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Dortelweil im Süden in Lauerstellung

Zwar steht Titelverteidiger Bischmisheim nach dem heutigen 7:0 in Schwanheim in der Tabelle an der Spitze. Die Saarländer haben bereits fünf Begegnungen hinter sich. An Zwei lauert jedoch Dortelweil, die vier Spiele makelos mit 7:0 gewannen, so auch heute gegen Fischbach und stehen nur einen Zähler hinter Bischmisheim. Hofheim belegt trotz der heutigen 3:4-Niederlage gegen Offenburg noch Rang drei. Verfolgt werden sie von Remagen, die gegen Neuhofen mit 5:2 siegten und einen Punkt dahinter liegen. Hinter Remagen liegt Marktheidenfeld, die in eigener Halle Geretsried mit 3:4 unterlagen. Am Tabellenende liegen punktgleich mit je zwei Punkten Neuhofen und Neubiberg.

2. Bundesliga Süd 2020-2021

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1Bischmisheim55013296
2SV Funball Dortelweil44012280
353282114
453271718
552361619
6Offenburg42251414
7Schwanheim42251325
8Fischbach52341322
9Geretsried5143926
10Neuhofen4132820
11Neubiberg4042721

Heißes Auswärtswochenende für Offenburg

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Andreas Müller. Foto: Sven Heise
Nach aktuellem Stand finden am kommenden Wochenende die Bundesligabegegnungen der 1. und 2. Badminton-Bundesligen statt. Die erste Mannschaft des Badmintonclub Offenburg (BCO) muss dafür bei den Teams ran, die in der letzten Saison gemeinsam mit den Offenburgern ihr Vereinsdebüt in der Bundesliga gaben. Aufgrund des vorzeitgen Saisonabbruchs im Frühjahr, fiel das Rückspiel gegen beide Teams aus. So steht bisher ein 5:2-Sieg gegen Remagen und eine 3:4-Niederlage gegen Hofheim der Statistik der Teams. Die Badener wollen in beiden Begegnungen punkten und hatten in den Bisherigen Beggenungen auch gute Leistungen aufs Feld bringen können. Allerdings zeigten sich sowohl Hofheim als auch Remagen beim Saisonstart in guter Verfassung und konnten sich bereits erste Punkte in der 2. Bundesliga sichern. Die BCOler erwarten einen Bundesligakampf auf Augenhöhe und werden tüchtig arbeiten müssen, um am Ende punkten zu können. Jürgen Burger

Offenburg kann sich nicht belohnen

siegeswille-pur-lukas-burger-mit-seinem-sieg-im-ersten-einzel-keimte-beim-bco-hoffnung-auf-einen-punkt-auf-foto-jochen-berger
Siegeswille pur – Lukas Burger, mit seinem Sieg im ersten Einzel , keimte beim BCO Hoffnung auf einen Punkt auf. Foto: Jochen Berger
Gegen die favorisierten Bayern zeigt sich der BC Offenburg (BCO) stark, geht am Ende aber mit 2:5 doch leer aus. Die trotz Corona-Einschränkungen 50 Zuschauer erlebten in der Partie BCO gegen den TV Marktheidenfeld eine starke und spannende Bundesligapartie und mussten ihr Kommen sicher nicht bereuen. Mit dem Damendoppel gerieten die Offenburger trotz gewonnenem ersten Satz mit 0:1 in Rückstand nachdem die Bayern den Spieß umdrehten. Den Ausgleich erzielten Jonas und Lukas Burger im ersten Herrendoppel mit einem hart umkämpften Dreisatzsieg. Im zweiten Herreneinzel lieferte Andreas Müller dann einen echten Fünf-Satz-Krimi. Mit starkem Verteilspiel verlangten sich die Kontrahenten gegenseitig einiges ab. Allerdings mit dem besseren Ende für Jonas Grün (Marktheidenfeld) im 5. Satz mit 11:9. Anschließend musste der BCO noch das Dameneinzel den Gästen überlassen und lag 1:3 zurück. Zur Aufholjagd blies Mannschaftsführer Lukas Burger, der mit einer starken Leistung in einem begeisternden Spiel, etwas überraschend, aber verdient, Tim Specht im ersten Herreneinzel schlagen konnte. Damit keimte im Offenburger Lager doch noch die Hoffnung auf etwas Zählbarem aus der Begegnung auf. Das zweite Herrendoppel lieferte sich ein enges Match, auch wieder über 5 Sätze, aber auch hier hatte Marktheidenfeld am Ende die Nase vorn und sicherte sich den 4. Spielpunkt und damit den Sieg. Der BCO hoffte nun auf das abschließende Mixed und den Bonuspunkt, allerdings kamen Paloma Wich und Jonas Burger gegen die stark aufspielenden Schnurrer/Grün nicht wirklich gut ins Spiel und mussten sich in 4 Sätzen geschlagen geben. „Mit dem Auftritt, dem Kampfwillen und der spielerischen Leistung können wir gegen eine Mannschaft wie Marktheidenfeld durchaus zufrieden sein“, so Jürgen Burger nach dem Spiel, „allerdings, auch wenn die Gäste verdient gewonnen haben, waren viele Spiele so eng und wir waren gerade im 2. Einzel und 2. Doppel so dicht vor einem Sieg , dass auch wir zumindest den Bonuspunkt verdient gehabt hätten, von daher sind wir schon ein Stückweit enttäuscht.“ Bereits am kommenden Wochenende tritt der BCO auswärts in Hofheim und Remagen, zwei unmittelbaren Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt an.

Starker Auftritt von Dortelweil

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Kai Schäfer spielt wieder in Dortelweil. Foto: SV Fun-Ball Dortelweil
Bei ihrem ersten Spiel zum Auftakt der 2. Bundesliga Süd zeigte sich Dortelweil von der stärksten Seite. In Marktheidenfeld sicherten sie sich beim 7:0-Endstand drei Punkte. Aber auch Titelverteidiger Bischmisheim II wahrte seinen Führungsanspruch mit einem 7:0 in eigener Halle gegen Aufsteiger Neuhofen. Deulich gewann hingegen Offenburg in Fischbach. Knapp ging es in Geretsried gegen Remagen und Neubiberg gegen Hofheim zu. Die Gastgeber verloren jeweils knapp mit 3:4. Fischbach – Offenburg 2:5 Bischmisheim II – Neuhofen 7:0 Geretsried – Remagen 3:4 Neubiberg – Hofheim 3:4 Marktheidenfeld – Dortelweil 0:7

2. Bundesliga Süd 2020-2021

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1Bischmisheim55013296
2SV Funball Dortelweil44012280
353282114
453271718
552361619
6Offenburg42251414
7Schwanheim42251325
8Fischbach52341322
9Geretsried5143926
10Neuhofen4132820
11Neubiberg4042721

Starker Saisonauftakt für Offenburg im Süden

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Das erfolgreiche Offenburger Team muss sich trotz Teammasken  wahrlich nicht verstecken.
V.l.n.r: Jonas Burger, Lena Reder, Lukas Burger, Johannes Discher, Paloma Wich, Senja Töpfer, Andreas Müller. Foto: privat.
In der 2. Bundesliga holt der Badmintonclub Offenburg drei Punkte aus zwei Spielen und punktet sogar überraschend beim Titelaspiranten,
Ohne die Nummer 1, Karl Kert und dem noch angeschlagenen Jonas Burger traten die Offenburger ihre Auswärtsreise nach Bischmisheim und Fischbach an. In Bischmisheim begann die Partie alles andere als gut. Alle drei Doppel gingen an die Hausherren. Erst Lukas Burger sorgte im 1. Herreneinzel für den Offenburger Anschlusspunkt. Nachdem die BCOler auch das Mixed an Saarländer abgaben, war es Neuzuggang Lena Reder die mit dem Sieg in einem spannenden Fünf-Satz-Match den zweiten Punkt erkämpfte und die Hoffnung aufkommen ließ, dass man einen Zähler mit nach Hause nehmen könnte. Im abschließenden 2. Herreneinzel bewies Johannes Discher wieder einmal seine Nervenstärke und konnte in vier Sätzen den Punkt zum 3:4-Endstand aus Offenburger Sicht holen und damit den im Kampf um den Klassenerhalt wichtigen Bonuspunkt erkämpfen. In der Sonntagspartie gegen Fischbach starteten die Badener deutlich besser. Alle drei Doppel gingen an den BCO und als Lena Reder auch ihr zweites Einzel an diesem Einstands-Wochenende gewann, war mit der 4:0-Führung der Sieg und sichere zwei Punkte für die Tabelle bereits perfekt. Als Jonas Burger und Paloma Wich im Mixed den fünften Punkt erspielten, standen die BCOler sogar kurz vor den drei Punkten bei einem 6:1- oder 7:0-Sieg, allerdings konnten die Fischbacher Herren Hammes und Kehl ihre Einzel nach Hause bringen und verhinderten damit den ersten Dreier für die Offenburger. „Ein starker Auftakt des Teams,“ resümiert Jürgen Burger das Wochenende, „der Punkt in Bischmisheim war überraschend und ist ein echter Gewinn, natürlich hatten wir auf den Sieg gegen Fischbach gehofft, aber wenn man sieht, dass die Partien doch eng und umkämpft waren, sind wir froh, dass es auch tatsächlich geklappt hat.“ Jürgen Burger

Hofheim holt zum Auftakt in der 2. Bundesliga Süd einen Dreier

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Logo TV Hofheim
Vorjahresmeister Bischmisheim II tat sich zum Beginn der 2. Bundesliga Süd etwas schwer und siegte in eigener Halle gegen Offenburg nur mit 4:3. Besser machte es da Hofheim, die beim Aufsteiger Geretsried mit 7:0 glänzten und drei Punkte mit nach Hause nahmen. Stark zeigten sich auch Fischbach und Marktheidenfeld, die jeweils mit 5:2 gewannen. Neubiberg verlor hingegen auch in eigener Halle gegen Remagen mit 3:4.

2. Bundesliga Süd 2020-2021

Pos.MannschaftSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
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Offenburg muss zum Auftakt nach Bischmisheim und Fischbach

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Der Offenburger Neuzugang Lena Reder möchte zum Auftakt mit dem BCO punkten
Foto: Paloma Wich
Zu Beginn in der 2. Bundesliga Süd bringt der Spielplan die erste Garde des BC Offenburg zum Ligaprimus nach Bischmisheim. Die Badener sind in ihrer zweiten Bundesligasaison hier sicherlich in der Außenseiterrolle. Trotzdem hat sich das Team um Mannschaftskapitän Lukas Burger vorgenommen den Saarländern Paroli zu bieten und sich am Ende vieleicht mit einem Überraschungspunkt zu belohnen. Auch die Sonntagspartie des ersten Wochenendes in der zweiten Liga Süd hat es in sich. Mit dem SV Fischbach hatten sich die Offenburger in der lezten Sasion zwei enge Duelle geliefert, einmal mit dem besseren Ende für die BCOler einmal für die Pfälzer. Man darf gespannt sein, ob nach guter Sasionvorbereitung gleich zu Auftakt etwas Zählbares für die Offenburger herausspringt. Jürgen Burger

50. Erstligaspielzeit in der Historie

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Aktueller Vorstand des DBLV. Foto: Helmut Ruppert
Auftakt der Spielzeit 2020/2021 in der 1. Badminton-Bundesliga am 18. Oktober. Dies ist zugleich die erste Saison unter Federführung des DBLV.
Wenn am 18. Oktober die zehn Erstligisten in die Badminton-Bundesligasaison 2020/2021 starten, erwartet die Mannschaften zum einen ein besonderes Jubiläum, zum anderen kommt es in verschiedener Hinsicht zu einer Premiere: Eingeführt zur Spielzeit 1971/1972, steht 2020/2021 die 50. Saison im Badminton-Oberhaus in der Geschichte an. Dabei sind zwei Vereine – die SG Schorndorf (Badminton-Landesverband Baden-Württemberg) und der SV GutsMuths Jena (Badminton-Landesverband Thüringen) – erstmalig in der Eliteklasse vertreten. Sie stiegen nach der – coronabedingt abgebrochenen – Saison 2019/2020 aus der 2. Bundesliga in die 1. Bundesliga auf.
Da die Spieltage, die in der Saison 2019/2020 noch im Rahmen der Punktspielrunde angestanden hätten, sowie die anschließenden Play-off-Viertelfinalpartien und das Final-Four um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft nicht nachgeholt wurden, geht außerdem zum ersten Mal in der Badmintonhistorie keine Mannschaft als Titelverteidiger an den Start.
Eine Neuerung besteht darüber hinaus darin, dass die bevorstehende Spielzeit die erste ist, die organisatorisch unter dem Dach des Deutschen Badminton-Ligaverbandes (DBLV) ablaufen wird. Beim DBLV handelt es sich um die juristisch selbstständige Organisation der Vereine und Kapitalgesellschaften der 1. Bundesliga und der 2. Bundesligen, die seit dem 1. Januar 2020 – neben den 16 Badminton-Landesverbänden – dem Deutschen Badminton-Verband (DBV) als Mitglied angehört. Die Mitgliedschaft ist dabei außerordentlich und zudem zeitlich befristet: Die Aufnahme des DBLV als außerordentliches Mitglied im DBV endet nach dem Abschluss der Saison 2022/2023. Der Deutsche Badminton-Ligaverband verfolgt das Ziel, den am Bundesligaspielbetrieb beteiligten Vereinen mehr Eigenständigkeit unter dem Dach des DBV zu verschaffen, insbesondere in Bezug auf die Durchführung des Spielbetriebs. Punktspielrunde mit anschließender Play-off-Runde. Wie in der vorangegangenen Saison tragen die Erstligisten zunächst eine Punktspielrunde aus, die aus einer Hin- und einer Rückrunde besteht, d. h., jede Mannschaft bestreitet gegen jede andere je ein Heim- und ein Auswärtsspiel. Die Punktspielrunde wird am 11. April 2021 mit den Begegnungen vom 18. Spieltag abgeschlossen. Wer nach Beendigung der Punktspielrunde Tabellenrang eins oder zwei belegt, steht automatisch im „Final-Four“ um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Die Endrunde um den „Riegel-Pokal“ ist 2021 für den 8./9. Mai vorgesehen. Die beiden weiteren Teilnehmer am „Final-Four“ werden in Play-off-Viertelfinalspielen ermittelt, die am Wochenende 24./25. April 2021 stattfinden. Der Tabellendritte nach Abschluss der Punktspielrunde trifft darin auf den Tabellensechsten, der Tabellenvierte auf den Tabellenfünften.
In der Hin- und der Rückrunde werden auch in der Saison 2020/2021 pro Begegnung sieben Matches bestritten: zwei Herreneinzel, ein Dameneinzel, zwei Herrendoppel, ein Damendoppel und ein Mixed. Bei einem Endstand von 7:0 bzw. 6:1 erhält die Siegermannschaft drei Punkte. Geht das Aufeinandertreffen 5:2 aus, werden dem Gewinner zwei Punkte zugesprochen. Steht es nach den sieben Matches 4:3, bekommt der Sieger zwei Punkte und der unterlegene Verein einen Punkt. Gezählt werden für die Tabelle ausschließlich Pluspunkte. Jedes Match besteht aus drei Gewinnsätzen bis elf Punkte, wobei eine Verlängerung bis 15 Punkte möglich ist. Ab dem Stand von 10:10 gewinnt die Seite, die zuerst zwei Punkte Vorsprung hat. Kommt es zum Stand von 14:14, entscheidet der nächste Punkt (15:14).
Derjenige Verein, der nach Abschluss der Punktspielrunde Tabellenplatz zehn belegt, steigt automatisch in die – in eine Nord- und eine Süd-Staffel gegliederte – 2. Bundesliga ab. Der Tabellenneunte erhält die Möglichkeit, im Rahmen der Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga den Klassenerhalt zu wahren. Gegner des betreffenden Erstligisten sind die Meister der 2. Bundesliga Nord und Süd. Die beiden erfolgreichsten Mannschaften der Aufstiegsrunde – die wie das „Final-Four“ um den DM-Titel an einem Wochenende und an einem Ort stattfindet – dürfen schließlich in der Saison 2021/2022 in der Eliteklasse antreten. Der Termin der Aufstiegsrunde ist im Jahr 2021 der 24./25. April. Sie findet damit parallel zu den Play-off-Viertelfinalspielen der Erstligisten statt.
Die Zusammensetzung der 1. Bundesliga in der Saison 2020/2021 (10 Mannschaften): BC Saarbrücken-Bischmisheim I ,Saarland, 1. Bundesliga: Platz 1 TV Refrath I ,Nordrhein-Westfalen, 1. Bundesliga: Platz 2 Blau-Weiss Wittorf, Schleswig-Holstein, 1. Bundesliga: Platz 3 1. BC Wipperfeld, Nordrhein-Westfalen, 1. Bundesliga: Platz 4 SC Union Lüdinghausen Nordrhein-Westfalen, 1. Bundesliga: Platz 5 TSV Trittau I, Hamburg, 1. Bundesliga: Platz 6 1. BC Beuel I, Nordrhein-Westfalen, 1. Bundesliga: Platz 8 TSV Neuhausen-Nymphenburg, Bayern, 1. Bundesliga: Platz 10 SG Schorndorf, Baden-Württemberg, 2. Bundesliga Süd: Platz 2 SV GutsMuths Jena, Thüringen, 2. Bundesliga Süd: Platz 4

Zweitligaauftakt 2020/2021 schon am 3. Oktober

Die Zweitligisten starten bereits am 3. Oktober in die neue Spielzeit. Die zweithöchste deutsche Spielklasse wurde zur Saison 1988/1989 ins Leben gerufen, folglich steht 2020/2021 die 33. Spielzeit in der Historie an. Auch in der 2. Bundesliga kommt es in der bevorstehenden Saison zu Debüts: Der 1. CfB Köln (Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen), die TuS Schwanheim (Badminton-Landesverband Hessen) und die TuS Neuhofen (Badminton-Landesverband Rheinhessen-Pfalz) schlagen in der Spielzeit 2020/2021 erstmalig in ihrer Vereinsgeschichte in der zweithöchsten deutschen Spielklasse auf.
Die Zweitligisten treten ebenfalls nach dem Modus „jeder gegen jeden“ in einer Hin- und einer Rückrunde gegeneinander an. Die Rückrunde 2020/2021 endet für die betreffenden Vereine gleichsam am 11. April 2021. Dabei gehen in der neuen Saison 22 statt bis dato 20 Mannschaften an den Start – je elf in der Nord- und in der Süd-Staffel: 2019/2020 gab es aufgrund der besonderen Umstände im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie keine Absteiger aus den zweithöchsten deutschen Spielklassen, dennoch durften die berechtigten Vereine aus den Regionalligen hochrücken. Damit werden 2020/2021 in den 2. Bundesligen einmalig jeweils 22 Spieltage ausgetragen. Auch in der 2. Bundesliga war die vorangegangene Saison vorzeitig beendet worden. Um im Hinblick auf die Spielzeit 2021/2022 wieder die Sollzahl von je zehn Mannschaften zu erreichen, ist 2020/2021 ein vermehrter Abstieg erforderlich.
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Geretsried spielt zum Auftakt ohne Publikum

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TuS Geretsried
Der Aufsteiger in die 2. Badminton Bundesliga Süd, der TuS Geretsried, beginnt seine Saison mit zwei Heimspielen. Am Samstag, 03. Oktober, 15.00, wird der TV Hofheim aus dem Taunus erwartet. Nach der abgebrochenen letztjährigen Saison war Geretsried als Tabellenführer aufgestiegen. Das Saisonziel, Klassenerhalt, ist bei allen Spielern im Visier. „Wir wollen gegen den Tabellenachten aus der Vorsaison punkten, das ist vielleicht schon ein Abstiegsduell“, glaubt Kapitän Noah Gnalian. Mir der gerade zur Jugend EM nominierten Teilnehmerin, der sechzehn jährigen Antonia Schaller, hat Geretsried berechtigte Hoffnungen auch gleich im ersten Saisonspiel, was für das Pluskonto zu holen. „Meine Stärke ist das Einzel, deshalb hat mich der Jugendbundestrainer auch für die U19 EM nominiert.“ Im Nationalkader steht Mareike Bittner, vom TV Hofheim, ebenfalls. Hier kommt es zu einem Aufeinandertreffen der Nationalspielerinnen. An der Seite von Michelle Deschle wird Antonia im Damendoppel auch eine gute Chance eingeräumt ihre überragende Bilanzweiter auszubauen. „Die Damenpunkte haben unseren Aufstieg letztes Jahr gebracht, wir hoffen wieder auf eine gute Saison der Damen, um die Liga zu halten“, erwünscht sich Team Organisator, Sascha Gnalian. „Der Aufwand aller Akteure wächst jedes Jahr, es wäre eine Belohnung für jeden, wenn wir nicht wieder nur eine Saison in der 2. Liga blieben.“ Am Sonntag, 04.10., 12.30, gastiert der BC Remagen, in der Adalbert Stifter Mittelschule. Ein möglicher Erfolg gegen den BC Remagen, dem Tabellenletzten der Vorsaison -Absteiger gab es Corona bedingt keine, könnte Geretsried helfen. So gilt der Saisonstart für die zwei Begegnungen schon als sehr deutlicher Richtungshinweis, wer in der Liga bleiben könnte.
Auf Fans müssen die Geretsrieder am kommenden Wochenende leider verzichten, da Zuschauer in Geretsried, aufgrund der aktuellen Corona-Situation, leider nicht zugelassen sind. Sascha Gnalian

Zweitligasaison 2019/2020 vorzeitig beendet

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Die Mitglieder des DBV-Präsidium stellen sich der Fotografin. Foto: Claudia Pauli
Entscheidung über Fortsetzung oder Abbruch der Erstligaspielzeit 2019/2020 fällt am 16. Mai 2020 Die Saison 2019/2020 in den beiden 2. Badminton-Bundesligen wird vorzeitig beendet: Die noch ausstehenden Spieltage 17 und 18, die ursprünglich auf den 14. und den 15. März 2020 terminiert waren, werden nicht nachgeholt. Diese Entscheidung traf das Präsidium des Deutschen BadmintonVerbandes (DBV) am 17. April 2020 angesichts der aktuellen Situation im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und auf Empfehlung des Ausschusses für Bundesligaangelegenheiten (AfBL) im DBV. Der Saisonabbruch wurde dabei rückwirkend zum 13. März 2020 erklärt.
An jenem Tag war der Spielbetrieb des DBV seitens des DBV-Präsidiums – zunächst – bis zum 31. Mai 2020 ausgesetzt worden. Die Prüfung, inwieweit die Wettbewerbe, die ursprünglich im betreffenden Zeitraum stattfinden sollten, nachgeholt werden können, wurde den jeweils verantwortlichen Gremien – wie dem AfBL – überlassen.
  • Bundesliga Nord und Süd: 2020/2021 ausnahmsweise mit jeweils elf Vereinen
Gleichzeitig folgte das DBV-Präsidium am 17. April 2020 dem Vorschlag des AfBL, wonach es 2019/2020 aufgrund der besonderen Umstände ausnahmsweise keine Absteiger aus den zweithöchsten deutschen Spielklassen geben solle und dennoch die berechtigten Vereine aus den Regionalligen hochrücken dürfen. Dazu werden die beiden 2. Bundesligen in der nächsten Saison einmalig auf jeweils elf Vereine in der Nord- und in der Süd-Staffel aufgestockt. „Durch diese Entscheidung haben die betreffenden Vereine, aber auch die vier Gruppen im DBV, nun Planungssicherheit für die neue Spielzeit“, so DBV-Präsident Thomas Born.
Entsprechend treten in der 2. Bundesliga Nord in der Saison 2020/2021 alle Mannschaften an, die bereits 2019/2020 der Liga angehörten – mit Ausnahme des BV Wesel Rot-Weiss (BadmintonLandesverband Nordrhein-Westfalen), der im Februar 2020 bekannt gegeben hatte, dass er sich zur nächsten Spielzeit aus der zweithöchsten deutschen Spielklasse zurückziehen wird. Ergänzt wird die Nord-Staffel um je einen Aufsteiger aus den Regionalligen Nord und West.
Die 2. Bundesliga Süd bilden in der neuen Saison alle Vereine, die schon 2019/2020 in dieser Liga aufschlugen – ausgenommen die SG Schorndorf (Badminton-Landesverband Baden-Württemberg) und der SV GutsMuths Jena (Badminton-Landesverband Thüringen), die 2020/2021 erstmalig in ihrer Vereinsgeschichte in der 1. Bundesliga aktiv sein werden. Hinzu kommen in der 2. Bundesliga Süd zwei Aufsteiger aus der Regionalliga Mitte und ein Aufsteiger aus der Regionalliga SüdOst.
Die Zusammensetzung der 2. Bundesliga Nord in der Saison 2020/2021 (11 Mannschaften) TV Refrath II
BC Hohenlimburg STC Blau-Weiss Solingen TSV Trittau II 1. BV Mülheim 1. BC Beuel II Hamburg-Horner TV H SG EBT Berlin SV Berliner Brauereien VfB/SC Peine Niedersachsen CfB Köln
Die Zusammensetzung der 2. Bundesliga Süd in der Saison 2020/2021 (11 Mannschaften)
  1. BC SaarbrückenBischmisheim II
  2. TV Marktheidenfeld
  3. SV Fun-Ball Dortelweil
  4. TSV Neubiberg/Ottobrunn
  5. BC Offenburg
  6. TV Hofheim
  7. SV Fischbach
  8. BC RemagenT
  9. TuS Schwanheim
  10. TuS Neuhofen
  11. TuS Geretsried Bayern Regionalliga SüdOst: Platz 1
Dabei geben der CfB Köln (Badminton-Landesverband Nordrhein-Westfalen), die TuS Schwanheim (Badminton-Landesverband Hessen) und die TuS Neuhofen (Badminton-Landesverband Rheinhessen-Pfalz) in der Spielzeit 2020/2021 ihr Debüt in der 2. Bundesliga.
  1. Bundesliga: Zusammensetzung für 2020/2021 ebenfalls bereits klar
Im Zusammenhang mit der 1. Bundesliga hingegen vertagte das DBV-Präsidium die Entscheidung über die Fortsetzung oder den Abbruch der Saison 2019/2020 auf den 16. Mai 2020. Nachgeholt werden müssten sowohl die Spieltage 17 und 18 im Rahmen der Punktspielrunde (ursprünglich terminiert auf den 13./14. und den 15. März 2020) als auch die Play-off-Viertelfinalpartien (ursprünglich zur Austragung vorgesehen im Zeitraum 14. bis 18. April 2020) und das Final-Four um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft (ursprünglich terminiert auf den 9./10. Mai 2020).
„Aus unserer Sicht ist es von großer sportlicher Bedeutung, in jedem Jahr einen Deutschen Meister zu küren. Auch die Badmintonfans wünschen sich dies. Momentan ist nicht abzusehen, ob die einst für die Monate März, April und Mai vorgesehenen Begegnungen noch nachgeholt werden können – und, falls dies möglich erscheint, in welcher Form. Wir erhoffen uns Mitte Mai mehr Klarheit darüber“, erläuterte DBV-Präsident Thomas Born die Beweggründe des Präsidiums.
Unabhängig davon, wie die Entscheidung des Führungsgremiums letztlich ausfällt, steht die Zusammensetzung der 1. Bundesliga in der Spielzeit 2020/2021 bereits fest: Da mit dem TSV Freystadt (Badminton-Landesverband Bayern) und dem Deutschen Rekordmannschaftsmeister 1. BV Mülheim (13 Titelgewinne in den Jahren 1968 bis 1980; Badminton-Landesverband NordrheinWestfalen) bereits im Februar bzw. März 2020 zwei Erstligavereine mitgeteilt hatten, dass sie in der Saison 2020/2021 nicht erneut im Badminton-Oberhaus antreten wollen, werden darin zwei Plätze frei, sodass es 2019/2020 keinen Absteiger aus der 1. Bundesliga gibt und zusätzlich zwei bisherige Zweitligavereine zur neuen Spielzeit in die Eliteklasse hochrücken können.
Die Zusammensetzung der 1. Bundesliga in der Saison 2020/2021 (10 Mannschaften)
  1. BC SaarbrückenBischmisheim I
  2. TV Refrath I
  3. Blau-Weiss Wittorf
  4. 1. BC Wipperfeld
  5. SC Union Lüdinghausen
  6. TSV Trittau I
  7. 1. BC Beuel I
  8. TSV NeuhausenNymphenburg
  9. SG Schorndorf
  10. SV GutsMuths Jena Thüringen 2. Bundesliga Süd: Platz 4
1./2. Bundesliga: Saisonstart für den 3. Oktober 2020 geplant Sowohl in der 1. Badminton-Bundesliga als auch in den beiden 2. Bundesligen soll der 1. Spieltag im Rahmen der Saison 2020/2021 – nach aktuellem Stand – am 3. Oktober 2020 ausgetragen werden. Die nächste Spielzeit ist die erste, die organisatorisch unter dem Dach des Deutschen Badminton-Ligaverbandes (DBLV) ablaufen wird. Beim DBLV handelt es sich um die juristisch selbstständige Organisation der Vereine und Kapitalgesellschaften der 1. Bundesliga und der beiden 2. Bundesligen.
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)