Schlagwort: svgutsmuthsjena

Qualifikationsturnier mit Jenaer Beteiligung

logo-gutsmuths-jena
Logo GutsMuths Jena
Nachdem sich die Mannschaften des DBLV (Deutscher Badminton Liga Verband) eindeutig gegen eine normale Wertung einer verkürzten Saison ausgesprochen haben, hat sich der Verband eine Möglichkeit zur Ermittlung eines Deutschen Meistertitels überlegt. Der Auszeichnung eines Deutschen Meisters kommt eine hohe Priorität zu, da schon im letzten Jahr darauf verzichtet werden musste. Im Gegensatz zum normalen Ligaablauf mit Hin- und Rückrunde wird in dieser Saison in einem Turniermodus um die Teilnahme am Final-Four, der Runde zur Ermittlung des Meisters, gespielt. Das Datum ist der 12. und 13. Juni. Da die Teilnahme am Qualifikationsturnier auf Grund der besonderen Situation freiwillig ist, nehmen die Vereine TSV Neuhausen-Nymphenburg und der 1. BC Beuel nicht teil. Die restlichen acht Vereine, unter denen auch der Jenaer SV GutsMuths sein wird, spielen in zwei getrennten Vierergruppen im Modus jeder gegen jeden. Die Ausrichter der Turniere werden der 1. BC Sbr.-Bischmisheim (Saarbrücken) [Gruppe A] und der 1. BC Wipperfeld (Wipperfürth) [Gruppe B] sein. Die Jenaer wurden der Gruppe B zugeteilt, welcher außerdem noch der TV Refrath, der TSV Trittau und der 1. BC Wipperfeld angehören. Der genaue Ablauf ist wie folgt geplant. Gruppe A: Samstag, 12.06.2021
10.00 Uhr: Union Lüdinghausen – BW Wittorf-Neumünster
13.00 Uhr: 1. BC Bischmisheim – SG Schorndor
16.00 Uhr: 1. BC Bischmisheim – BW Wittorf-Neumünster
19.00 Uhr: Union Lüdinghausen – SG Schorndorf Sonntag, 13.06.2021, 11.00 Uhr:
1. BC Bischmisheim – Union Lüdinghausen
11.00 Uhr: BW Wittorf-Neumünster – SG Schorndorf
Gruppe B: Samstag, 12.06.2021, 10.00 Uhr:
TV Refrath – TSV Trittau
13.00 Uhr: 1. BC Wipperfeld – SV GutsMuths Jena
16.00 Uhr: 1. BC Wipperfeld – TSV Trittau
19.00 Uhr: TV Refrath – SV GutsMuths Jena Sonntag, 13.06.2021, 11.00 Uhr:
1. BC Wipperfeld – TV Refrath
11.00 Uhr: TSV Trittau – SV GutsMuths Jena
Die ersten beiden Mannschaften jeder Gruppe qualifizieren sich direkt für das Final Four, welches eine Woche später (19. & 20. Juni) ebenfalls in Wipperfürth stattfinden wird. Die Spieler des SV GutsMuths Jena freuen sich auf die Herausforderung, bei dem Qualifikationsturnier ohne Druck aufspielen zu können. Zwar ist die Qualifikation zum Final Four für die Jenaer unwahrscheinlich, doch als Underdog hat der SV GutsMuths Jena in den letzten Jahren immer wieder einmal für Überraschungen sorgen können. Alle Spiele werden live im Internet zu verfolgen sein. Das ganze Qualifikationsturnier wird nur unter Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen stattfinden. Moritz Predel

Jena beim Erstliga-Auftakt nicht ohne Chancen

links-tabea-tirschmann-rechts-annika-schreiber-foto-steffen-nichterlein
Links Tabea Tirschmann, rechts Annika Schreiber. Foto: Steffen Nichterlein
Am Samstag um kurz nach 18 Uhr war es endlich soweit! Die Heimspielpremiere des SV GutsMuths Jena in der 1. Badminton Bundesliga konnte beginnen! 60 Zuschauer durften unter Einhaltung der Hygienevorschriften beim Duell der Saalestädter mit dem TV Refrath dabei sein. Der deutsche Vize-Meister verzichtete auf die Einreise der irischen Topstars ging aber dennoch als klarer Favorit in die Partie. Die gesamte Partie wurde vom MDR live im Netz übertragen.
Standesgemäß startete die Begegnung mit dem Damendoppel. Annika Schreiber und Tabea Tirschmann, die vor einer Woche in München den Jenaer Ehrenpunkt geholt hatten, bekamen es mit Ann-Kathrin Spöri und Carla Nyenhuis, einer Mannschaftseuropameisterin von 2012, zu tun. Gegen diese starke Konkurrenz war trotz vieler spannender Ballwechsel und einer guten Leistung am Ende kein Kraut gewachsen. Spannender gestalteten Moritz Predel und Stefan Wagner das 2. Herrendoppel gegen Brian Holtschke und Lars Schänzler. Phasenweise gelang es den Jenaern richtig gut, die beiden Einzelspieler, die im Moment zu den besten Deutschlands gehören, ins klassische, für Herrendoppel typische schnelle Drive und Angriffsspiel zu zwingen. Leider mussten Sie sich letztlich mit 9:11; 5:11; 11:8; 10:12 geschlagen geben. Mit etwas mehr Glück und Routine wäre hier womöglich noch mehr drin gewesen.
Im 1. Herrendoppel schlugen für Jena Pit Hofmann und Rückkehrer Julian Voigt auf. Der ehemalige Juniorennationalspieler hatte während der Aufstiegssaison pausiert, war aber vor einigen Monaten wieder ins regelmäßige Training eingestiegen und möchte seinen Jugendclub beim Abenteuer Bundesliga unterstützen. Die beiden großgewachsenen Jenaer legten gegen Max Schwenger, einen der Erfolgsgaranten beim Refrather Meistertitel 2017, und Denis Nyehuis, normalerweise Kapitän der Bundesligareserve, fulminant los und führten schnell 2:0 nach Sätzen. Doch ebenso schnell gelang es den Favoriten die Taktik umzustellen und zum 2:2 auszugleichen. Im Entscheidungssatz entwickelte sich dann noch einmal ein richtiger Schlagabtausch auf Augenhöhe. Vom Publikum lautstark angepeitscht, gelang es dem Heimdoppel letztlich hauchzart mit 11:9 zu gewinnen. Die weiteren Spiele entwickelten sich zu der erwartet schweren Angelegenheit. Nicole Bartsch gab im Dameneinzel alles, um der am Bundesstützpunkt trainierenden Ann-Kathrin Spöri Paroli zu bieten, war im zweiten Satz mit 7:11 sogar recht nah dran musste sich aber ebenso 0:3 geschlagen geben, wie Moritz Predel, der im zweiten Herreneinzel auf den extrem stark aufspielenden Brian Holtschke traf, der wie seine Teamkollegin am Bundesstützpunkt trainiert. Auch im 1. Herreneinzel ging der Refrather Lars Schänzler, amtierender deutscher Vizemeister, als Favorit gegen Lennart Notni auf das Feld. Der Jenaer brauchte etwas, um sich an das sehr hohe Spieltempo zu gewöhnen und konnte den Gegner nur im dritten Satz ernsthaft in Bedrängnis bringen. Diesen verlor er mit 9:11. Ähnlich verlief auch das letzte Spiel des Tages, das gemischte Doppel. Annika Schreiber/Pit Hofmann gegen Max Schwenger/Carla Nyenhuis, aus dem trotz vieler guter Ballwechsel die Refrather Paarung letztlich siegreich hervorging.
Am Ende steht der erwartet deutliche Sieg des TV Refrath, allerdings auch die positive Nachricht, dass die Jenaer wieder ein Spiel gewinnen konnten. Des Weiteren war auch für die Zuschauer vor Ort erkennbar, dass die Spieler des SV GutsMuths Jena durchaus mit dem Niveau der ersten Liga mithalten können und mehr als nur Kanonenfutter im Badmintonoberhaus sind. Mit etwas mehr Erfahrung auf dem noch immer ganz neuem Niveau dürften sich in Zukunft viele Spiele noch knapper gestalten. Die nächsten Spiele sind auf den 7. Und 8. November angesetzt, wenn der SV GutsMuths Jena auf den SC Union Lüdinghausen und den BC Beuel treffen. Lennart Notli

Refrath holt „Dreier“ in Jena mit viel Spaß

lars-schaenzler-foto-andre-jahnke

Lars Schänzler. Foto: Andre Jahnke
Die Heimpremiere des Bundesligaaufsteigers SV GutsMuths Jena war auch für die erfahrenen Bundesligaspieler des TV Refrath ein besonderes Event. Eine Live-Übertragung im 3. Programm des MDR und immerhin 50 Zuschauer vor Ort sorgten für eine besondere Atmosphäre. Carla Nyenhuis: „Das Team in Jena hat uns rundum freundlich und hilfsbereit empfangen. Es war trotz weniger Zuschauer eine super Stimmung und wir fanden es schade für Jena, dass sie bei ihrem ersten Erstligaspiel nicht die entsprechende Kulisse haben durften. Sie hätten es sich verdient, da sie auch super gekämpft haben und mit der richtigen Einstellung spielen“. 6:1 lautete das Endergebnis für den TVR und so wirklich knapp fühlte sich nur das 1. Herrendoppel an, welches Max Schwenger mit seinem Partner aus früheren TVR-Zeiten, Denis Nyenhuis, ganz knapp nicht gewonnen konnte. Nur im 2. Herrendoppel gegen Brian Holtschke/Lars Schänzler gelang Jena noch ein weiterer Satzgewinn, die übrigen Begegnungen endeten 3:0 für den Gast aus Refrath. Dabei hatten Ann-Kathrin Spöri und Brian Holtschke weniger Mühe als Lars Schänzler, der den sehr kampfstarken Lennart Notni zwar sicher bezwang, doch dabei alles geben musste. Den „Dreier“ perfekt machte schließlich das Mixed mit Max Schwenger/Carla Nyenhuis.

In den nun verbleibenden zwei Wochen bis zum nächsten Doppelspieltag am 7./8.11. wollen die Bundesligisten entscheiden, ob es unter den aktuellen Bedingungen wie geplant mit der Saison weitergehen soll oder ob diese unterbrochen wird.

Jenas erstes Bundesligaheimspiel der Vereinsgeschichte

das-team-des-sv-gutsmuths-jena-foto-sv-gutsmuths-jena
Das Team des SV GutsMuths Jena. Foto: SV GutsMuths Jena
Das erste Heimspiel in der 1. Badminton-Bundesliga in der Vereinsgeschichte des SV GutsMuths Jena beginnt mit einem echten Kracher. Die Gäste kommen aus Refrath an die Saale und haben jede Menge gute Spieler im Gepäck. Zur Stammmannschaft gehören Deutschlands ehemalige Nationalspieler Carla Nyenhuis, Max Schwenger und Raphael Beck, absolute Doppel- und Mixedspezialisten. Im Einzel wird die Mannschaft durch den Silbermedaillengewinner der diesjährigen DM, Lars Schänzler, und das große Nachwuchstalent Brian Holtschke vertreten. Beide Spieler waren die einzigen, die dem Deutschen Meister Max Weißkirchen während der nationalen Meisterschaften in einen Entscheidungssatz zwingen konnten. Auf der Seite der Damen sind mit Ann-Kathrin Spöri und Kilasu Ostermeyer zwei Nationalspielerinnen an der Spitze der Rangliste. Komplettiert wird das Team von Manager Heinz Kelzenberg von den Iren Nhat Nguyen und Sam Magee, die laut der Refrather Presse am kommenden Wochenende jedoch nicht mit von der Partie sein werden. Die Jenaer, die weiterhin auf ihren verletzten Führungsspieler Johann Höflitz verzichten müssen, freuen sich auf die Begegnung, welche unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften mit Beteiligung von knapp 60 Zuschauern stattfinden kann. Eine entsprechende Genehmigung hat der Verein diese Woche von der Stadt erhalten. Eine Tageskasse wird es auf Grund von vorverkauften Dauerkarten jedoch nicht geben. Der MDR wird das Spiel moderiert als Livestream übertragen, so dass die Begegnung live verfolgt werden kann. Spielbeginn ist am Samstag, 18:00 Uhr in der Sportforum Halle 1 – Spielhalle, Am Stadion 2, 07749 Jena. Da die Corona-Pandemie auch vor dem Badmintonsport keinen Halt macht, diskutiert der DBLV (Deutscher Badminton Liga Verband) und der DBV (Deutscher Badminton Verband) abseits der Courts die Möglichkeiten, wie und ob die Saison weitergeführt werden kann. Mit einem Ergebnis ist jedoch nicht vor der kommenden Woche zu rechnen. Moritz Predel

Jena verkauft sich teuer

aller-anfang-ist-schwer-auch-fuer-jena-in-der-hoechsten-liga-foto-sv-gutsmuths-jena
Aller Anfang ist schwer – auch für Jena in der höchsten Liga. Foto: SV GutsMuths Jena
Die Badmintonspieler des SV GutsMuths Jena verkaufen sich bei ihrem Saisonauftakt in München teuer. Der erste Bundesligaauftritt der Vereinsgeschichte fand unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften statt. Nach langer Turnierpause war die Vorfreude und Anspannung der Jenaer extrem groß. Die damit verbundene Nervosität konnte jedoch recht schnell abgeschüttelt werden. Das zweite Herrendoppel Lennart Notni/ Florian Wohlgemuth unterlag zwar erwartungsgemäß der Paarung Atanasov/ Wadenka in drei Sätzen, brachte aber eine durchaus ansehnliche Leistung aufs Feld. Noch besser machte es das Damendoppel aus Neuzugang Annika Schreiber und Tabea Tirschmann, die sich nach 0:2 Satzrückstand famos zurückkämpften und die Nationalspielerin Annabella Jäger und die slowenische Meisterin Kaja Stankovic in den Entscheidungssatz zwangen. Hier spielten sie dann noch einmal stärker auf und besorgten den vielumjubelten Ausgleich. Zeitgleich traf unser erstes Herrendoppel Moritz Predel/ Pit Hofmann auf den deutschen Ex- Nationalspieler Oliver Roth und den Dänen Rasmus Bonde. Die beiden Jenaer erwischten einen guten Start – bis zum Spielstand von 11:11. Hier rutschte Mannschaftskapitän Moritz Predel nach einem Sprung in der hinteren Vorhand unglücklich aus und zog sich eine Zerrung zu. Er gab zwar nochmal alles, konnte im angeschlagenen Zustand die Niederlage aber nicht verhindern. In Folge der Verletzung musste Moritz Predel auf seinen Einsatz im zweiten Herreneinzel verzichten, sodass Florian Wohlgemuth einspringen musste und auch im Einzel Bundesligaluft schnuppern durfte. Hier erwies sich der Bulgare Ivan Rusev Atanasov doch noch als eine Nummer zu groß. Wie befürchtet, wurde Führungsspieler Johann Höflitz nicht rechtzeitig fit und so trat Lennart Notni als neue Nummer eins im ersten Herreneinzel gegen den zweifachen israelischen Olympiateilnehmer Misha Zilbermann an. Das Spiel startete mit dem Gewinn des ersten Satzes durch den Jenaer überraschend gut. Allerdings konnte er dem Spieltempo und den Finten der israelischen Nummer eins nicht immer folgen und unterlag letztlich nach einem starken Auftritt mit 1:3 Sätzen. Eine ganz schwere Aufgabe hatte auch die erfahrenste im Jenaer Kader vor der Brust. Nicole Bartsch traf im Dameneinzel auf Kaja Stankovic, kämpfte stark, musste aber die spielerische Überlegenheit der Slowenin anerkennen. Im abschließenden Mixed wurde es dann noch einmal so richtig spannend. Pit Hofmann/ Laura Adam konnten Bonde/ Jäger führten zwischenzeitlich 2-1 nach Sätzen, konnten die folgenden Sätze jedoch nicht für sich entscheiden. Mit dem Endstand von 6-1 aus der Sicht des Münchener TSV stehen nach dem ersten Punktspielwochenende zwar keine Punkte auf dem Jenaer Konto, dennoch kann die Mannschaft auf einen ordentlichen Saisonauftakt blicken, in dem es nicht an hochklassigen Spielen und Spannung fehlte.

resads_adspot id=”13″]

Das nächste Punktspiel findet am 24.10 in Jena statt. Hier trifft der SV GutsMuths auf den TV Refrath. Ob in begrenztem Rahmen Zuschauer anwesend sein dürfen, ist noch nicht abschließend geklärt. Neben dem Livestream auf der Seite des Deutschen Badminton-Verbandes wird auch der Mitteldeutsche Rundfunk zu Gast sein, und einen Livestream im „Sport im Osten“ stellen, welcher online abrufbar sein wird. Lennart Notni

Schorndorf steht vor schweren Auswärtsspielen

das-team-der-sg-schorndorf-foto-ulrich-kolb
Das Team der SG Schorndorf. Foto: Ulrich Kolb
Schorndorf bestreitet am Wochenende die letzten Saisonspiele in der 2. Bundesliga. Die SG (2.) ist zu Gast bei den Verfolgern TV Marktheidenfeld (3.) und dem SV GutsMuths Jena (4.).
Die Daimlerstädter stehen vor zwei schweren Auswärtsspielen und kämpfen um den Bestand des zweiten Tabellenplatzes in der Abschlusstabelle. Vier Punkte Vorsprung hat die SG vor den abschließenden zwei Partien auf den Tabellendritten TV Marktheidenfeld, fünf auf Jena.
Um Platz Zwei zu halten, müssen die Schorndorfer dennoch mächtig Gas geben, denn beide Teams sind sehr stark und demonstrierten dies in den letzten Partien. Im Heimspiel gegen den TV Marktheidenfeld kam Schorndorf zu einem 4:3-Sieg. Die Franken sind diesmal bei den Frauen aber wahrscheinlich noch stärker besetzt als im Hinspiel. Der Tabellenvierte SV GutsMuths Jena konnte im Hinspiel 5:2 bezwungen werden. Insgesamt ist die Bilanz eher auf der Seite der Thüringer.

Jena hofft auf spannendes Ligafinale

das-team-von-jena-foto-steffen-nichterlein
Das Team von Jena. Foto: Steffen Nichterlein
Die Jenaer Badmintonspieler haben die Saison beinahe hinter sich gebracht. Und das auf eine Art und Weise, die vor der Saison niemand hätte voraussagen können. Zwei Punktspieltage vor Saisonende haben die Saalestädter schon jetzt einen neuen Punkterekord aufgestellt, haben den Klassenerhalt sicher in der Tasche und können rein theoretisch sogar noch aus eigener Kraft die Aufstiegsrunde erreichen.
Trotz einiger Verletzungen und Ausfälle im Laufe der Saison konnte sich das Team, welches 2017 und 2018 Jenaer Mannschaft des Jahres wurde, immer wieder erfolgreich umdisponieren und dank eines breiten Kaders alle negativen Überraschungen abfedern.
Doch bevor ein endgültiges Saisonfazit gezogen werden kann, wird es am Wochenende vom 14. und 15. 03. ein spannendes Saisonfinale geben. Der SV GutsMuths Jena empfängt am Samstag, dem 14.03., um 18:00 Uhr, die SG Schorndorf. Die SG hatte in den vergangenen Spielen einen beeindruckenden Lauf; sie gewannen gegen den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer, holten durch hohe Siege viele Punkte und stehen damit auf Platz zwei der zehn Mannschaften starken Tabelle. Auch die Jenaer mussten sich zur Hinrunde geschlagen geben und freuen sich auf eine spannende Revanche. Diese Begegnung wird begleitet von Auftritten der Jenaer Tanzgruppe „Cucumbers“ und kann sogar in ganzer Länge per Livestream auf der Homepage des MDR verfolgt werden.
Auch am Sonntag, zum letzten Punktspiel der Saison (11:00 Uhr), haben die Jenaer eine Revanche offen. Gegen den TSV Neubiberg-Ottobrunn verloren sie zum Saisonbeginn auswärts nach insgesamt vier vergebenen Spielpunkten denkbar knapp mit 3-4. Es sind also zwei packende Begegnungen in der Halle des Sportgymnasiums Jena, Wöllnitzer Straße 40, zu erwarten, in denen der SV GutsMuths Jena auf lautstarke Unterstützung des Publikums hofft und noch einmal alles geben wird, um die Saison bestmöglich ausklingen zu lassen. Es wird bis September die letzte Möglichkeit sein, den besten Thüringer Badmintonspielern und -Spielerinnen beim Ausüben der schnellsten Rückschlagsportart der Welt zuzuschauen. Moritz Predel

Jena überrascht in Dortelweil

lennart-notni-mit-20-siegen-aus-25-spielen-der-groesste-punktegarant-der-jenaer-foto-steffen-nichterlein

Lennart Notni, mit 20 Siegen aus 25 Spielen der größte Punktegarant der Jenaer. Foto: Steffen Nichterlein
Die Vorzeichen standen nicht gerade überragend für den Jenaer Badmintonverein in der 2. Badminton-Bundesliga. Verletzungen und Krankheitsfälle grassierten im Team und so waren die Erwartungen gegen den Erstligaabsteiger vom 1. SV Fun-Ball Dortelweil eher gedämpft.
Mit einer Minimalbesetzung konnten die Jenaer jedoch überraschen und durch einen 2-5 Auswärtserfolg zwei Punkte mit an die Saale bringen. Im ersten Doppel wagten die Jenaer eine neue Konstellation; Florian Wohlgemuth, der erst sein drittes Zweitligaspiel bestritt, durfte an der Seite von Moritz Predel gleich im ersten Doppel aufspielen, während die altbewährte Paarung aus Lennart Notni und Johann Höflitz im zweiten Doppel antrat. Beide Paarungen spielten ihr bestes Badminton und konnten, überraschend aus Jenaer Sicht, in vier Sätzen gewinnen. Durch den ebenfalls starken Auftritt von Nicole Bartsch und Laura Adam im Damendoppel gingen der Jenaer SV sogar mit 3-0 in Führung. Im zweiten Herreneinzel (Moritz Predel) und im Dameneinzel (Nicole Bartsch) musste zwar jeweils eine Dreisatzniederlage eingesteckt werden, doch Johann Höflitz und Laura Adam, ebenfalls eine neue Konstellation, machten im Mixed den Sack zu und sorgten vorzeitig für den Jenaer Siegpunkt. Lennart Notni durfte im ersten Einzel sogar noch einen drauflegen, indem er ein nahezu perfektes Spiel aufs Parkett zauberte und auch die letzte Partie der Begegnung für sich und seine Mannschaft entschied.
Damit zieht der SV GutsMuths Jena in der Tabelle an den Hessen vorbei und steht nun, zwei Spieltage vor Saisonende, mit einem jetzt schon neuen Punkterekord von 26 auf dem vierten Rang. Die letzten beiden Punktspiele, bei denen die Saalstädter zu Hause noch einmal alles aufbringen wollen, finden am 14. und 15. 03 statt. Zum Saisonabschluss hat der SV GutsMuths zwei Revanchen gegen starke Teams offen und freut sich auf größtmöglichen Rückhalt aus dem Publikum. Moritz Predel

Jena fährt zum Erstligaabsteiger Dortelweil

lisa-geppert-die-in-den-letzten-begegnungen-siege-im-dameneinzel-beisteuern-konnte-foto-steffen-nichterlein
Lisa Geppert, die in den letzten Begegnungen Siege im Dameneinzel beisteuern konnte. Foto: Steffen Nichterlein
Nach dem überraschenden Abstieg der Hessen aus der ersten Bundesliga vergangenes Jahr, sind dem Verein nur noch wenige Akteure treu geblieben. So löste sich die erste Mannschaft quasi auf und die Reservemannschaft wurde zur neuen ersten Mannschaft der Dortelweiler- gespickt mit einigen Talenten, die die vergangenen Spielzeiten schon in der ersten Liga aktiv waren.
So ist nicht verwunderlich, dass der hessische Verein für jede Mannschaft eine echte Herausforderung darstellt und drei Spieltage vor Saisonende im oberen Tabellenmittelfeld zu finden ist. Damit stehen sie, mit nur einem Punkt Vorsprung, knapp vor den Saalstädtern in der Tabelle. Dass das auch für die Jenaer Athleten gilt, sah man im Hinspiel, welches vor heimischem Publikum mit 3:4 verloren wurde. Mit einem Sieg würden die Jenaer zwar an den Hessen vorbeiziehen, doch durch den verletzungsbedingten Ausfall zweier Stammspieler müssen alle Thüringer ihr ganzes Können aufs Parkett bringen, damit am Ende der Begegnung Punkte mit an die Saale genommen werden. Zur Stammmannschaft der Dortelweiler gehört übrigens auch ein alter Bekannter der Jenaer; Patrick Kämnitz. Der ehemalige Nationalspieler ist in Jena geboren und nahm am hiesigen Sportgymnasium seine Leistungssportkarriere auf. Spielbeginn ist am Sonntag, dem 23.02.2020, um 15:00 Uhr. Moritz Predel

Jena holt drei Punkte aus vorletzten Heimspielwochenende

Jena-jubelt-nach-dem-5-2-erfolg-gegen-fischbach-foto-steffen-nichterlein
Jena jubelt nach dem 5-2 Erfolg gegen Fischbach. Foto: Steffen Nichterlein
Es war das erwartet schwere Wochenende für den SV GutsMuths Jena gegen den Tabellenletzten vom SV Fischbach und den Tabellenachten BC Offenburg. Die Saalstädter mussten auf ihren Stammspieler Pit Hofmann verzichten, welcher von Florian Wohlgemuth ersetzt wurde. Bei den Damen konnten sie allerdings aus den Vollen schöpfen und traten in beiden Begegnungen mit jeweils vier Spielerinnen an.
An beiden Tagen konnten die Gäste das Ergebnis des Hinspiels um eine gewonnene Partie verbessern, was am Samstag gegen den Fischbacher Sportverein noch immer zu einem sicheren 5-2 Erfolg aus Jenaer Sicht führte. Neben dem erwartet starken ersten Herreneinzel, welches die Gäste für sich entschieden, konnte Florian seinen Einstand trotz guter Leistung im 2. Herrendoppel mit Lennart Notni nicht mit einem Sieg krönen. Alle anderen Partien konnten von den Jenaern gewonnen werden. Am Sonntag war die eine Partie, welche die Gäste vom Offenburger BC im Vergleich zur Hinrunde mehr gewinnen konnten, gleichbedeutend mit dem Wechsel von Sieg zu Niederlage. Während das Hinspiel noch 4-3 gewonnen wurde, erwischten die Offenburger, die mit internationaler Verstärkung anrückten und zwei Esten einflogen, den besseren Start und gingen nach den ersten beiden Spielen mit 2-0 in Führung. Diese Führung gaben sie nicht mehr her, unter anderem deswegen, weil die Saalstädter Badmintonspieler zwei knappe Fünfsatzspiele nicht gewinnen konnten. Dennoch war Teammanager Stefan Wagner zufrieden: „Klar war hier auch ein Sieg drin. In vielen der verlorenen Begegnungen haben wir anfangs geführt und dann zum Ende nicht mehr ganz den nötigen Zug gehabt. Doch ich denke, wir haben dem Publikum, das trotz des tollen Wetters den Weg in die Halle gefunden hat, ganz großen Badmintonsport zeigen können. Schön war es auch zu sehen, dass unser Debütant zwei gute Auftritte hatte und heute sogar gewinnen konnte. Mit diesem Sieg sicherte unter anderem er unser absolutes Mindestziel für den heutigen Tag- einen Punkt für die Tabelle.“
Es bleibt zusammenzufassen, dass es die direkte Tabellenkonkurrenz an diesem Wochenende besser machte und der SV GutsMuths, trotz der gewonnenen drei Punkte, auf Platz fünf rutscht (vorher vier). In den letzten drei Punktspielen haben die Jenaer ausschließlich Gegner vor sich, die in der Tabelle über ihnen stehen. So ist das nächste Punktspiel am 25.02 gegen den SV Fun-Ball Dortelweil- den neuen Tabellenvierten den 2. Badminton-Bundesliga Süd. Der Abstieg ist zwar kein realistisches Thema mehr, dennoch wollen die Spieler in den letzten Begegnungen noch einmal alles in die Waagschale werfen. Moritz Predel