Fabian Roth, Yvonne Li sowie Mark Lamsfuß/Marvin Seidel für Olympia qualifiziert

Fabion Roth. Foto: Claudia Pauli

Zwölf Monate hatten die weltbesten Badmintonspielerinnen und -spieler die Gelegenheit, bei Turnieren auf allen Kontinenten möglichst viele Weltranglistenpunkte zu sammeln, um sich in der Folge über eine gute Platzierung in der sogenannten „Race to Paris Ranking List“ einen Startplatz bei den olympischen
Badmintonwettbewerben 2024 zu sichern.

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Die Qualifikationsphase startete am 1. Mai 2023 und endete am 28. April 2024. Seit dem 27. Mai 2024 steht nun fest, dass seitens des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) in drei Disziplinen Athletinnen und Athleten das Ticket für die Spiele der XXXIII. Olympiade gelöst haben: Die entsprechende Zulassungsliste des Badminton- Weltverbandes BWF weist im Herreneinzel Fabian Roth (TV Refrath), im Dameneinzel Yvonne Li (SV Fun-Ball Dortelweil) und im Herrendoppel Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) als Startberechtigte aus.

Sofern der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), welcher jeweils die Nominierung der deutschen Athletinnen und Athleten für die Olympischen Spiele vornimmt, dem Vorschlag des DBV folgt, dürften Yvonne Li, Mark Lamsfuß und Marvin Seidel in diesem Jahr zum zweiten Mal nach 2021 (Tokio/Japan) bei dem prestigeträchtigen Großereignis aufschlagen. Fabian Roth hingegen würde 2024 seine Olympiapremiere feiern. Die Nominierung der deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Sportart Badminton soll seitens des DOSB im Rahmen der Nominierungsrunde am 4. Juni 2024 vorgenommen werden.

„Das Olympiaqualifikationsjahr ist jedes Mal wieder etwas Besonderes. Mit vier Athletinnen und Athleten in drei Disziplinen das Ziel der Olympiaqualifikation zu erreichen, ist auf der einen Seite sehr gut und macht Lust auf mehr vor Ort in Paris“, meinte der neue Chef-Bundestrainer im DBV, Hannes Käsbauer. Er erläuterte im Detail: „Mark Lamsfuß und Marvin Seidel haben sich souverän qualifiziert und zeigten immer wieder, dass sie gegen die Toppaarungen im Herrendoppel mithalten können. Auf der anderen Seite stand das Jahr auch unter einem traurigen Stern: Mit der Verletzung von Mark Lamsfuß, vielen hauchdünn verlorenen Spielen und einer sehr starken internationalen Konkurrenz konnten wir uns im Mixed und im Damendoppel leider nicht qualifizieren.

Das soll die vielen tollen Leistungen, wie die Medaille von Linda Efler und Isabel Lohau im Damendoppel bei den European Games oder auch zahlreiche weitere Spiele auf der World Tour gegen absolute Weltklassespielerinnen und -spieler, nicht schmälern.

Yvonne Li hat sich ebenfalls sehr souverän qualifiziert. Mit ihr wollen wir jetzt sowohl kurz- als auch mittelfristig die nächsten Schritte gehen und uns dabei optimal für Paris vorbereiten. Fabian Roths
Qualifikation war knapp und ich freue mich sehr für ihn persönlich, dass er bei Olympia dabei sein darf. Mit ihm geht es nun darum, mit voller Kraft in die nahe Zukunft und darüber hinaus weiter zu arbeiten. Das wollen wir auch mit all den nachkommenden Spielerinnen und Spielern: alles dafür tun und mit größtmöglicher Qualität gegen die internationale Konkurrenz wettkämpfen.“

Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)