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Fünfter Sieg und erste Niederlage für Refrath 2

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Mark Byerly/Marcello Kausemann holten einen „Big Point“ in Bonn-Beuel. Foto: Roswitha Honnef
Am dritten Doppelspieltag der Saison standen für die noch ungeschlagene 2. Mannschaft des TV Refrath zwei Auswärtsbegegnungen gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte auf dem Programm. Dabei ging es gegen zwei Nachbarn, den Anfang machte am Samstag die Begegnung in Bonn-Beuel. Durch die Absage der Westdeutschen Jugendmeisterschaften wurde kurzfristig der 17-jährige Marcello Kausemann ins Team berufen, da mit Kai Waldenberger (Schweizer Liga) und Denis Nyenhuis (Einsatz in Team 1) zwei Stammkräfte fehlten Zudem meldete sich Jenny Karnott krank, was jedoch am Samstag nicht sonderlich ins Gewicht fiel. Mit Ella Diehl und Leona Michalski standen zwei der der Top-Damen zu Verfügung, die auch für insgesamt drei Siege sorgen konnten. Überraschend stark spielten beide Herrendoppel auf Refrather Seite. Sowohl Elias Beckmann/Christopher Klauer (3:2) als auch Mark Byerly/Marcello Kausemann (3:0) wiesen ihre Gegner in die Schranken, die Einzel von Klauer und Corvin Schmitz gingen jedoch an die Hausherren. Leider war auch am Sonntag in Köln keins der beiden Herreneinzel zu gewinnen und da diesmal auch beide Herrendoppel in gleicher Konstellation wie tags zuvor verloren gingen, standen am Ende lediglich zwei Damenspiele auf der „Habenseite”. Ella Diehl gewann mit der 18-jährigen Iya Gordeyva das Doppel und erneut das Einzel und ist nach wie vor ungeschlagen im Trikot des TVR. Das Mixed mit Byerly/Gordeyeva konnte in Köln leider ebenfalls nicht punkten, so dass die Refrather Zweitligamannschaft erstmals in dieser Saison ohne Punkt blieb. Ein Sieg und eine Niederlage, jeweils mit 5:2, standen am Ende zu Buche und lassen TV Refrath 2 weiterhin auf dem 2. Tabellenplatz verweilen. Sollte die Saison fortgesetzt werden, empfängt man am 7./8.11. den Horner TV Hamburg und den Spitzenreiter TSV Trittau 2.

Ein Krimi zur Premiere des CfB

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Das Team des CfB Köln (vl. Christoph Offermann, Fabian Demtröder, Marijn Put, Jan Thiele, Lena Bonnie, Fabienne Wachenfeld, Lisa Heidnreich, Philipp Wachenfeld). Foto: Klaus Klatt
1. CfB Köln verliert zum Auftakt der 2. Bundesliga gegen die SG VfB/SC Peine mit 3:4 Der Rückhanddrive von Lisa Heidenreich klatscht an die Netzkante, scheint sich für einen Moment noch herüber zu kämpfen und fällt doch auf Seiten der Kölnerin zu Boden. Der Satz und das Spiel gegen Florentine Schöffski war verloren. Eine sinnbildliche Szene für das Duell der Aufsteiger am ersten Spieltag der 2. Bundesliga Nord. In einem hart umkämpften, spannenden Match setzte sich die SG VfB/SC Peine beim 1. CfB Köln mit 4:3 durch.
„Wir sind eigentlich ganz zufrieden mit dem Spiel. Obwohl es auch andersherum hätte ausgehen können“, resümierte CfB-Teamsprecher Philipp Wachenfeld die Bundesligapremiere seines Teams. Es lag im Spielverlauf begründet, dass sich die Gastgeber letztlich auch ein wenig wie die Sieger fühlen durften. So war jedem Kölner die Nervosität zunächst deutlich anzumerken. Während Marijn Put/Christopher Offermann zum Auftakt in ihrem ersten gemeinsamen Doppel gegen Lucas Bednorsch/Lucas Gredner viele leichte Fehler das Match kosteten, scheiterten Fabienne Wachenfeld/Lena Bonnie an der fehlenden Abgeklärtheit. Nach hartem Kampf hatten sie Peines Nadine Cordes/Laura Gredner so sehr in die Defensive gedrängt, dass nur ein einziger entschlossener Smash den Matchball im fünften Satz bedeutet hätte. Doch dieser blieb, auch dank exzellenter Abwehrarbeit der Gegnerinnen, aus – Cordes/Gredner glichen zum 9:9 aus und sicherten sich auch die beiden folgenden Ballwechsel zum Spielgewinn. Auf dem Parallelcourt legten derweil Philipp Wachenfeld/Fabian Demtröder gegen Niklas König/Mirko Ewert einen hochkonzentrierten, dynamischen Auftritt hin und holten den ersten Bundesligasieg in der Kölner Geschichte glatt in drei Sätzen. Die rund 140 Zuschauer, die ihr Team unermüdlich nach vorne peitschten, schöpften wieder Hoffnung, wurden dann aber Zeuge, wie Jan Thiele das zweite Herreneinzel gegen Frank Juchim in drei Sätzen und Lisa Heidenreich gegen Florentine Schöffski in vier Sätzen verloren – Peine führte 4:1 und hatte den Sieg bereits sicher. Dann aber stellte Marijn Put im ersten Herreneinzel gegen Lucas Bednorsch eindrucksvoll unter Beweis, dass er die erhoffte Verstärkung für den CfB ist. Der Belgier siegte gegen einen starken Gegner in vier Sätzen und fieberte dann mit seinen Teamkollegen im Mixed mit. Hier gingen die beiden Wachenfelds gegen Lucas Gredner/Nadine Cordes nochmal über die volle Distanz. Nachdem bei einer 6:5-Führung der Gäste im fünften Satz ein letztes Mal die Seiten gewechselt wurden, drehten die Kölner nochmal auf. Die CfBler holten fünf Punkte in Serie, gewannen letztlich mit 11:7 und sicherten den Gastgebern so einen Punkt in der Tabelle. „ Wir haben zum Teil doch extrem nervös gespielt. Dieser eine Punkt wird helfen, dass dies beim nächsten Mal besser wird“, hofft Wachenfeld, für dessen Team das Abenteuer Bundesliga mit einem Doppelspieltag im Norden am 17.10. (beim TSV Trittau) und 18.10. (beim Hamburg Horner TV) weitergehen wird. Philipp Wachenfeld