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Wipperfeld stark in eigener Halle

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Logo Wipperfeld
Zwei Spiele des vierten Spieltages fanden heute in der 1. Bundesliga statt. dabei gelang Wipperfeld ein 6:1-Erfolg, der ihnen drei Punkte einbrachte. Teuer verkaufte sich Aufsteiger Jena. In eigener Halle unterlagen sie Trittau mit 3:4 und konnten damit einen Punkt für sich verbuchen.

1. Bundesliga 2021/2022

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätze
1SV Funball Dortelweil04319208
2043181810
303216138
403216156
5021151110
6SG Schorndorf042241216
7011041110
802204104
904132523
1004042919
11Jena02021318
12Frei0000000

Jena vor schwerer Aufgabe

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Das Team von Jena. Foto: Steffen Nichterlein
Nach fast einem Jahr findet am kommenden Sonntag, dem 26.
September 2021, um 11 Uhr endlich das erste Heimspiel der
Saison 2021/22 des SV GutsMuths Jena statt.
In der Sporthalle des Sportgymnasiums Jena treffen die Badminton-Cracks auf den TSV Trittau aus dem hohen Norden. Vor dem Team steht
damit abermals in der 1. Bundesliga eine schwere Aufgabe. Nach
den beiden verlorenen Auftaktspielen soll die heimische
Verstärkung im Rücken vielleicht zu dem einen oder anderen
Punkt führen und den favorisierten Gegner ins Schwitzen
bringen. Bereits beim FinalFour im Juni diesen Jahres, trafen
beide Mannschaften aufeinander – mit dem besseren Ende für
Trittau. Zusätzliche Verstärkung hat das norddeutsche Team
durch den Dänen Martin Bundgaard erhalten, welcher neben dem
Belgier Julien Carraggi, dem gebürtigen Indonesier Ary Trisnanto
und den Persson-Brüdern das Team komplettiert. Bei den Damen
schlägt voraussichtlich neben zwei jungen Indonesierinnen die
aktuelle Nationalspielern Emma Moszcynski auf.
Dennoch werden die Jenenser alles daransetzen, ein spannendes und
unterhaltsames Spiel zu liefern und den einen oder anderen
Punkt zu erzielen. Es wurden bis zu 300 Zuschauer von der Stadt
zugelassen. Der Verein freut sich über jeden Unterstützer, der
vor oder nach der Wahl am Sonntag das Bundesligateam aus
Jena unterstützt. Christoph Jury

Jena feiert Einstieg in der Oberklasse

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Das Team von Jena. Foto: Wolfgang Brodowski
Das Warten hat sich gelohnt! Nach langer Pandemie-Pause
startete das Bundesligateam des SV GutsMuths Jena am 12. und
13. September endlich in die neue Bundesligasaison. Besonders
erfreulich ist dabei nach langer, mehrmonatiger
Verletzungspause die Rückkehr von Johann Höflitz zur
Stammmannschaft.
Nach einer mehrstündigen Anreise begann das Abenteuer
Bundesliga am letzten Samstag gegen den TV Refrath. Wie
schon im Final Four setzte es nach einem harten Kampf eine
herbe Niederlage gegen das mit Nationalspielern gespickte Team
für Jena. Durch die Verstärkung mit Fabian Roth, der aktuellen
deutschen Nummer Eins, gelang Manager Heinz Kelzenberg
zudem ein großer Transfercoup, welcher im Einzel seine ganze
Klasse aufzeigte. Dennoch erzielten Charlotte Mund, Lisa Höflitz,
Julian Voigt, Johann Höflitz, Lennart Notni und Pit Hofmann mit
dem Gewinn von fünf Sätzen einen ersten Erfolg der noch jungen
Saison. Am Sonntag stieß mit Moritz Scheler ein Jugendspieler des SV
GutsMuths zum Team, um die Mannschaft bestmöglich zu
unterstützen. Leider gelang gegen den Vorjahres-Dritten, den SC
Union 08 Lüdinghausen, kaum ein Satzgewinn. In der neuen
Leistungssporthalle des fest in der Bundesliga etablierten Vereins
um die deutsche Meisterin und Olympiateilnehmerin Yvonne Li
musste der extremen Spielgeschwindigkeit und dem hohen
Trainingsumfang der Gegner*innen deutlich Tribut gezollt
werden.
Jetzt heißt es den Kopf nicht in den Sand stecken, sondern weiter
hart trainieren, um vielleicht die eine oder andere Mannschaft zu
ärgern und erste Punkte für die Tabelle einzufahren.

Am 26. September findet 11 Uhr das erste Ligaspiel vor
heimischer Kulisse in der „GutsMuths“-Arena (Wöllnitzer STr. 40 |
07749 Jena) statt. Karten können über tickets@badmitnon-
jena.de bestellt werden. Es gilt die aktuelle 3G-Regel für den
Besuch der Spiele. Das gesamte Team freut sich auf die
Unterstützung der Fans. Christoph Jury

Jena mit hochmotiviertem Team

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Für Jena beginnt das Abenteuer 1. Bundesliga. Bild: Jena
Dieses Wochenende fällt der Startschuss für die erste Badminton Bundesliga. Jena bleibt weiterhin als einziger Vertreter aus den neuen Bundesländern im Rennen. Vom ersten Spiel an wird es gegen den Abstieg gehen, aber das Team ist hochmotiviert Badminton der Extraklasse zu liefern und an die Grenzen zu gehen. Auch in dieser Saison bleiben wir uns treu und werden junge Talente aus der Region die Chance geben, in der Königsklasse aufzuschlagen um sich mit deutschen Olympiateilnehmern sowie internationalen Topstars zu messen.
Starttermine:11.09.2021 TV Refrath : SV GutsMuths Jena 18:00
12.09.2021 SCU Lüdinghausen : SV GutsMuths Jena 14:00Alle Spiele können im Livestream gesehen werden.Schon jetzt freuen wir uns auf die ersten Heimspiele. Nach aktuellen Stand können nennenswerte Zuschauerzahlen in die Halle gelassen werden.
Wie immer sind Sie als Unterstützer der Mannschaft jederzeit herzlich zu den Heimspielen der Mannschaft willkommen. Für die Hinrunde in 2021 gibt es folgende Möglichkeiten:
26.09.2021 SV GutsMuths Jena : TSV Trittau 11:00 Uhr
03.10.2021 SV GutsMuths Jena : TBW Wittorf 11:00 Uhr
04.12.2021 SV GutsMuths Jena : TSV Neuhausen 17:00 Uhr
18.12.2021 SV GutsMuths Jena : SG Schorndorf 17:00 UhrPlätze können über tickets@badminton-jena.de oder marketing@badminton-jena.de bestellt werden.

Qualifikationsturnier mit Jenaer Beteiligung

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Logo GutsMuths Jena
Nachdem sich die Mannschaften des DBLV (Deutscher Badminton Liga Verband) eindeutig gegen eine normale Wertung einer verkürzten Saison ausgesprochen haben, hat sich der Verband eine Möglichkeit zur Ermittlung eines Deutschen Meistertitels überlegt. Der Auszeichnung eines Deutschen Meisters kommt eine hohe Priorität zu, da schon im letzten Jahr darauf verzichtet werden musste. Im Gegensatz zum normalen Ligaablauf mit Hin- und Rückrunde wird in dieser Saison in einem Turniermodus um die Teilnahme am Final-Four, der Runde zur Ermittlung des Meisters, gespielt. Das Datum ist der 12. und 13. Juni. Da die Teilnahme am Qualifikationsturnier auf Grund der besonderen Situation freiwillig ist, nehmen die Vereine TSV Neuhausen-Nymphenburg und der 1. BC Beuel nicht teil. Die restlichen acht Vereine, unter denen auch der Jenaer SV GutsMuths sein wird, spielen in zwei getrennten Vierergruppen im Modus jeder gegen jeden. Die Ausrichter der Turniere werden der 1. BC Sbr.-Bischmisheim (Saarbrücken) [Gruppe A] und der 1. BC Wipperfeld (Wipperfürth) [Gruppe B] sein. Die Jenaer wurden der Gruppe B zugeteilt, welcher außerdem noch der TV Refrath, der TSV Trittau und der 1. BC Wipperfeld angehören. Der genaue Ablauf ist wie folgt geplant. Gruppe A: Samstag, 12.06.2021
10.00 Uhr: Union Lüdinghausen – BW Wittorf-Neumünster
13.00 Uhr: 1. BC Bischmisheim – SG Schorndor
16.00 Uhr: 1. BC Bischmisheim – BW Wittorf-Neumünster
19.00 Uhr: Union Lüdinghausen – SG Schorndorf Sonntag, 13.06.2021, 11.00 Uhr:
1. BC Bischmisheim – Union Lüdinghausen
11.00 Uhr: BW Wittorf-Neumünster – SG Schorndorf
Gruppe B: Samstag, 12.06.2021, 10.00 Uhr:
TV Refrath – TSV Trittau
13.00 Uhr: 1. BC Wipperfeld – SV GutsMuths Jena
16.00 Uhr: 1. BC Wipperfeld – TSV Trittau
19.00 Uhr: TV Refrath – SV GutsMuths Jena Sonntag, 13.06.2021, 11.00 Uhr:
1. BC Wipperfeld – TV Refrath
11.00 Uhr: TSV Trittau – SV GutsMuths Jena
Die ersten beiden Mannschaften jeder Gruppe qualifizieren sich direkt für das Final Four, welches eine Woche später (19. & 20. Juni) ebenfalls in Wipperfürth stattfinden wird. Die Spieler des SV GutsMuths Jena freuen sich auf die Herausforderung, bei dem Qualifikationsturnier ohne Druck aufspielen zu können. Zwar ist die Qualifikation zum Final Four für die Jenaer unwahrscheinlich, doch als Underdog hat der SV GutsMuths Jena in den letzten Jahren immer wieder einmal für Überraschungen sorgen können. Alle Spiele werden live im Internet zu verfolgen sein. Das ganze Qualifikationsturnier wird nur unter Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen stattfinden. Moritz Predel

Jena beim Erstliga-Auftakt nicht ohne Chancen

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Links Tabea Tirschmann, rechts Annika Schreiber. Foto: Steffen Nichterlein
Am Samstag um kurz nach 18 Uhr war es endlich soweit! Die Heimspielpremiere des SV GutsMuths Jena in der 1. Badminton Bundesliga konnte beginnen! 60 Zuschauer durften unter Einhaltung der Hygienevorschriften beim Duell der Saalestädter mit dem TV Refrath dabei sein. Der deutsche Vize-Meister verzichtete auf die Einreise der irischen Topstars ging aber dennoch als klarer Favorit in die Partie. Die gesamte Partie wurde vom MDR live im Netz übertragen.
Standesgemäß startete die Begegnung mit dem Damendoppel. Annika Schreiber und Tabea Tirschmann, die vor einer Woche in München den Jenaer Ehrenpunkt geholt hatten, bekamen es mit Ann-Kathrin Spöri und Carla Nyenhuis, einer Mannschaftseuropameisterin von 2012, zu tun. Gegen diese starke Konkurrenz war trotz vieler spannender Ballwechsel und einer guten Leistung am Ende kein Kraut gewachsen. Spannender gestalteten Moritz Predel und Stefan Wagner das 2. Herrendoppel gegen Brian Holtschke und Lars Schänzler. Phasenweise gelang es den Jenaern richtig gut, die beiden Einzelspieler, die im Moment zu den besten Deutschlands gehören, ins klassische, für Herrendoppel typische schnelle Drive und Angriffsspiel zu zwingen. Leider mussten Sie sich letztlich mit 9:11; 5:11; 11:8; 10:12 geschlagen geben. Mit etwas mehr Glück und Routine wäre hier womöglich noch mehr drin gewesen.
Im 1. Herrendoppel schlugen für Jena Pit Hofmann und Rückkehrer Julian Voigt auf. Der ehemalige Juniorennationalspieler hatte während der Aufstiegssaison pausiert, war aber vor einigen Monaten wieder ins regelmäßige Training eingestiegen und möchte seinen Jugendclub beim Abenteuer Bundesliga unterstützen. Die beiden großgewachsenen Jenaer legten gegen Max Schwenger, einen der Erfolgsgaranten beim Refrather Meistertitel 2017, und Denis Nyehuis, normalerweise Kapitän der Bundesligareserve, fulminant los und führten schnell 2:0 nach Sätzen. Doch ebenso schnell gelang es den Favoriten die Taktik umzustellen und zum 2:2 auszugleichen. Im Entscheidungssatz entwickelte sich dann noch einmal ein richtiger Schlagabtausch auf Augenhöhe. Vom Publikum lautstark angepeitscht, gelang es dem Heimdoppel letztlich hauchzart mit 11:9 zu gewinnen. Die weiteren Spiele entwickelten sich zu der erwartet schweren Angelegenheit. Nicole Bartsch gab im Dameneinzel alles, um der am Bundesstützpunkt trainierenden Ann-Kathrin Spöri Paroli zu bieten, war im zweiten Satz mit 7:11 sogar recht nah dran musste sich aber ebenso 0:3 geschlagen geben, wie Moritz Predel, der im zweiten Herreneinzel auf den extrem stark aufspielenden Brian Holtschke traf, der wie seine Teamkollegin am Bundesstützpunkt trainiert. Auch im 1. Herreneinzel ging der Refrather Lars Schänzler, amtierender deutscher Vizemeister, als Favorit gegen Lennart Notni auf das Feld. Der Jenaer brauchte etwas, um sich an das sehr hohe Spieltempo zu gewöhnen und konnte den Gegner nur im dritten Satz ernsthaft in Bedrängnis bringen. Diesen verlor er mit 9:11. Ähnlich verlief auch das letzte Spiel des Tages, das gemischte Doppel. Annika Schreiber/Pit Hofmann gegen Max Schwenger/Carla Nyenhuis, aus dem trotz vieler guter Ballwechsel die Refrather Paarung letztlich siegreich hervorging.
Am Ende steht der erwartet deutliche Sieg des TV Refrath, allerdings auch die positive Nachricht, dass die Jenaer wieder ein Spiel gewinnen konnten. Des Weiteren war auch für die Zuschauer vor Ort erkennbar, dass die Spieler des SV GutsMuths Jena durchaus mit dem Niveau der ersten Liga mithalten können und mehr als nur Kanonenfutter im Badmintonoberhaus sind. Mit etwas mehr Erfahrung auf dem noch immer ganz neuem Niveau dürften sich in Zukunft viele Spiele noch knapper gestalten. Die nächsten Spiele sind auf den 7. Und 8. November angesetzt, wenn der SV GutsMuths Jena auf den SC Union Lüdinghausen und den BC Beuel treffen. Lennart Notli

Refrath holt „Dreier“ in Jena mit viel Spaß

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Lars Schänzler. Foto: Andre Jahnke
Die Heimpremiere des Bundesligaaufsteigers SV GutsMuths Jena war auch für die erfahrenen Bundesligaspieler des TV Refrath ein besonderes Event. Eine Live-Übertragung im 3. Programm des MDR und immerhin 50 Zuschauer vor Ort sorgten für eine besondere Atmosphäre. Carla Nyenhuis: „Das Team in Jena hat uns rundum freundlich und hilfsbereit empfangen. Es war trotz weniger Zuschauer eine super Stimmung und wir fanden es schade für Jena, dass sie bei ihrem ersten Erstligaspiel nicht die entsprechende Kulisse haben durften. Sie hätten es sich verdient, da sie auch super gekämpft haben und mit der richtigen Einstellung spielen“. 6:1 lautete das Endergebnis für den TVR und so wirklich knapp fühlte sich nur das 1. Herrendoppel an, welches Max Schwenger mit seinem Partner aus früheren TVR-Zeiten, Denis Nyenhuis, ganz knapp nicht gewonnen konnte. Nur im 2. Herrendoppel gegen Brian Holtschke/Lars Schänzler gelang Jena noch ein weiterer Satzgewinn, die übrigen Begegnungen endeten 3:0 für den Gast aus Refrath. Dabei hatten Ann-Kathrin Spöri und Brian Holtschke weniger Mühe als Lars Schänzler, der den sehr kampfstarken Lennart Notni zwar sicher bezwang, doch dabei alles geben musste. Den „Dreier“ perfekt machte schließlich das Mixed mit Max Schwenger/Carla Nyenhuis.

In den nun verbleibenden zwei Wochen bis zum nächsten Doppelspieltag am 7./8.11. wollen die Bundesligisten entscheiden, ob es unter den aktuellen Bedingungen wie geplant mit der Saison weitergehen soll oder ob diese unterbrochen wird.

Jenas erstes Bundesligaheimspiel der Vereinsgeschichte

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Das Team des SV GutsMuths Jena. Foto: SV GutsMuths Jena
Das erste Heimspiel in der 1. Badminton-Bundesliga in der Vereinsgeschichte des SV GutsMuths Jena beginnt mit einem echten Kracher. Die Gäste kommen aus Refrath an die Saale und haben jede Menge gute Spieler im Gepäck. Zur Stammmannschaft gehören Deutschlands ehemalige Nationalspieler Carla Nyenhuis, Max Schwenger und Raphael Beck, absolute Doppel- und Mixedspezialisten. Im Einzel wird die Mannschaft durch den Silbermedaillengewinner der diesjährigen DM, Lars Schänzler, und das große Nachwuchstalent Brian Holtschke vertreten. Beide Spieler waren die einzigen, die dem Deutschen Meister Max Weißkirchen während der nationalen Meisterschaften in einen Entscheidungssatz zwingen konnten. Auf der Seite der Damen sind mit Ann-Kathrin Spöri und Kilasu Ostermeyer zwei Nationalspielerinnen an der Spitze der Rangliste. Komplettiert wird das Team von Manager Heinz Kelzenberg von den Iren Nhat Nguyen und Sam Magee, die laut der Refrather Presse am kommenden Wochenende jedoch nicht mit von der Partie sein werden. Die Jenaer, die weiterhin auf ihren verletzten Führungsspieler Johann Höflitz verzichten müssen, freuen sich auf die Begegnung, welche unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften mit Beteiligung von knapp 60 Zuschauern stattfinden kann. Eine entsprechende Genehmigung hat der Verein diese Woche von der Stadt erhalten. Eine Tageskasse wird es auf Grund von vorverkauften Dauerkarten jedoch nicht geben. Der MDR wird das Spiel moderiert als Livestream übertragen, so dass die Begegnung live verfolgt werden kann. Spielbeginn ist am Samstag, 18:00 Uhr in der Sportforum Halle 1 – Spielhalle, Am Stadion 2, 07749 Jena. Da die Corona-Pandemie auch vor dem Badmintonsport keinen Halt macht, diskutiert der DBLV (Deutscher Badminton Liga Verband) und der DBV (Deutscher Badminton Verband) abseits der Courts die Möglichkeiten, wie und ob die Saison weitergeführt werden kann. Mit einem Ergebnis ist jedoch nicht vor der kommenden Woche zu rechnen. Moritz Predel

Jena verkauft sich teuer

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Aller Anfang ist schwer – auch für Jena in der höchsten Liga. Foto: SV GutsMuths Jena
Die Badmintonspieler des SV GutsMuths Jena verkaufen sich bei ihrem Saisonauftakt in München teuer. Der erste Bundesligaauftritt der Vereinsgeschichte fand unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften statt. Nach langer Turnierpause war die Vorfreude und Anspannung der Jenaer extrem groß. Die damit verbundene Nervosität konnte jedoch recht schnell abgeschüttelt werden. Das zweite Herrendoppel Lennart Notni/ Florian Wohlgemuth unterlag zwar erwartungsgemäß der Paarung Atanasov/ Wadenka in drei Sätzen, brachte aber eine durchaus ansehnliche Leistung aufs Feld. Noch besser machte es das Damendoppel aus Neuzugang Annika Schreiber und Tabea Tirschmann, die sich nach 0:2 Satzrückstand famos zurückkämpften und die Nationalspielerin Annabella Jäger und die slowenische Meisterin Kaja Stankovic in den Entscheidungssatz zwangen. Hier spielten sie dann noch einmal stärker auf und besorgten den vielumjubelten Ausgleich. Zeitgleich traf unser erstes Herrendoppel Moritz Predel/ Pit Hofmann auf den deutschen Ex- Nationalspieler Oliver Roth und den Dänen Rasmus Bonde. Die beiden Jenaer erwischten einen guten Start – bis zum Spielstand von 11:11. Hier rutschte Mannschaftskapitän Moritz Predel nach einem Sprung in der hinteren Vorhand unglücklich aus und zog sich eine Zerrung zu. Er gab zwar nochmal alles, konnte im angeschlagenen Zustand die Niederlage aber nicht verhindern. In Folge der Verletzung musste Moritz Predel auf seinen Einsatz im zweiten Herreneinzel verzichten, sodass Florian Wohlgemuth einspringen musste und auch im Einzel Bundesligaluft schnuppern durfte. Hier erwies sich der Bulgare Ivan Rusev Atanasov doch noch als eine Nummer zu groß. Wie befürchtet, wurde Führungsspieler Johann Höflitz nicht rechtzeitig fit und so trat Lennart Notni als neue Nummer eins im ersten Herreneinzel gegen den zweifachen israelischen Olympiateilnehmer Misha Zilbermann an. Das Spiel startete mit dem Gewinn des ersten Satzes durch den Jenaer überraschend gut. Allerdings konnte er dem Spieltempo und den Finten der israelischen Nummer eins nicht immer folgen und unterlag letztlich nach einem starken Auftritt mit 1:3 Sätzen. Eine ganz schwere Aufgabe hatte auch die erfahrenste im Jenaer Kader vor der Brust. Nicole Bartsch traf im Dameneinzel auf Kaja Stankovic, kämpfte stark, musste aber die spielerische Überlegenheit der Slowenin anerkennen. Im abschließenden Mixed wurde es dann noch einmal so richtig spannend. Pit Hofmann/ Laura Adam konnten Bonde/ Jäger führten zwischenzeitlich 2-1 nach Sätzen, konnten die folgenden Sätze jedoch nicht für sich entscheiden. Mit dem Endstand von 6-1 aus der Sicht des Münchener TSV stehen nach dem ersten Punktspielwochenende zwar keine Punkte auf dem Jenaer Konto, dennoch kann die Mannschaft auf einen ordentlichen Saisonauftakt blicken, in dem es nicht an hochklassigen Spielen und Spannung fehlte.

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Das nächste Punktspiel findet am 24.10 in Jena statt. Hier trifft der SV GutsMuths auf den TV Refrath. Ob in begrenztem Rahmen Zuschauer anwesend sein dürfen, ist noch nicht abschließend geklärt. Neben dem Livestream auf der Seite des Deutschen Badminton-Verbandes wird auch der Mitteldeutsche Rundfunk zu Gast sein, und einen Livestream im „Sport im Osten“ stellen, welcher online abrufbar sein wird. Lennart Notni

Schorndorf steht vor schweren Auswärtsspielen

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Das Team der SG Schorndorf. Foto: Ulrich Kolb
Schorndorf bestreitet am Wochenende die letzten Saisonspiele in der 2. Bundesliga. Die SG (2.) ist zu Gast bei den Verfolgern TV Marktheidenfeld (3.) und dem SV GutsMuths Jena (4.).
Die Daimlerstädter stehen vor zwei schweren Auswärtsspielen und kämpfen um den Bestand des zweiten Tabellenplatzes in der Abschlusstabelle. Vier Punkte Vorsprung hat die SG vor den abschließenden zwei Partien auf den Tabellendritten TV Marktheidenfeld, fünf auf Jena.
Um Platz Zwei zu halten, müssen die Schorndorfer dennoch mächtig Gas geben, denn beide Teams sind sehr stark und demonstrierten dies in den letzten Partien. Im Heimspiel gegen den TV Marktheidenfeld kam Schorndorf zu einem 4:3-Sieg. Die Franken sind diesmal bei den Frauen aber wahrscheinlich noch stärker besetzt als im Hinspiel. Der Tabellenvierte SV GutsMuths Jena konnte im Hinspiel 5:2 bezwungen werden. Insgesamt ist die Bilanz eher auf der Seite der Thüringer.