021 der 24./25. April. Sie findet damit parallel zu den Play-off-Viertelfinalspielen der Erstligisten statt.
Die Zusammensetzung der 1. Bundesliga in der Saison 2020/2021 (10 Mannschaften): BC Saarbrücken-Bischmisheim I ,Saarland, 1. Bundesliga: Platz 1 TV Refrath I ,Nordrhein-Westfalen, 1. Bundesliga: Platz 2 Blau-Weiss Wittorf, Schleswig-Holstein, 1. Bundesliga: Platz 3 1. BC Wipperfeld, Nordrhein-Westfalen, 1. Bundesliga: Platz 4 SC Union Lüdinghausen Nordrhein-Westfalen, 1. Bundesliga: Platz 5 TSV Trittau I, Hamburg, 1. Bundesliga: Platz 6 1. BC Beuel I, Nordrhein-Westfalen, 1. Bundesliga: Platz 8 TSV Neuhausen-Nymphenburg, Bayern, 1. Bundesliga: Platz 10 SG Schorndorf, Baden-Württemberg, 2. Bundesliga Süd: Platz 2 SV GutsMuths Jena, Thüringen, 2. Bundesliga Süd: Platz 4

Zweitligaauftakt 2020/2021 schon am 3. Oktober

Die Zweitligisten starten bereits am 3. Oktober in die neue Spielzeit. Die zweithöchste deutsche Spielklasse wurde zur Saison 1988/1989 ins Leben gerufen, folglich steht 2020/2021 die 33. Spielzeit in der Historie an. Auch in der 2. Bundesliga kommt es in der bevorstehenden Saison zu Debüts: Der 1. CfB Köln (Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen), die TuS Schwanheim (Badminton-Landesverband Hessen) und die TuS Neuhofen (Badminton-Landesverband Rheinhessen-Pfalz) schlagen in der Spielzeit 2020/2021 erstmalig in ihrer Vereinsgeschichte in der zweithöchsten deutschen Spielklasse auf.
Die Zweitligisten treten ebenfalls nach dem Modus „jeder gegen jeden“ in einer Hin- und einer Rückrunde gegeneinander an. Die Rückrunde 2020/2021 endet für die betreffenden Vereine gleichsam am 11. April 2021. Dabei gehen in der neuen Saison 22 statt bis dato 20 Mannschaften an den Start – je elf in der Nord- und in der Süd-Staffel: 2019/2020 gab es aufgrund der besonderen Umstände im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie keine Absteiger aus den zweithöchsten deutschen Spielklassen, dennoch durften die berechtigten Vereine aus den Regionalligen hochrücken. Damit werden 2020/2021 in den 2. Bundesligen einmalig jeweils 22 Spieltage ausgetragen. Auch in der 2. Bundesliga war die vorangegangene Saison vorzeitig beendet worden. Um im Hinblick auf die Spielzeit 2021/2022 wieder die Sollzahl von je zehn Mannschaften zu erreichen, ist 2020/2021 ein vermehrter Abstieg erforderlich.
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)