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Zufriedenheit bei Beuel über Sieg und Niederlage

Beuel I. Foto: BC Beuel

Mit einem Sieg und einer Niederlage kehrte die erste Mannschaft des 1. BC Beuel vom Doppelspieltag in der Badminton-Bundesliga zurück an den Rhein. Nach einer 2:5-Niederlage am Samstag beim SV Fun-Ball Dortelweil sicherte sich die Truppe um Spielführerin Hannah Pohl am Sonntag einen 4:3-Erfolg beim TSV Neuhausen-Nymphenburg in München.

Als Hannah Pohl und Zach Russ am Sonntag ihren dritten Matchball im Mixed zu einem letztlich klaren und verdienten 11:5, 6:11, 11:7, 11:6-Erfolg über Tobias Wadenka und Helina Rüütel nutzten, war die Erleichterung groß. Schließlich hatte dieser vierte Einzelerfolg in der Partie am Sonntag für den 4:3-Gesamtsieg gereicht. Und es war sogar noch ein 5:2-Erfolg drin, der Beuel zwei Punkte, dem Gegner aus München keinen Zähler gebracht hatte. Allerdings hatte Felix Hammes im abschließenden zweiten Herreneinzel bei einer klaren Dreisatz-Niederlage gegen Ivan Rusev Atanasov keine Chance, so die Partie mit 2:1-Punkten für Beuel ausging. Zuvor hatten sich beide Teams ein Duell auf Augenhöhe geliefert. Daniel Hess und Zach Russ hatten das erste Doppel für Beuel entschieden, allerdings hatte sowohl das Damendoppel mit Hannah Pohl/Brid Stepper als auch das zweite Doppel mit Til Gatzsche und Felix Hammes keine Chance und unterlag jeweils deutlich in drei Sätzen. Trotz seiner Niederlage in seinem dritten Erstligaeinsatz machte Beuels Nachwuchshoffnung Til Gatzsche eine sehr gute Figur. Praktisch im Gleichschritt hatten anschließend Ygor Coelho und Brid Stepper die Beueler wieder in Führung gebracht. Im ersten Herreneinzel ließ der Weltranglistenspieler Coelho seinem Gegenüber Yeoh Seng Zoe beim 11:4, 11:7, 11:2 keine Chance. Und auch Brid Stepper feierte mit 11:7, 11:7, 11:8 über Kati-Kreet Marr einen klaren Dreisatzsieg.

Am Samstag hatte es einen 2:5-Niederlage beim SV Fun-Ball Dortelweil gegeben. Gegen das hessische Spitzenteam holten das erste Herrendoppel mit Daniel Hess und Zach Russ sowie Ygor Coelho die beiden Punkte. Im Doppel setzte sich das deutsch/englische Duo in vier Sätzen mit 11:8, 6:11, 11:7, 11:6 durch. Der Brasilianischer Coelho benötigte für seinen Erfolg über Luis Enrique Penalver beim 12:10, 5:11, 1:11, 11:9, 11:7 sogar fünf Sätze. Mehr war dann aber nicht drin für Beuel. Sowohl das Damendoppel mit Brid Stepper/Hannah Pohl, als auch das Dameneinzel von Stepper gegen die beste Deutsche Einzelspielerin Yvonne Li und das zweite Herrendoppel gingen klar in drei Sätzen an die Gastgeber. Dabei hatte Beuels Nachwuchstalent Til Gatzsche an der Seite von Felix Hammes einen schweren Stand gegen die Dortelweiler Kai Schäfer/Christian Faust Kjaer. Recht unverhofft hatten Hannah Pohl und Daniel Hess im Mixed den ersten Satz gegen das Topduo Mads Vestergard/Julia Mac Pherson mit 14:12 geholt. In der Folge hatte das Beueler Paar beim 7:11, 5:11, 5:11 keine Chance mehr. Da auch Felix Hammes das zweite Herreneinzel in vier Sätzen gegen Kjaer verlor, blieb Beuel ohne Punkt.

Angesichts der Tatsache, dass mit Max Weißkirchen und Clara Graversen zwei Stammspieler weiterhin verletzt sind, war Beuel mit dem Ergebnis sehr zufrieden, wie Hannah Pohl betonte: „Wir konnten noch nie in Bestbesetzung spielen dieses Jahr und daher ist das ein gutes Resultat.“

Henning Bock

Beuel muss immer noch auf Weißkirchen verzichten

Das Team von Beuel in der ersten Bundesliga. Foto: BC Beuel

Auch am kommenden Wochenende muss Badminton-Bundesligist 1. BC Beuel weiter ohne Max Weißkirchen auskommen. Die Deutsche Nummer eins muss wegen eines bei den Deutschen Meisterschaften erlittenen Anrisses der Achillessehne mindestens bis Dezember pausieren. So reist das Gründungsmitglied der Bundesliga ohne seinen Topspieler zum schweren Doppelspieltag. Am Samstag gastiert der Tabellenachte beim SV Fun Ball Dortelweil (18 Uhr), am Sonntag steht dann ab 14 Uhr das Auswärtsspiel beim TSV Neuhausen-Nymphenburg in München an.

Beuel hat auf den Ausfall von Weißkirchen reagiert und so wird erneut der brasilianische Weltranglistenspieler Ygor Coelho als Nummer eins auflaufen. Mittlerweile ist Coelho in der Weltrangliste auf Rang 46 vorgerückt, auch ein Grund dafür war das hervorragende Abschneiden des Einzelspezialisten bei den Canadian Open in der Vorwoche, wo er erst im Viertelfinale an der großen Französischen Nachwuchshoffnung und späteren Sieger Alex Lanier scheiterte. Darüber hinaus stehen Doppelspezialist Daniel Hess, Zach Russ, Hannah Pohl und Brid Stepper zur Verfügung. Zudem soll der eigene Nachwuchsspieler Til Gatzsche ebenfalls spielen und weiter Erfahrung in der ersten Liga sammeln.

Keine Frage, wenn der 1. BC Beuel am Samstag gegen Dortelweil antritt, wird es eines der schwersten Spiele der Saison. Der Grund: Mit den mehrfachen Deutschen Meistern Yvonne Li und Kai Schäfer verfügen die Gastgeber nicht nur mit über die besten Spieler Deutschlands, sondern die Gastgeber haben auch das Momentum auf Ihrer Seite. Trotz den bislang schweren Spielen gegen Wipperfeld und Bischmisheim steht der SV mit fünf Punkten noch vergleichsweise gut da. „In Summe ist Dortelweil auf jeder Position stark besetzt mit einem herausragenden Mixed, ich kann bei der Mannschaft keine Schwäche erkennen“, erklärts Beuels Teammanager Thilo Mund. Dort zu punkten, hält er jedenfalls für „brutal schwierig“, würde dies als große Überraschung bezeichnen.

Etwas anders gestaltet sich die Situation am Sonntag. Gegen Neuhausen-Nymphenburg erhofft sich Mund durchaus einen Erfolg, wenn auch einen knappen: „Im Idealfall holen wir einen 4:3-Sieg, denn ich sehe, dass wir im ersten Herreneinzel, ersten Herrendoppel, Damendoppel und Mixed Chancen haben zu gewinnen.“

Henning Bock

Beuel auf Erfolgskurs: zwei Auswärtsspiele – zwei Siege

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Das Team des BC Beuel. Foto: BC Beuel
Am Wochenende konnte der 1. BC Beuel gleich zwei Erfolge verbuchen. zweimal gewann der BC jeweils mit 4:3.
Zwei Auswärtsspiele standen am 7. und 8. Spieltag für den BC Beuel an. Bei beiden Spielen fuhren die Beueler einen Sieg ein und konnten wichtige Punkte für den Klassenerhalt sammeln.
Das Team war in Bestbesetzung im Süden Deutschlands unterwegs. Samstag, den 30, trat der BC gegen den TSV Neuhausen Nymphenburg an, den unmittelbaren Konkurrenten um den Klassenerhalt. In einem spannenden Spiel bezwangen die Beueler das Münchener Team und siegten mit 4:3. Neben diesem notwendigen Pflichtsieg gab es einen eher nicht erwarteten Erfolg: auch gegen die SG Schorndorf gewann Beuel. Die Schorndorfer Mannschaft trat mit einem starken Kader auf, aber auch gegen diese Mannschaft konnte Beuel sich dank einer taktisch klugen Aufstellung mit 4:3 Punkten durchsetzen.
Insgesamt vier Punkte holte Beuel an diesem Wochenende und kletterte so auf den 7. Tabellenplatz. So war dann auch der Jubel beim Team und seinen Fans groß. Die Mannschaft hat jetzt ein gutes Polster für die weiteren Spiele in dieser Saison.
Das nächste Spiel ist wieder ein Auswärtsspiel und findet am 20. November in Wipperfürth statt. Das Team ist zu Recht optimistisch, seinen erfolgreichen Weg zum Klassenerhalt fortsetzen zu können. Gisela Waschek

Offenburg erneut mit starken Auftritten

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Andreas Müller, der sich am Sonntag in starker Form präsentierte Foto: Jochen Berger
Auch in den Partien gegen die zwei bayrischen Teams aus Neuhausen-Nymphenburg und Geretsried liefert das Bundesligateam des Badmintonclub Offenburg BCO) eine Topleistung ab, gewinnt beide Partien, holt fünf Punkte und verteidigt erfolgreich den zweiten Tabellenplatz in der 2. Bundesliga Süd
Zum Auftakt gegen die Münchener brillierten Jonas und Lukas Burger im ersten. Herrendoppel mit hohem Tempo und überragenden Abschlussaktionen und holten sich den ersten Satz mit 11:0. Auch wenn die Neuhausener sich in den Folgesätzen etwas freispielen konnten, fuhren die Offenburger Zwillinge einen ungefährdeten ersten Punkt ein, den die Gäste allerdings mit ihrem Sieg im Damendoppel egalisieren konnten. Eine fast schon dramatische Partie lieferten sich Karl Kert und Johannes Discher im zweiten Herrendoppel mit den Bayern. Über die volle Distanz von fünf Sätzen boten beide Paarungen den Zuschauer ein spannungsgeladenes Match mit engen und souveränen Satzgewinnen. Das bessere Ende hatten dann trotz anfänglichem Rückstand im Entscheidungssatz die Offenburger für sich. Im Dameneinzel musste Lena Reder sich im ersten Satz geschlagen geben, kam dann aber immer besser ins Spiel und erspielte den dritten Punkt für den BCO. Den Siegpunkt holte das gemischte Doppel. Erster Satz in der Verlängerung gewonnen, 2. Satz souverän nach Hause geholt um dann im dritten Satz die Nerven der Zuschauer wiederum bis in die Verlängerung zu strapazieren und mit 14:12 den erlösenden 4. Punkt einzufahren. Im ersten Herreneinzel boten Karl Kert und der Neuhausener Justin Seibel ein absolut sehenswertes Match mit starken Angriffs- und Abwehraktionen. Kert gewann das Spiel aber in vier Sätzen, genauso wie Lukas Burger, der im 2. Herreneinzel das 6:1 festmachte und seinem Team damit drei Siegpunkte sicherte.
In der Sonntagspartie gegen den TuS Geretsried kamen die Offenburger im ersten Herrendopple etwas schwerer ins Spiel gaben den ersten Satz ab und mussten erst die richtige spielerische Lösung zum Vier-Satz-Sieg finden. Im Damendoppel konnten Paloma Wich und Lena Reder zwar den dritten Satz für sich entscheiden mussten dann aber den Punkt an die Gäste abgeben. Gut ins Spiel fanden Andreas Müller und Karl Kert im zweiten Doppel nach dem ersten gewonnenen Satz und holten sich den Punkt in drei Sätzen. Die Geretsrieder glichen mit dem Dameneinzel in welchem sie die amtierende deutscher Meisterin U22 aufbieten konnten, allerdings wiederum aus. Nun stand die Partie auf des Messers Schneide und das zweite Herreneinzel würde ein wichtiger Knackpunkt im weiteren Verlauf sein. Andreas Müller zeigte in dem Match eine absolut starke Leistung mit raffiniertem Aufbauspiel und starken Angriffsschlägen.  Die hohe Laufbereitschaft konnte auch nicht durch seine kurz wieder aufgetretene Fußverletzung gebremst werden und so ging der BCO durch seinen Sieg mit 3:2 in Führung.
Die Entscheidung der Partie fiel zum zweiten Mal an diesem Wochenende im gemischten Doppel. Allerdings war auch dieses Spiel nichts für schwache Nerven. Den ersten Satz gewannen die Offenburger hauchdünn in der Verlängerung. Die nächsten beiden gaben Burger/Wich deutlich an die Geretsrieder ab. Die Sätze vier und fünf gingen immer wieder hin und her, allerdings konnte sich die BCOler dann etwas freispielen und holten den wichtigen vierten Punkt. Im ersten Herreneinzel konnte sich Karl Kert wieder enorm stark gegen den gutaufgelegten Feibicke durchsetzen und machte den 5:2-Sieg für den BCO perfekt. Mit fünf Punkten Ausbeute aus den beiden Heimspielen liegen die Offenburger punktgleich mit dem Tabellenführer Bischmisheim weiterhin auf einem starken zweiten Platz und gehen mit einer guten Ausgangssituation in den kommenden drei Auswärtsspiel der Hinrunde. Jürgen Burger

Beuel im Kampf um den Klassenerhalt

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Logo Beuel
Am kommenen Wochenende ist Crunch-Time angesagt: Ein wichtiges Auswärtswochenende steht an. Samstag, den 30. Oktober, spielt der 1. BC Beuel in München gegen den TSV Neuhausen Nymphenburg. Das Team aus München ist der direkte Konkurrent von Beuel um den Klassenerhalt und liegt in der Bundesligatabelle einen Platz hinter dem BC auf Platz neun. Am Sonntag ist der BC bei der SG Schorndorf zu Gast.
Der BC ist daher in Bestbesetzung vor Ort mit Matthew Claire, Zach Russ, Peter Briggs und Felix Hammes für die Herrendoppel und dem Brasilianer Ygor Coelho für ein Herreneinzel. Auch die Damenseite ist mit Lara Käpplein, Brid Stepper und Hannah Pohl wieder vollständig.
Das Team ist fit und voller Energie, um an den Sieg des letzten Wochenendes anzuknüpfen und sich so den Klassenerhalt zu sichern. Gisela Waschek

Hält die Erfolgsserie bei Offenburg?

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Zeigte in den vergangenen Spielen starke Leistungen: Lena Reder. Foto: Jochen Berger
Die Offenburger wollen auch am kommenden Heimspielwochenende punkten und sich weiter von der Abstiegszone absetzen. Mit 12 Punkten rangiert der Badmintonclub Offenburg (BCO) aktuell auf Platz zwei der 2. Bundesliga Süd. Für die Ortenauer eine noch etwas ungewohnte Situation, die aber mit erfolgreichen Matches am Wochenende in heimischer Halle weiter ausbauen will.
Es ist das Wochenende der bayrischen Gegner. Am Samstag gastiert die Reservemannschaft des Erstligisten Neuhausen-Nymphenburg in der Sporthalle Nordwest. Am Sonntag gibt dann der wiederaufgestiegene TuS Geretsried seine Visitenkarte inn Offenburg ab. Bei beiden Teams darf man gespannt sein, mit wlechem Kader die Teams anreisen, die Ranglisten geben z.B. bei Geretsried den ehem. Nationalspieler Oliver Roth her, der allerdings bis dato nur bei den Heimspielen der Bayern eingesetzt wurde. Aufgrund der aktuellen Tabellensituation dürften aber beide Teams offensiv antreten, um Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln, der auch für die Offenburger trotz der starken Platzierung bei weitem noch nicht in trockenen Tücher ist. “Die bisherigen Spiel haben gezeigt, wie eng es in der Liga zugeht, wir haben sechs Punkte Vorsprung vor den Gegnern, die aber bei Drei-Punkte-Siegen sehr schnell dahingeschmolzen sein können und auch wenn es mittlerweile 12 Teams in der Liga sind, können ein oder zwei Ausrutscher die Tabelle auf den Kopf stellen” schätzt Mannschaftsführer Lukas Burger die Situuation ein. Beim BCO sind aber alle an Bord und bereit auch in den anstehenden Heimspielen, die bisherige Erfolgsserie fortzusetzen.
Wie gehabt sind Zuschauer, nach altuellem Stand, unter Beachtung der 3-G-Regel zugelassen, wobei der BCO auf die Regelungen gemäß der eventuell ausgerufenen Warnstufe in Baden-Württemberg hinweist. Die Spiele:
Am Samstag, den 30.10.2021  15.30 Uhr BC Offenburg – TSV Neuhausen-Nymphenburg 2
Am Sonntag, den 31.10.2021 11.30 Uhr BC Offenburg – TuS Geretsried
Beide Spiele finden in der Sporthalle Nordwest, Otto-Hahn-Straße 13 in Offenburg statt
Für den Zutritt gelten die 3-G-Regeln, Besuchererfassung und Maskenpflicht. Jürgen Burger

Bischmisheim auswärts mit Sieg und Niederlage

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Logo Bischmisheim
Das ersatzgeschwächte Team von Badminton-Bundesligist 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim ist mit einer gemischten Bilanz von der ersten Auswärtsreise zurückgekehrt: Dem 4:3 bei Neuhausen-Nymphenburg folgte eine Niederlage mit identischem Ausgang bei der SG Schorndorf.
Am vergangenen Sonntag mussten sich die Badminton-Asse des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim in der Bundesliga nach langer Zeit mal wieder geschlagen geben: Bei der SG Schorndorf unterlag der amtierende Deutsche Meister nach einem spannenden Duell knapp mit 3:4. Dass der BCB nach über zwei Jahren ohne Niederlage – die letzte datierte vom 8. September 2019 beim 3:4 zuhause gegen den TV Refrath – erstmals wieder ein Bundesliga-Spiel verlor, hatte allerdings auch so seine personellen Gründe. In beiden Auftritten mussten die Saarländer ohne ihre Nationalspielerinnen Isabel Herttrich und Stine Küspert auskommen. Auch Franziska Volkmann musste kurzfristig passen, sodass im Damenbereich lediglich Priskila Siahaya und Karin Kieffer, die eigentlich nur in der Regionalliga spielt, bereitstanden. Beide mussten sich am Samstag gegen Neuhausen-Nymphenburg im Doppel geschlagen geben. Siahaya/Kieffer unterlagen Kati-Kreet Marran und Annabella Jäger 8:11, 11:8, 6:11 und 6:11. Für die Herrendoppel lief es beim Auftritt in München deutlich besser: Peter Käsbauer und Johannes Pistorius bezwangen Paul Reynolds und Przemyskaw Szydlowski mit 11:7, 11:7, 10:12 und 11:9. Ruben Jille und Marvin Datko, der sein Debüt im BCB-Dress gab, gewannen ihre Partie gegen Fabian Holzer/Manuel Neumann glatt in drei Sätzen (11:7, 11:8, 12:10).
In den Einzeln hatten allerdings die Gastgeber mit 2:1 die Nase vorne. Der Israeli Misha Zilberman bezwang den dänischen BCB-Neuzugang Mads Christophersen glatt mit 11:8, 11:7, 11:6. Auch Siahaya, die aktuell nicht in Bestform antritt, blieb beim 8:11, 6:11, 3:11 gegen Kaja Stankovic letztlich chancenlos. Daniel Nikolov gelang dafür im bulgarischen Duell mit seinem Landsmann und langjährigen internationalen Spielpartner Ivan Rusev Atanasov ein wichtiger Comeback-Sieg. Nach verlorenem ersten Durchgang drehte Nikolov die Partie und siegte noch mit 9:11, 12:10, 11:8 und 11:6. Weil daraufhin auch das Mixed um Karin Kieffer und Ruben Jille gegen Jäger/Reynolds nach fünf Sätzen mit 5:11, 11:9, 11:2, 6:11 und 11:8 vorne lagen, durfte sich der BCB im ersten Gastspiel der Runde über einen 4:3-Erfolg und zwei Punkte freuen.
Am Sonntag im Duell mit der SG Schorndorf sollte nur ein weiterer hinzukommen: Das zweite Herrendoppel um Peter Käsbauer und Marvin Datko feierte ebenso einen glatten Dreisatzsieg (11:6, 11:5, 13:11 über Benjamin Wahl/Alan Erben) wie Siahaya im Dameneinzel (11:1, 11:3, 11:3 gegen Xenia Krömel) und Nikolov im Herreneinzel gegen David Kramer (11:5, 11:3, 11:9). Darüber hinaus gab es für den BCB aber wenig zu ernten: Christophersen kassierte gegen Schorndorfs Franzosen Arnaud Merkle nach 2:1-Satzführung eine bittere Fünfsatzniederlage, bei der er auch mit der ein oder anderen Schiedsrichterentscheidung haderte. Ruben Jille und Johannes Pistorius unterlagen Alexander Dunn und Ivan Sozonov in vier Sätzen mit 11:6, 7:11, 7:11, 8:11. Und Karin Kieffer verlor an der Seite von Siahaya sowie im Mixed mit Pistorius jeweils in drei Durchgängen. Damit war die erste Niederlage für den BCB seit langer Zeit besiegelt, was unter diesen komplizierten personellen Voraussetzungen allerdings nicht ganz unerwartet daherkam. Zumal auch Doppelspezialist Patrick Scheiel ganz kurzfristig nicht zur Verfügung stand. Peter Käsbauer zeigte sich daher nicht unzufrieden mit der Ausbeute: „Es war von Vornherein klar, dass es unter diesen Umständen schwierig werden würde. Daher können wir mit drei Punkten aus zwei Spielen insgesamt zufrieden sein“, sagte der 33-Jährige, der seine internationale Karriere inzwischen beendet hat. Darüber hinaus lobte Käsbauer explizit Ersatzfrau Karin Kieffer: „Sie konnte zum Glück kurzfristig einspringen und hat ihre Sache wirklich hervorragend gemacht. Dass sie am Samstag im entscheidenden Mixed mit Ruben gewonnen hat, war eine super Leistung.“
Mit acht Punkten aus den ersten vier Saisonspielen hat sich der BCB in der Bundesliga aktuell auf Platz zwei eingereiht, wobei einige Teams zum Teil deutlich weniger gespielt haben. Die nächsten Auftritte im deutschen Oberhaus stehen den Saarbrückern am 23. und 24. Oktober bevor, wenn in der Joachim-Deckarm-Halle gegen Blau-Weiß Wittorf-Neumünster (Samstag, 17 Uhr) und den TSV Trittau (Sonntag, 15 Uhr) ein Doppelspieltag vor Heimkulisse wartet. dbe

Jena verkauft sich teuer

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Aller Anfang ist schwer – auch für Jena in der höchsten Liga. Foto: SV GutsMuths Jena
Die Badmintonspieler des SV GutsMuths Jena verkaufen sich bei ihrem Saisonauftakt in München teuer. Der erste Bundesligaauftritt der Vereinsgeschichte fand unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften statt. Nach langer Turnierpause war die Vorfreude und Anspannung der Jenaer extrem groß. Die damit verbundene Nervosität konnte jedoch recht schnell abgeschüttelt werden. Das zweite Herrendoppel Lennart Notni/ Florian Wohlgemuth unterlag zwar erwartungsgemäß der Paarung Atanasov/ Wadenka in drei Sätzen, brachte aber eine durchaus ansehnliche Leistung aufs Feld. Noch besser machte es das Damendoppel aus Neuzugang Annika Schreiber und Tabea Tirschmann, die sich nach 0:2 Satzrückstand famos zurückkämpften und die Nationalspielerin Annabella Jäger und die slowenische Meisterin Kaja Stankovic in den Entscheidungssatz zwangen. Hier spielten sie dann noch einmal stärker auf und besorgten den vielumjubelten Ausgleich. Zeitgleich traf unser erstes Herrendoppel Moritz Predel/ Pit Hofmann auf den deutschen Ex- Nationalspieler Oliver Roth und den Dänen Rasmus Bonde. Die beiden Jenaer erwischten einen guten Start – bis zum Spielstand von 11:11. Hier rutschte Mannschaftskapitän Moritz Predel nach einem Sprung in der hinteren Vorhand unglücklich aus und zog sich eine Zerrung zu. Er gab zwar nochmal alles, konnte im angeschlagenen Zustand die Niederlage aber nicht verhindern. In Folge der Verletzung musste Moritz Predel auf seinen Einsatz im zweiten Herreneinzel verzichten, sodass Florian Wohlgemuth einspringen musste und auch im Einzel Bundesligaluft schnuppern durfte. Hier erwies sich der Bulgare Ivan Rusev Atanasov doch noch als eine Nummer zu groß. Wie befürchtet, wurde Führungsspieler Johann Höflitz nicht rechtzeitig fit und so trat Lennart Notni als neue Nummer eins im ersten Herreneinzel gegen den zweifachen israelischen Olympiateilnehmer Misha Zilbermann an. Das Spiel startete mit dem Gewinn des ersten Satzes durch den Jenaer überraschend gut. Allerdings konnte er dem Spieltempo und den Finten der israelischen Nummer eins nicht immer folgen und unterlag letztlich nach einem starken Auftritt mit 1:3 Sätzen. Eine ganz schwere Aufgabe hatte auch die erfahrenste im Jenaer Kader vor der Brust. Nicole Bartsch traf im Dameneinzel auf Kaja Stankovic, kämpfte stark, musste aber die spielerische Überlegenheit der Slowenin anerkennen. Im abschließenden Mixed wurde es dann noch einmal so richtig spannend. Pit Hofmann/ Laura Adam konnten Bonde/ Jäger führten zwischenzeitlich 2-1 nach Sätzen, konnten die folgenden Sätze jedoch nicht für sich entscheiden. Mit dem Endstand von 6-1 aus der Sicht des Münchener TSV stehen nach dem ersten Punktspielwochenende zwar keine Punkte auf dem Jenaer Konto, dennoch kann die Mannschaft auf einen ordentlichen Saisonauftakt blicken, in dem es nicht an hochklassigen Spielen und Spannung fehlte.

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Das nächste Punktspiel findet am 24.10 in Jena statt. Hier trifft der SV GutsMuths auf den TV Refrath. Ob in begrenztem Rahmen Zuschauer anwesend sein dürfen, ist noch nicht abschließend geklärt. Neben dem Livestream auf der Seite des Deutschen Badminton-Verbandes wird auch der Mitteldeutsche Rundfunk zu Gast sein, und einen Livestream im „Sport im Osten“ stellen, welcher online abrufbar sein wird. Lennart Notni

Refrath macht vorzeitig den zweiten Platz klar

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Teamfoto Refrath aus München (privat)
Das erste Saisonziel ist erreicht: Am Karnevalssonntag holt der TV Refrath in München beim TSV Neuhausen-Nymphenburg nicht nur einen 6:1 Auswärtssieg und drei Punkte, sondern sichert sich dadurch auch vorzeitig schon den zweiten Platz in der Abschlusstabelle.
Auch wenn Mitte März noch die beiden schweren Spiele gegen die Tabellennachbarn aus Wittorf und Wipperfeld anstehen, ist der Vorsprung auf die Verfolger komfortabel genug, um bereits für das Final Four in Wuppertal am 9./10.5. zu planen. In München waren es am Sonntag einmal mehr drei starke Doppel, die zu Beginn nichts anbrennen ließen, auch wenn Völker/Nguyen gegen die stark aufspielenden Holzer/Wadenka in den 5. Durchgang mussten. Für die Gegner von Schwenger/Beck und Nyenhuis/Ostermeyer gab es hingegen keinen Satzgewinn. Es folgte das Dameneinzel von Ann-Kathrin Spöri gegen die Ukrainerin Voytsekh, die zunächst die 18-jährige Deutsche in den ersten beiden Sätzen dominierte, bevor Spöri schließlich ausgleichen, das Match aber leider doch nicht für sich entscheiden konnte.
Doch es sollte die einzige Niederlage für den TVR an diesem Tag sein, denn Nhat Nguyen schlug den Israeli Zilberman in vier Sätzen und das erstmals in dieser Saison aufgestellte Mixed Max Schwenger/Carla Nyenhuis gewann über die volle Distanz. Zu guter Letzt hatte Lars Schänzler mit seinem jungen Einzelgegner im letzten Spiel des Tages noch relativ leichtes Spiel, so dass die Refrather mit einem 6:1-Erfolg den Heimweg antreten konnten.

Refrath auswärts beim Tabellenschlusslicht

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Carla Nyenhuis und Max Schwenger sind wieder in der 1. Bundesliga an Bord. Foto: Andre Jahnke
Während am Karnevalssonntag viele Top-Sportler einmal Zeit für andere Beschäftigungen haben, reisen die Bundesliga-Asse des TV Refrath nach München zu einem Einzelspieltag in der Badminton-Bundesliga.
Ein erheblicher logistischer Aufwand ist von Nöten, um alle Spieler nach einer Turnierwoche in Österreich bzw. Spanien nach München zum Spiel zu bekommen. So reist Nhat Nguyen vom Turnier in Barcelona zunächst in seine Heimatstadt Dublin, um am Sonntag in die bayersiche Metropole weiterzugfliegen.
Der Gegner, TSV Neuhausen-Nymphenburg, liegt aussichtslos auf dem zehnten und letzten Platz der Tabelle und wird diesen auch nicht mehr verlassen. Aufgrund der bevorstehenden Auf- und Abstiegssituation kann es jedoch sein, dass die Münchner auch im kommenden Jahr erstklassig bleiben, unter anderem, weil mit dem TSV Freystadt bereits ein Club seine Teilnahme per Rückzug vorzeitig abgesagt hat. Doch auch ohne die Geschwister Magee, darüber hinaus jedoch in Bestbesetzung, ist der Tabellenzweite TV Refrath Favorit, wenn ab 14 Uhr aufgeschlagen wird. Die zuletzt verhinderten Ex-nationalspieler Carla Nyenhuis, Max Schwenger und Raphael Beck sind ebenso wieder an Bord, wie die EM-Fahrer Nhat Nguyen, Lars Schänzler, Jan Colin Völker, Ann-Kathrin Spöri und Kilasu Ostermeyer.
Alles andere als ein Auswärtssieg wäre für den TV eine Überraschung, bevor man drei Wochen später die Bundesliga-Hauptrunde mit den beiden letzten Begegnungen gegen Wittorf und Wipperfeld beenden wird.