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Ralf Michaelis zum DBV-Präsidenten gewählt

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Das aktuelle DBV-Präsidium. V.l.: Wolfgang Wienefeld (Vizepräsident), Wilfried Jörres (Vizepräsident), Petra Schröder (Vizepräsidentin), Ralf Michaelis (Präsident), Hans-Bernd Ahlke (Vorsitzender des Ausschusses für Jugend), Martin Kranitz (Sportdirektor), Dominik Menze (Geschäftsführer).
Foto: Claudia Pauli

Der Deutsche Badminton-Verband (DBV) wird seit dem 18. Juni 2022 von Ralf Michaelis geführt:

Im Rahmen des 58. Ordentlichen DBV-Verbandstags in Suhl wählten die Delegierten den 52-
Jährigen aus Trier zum Präsidenten. „Ich bedanke mich für das Vertrauen und hoffe, Euch nicht zu
enttäuschen“, meinte der Rechtsanwalt, der bereits seit 2018 als Vizepräsident im DBV und seit
2012 als Präsident des Badminton-Verbandes Rheinland (BVR) das Badmintongeschehen in
Deutschland intensiv mitgestaltet, nach der Abstimmung.

Ralf Michaelis ist der insgesamt neunte Präsident in der DBV-Geschichte. Er folgt auf Thomas
Born (Berlin), der verbandsintern schon vor einigen Wochen bekannt gegeben hatte, dass er aus
persönlichen Gründen beim DBV-Verbandstag 2022 zurücktritt. Thomas Born fungierte seit 2016
als Präsident des olympischen Spitzenverbandes und wäre noch bis 2024 gewählt gewesen. Für
seine „besonders hervorragenden Verdienste um den Badmintonsport“ wurde der langjährige
Präsident des Badminton-Verbandes Berlin (BVB) bzw. Berlin-Brandenburg (BVBB) zu Beginn der
Sitzung in Suhl mit der DBV-Ehrenplakette ausgezeichnet.

DBV-Präsidium neu strukturiert

Neben Ralf Michaelis wählten die Delegierten Petra Schröder (Mülheim an der Ruhr) zur
Vizepräsidentin sowie Wilfried Jörres (Bergheim) und Wolfgang Wienefeld (Hamburg) jeweils zum
Vizepräsidenten. Während Petra Schröder und Wilfried Jörres wie Ralf Michaelis bereits zuvor im
DBV-Präsidium mitwirkten, ist Wolfgang Wienefeld nun erstmalig Mitglied des Führungsgremiums.
Alle vier Personen wurden für vier Jahre gewählt. Die weiteren Mitglieder des seit dem 58.
Ordentlichen DBV-Verbandstag auch strukturell neu gestalteten Präsidiums gehören diesem qua
Amt (Vorsitzender des Ausschusses für Jugend als Vertreter der Badmintonjugend) bzw.
hauptberuflicher Funktion (Sportdirektor sowie Geschäftsführer) an.Das DBV-Präsidium seit dem 18. Juni 2022

Präsident Ralf Michaelis (Trier)
Vizepräsidentin Petra Schröder (Mülheim an der Ruhr)
Vizepräsident Wilfried Jörres (Bergheim)
Vizepräsident Wolfgang Wienefeld (Hamburg)
Vorsitzender des Ausschusses für Jugend (AfJ) Hans-Bernd Ahlke (Steinfurt)
Sportdirektor Martin Kranitz (Saarbrücken)
Geschäftsführer Dominik Menze (Mülheim an der Ruhr)

Die bisherigen DBV-Präsidenten

1. Dr. Hans Riegel (Bonn) 1953 bis 1962

2. Hubert Brohl (Düsseldorf) 1962 bis 1971

3. Hans Hoffmann (Hannover) 1971 bis 1974

4. Hans-Peter Küsters (Krefeld) 1974 bis 1976

5. Dr. Heinz Barge (Oberhausen) 1976 bis 1988

6. Prof. Dieter Kespohl (Hochspeyer) 1988 bis 2006

7. Karl-Heinz Kerst (Kleve) 2006 bis 2016

8. Thomas Born (Berlin) 2016 bis 2022

9. Ralf Michaelis (Trier) seit 2022

DBV-Organe entlastet

Zuvor waren die DBV-Organe nach § 11 Nrn. 2. bis 4. der Satzung – das Präsidium, das Verbandsgericht sowie die Ausschüsse für Leistungssport, Wettkampfsport, Breitensport und Jugend – einstimmig bezüglich der Jahresrechnung und der Geschäftsführung für den Berichtszeitraum entlastet worden. Volkmar Burgold, der Präsident des gastgebenden Thüringer Badminton-Verbandes (TBV) und Leiter der beim DBV-Verbandstag 2022 durchgeführten Wahlen, dankte in diesem Zusammenhang allen Funktionsträger*innen für die geleistete Arbeit. Aus dem DBV-Präsidium schieden in Suhl neben Thomas Born auch Uwe Gredner (Hohenhameln) und Frank Liedke (Saarbrücken) aus, deren jeweilige Amtszeit als Vizepräsident 2022 endete.

Viele einstimmige Entscheidungen

Weitgehend Konsens herrschte unter den Delegierten in Bezug auf die beantragten Satzungsänderungen sowie auf die zur Diskussion stehenden Änderungen verschiedener Ordnungen des DBV: Der Großteil der Beschlüsse dazu erfolgte einstimmig bzw. mit deutlicher Mehrheit. Genauso genehmigten die Delegierten das Rechnungsergebnis für das abgelaufene Haushaltsjahr 2021, den Nachtragshaushalt für das laufende Kalenderjahr 2022 und den Haushaltsplan für das kommende Haushaltsjahr 2023 jeweils einstimmig. Große Einigkeit bewiesen die Delegierten zudem bei den Wahlen der Referatsleiter. Nachdem die betreffenden Personen bis dato jeweils seitens des Präsidiums berufen worden waren, obliegt die Entscheidung darüber seit diesem Jahr dem DBV-Verbandstag.Deutsche Meisterschaften und DBV-Verbandstage vergeben

Traditionell stimmen die Delegierten im Rahmen des DBV-Verbandstags auch über die Ausrichtung verschiedener Deutscher Meisterschaften ab.

Den 59. Ordentlichen DBV-Verbandstag 2023 vergaben die Delegierten an den Schleswig- Holsteinischen Badminton-Verband (SHBV). Die Zusammenkunft findet am 17. Juni nächsten Jahres in Lübeck statt. Der 60. Ordentliche DBV-Verbandstag 2024 wird im Verbandsgebiet des Badminton-Landesverbandes Sachsen-Anhalt (BLSA) abgehalten. Austragungsort und Datum stehen noch nicht fest.

Auch Klaus-Dieter Lemke ausgezeichnet

Entsprechend der Satzung des DBV hielt das DBV-Präsidium am Tag vor dem Ordentlichen Verbandstag mit den Präsident*innen bzw. Vorsitzenden der Badminton-Landesverbände (BLV) und dem Präsidenten des Deutschen Badminton-Ligaverbandes (DBLV) eine Konferenz ab.

Im Anschluss begrüßten die Verantwortlichen des gastgebenden Thüringer Badminton-Verbandes im Rahmen eines Empfangs mit Abendessen alle Delegierten und deren Begleitpersonen aus den Landesverbänden bzw. vom DBV sowie weitere Gäste. Auch im Rahmen des Empfangs erfolgte eine Ehrung: Der langjährige Schulsportwart im DBV, Klaus-Dieter Lemke (Syke), wurde für seine Verdienste um die Racketsportart ebenfalls mit der DBV-Ehrenplakette ausgezeichnet.

Nach dem DBV-Verbandstag traf sich traditionell das Referat Spielbetrieb O19 des DBV mit den Sportwarten der Badminton-Landesverbände und den Gruppensportwarten zu einer Tagung.

Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Wer folgt Thomas Born als Präsident des DBV?

“Noch-Präsident” Thomas Born, links Thomas Lohwieser. Foto: Claudia Pauli.

Sechs Jahre, nachdem der Ordentliche Verbandstag des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV)
zum ersten Mal in der Historie in Suhl stattfand, kommt das höchste Organ des olympischen
Spitzenverbandes erneut in der Mittelstadt im Süden Thüringens zusammen: Der 58. Ordentliche
DBV-Verbandstag wird am 18. Juni 2022 im Michel Hotel Suhl abgehalten, als Gastgeber fungiert
entsprechend der Thüringer Badminton-Verband (TBV).

Die Tagesordnung gestaltet sich mit mehr als 20 Punkten äußerst umfangreich. Inhaltliche
Schwerpunkte der Sitzung sind die Wahl des Präsidiums sowie die Wahl mehrerer
Referatsleiter*innen, die Diskussion und Abstimmung über Anträge auf Änderungen der Satzung
und verschiedener Ordnungen des DBV, die Genehmigung des DBV-Haushaltes, die Entlastung
von DBV-Organen sowie die Vergabe von Meisterschaften für die Spielsaison 2023/2024.

Dabei steht das DBV-Präsidium sowohl vor strukturellen als auch vor personellen Veränderungen:
Ab dem 58. Ordentlichen DBV-Verbandstag 2022 setzt es sich aus dem*der Präsident*in, drei
Vizepräsident*innen, dem*der Vorsitzenden des Ausschusses für Jugend (AfJ) als Vertreter*in der
Badmintonjugend, dem*der Sportdirektor*in für den Bereich Leistungssport und dem*der
Geschäftsführer*in zusammen. Gleichzeitig gilt der*die Geschäftsführer*in neuerdings – wie
der*die Präsident*in und die Vizepräsident*innen – als Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Im
Rahmen des DBV-Verbandstags werden grundsätzlich allerdings ausschließlich der*die
Präsident*in sowie die drei Vizepräsident*innen gewählt. Die anderen Präsidiumsmitglieder
gehören dem Führungsgremium qua Amt bzw. hauptberuflicher Funktion an.

Die beim DBV-Verbandstag 2021 in Berlin beschlossene Modifikation resultiert u. a. aus
Überlegungen, die anlässlich des aktuell laufenden Strategieprozesses im Deutschen Badminton-
Verband zur Änderung der Organisationsstruktur angestellt werden.Bis dato besteht das DBV-Präsidium gemäß § 21 der DBV-Satzung aus dem*der Präsident*in, mindestens vier und höchstens sechs Vizepräsident*innen, dem*der Chefbundestrainer*in oder dem*der Sportdirektor*in für den Bereich Leistungssport sowie dem*der Geschäftsführer*in. Als Vorstand im Sinne des § 26 BGB fungieren dabei der*die Präsident*in und die Vizepräsident*innen.

Aus dem aktuellen Präsidium sind zwei Mitglieder noch bis 2024 gewählt, sie treten aber am 18.
Juni 2022 von ihrem jeweiligen Amt zurück. Dies betrifft zum einen Thomas Born (Berlin), der den
Deutschen Badminton-Verband seit 2016 als Präsident führt, und zum anderen Vizepräsidentin
Petra Schröder (Mülheim an der Ruhr). Thomas Born hatte verbandsintern bereits vor einigen
Wochen bekannt gegeben, dass er aus persönlichen Gründen seine ehrenamtliche Tätigkeit im
DBV mit dem nächsten DBV-Verbandstag beenden wird. Um zu gewährleisten, dass sein*e
Nachfolger*in sowie alle Vizepräsident*innen zeitgleich eine neue Amtszeit beginnen, tritt auch
Petra Schröder am 18. Juni 2022 zurück. Sie wird jedoch für das dann zu wählende Präsidium
ebenfalls als Vizepräsidentin kandidieren.

Entsprechend der Satzung des DBV hält das DBV-Präsidium am Tag vor dem Ordentlichen
Verbandstag mit den Präsident*innen bzw. Vorsitzenden der Badminton-Landesverbände (BLV)
und dem Präsidenten des Deutschen Badminton-Ligaverbandes (DBLV) eine Konferenz ab. Im
Anschluss an den DBV-Verbandstag trifft sich traditionell das Referat Spielbetrieb O19 des DBV
mit den Sportwart*innen der Badminton-Landesverbände und den Gruppensportwart*innen zu
einer Tagung.

Am Vorabend des DBV-Verbandstages begrüßen die Verantwortlichen des gastgebenden
Badminton-Landesverbandes im Rahmen eines Empfangs mit Abendessen alle Delegierten und
deren Begleitpersonen aus den Landesverbänden bzw. vom DBV sowie weitere Gäste.

Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV

Ehrenring für Thomas Lohwieser beim DBV-Verbandstag

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Thomas Lohwieser (l.) mit DBV-Präsident Thomas Born. Foto: Claudia Pauli

Der emotionale Höhepunkt des 57. Ordentlichen Verbandstags des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) war zweifelsohne die Verleihung des DBV-Ehrenrings an Thomas Lohwieser. Bei der Jugendvollversammlung Ende Oktober 2020 hatte der gebürtige Berliner nicht erneut als Vorsitzender des Ausschusses für Jugend (AfJ) im DBV kandidiert und sich auch nicht für eine andere Position im AfJ zur Verfügung gestellt – womit eine Ära endete: Insgesamt war Thomas Lohwieser mehr als 35 Jahre im DBV-Ausschuss für Jugend ehrenamtlich tätig, mehr als 20 Jahre führte er den Ausschuss als Vorsitzender.
In Anerkennung seiner „außerordentlich hervorragenden Verdienste um den Badmintonsport“ verliehen ihm die Delegierten am 9. Oktober 2021 in Berlin den DBV-Ehrenring – die dritthöchste Ehrung, die der olympische Spitzenverband zu vergeben hat, nach der Ehrenpräsidentschaft und der Ehrenmitgliedschaft.

„Du hast in den vielen Jahren Deines Wirkens die Interessen des Jugendsports sehr nachhaltig vertreten – und das nicht nur in Deutschland, sondern auch auf internationaler Ebene. Unsere Recherchen haben ergeben, dass Du die einzige Person weltweit bist, die bei jeder U19-WM – und diese gibt es seit 1992 – in offizieller Funktion vertreten war. Dies zeigt, mit welchem Engagement Du hier tätig gewesen bist“, so DBV-Präsident Thomas Born, der über mehrere Jahrzehnte sowohl auf Bundesebene als auch im damaligen Badminton-Verband Berlin (BVB) und in der Gruppe Nord im DBV eng mit Thomas Lohwieser zusammenarbeitete, in seiner Laudatio. „Damit habe ich absolut nicht gerechnet, ich bin mehr als nur gerührt“, wandte sich Thomas Lohwieser anschließend an die Anwesenden, darunter DBV-Ehrenpräsident Karl-Heinz Kerst und
DBV-Ehrenmitglied Gerd Pigola. Er fügte hinzu: „Es war einfach eine tolle Zeit – immer eine Freude.“
Bereits am Vorabend waren – im Rahmen eines Empfangs, zu dem der Badminton-Verband Berlin-Brandenburg (BVBB) als Ausrichter des diesjährigen DBV-Verbandstags alle Teilnehmenden an der Sitzung und deren Begleitpersonen eingeladen hatte – Markus Bennewitz, der kommissarische 1. Vorsitzende des Niedersächsischen Badminton-
Verbandes (NBV), und NBV-Geschäftsführer Joachim Böhnke von Thomas Born mit der DBV-Ehrennadel „für besondere Verdienste um den Badmintonsport“ ausgezeichnet worden.
Überwältigende Zustimmung zu den Haushaltsangelegenheiten Der Großteil der Beschlüsse, die beim 57. Ordentlichen DBV-Verbandstag erfolgten, wurde einstimmig bzw. mit großer Mehrheit gefasst. So genehmigten die Delegierten etwa das Rechnungsergebnis für das abgelaufene Haushaltsjahr 2020, den Nachtragshaushalt für das
laufende Kalenderjahr 2021 und den Haushaltsplan für das kommende Haushaltsjahr 2022 jeweils einstimmig. Dabei wurde das Votum zum Haushaltsplan 2022 mit dem Auftrag verbunden, die Überführung des Haushaltsplans 2022 in den Nachtragshaushalt 2022 auf der Basis der
Anregungen aus dem Arbeitsgespräch Finanzen vom 20. September 2021 sowie unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen vorzunehmen.
Neue Zusammensetzung des DBV-Präsidiums beschlossen Im Rahmen des TOP 10 – Anträge auf Satzungsänderungen – stimmten die Delegierten u. a. dem Antrag des Badminton-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen (BLV-NRW) auf Umstrukturierung des DBV-Präsidiums zu. Demnach besteht das Präsidium ab dem 58. Ordentlichen DBV-
Verbandstag 2022 aus demder Präsidentin, drei Vizepräsidentinnen, demder Vorsitzenden des Ausschusses für Jugend als Vertreterin der Badmintonjugend, demder Sportdirektorin für den Bereich Leistungssport und demder Geschäftsführerin. Gleichzeitig gilt derdie Geschäftsführerin neuerdings – wie derdie Präsidentin und die Vizepräsidentinnen – als Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Die beschlossene Modifikation des Führungsgremiums des olympischen Spitzenverbandes ist auch eingebunden in die Überlegungen, die anlässlich des aktuell laufenden Strategieprozesses im Deutschen Badminton-Verband zur Änderung der Organisationsstruktur angestellt werden. Aktuell besteht das DBV-Präsidium gemäß § 21 der DBV-Satzung aus demder Präsidentin, mindestens vier und höchstens sechs Vizepräsidentinnen, demder Chefbundestrainerin oder demder Sportdirektorin für den Bereich Leistungssport sowie demder Geschäftsführerin. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind dabei derdie Präsidentin und die Vizepräsidentinnen.
DBV-Organe einstimmig entlastet Angenommen wurde auch der Antrag des BLV-NRW, die beim 54. Ordentlichen DBV-Verbandstag 2018 beschlossene Umlage von jährlich 20.000,- Euro durch die Badminton-Landesverbände zur Finanzierung von Marketingmaßnahmen zunächst auszusetzen. Dieses Thema war vor der Abstimmung besonders intensiv diskutiert worden. Ferner votierten die Delegierten u. a. für einen gemeinsamen Antrag des DBV-Präsidiums und der Badminton-Landesverbände Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen hinsichtlich der Festsetzung der Mitgliedsbeiträge, welche die BLV jährlich an den DBV entrichten müssen, für das Jahr 2022.
Hierbei hatten sich das DBV-Präsidium und die beiden BLV im Vorfeld auf einen Kompromiss geeinigt. „Ich bedanke mich bei allen, die daran mitgewirkt haben, für die offene Diskussion“, so DBV-Präsident Thomas Born. Anschließend wurden die DBV-Organe nach § 11 Nrn. 2. bis 4. der Satzung – das Präsidium, das Verbandsgericht sowie die Ausschüsse für Leistungssport, Wettkampfsport, Breitensport und Jugend – einstimmig bezüglich der Jahresrechnung und der Geschäftsführung für den Berichtszeitraum entlastet.
Deutsche Meisterschaften vergeben Traditionell entscheiden die Delegierten im Rahmen des DBV-Verbandstags auch über die Ausrichtung verschiedener Deutscher Meisterschaften. Den 58. Ordentlichen DBV-Verbandstag 2022 vergaben die Delegierten an den Thüringer Badminton-Verband (TBV). Die Zusammenkunft wird im Juni nächsten Jahres in Jena oder Erfurt stattfinden.
Jederzeit faire Diskussionen In seinen Schlussworten bedankte sich DBV-Präsident Thomas Born bei allen Anwesenden für die engagierte Mitarbeit. „Wir haben gestern und heute viele konstruktive – und sicherlich an der einen oder anderen Stelle auch kontroverse, aber dabei immer faire – Diskussionen geführt. Im Großen und Ganzen bin ich mit den Ergebnissen zufrieden.“ Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

56. Ordentlicher DBV-Verbandstag findet in digitaler Form statt

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Die Mitglieder des DBV-Präsidium stellen sich der Fotografin. Foto: Claudia Pauli
Der 56. Ordentliche Verbandstag des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) wird Ende Oktober 2020 nicht als Präsenzveranstaltung in Saarbrücken durchgeführt, sondern in digitaler Form. Diese Entscheidung traf das DBV-Präsidium am Montagabend (19. Oktober 2020) nach einer Videokonferenz mit den Präsident*innen bzw. Vorsitzenden der Badminton-Landesverbände und dem Präsidenten des Deutschen Badminton-Ligaverbandes (DBLV). Grund für diesen – einstimmigen – Beschluss sind die bundesweit stark ansteigenden Infektionszahlen im Zusammenhang mit dem Coronavirus und die damit verbundenen Risiken, gerade auch im Hinblick auf Reisetätigkeit. „Ich bedauere sehr, dass sich das Infektionsgeschehen so gestaltet, dass wir den DBV-Verbandstag in diesem Jahr – trotz Verlegung vom Frühsommer auf den Herbst – nicht als Präsenzsitzung durchführen können. Persönliche Begegnungen ermöglichen aus meiner Sicht deutlich bessere Diskussionen als ein Austausch über Onlineplattformen. Zudem wären einige Tagesordnungspunkte vor Ort zweifelsohne weitaus ansprechender umsetzbar gewesen. Ich denke etwa an Ehrungen, Verabschiedungen und die Vorstellung des ersten Entwurfs des DBV-Strategieplans 2021-2024. Aber die Gesundheit und der Schutz der Delegierten haben oberste Priorität“, sagte DBV-Präsident Thomas Born. Nachdem klar war, dass die Sitzung zum ursprünglich vorgesehenen Zeitpunkt – am 6. Juni 2020 in Berlin – nicht würde stattfinden können, sah die neue Planung vor, dass das höchste Organ des olympischen Spitzenverbandes am 31. Oktober 2020 in der Saarlandhalle tagt. Auch die Konferenz, die das DBV-Präsidium entsprechend der Satzung des DBV jeweils am Tag vor dem Ordentlichen Verbandstag mit den Präsident*innen bzw. Vorsitzenden der Badminton-Landesverbände und dem Präsidenten des Deutschen Badminton-Ligaverbandes abhält, wurde als Präsenzsitzung abgesagt und erfolgt nun am 30. Oktober 2020 als Videokonferenz. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Ordentlicher DBV-Verbandstag verschoben

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Die Mitglieder des DBV-Präsidium stellen sich der Fotografin. Foto: Claudia Pauli
Nachdem das Präsidium des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) bereits am 13. März 2020 beschlossen hatte, aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus den DBV-Spielbetrieb – zunächst – bis zum 31. Mai 2020 auszusetzen, entschied das Führungsgremium des olympischen Spitzenverbandes nun, ferner den für den 6. Juni 2020 in Berlin vorgesehenen 56. Ordentlichen DBV-Verbandstag sowie die damit einhergehenden Veranstaltungen abzusetzen und auf einen derzeit unbestimmten Zeitpunkt zu verschieben.
„Nach Abwägung der Risiken aufgrund der aktuellen Corona-Epidemie in Deutschland, den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und zum Schutz aller Delegierten des DBV und der Badminton-Landesverbände hat das DBV-Präsidium in Abstimmung mit den Verantwortlichen des ausrichtenden Badminton-Landesverbandes Berlin-Brandenburg diesen Beschluss gefasst“, erläuterte DBV-Präsident Thomas Born (Berlin).
Das Präsidium des Deutschen Badminton-Verbandes geht demnach davon aus, dass der 56. Ordentliche DBV-Verbandstag nicht vor Oktober 2020 stattfinden kann. Nach aktueller Gesetzeslage ist eine Durchführung bis zum 31. Dezember 2020 erforderlich. Die gewählten und berufenen DBV-Funktionsträgerinnen und -Funktionsträger bleiben bis zu einer eventuellen Abberufung oder bis zur Bestellung einer Nachfolgerin bzw. eines Nachfolgers im Amt.
Die inhaltlichen Schwerpunkte des 56. Ordentlichen DBV-Verbandstages bilden die Diskussion und Abstimmung über Anträge auf Änderungen der Satzung und verschiedener Ordnungen des DBV, die Genehmigung des DBV-Haushaltes, die Entlastung von DBV-Organen, die Vergabe von Meisterschaften für die Spielsaison 2021/2022 und – nicht zuletzt – Wahlen zum Präsidium. So enden 2020 die Amtszeiten von Präsident Thomas Born und von Vizepräsident Karl-Heinz Zwiebler (Bonn). Die anderen Präsidiumsmitglieder, über die der DBV-Verbandstag entscheidet, stehen hingegen turnusgemäß erst im Jahr 2022 wieder zur Wahl.
Entsprechend der Satzung des DBV hält das DBV-Präsidium jeweils am Tag vor dem Ordentlichen Verbandstag mit den Präsidentinnen und Präsidenten bzw. Vorsitzenden der BadmintonLandesverbände eine Konferenz ab. Im Anschluss an den DBV-Verbandstag trifft sich traditionell das Referat Spielbetrieb O19 des DBV mit den Sportwarten der BadmintonLandesverbände und den Gruppensportwarten zu einer Tagung.
Am Vorabend des DBV-Verbandstages begrüßen die Verantwortlichen des gastgebenden Badminton-Landesverbandes stets im Rahmen eines Empfangs mit Abendessen alle Delegierten und deren Begleitpersonen aus den Landesverbänden bzw. vom DBV sowie weitere Gäste. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Ausschuss für Bundesligaangelegenheiten im DBV wieder vollständig besetzt

Die Präsidenten/Vorsitzenden der Badminton-Landesverbände und das Präsidium des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) haben in ihrer gemeinsamen Sitzung am 3. November 2018 in Saarbrücken nach intensiver Beratung vereinbart, die Wiederwahl von Arno Schley (Neunkirchen) als Vorsitzender des Ausschusses für Bundesligaangelegenheiten (AfBL) im DBV anlässlich der Bundesligavollversammlung am 3. Oktober 2018 in Frankfurt am Main – unter Zurückstellung erheblicher Bedenken und mit der Zielsetzung, eine einvernehmliche Lösung zur Weiterentwicklung der Bundesliga im Sinne des deutschen Badmintonsports zu erreichen – nicht weiter rechtlich prüfen zu lassen. Die Amtszeit von Arno Schley hat somit mit der Annahme seiner Wahl am 3. Oktober 2018 begonnen.

Die ebenfalls von der Bundesligavollversammlung am 3. Oktober 2018 gewählten Beisitzer im AfBL – Manfred Kehrberg (Berlin), Helmut Ruppert (Wiesbaden), Heinz Kelzenberg (Bergisch Gladbach) und Andreas Kruse (Bonn) – wurden vom DBV-Präsidium in dessen Sitzung am 3. November 2018 berufen.

Die Bestätigung der Wahl von Arno Schley obliegt dem kommenden Verbandstag des Deutschen Badminton-Verbandes. Dieser wird am 22. Juni 2019 im Verbandsgebiet des Bayerischen Badminton-Verbandes (BBV) abgehalten.

Beim 54. Ordentlichen DBV-Verbandstag, am 9. Juni 2018 in Braunschweig, hatten die Delegierten den von der Bundesligavollversammlung im Frühjahr erneut gewählten, langjährigen AfBLVorsitzenden Arno Schley nach einer umfangreichen und teils sehr emotional geführten Debatte mehrheitlich nicht bestätigt. Dadurch endete auch die Amtszeit der Ausschussbeisitzer mit sofortiger Wirkung.

Bis zum 3. Oktober 2018 führte – berufen vom DBV-Präsidium – kommissarisch Uwe Gredner (Hohenhameln), der (auch) für die Bundesliga zuständige Vizepräsident im DBV, den DBV-Ausschuss für Bundesligaangelegenheiten. Wahlen zum AfBL erfolgen in dem olympischen Spitzenverband üblicherweise alle zwei Jahre, jeweils vor dem DBVVerbandstag.

In Kürze trifft sich zum ersten Mal ein neu geschaffenes Gremium, welches aus jeweils zwei Vertretern des DBV-Präsidiums, der Bundesligavereine und der BadmintonLandesverbände besteht und einen kompletten Neustart im Hinblick auf die Zukunft derBundesliga vornehmen wird. „Diese Gesprächsgruppe startet einen neuen Anlauf, was die Zusammenarbeit aller Beteiligten anbelangt“, erläutert DBV-Präsident Thomas Born (Berlin). Er ergänzt: „Zu den wesentlichen Aufgaben des Gremiums zählen die Verständigung auf Ziele der Bundesliga und die Festlegung konkreter Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele.“

Das  DBV-Präsidium wird in der Gesprächsgruppe durch Uwe Gredner sowie durch ChefBundestrainer Detlef Poste (Mülheim an der Ruhr) vertreten. Seitens der Bundesligavereine gehören Andreas Kruse (1. BC Beuel) und Klaus Rotter (SV Fun-Ball Dortelweil) dem Gremium an, welches Wolfgang Wienefeld, der Präsident des Hamburger Badminton Verbandes (HBV), und Guido Schänzler, der Vizepräsident Wettkampfsport im Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen (BLV-NRW), komplettieren.

Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Personelle und strukturelle Veränderungen im Präsidium beim DBV-Verbandstag

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Die Mitglieder des DBV-Präsidium stellen sich der Fotografin. Foto: Claudia Pauli

Zwei langjährige Vizepräsidenten zu DBV-Ehrenmitgliedern ernannt, eine Neustrukturierung des Präsidiums beschlossen und zum ersten Mal eine Frau ins Führungsgremium des im Jahr 1953 gegründeten Spitzenverbandes gewählt: Der 54. Ordentliche Verbandstag des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV), der am 9. Juni in Braunschweig abgehalten wurde, avancierte emotional wie inhaltlich zu einer besonderen Veranstaltung.

Dietrich Heppner (Frechen), der dem Führungsgremium seit 1998 als Vizepräsident Leistungssport angehörte, und Gerd Pigola (Leipzig), der seit 2002 als Vizepräsident Wettkampfsport fungierte und zudem in den 1990er-Jahren bereits Mitglied des DBV-Präsidiums war, stellten sich 2018 nicht erneut zur Wahl und wurden daraufhin von den Delegierten des DBV und jenen aus den 16 Badminton-Landesverbänden einstimmig mit der Ehrenmitgliedschaft bedacht – der zweithöchsten Ehrung, die der DBV in seiner Ehrenordnung vorsieht (nach der Ehrenpräsidentschaft).

„Ich kenne Euch beide schon über 20 Jahre und habe Euch stets als engagierte, loyale Mitarbeiter im DBV-Präsidium erlebt – schon in meiner Funktion als Landesverbandsvorsitzender“, sagte DBV- Präsident Thomas Born (Berlin), nachdem er einige „Badminton-Stationen“ von Dietrich Heppner und Gerd Pigola in Erinnerung gerufen hatte. Er ergänzte: „Ich möchte Euch auch dafür danken, dass Ihr mir im Zusammenhang mit meinem jetzigen Amt großes Vertrauen und große Unterstützung entgegengebracht habt.“

Präsidium deutlich erweitert

Auf Anregung des bis dato amtierenden Präsidiums nahm der Verbandstag das Ausscheiden dieser beiden langjährigen Präsidiumsmitglieder zum Anlass, eine Neustrukturierung des Führungsgremiums vorzunehmen. Bestand das DBV-Präsidium bislang aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten für Leistungssport, dem Vizepräsidenten für Wettkampfsport, dem Vizepräsidenten für Breitensport und dem hauptamtlich tätigen Geschäftsführer, setzt es sich neuerdings aus dem Präsidenten, mindestens vier und höchstens sechs Vizepräsidenten ohne Vorabfestlegung der Geschäftsverteilung, dem Chefbundestrainer oder dem Sportdirektor für den Bereich Leistungssport sowie dem Geschäftsführer zusammen. Der Chefbundestrainer bzw. Sportdirektor ist – wie der Geschäftsführer – hauptamtlich tätig und wird somit nicht vom Verbandstag gewählt. Vielmehr obliegt die Entscheidung darüber, ob der Chef-Bundestrainer oder der Sportdirektor den Bereich Leistungssport vertritt, dem Präsidium. „Um für die Zukunft gerüstet zu sein, muss der DBV in allen Bereichen vermehrt zu hauptamtlicher Arbeit kommen und die Aufgabenbereiche für Ehrenamtliche auf ein leistbares Maß reduzieren“, erläuterte DBV-Präsident Thomas Born im Zusammenhang mit dem Antrag auf Neustrukturierung des Präsidiums.

Dr. Pia Hermanns sorgt für Novum

Bei den danach anstehenden Wahlen zum Präsidium schöpften die Delegierten gleich die neuen Möglichkeiten aus und entschieden sich für insgesamt fünf neue Vizepräsidenten. Dabei gehört mit Dr. Pia Hermanns (Eltville) nun erstmalig eine Frau dem Präsidium des im Jahr 1953 gegründeten Spitzenverbandes an.

Den sechsten Vizepräsidentenposten belegt Karl-Heinz Zwiebler (Bonn), der bis dato als Vizepräsident Breitensport im DBV fungierte und turnusgemäß erst 2020 erneut zur Wahl steht. Um im Zuge der Neustrukturierung des Präsidiums mit einheitlichen Begrifflichkeiten arbeiten zu können, entfiel bei ihm bereits jetzt der Zusatz „Breitensport“ in der Bezeichnung des Amtes. Sein Aufgabengebiet wird in den nächsten zwei Jahren jedoch keine wesentlichen Änderungen erfahren. Auch die Amtszeit von DBV-Präsident Thomas Born läuft noch bis zum 56. Ordentlichen DBV- Verbandstag.

Zum Vertreter des Bereichs Leistungssport im Präsidium bestimmte das neue Führungsgremium bei seiner konstituierenden Sitzung – unmittelbar im Anschluss an den Verbandstag – Chef- Bundestrainer Detlef Poste. „Da Detlef Postes Arbeitsort Mülheim an der Ruhr ist, wo auch der DBV- seinen Sitz hat, und er zudem durch seine langjährige Tätigkeit als DBV-Geschäftsführer viel Erfahrung in Bezug auf die Mitarbeit im Präsidium hat, erschien es uns sinnvoll, ihn mit dieser Aufgabe zu betrauen und nicht DBV-Sportdirektor Martin Kranitz, der in Saarbrücken beheimatet ist“, erklärte DBV-Präsident Thomas Born.

Das Präsidium des DBV setzt sich neuerdings wie folgt zusammen:

Präsident: Thomas Born (Berlin); Amtszeit läuft bis zum DBV-Verbandstag 2020

Vizepräsident: Karl-Heinz Zwiebler (Bonn); Amtszeit läuft bis zum DBV-Verbandstag 2020

Vizepräsident: Uwe Gredner (Hohenhameln); neu gewählt; Amtszeit läuft bis zum DBV-Verbandstag 2022

Vizepräsidentin: Dr. Pia Hermanns (Eltville); neu gewählt; Amtszeit läuft bis zum DBV-Verbandstag 2022

Vizepräsident: Frank Liedke (Saarbrücken); neu gewählt; Amtszeit läuft bis zum DBV-Verbandstag 2022

Vizepräsident: Ralf Michaelis (Trier); neu gewählt; Amtszeit läuft bis zum DBV-Verbandstag 2022

Vizepräsident: Ulrich Schaaf (Hövelhof); neu gewählt; Amtszeit läuft bis zum DBV-Verbandstag 2022

Hauptamtlicher Chef-Bundestrainer: Detlef Poste (Mülheim an der Ruhr); vom Präsidium bestimmt

Hauptamtlicher Geschäftsführer: Roland Herres (Mülheim an der Ruhr); qua Funktion Mitglied des Präsidiums.

DBV-Haushalt einstimmig genehmigt

Die Delegierten genehmigten in Braunschweig einstimmig das Rechnungsergebnis für das abgelaufene Haushaltsjahr 2017, den Nachtragshaushalt für das laufende Haushaltsjahr 2018 und den Haushaltsplan für das kommende Haushaltsjahr 2019.

Außerdem entlasteten sie einstimmig die DBV-Organe nach § 11 Nrn. 2. bis 4. der Satzung (Präsidium, Verbandsgericht sowie die Ausschüsse für Leistungssport, Wettkampfsport, Breitensport, Jugend und Bundesligaangelegenheiten) bezüglich der Jahresrechnung und der Geschäftsführung.

„Mein Dank geht – im Namen aller Badminton-Landesverbände – an das Präsidium, das im vergangenen Jahr wieder zum Wohle aller Badmintonbegeisterten in Deutschland hervorragende Arbeit geleistet hat“, so Bernd Pfeifer vor der entsprechenden Abstimmung. Der Präsident des Hessischen Badminton-Verbandes (HBV) war im Rahmen des 54. Ordentlichen DBV-Verbandstags von den Delegierten zum Wahlleiter bestimmt worden.

Deutsche Meisterschaften vergeben

Traditionell entscheiden die Delegierten im Rahmen des DBV-Verbandstags auch über die Ausrichtung verschiedener Deutscher Meisterschaften.
Vergebene Meisterschaften im Rahmen des 54. Ordentlichen DBV-Verbandstags Meisterschaft

Datum Ausrichter Gastgebender Badminton- Landesverband

8. Deutsche Meisterschaften U13 Samstag/Sonntag, 23./24. November 2019 1. BC Beuel Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen (BLV-NRW)

48. Deutsche Meisterschaften U15 41. Deutsche Meisterschaften U17

68. Deutsche Meisterschaften U19 Freitag bis Sonntag, 29. November bis 1. Dezember 2019 1. BV Mülheim Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen (BLV-NRW)

37. Internationale Deutsche Meisterschaften U19 Donnerstag bis Sonntag, 5. bis 8. März 2020 SG EBT Berlin Badminton-Verband Berlin-Brandenburg (BVBB)

51. Deutsche Meisterschaften U22 Freitag bis Sonntag, 24. bis 26. April 2020 1. BC Beuel Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen (BLV-NRW)

55. Deutsche Mannschaftsmeisterschaften U19 46. Deutsche Mannschaftsmeisterschaften U15 Freitag bis Sonntag, 1. bis 3. Mai 2020 1. BV Mülheim Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen (BLV-NRW)

Mehrere weitere Ehrungen

Neben Dietrich Heppner und Gerd Pigola wurden in Braunschweig mehrere weitere verdiente Verbandsangehörige für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Dreimal hatte DBV- Präsident Thomas Born die schöne Aufgabe, langjährigen Funktionsträgern die DBV-Ehrennadel für besondere Verdienste um den Badmintonsport zu überreichen: Er händigte diese Iris Bardenhorst, der 2. Vorsitzenden des gastgebenden Niedersächsischen Badminton-Verbandes (NBV), NBV- Geschäftsführer Michael Clauß und dem langjährigen nationalen und internationalen Schiedsrichter Volker Jung (Saarländischer Badmintonverband) aus. Ulrich Schaaf, der Präsident des Badminton- Landesverbandes Nordrhein-Westfalen (BV-NRW), durfte sich sogar über die Ehrenplakette des DBV freuen. Diese wird für besonders hervorragende Verdienste um den Badmintonsport verliehen.
„Als ich in Vorbereitung auf die Ehrungen die ‚Badminton-Lebensläufe‘ der zu Ehrenden angeschaut habe, ist mir wieder einmal bewusst geworden, wie viele Personen es in ‚Badminton-Deutschland‘ gibt, die über viele Jahre mit großem Engagement und hoher Zuverlässigkeit für unseren schönen Sport arbeiten“, meinte Thomas Born.
Die Übergabe der DBV-Ehrennadeln und der DBV-Ehrenplakette fand diesmal bereits am Abend vor dem Verbandstag, im Rahmen eines Empfangs mit Abendessen, zu dem der Niedersächsische Badminton-Verband alle Delegierten und deren Begleitpersonen aus den Landesverbänden bzw. vom DBV sowie weitere Gäste eingeladen hatte, statt.
Positiv überrascht wurde dabei auch DBV-Präsident Thomas Born: Der langjährige Präsident des Badminton-Verbandes Berlin-Brandenburg (BVBB) erhielt aus den Händen seines Nachfolgers Florian Münch für seine Verdienste um den Badmintonsport die Ehrennadel in Gold des Landessportbundes Berlin.

Beide DBV-Ehrenpräsidenten vor Ort

Der NBV fungierte 2018 zum insgesamt dritten Mal in der Geschichte des Deutschen Badminton-Verbandes als Ausrichter des Ordentlichen DBV-Verbandstags: 1972 wurde der DBV-Verbandstag in Hahnenklee durchgeführt, 2008 in Cuxhaven. Dem 54. Ordentlichen DBV-Verbandstag wohnten u. a. auch die beiden Ehrenpräsidenten des DBV, Prof. Dieter Kespohl (Hochspeyer) und Karl-Heinz Kerst (Kleve), bei.

Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)