Kategorie: 1. Bundesliga

Rachmat Hidajat als „DBV-Trainer des Jahres 2022 im Nachwuchsbereich“ geehrt

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Rachmat Hidajat (2.v.r.) mit DBV-Chef-Bundestrainer Detlef Poste (2.v.l.), Hannes Käsbauer (ganz rechts), dem Leiter des Referats Lehre und Ausbildung im DBV, sowie Hans-Bernd Ahlke, dem Vorsitzenden des Ausschusses für Jugend im DBV.Foto: Claudia Pauli

In seiner langen Laufbahn coachte er u. a. Teilnehmer*innen an Olympischen Spielen, Welt- und
Europameisterschaften – und erhielt für seine Erfolge auch bereits in verschiedener Form
Anerkennung.

Nun kam für Rachmat Hidajat eine besondere Auszeichnung hinzu: Der 73-Jährige wurde im
Rahmen der Deutschen Meisterschaften U15, U17 und U19 2022 (25. bis 27. November in
Mülheim an der Ruhr) als „DBV-Trainer des Jahres 2022 im Nachwuchsbereich“ geehrt. Die
entsprechende Urkunde und den persönlichen, vom Deutschen Badminton-Verband (DBV)
gestifteten, Geldpreis überreichten ihm gemeinsam DBV-Chef-Bundestrainer Detlef Poste sowie
Hannes Käsbauer, der Leiter des Referats Lehre und Ausbildung im DBV.

Rachmat Hidajat fungierte bis 1997 über viele Jahre als Bundestrainer Jugend im DBV. Darüber
hinaus war bzw. ist er lange Zeit als Vereins- und Stützpunkttrainer in Nordrhein-Westfalen tätig,
schwerpunktmäßig beim SC Union Lüdinghausen und am Bundesstützpunkt in Mülheim an der
Ruhr. Bereits im Jahr 1989 beendete er die Ausbildung zum Diplomtrainer des Deutschen
Olympischen Sportbundes (DOSB) erfolgreich.

„Durch seine jahrzehntelange Erfahrung mit einer Vielzahl deutscher – und auch internationaler –
Nachwuchs- und Spitzenspieler*innen stellt Rachmat Hidajat eine besondere Bezugsperson für
viele Athlet*innen im Nachwuchsbereich, aber genauso für seine Trainerkolleg*innen, dar. Er ist
damit nicht nur Trainer, sondern gleichermaßen Mentor und Vorbild in einer Person“, so Hannes
Käsbauer, der den Wettbewerb „DBV-Trainer*in des Jahres im Nachwuchsbereich“ vor einigen
Jahren initiierte.„Badminton ist mein Leben. An meiner Tätigkeit als Trainer mag ich vor allem, dass ich viel mit jüngeren Menschen zu tun habe. Ich denke, das hat mich auch fit gehalten“, meinte Rachmat
Hidajat nach der Ehrung.

Mit dem Preis „DBV-Trainer*in des Jahres im Nachwuchsbereich“ verfolgt der Deutsche
Badminton-Verband das Ziel, besondere Leistungen und beispielhaftes Engagement von
Trainer*innen, die in Badminton-Vereinen, an Stützpunkten und in den Badminton-
Landesverbänden die „Badmintonasse von morgen“ ausbilden, zu würdigen und allen Beteiligten
weitere Motivation für ihre Tätigkeit zu verleihen. Entsprechende Nominierungen können von
Vereinen bzw. Landesverbänden vorgenommen werden. Eine Fachjury wählt schließlich unter
allen eingegangenen Vorschlägen die zu ehrende(n) Person(en) aus.

Erstmalig wurde die Auszeichnung für das Jahr 2017 vergeben. Im Fokus stehen im Rahmen des
Wettbewerbs Trainer*innen, die mit Athlet*innen arbeiten, welche große sportliche Erfolge im (inter-)nationalen Vergleich vorweisen können, und/oder die Talente in den jüngeren Altersklassen
entwickeln,
– die im Nachwuchsleistungssport tätig sind,
– die über eine hohe Fachkompetenz verfügen und sich regelmäßig weiterbilden,
– die Vorbilder sind und eine hohe soziale und pädagogische Kompetenz haben,
– die beispielhaftes Engagement sowie organisatorisches Geschick zeigen,
– die sich durch großartige, verantwortungsbewusste sowie für den Badmintonsport
nutzbare Begeisterung auszeichnen und
– die an konzeptionellen und strukturellen Aufgaben im Verein/Stützpunkt/Landes- bzw.
Spitzenverband und/oder in der betreffenden Region mitwirken.

Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Bischmisheim gibt sich bei Schlusslicht Offenburg (fast) keine Blöße

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Priskila Siahaya siegte gegen Reder Foto: Thomas Wieck

Badminton-Bundesligist 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim hat mit einem klaren 6:1-Auswärtserfolg beim punktlosen Liga-Schlusslicht BC Offenburg seine Pflicht erfüllt: Durch den vierten Saisonsieg im siebten Spiel zog der BCB nach Punkten mit dem Tabellendritten Union Lüdinghausen gleich. Der Abstand auf das Führungsduo bleibt dagegen vorerst so bestehen.

„Wir haben unsere Pflicht erfüllt. Die drei Punkte wollten wir – und die haben wir auch geholt“, blickte Peter Käsbauer, der Team-Manager von Badminton-Bundesligist 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim, durchaus zufrieden auf den drittletzten Auftritt des Jahres für sein Team. Im Gastspiel beim punktlosen Schlusslicht BC Offenburg machte der amtierende Vizemeister am Sonntag seine Hausaufgaben, strich mit einem klaren 6:1-Auswärtserfolg die Optimalausbeute von drei Punkten ein und bleibt damit dran an den absoluten Spitzenplätzen. Einzig die eigene Niederlage im Herrendoppel an der Seite vom Mads Christophersen fuchste Käsbauer beim Auftritt im Westen Baden-Württembergs ein wenig. „Dass Mads und ich das Doppel verlieren, ist schon ärgerlich. Wir hatten uns deutlich mehr vorgenommen, haben aber zu viele leichte Fehler gemacht und einfach nicht gut gespielt – das sollte nicht passieren, war letztlich aber auch kein wirklicher Beinbruch“, sagte der Team-Manager mit Blick auf die 12:10, 7:11, 7:11, 9:11-Niederlage gegen Offenburgs Jonas und Lukas Burger.

Ansonsten gab sich der BCB beim Erstliga-Aufsteiger allerdings keinerlei Blöße: Einzig das erste Bischmisheimer Herrendoppel um Johannes Pistorius und Marvin Datko musste ebenfalls einen Satz abgeben. Beide bezwangen Sebastian und Johannes Grieser mit 11:7, 12:10, 4:11 und 11:8. Die übrigen fünf Duelle waren derweil klare Dreisatzangelegenheiten zugunsten der eindeutig favorisierten Saarländer. Im Damendoppel ließen die Vize-Europameisterinnen Isabel Lohau und Linda Efler ihren Gegnerinnen Lena Reder und Paloma Wich beim 11:5, 11:6, 11:2 überhaupt keine Chance. Ähnlich dominant agierte Priskila Siahaya in ihrem Dameneinzel gegen Reder, das sie mit 11:6, 11:6, 11:3 gewann. Im Mixed siegte Lohau an der Seite von Pistorius ebenfalls glatt 11:6, 11:5, 11:8 gegen Wich und Jonas Burger. Und auch die beiden Herreneinzel waren jeweils glasklare Angelegenheiten für die Gäste. Der Däne Christophersen bezwang Offenburgs Esten Karl Kert mit 11:8, 11:9, 12:10. Noch deutlicher machtes es Bischmisheims Bulgare Daniel Nikolov, der Lukas Burger 11:3, 11:2 und 11:9 abblitzen ließ und damit in seinem sechsten Herreneinzel den sechsten Sieg feiern durfte.

Durch den vierten Sieg im siebten Spiel und den dritten Erfolg nacheinander verbesserte der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim sein Punktekonto auf 13 Zähler. Weil der SC Union Lüdinghausen beim 4:3 im Heimspiel gegen den TV Refrath nur zwei Zähler einstrich, zog der viertplatzierte BCB mit dem Tabellendritten nach Punkten gleich. Die beiden Spitzenteams der Liga, der amtierende Meister 1. BC Wipperfeld und Verfolger SV Fun-Ball Dortelweil schnappten sich derweil am Wochenende ebenfalls die optimale Ausbeute von drei Zählern und wahrten ihren Vorsprung von sechs (Wipperfeld) respektive drei Punkten (Dortelweil) auf den BCB. In ihren letzten beiden Auftritten des Jahres sind die Bischmisheimer dann jeweils erneut auswärts gefordert. Am Samstag, den 10. Dezember steht um 16 Uhr in München das Gastspiel beim TSV Neuhausen-Nymphenburg auf dem Plan. Tags darauf gastiert der BCB um 11 Uhr bei der SG Schorndorf. „Das Minimalziel sind dort vier Punkte. Alles, was darüber hinaus geht, nehmen wir ebenfalls gerne mit“, sagt Käsbauer.

dbe

Wipperfeld ohne Mühe gegen Wittorf

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Wipperfeld bleibt auch nach dem siebten Spieltag dominant.

Ohne Probleme wickelte Wipperfeld ihre Begegnung am siebten Spieltag der 1. Bundesliga gegen Wittorf ab und gewann mit der höchstmöglichen Ausbeute von drei Punkten zum 7:0, sitzt damit fest im Sattel des Tabellenführers. Ihnen folgt Dortelweil, die in Neuhausen einen 6:1-Erfolg hatten und damit ebenfalls drei Zähler mitnahmen. Danach steht Lüdinghausen auf dem dritten Platz, die heute einen Krimi hinlegten. Gegen Refrath lagen sie schon 1:3-zurück, dann jedoch zum 3:3 ausglichen. Die Entscheidung fiel im ersten Herreneinzel. Julien Carraggi siegte in fünf Sätzen gegen Fabion Roth und führte sein Team zum 4:3-Erfolg. Wie schon vorher angesagt, wollte Bischmisheim beim Tabellenletzten Offenburg die volle Punktzahl einholen, um den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren. Dies gelang auch eindrucksvoll mit einem 6:1-Erfolg und dem nun vierten Rang in der Tabelle.

1. BL 2022-2023

Pos.MannschaftTabelle 1. BundesligaSpieleSiegeNiederlagenPunkteSpieleSätzeDifferenz
11770184180
2Dortelweil27611636130
347521332120
437431333160
57734921290
66734922270
75734926220
8SG Schorndorf9725514350
98725516330
101070704450
11SV Funball Dortelweil00000000

Offenburg gegen Bischmisheim in den Doppel auf Augenhöhe

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Jonas und Lukas Burger erzielten den Offenburger Ehrenpunkt. Bild: Sven Heise

Am Sonntag empfing der BC Offenburg den 1. BC Bischmisheim in der Offenburger Nordwest-Halle. Saarbrücken, Heimstadt des Nationnalmmannnschafts-Strützpunnktes in Doppel und Mixed, war in einer starken Besetzung um den Dänen Mads Christophersen und die deutsche WM-Dritte Isabel Lohau angereist. Während sich das Damendoppel als erwartet schwer für die Offenburger herausstellte, gelang es den Südbadenern in den Herrendoppeln, vom Anfang weg frech aufzuspielen und gut mitzuhalten. Während die Burger-Zwillingen Lukas und Jonas gar einen von den zahlreichen Zuschauern lautstark gefeierten Sieg errangen, mussten Johannes und Sebastian Grieser den deutschen Nationalspielern Datko/Pistorius letztlich den Sieg überlassen.

Leider waren dies die letzten Satzgewinne für die Offenburger, die anschließend alle Einzel ebenso wie das Mixed in drei Sätzen abgeben mussten. Lediglich Karl Kert, der es mit dem explosiven und angriffsstarken Dänen Mads Christophersen zu tun bekam, konnte das Spiel phasenweise ausgeglichen gestalten und durfte gar an einem Satzgewinn schnuppern, musste aber letzten Endes die Klasse seines Kontrahenten anerkennen. 

Für die Offenburger blieb nach diesem Spieltag eine weitere 1:6-Niederlage und wieder keine Punkte. Über die bisherige Saison gesehen, erweisen sich die beiden Herrendoppel bis dato als die stärksten Disziplinen der Offenburger, die hier regelmäßig knappe Spiele zeigen und Satz- oder gar Spielgewinne erzielen konnten. Mit den Brüderpaaren Burger und Grieser verfügen die Offenburger über zwei sehr eingespielte Doppel, die auch kürzlich auf einem Deutschen Ranglistenturnier bewiesen, dass sie zur erweiterten deutschen Spitze zu zählen sind. 

In diese Spielklasse reiht sich auch Lena Reder ein, die in der Liga bisher dennoch einen sehr schweren Stand hat. In den Einzeln, sowohl auf Damen- als auch Herrenseite zeigt sich bisweilen ein deutlicher Unterschied in puncto Spieltempo zwischen den Offenburgern und ihren internationalen Konkurrenten. Selbst der Este Karl Kert, seines Zeichens die Nummer 1 der Rangliste seines Heimatlandes, ist hier noch sieglos und muss sich sehr strecken, um auf diesem Niveau mitzuhalten. Lediglich wenn die Gegner der Offenburger ihre absoluten Spitzenkräfte schonten, hatten die Offenburger einmal Chancen auf Spielgewinne in den Einzeldisziplinen.

Diese Beobachtungen bestätigen allerdings auch den sportlichen Kammpfgeist und Ehrgeiz der Offenburger, die vor der Saison bestens über die Schwierigkeiten der 1. Bundesliga Bescheid wussten und den Aufstieg dennoch wagten. Nicht vergessen seien neben Kammpfgeist und Einstellung auch die sportlichen Leistungen der Südbadener, die immer wieder selbst in klaren Niederlagen das Publikum mit dynamischen Ballwechseln und tollen Schlagkombinationen verzücken. Darüber hinaus zeigen die Offenburger Akteure über die Saison allesamt individuelle Lernprozesse, die sie durch das Kräftemessen mit den zum Teil weltbesten Badmintonspielern erzielen.

Auf die nächsten Entwicklungsschritte hoffen die Offenburger am 10. und 11. Dezember, wenn die Kellerduelle gegen Schorndorf und München steigen. 

Simon Discher

Beuel kämpfte tapfer in eigener Halle

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Beuel knapp geschlagen. Foto: BC Beuel

Obwohl der Beueler Fanclub am Samstag um 20.21 Uhr in der Beueler Erwin-Kranz-Halle wie über einen Gesamtsieg jubelte, als der Beueler Felix Hammes sein Gegenüber Alan Erben im abschließenden zweiten Herreneinzel mit 11:5, 11:13, 11:3, 12:10 regelrecht niedergerungen hatte, ging die Partie für Beuel verloren. Die mit ungewöhnlichen vielen Ausländern angereisten Gäste der SG Schorndorf hatten die Partie in der Badminton-Bundesliga mit 4:3 für sich entschieden und einen unerwarteten Sieg eingefahren.

Rund 230 Zuschauer hatten sich am Samstag in der Beueler Erwin-Kranz-Halle eingefunden, darunter übrigens auch der verletzte Beueler Nationalspieler Max Weißkirchen, „um die Spieler zu supporten“, wie der 26-Jährige lächelnd betonte. Doch auch die moralische Unterstützung durch den Ausnahmespieler nützte nicht viel. Nur das erste Herrendoppel mit Zach Russ/Sam Smith konnte sich nach zähem Ringen mit 6:11, 11:8, 11:8, 11:5 durchsetzen. Das Damendoppel mit Clara Graversen/Anna Mejikovskiy (9:11, 12:10, 12:10, 6:11, 7:11) ging ebenso verloren wie das erste Herrendoppel. Hier spielten Felix Hammes und Daniel Hess zum ersten Mal miteinander und mussten sich unerwartet 6:11, 9:11, 7:11 geschlagen geben. Hess spielte angeschlagen mit einer Zerrung, die noch nicht ganz überwunden schien und war nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Als dann auch noch Brid Stepper ihr Einzel gegen die hochgewachsene Josefine Jensen mit 10:12, 7:11, 8:11 abgegeben hatte und die Gäste mit 3:1 führten, durfte man sich keinen Patzer mehr erlauben. Zum spielentscheidenden „Zünglein an der Waage“ wurde dann das Mixed mit Russ/Graversen, die gegen das englische Duo auf Seiten der Schorndorfer, Alexander Dunn/Elisabeth Tolman, mit 8:11, 11:6, 6:11, 1:11 den Kürzeren zogen. Die Partie war insgesamt verloren, nur noch die beiden Herreneinzel standen an. Überzeugend agierte Harry Huang für die Beueler an Position eins, der seine Partie mit 13:11, 11:9, 11:6 nach Hause brachte. Einen prominenten Coach in Gestalt von Weißkirchen hatte Hammes dann im zweiten Einzel an seiner Seite, der sich am Ende dann durchsetzte. Als Lohn der Mühe gab´s für Beuel für die 3:4-Niederlage immerhin einen Punkt für die Tabelle.

Max Weißkirchen wird übrigens ab Dezember wieder für Beuel auf dem Platz stehen. Der 26-Jährige steht nach seiner Achillessehnenverletzung seit drei Wochen wieder auf dem Feld, steigert die Belastung kontinuierlich und will ab Januar auch wieder an Turnieren teilnehmen. Die Niederlage im Mixed sah Beuels Teammanager Thilo Mund im Anschluss als entscheidend an: „Schorndorf hatte ungewöhnlich viele Ausländer im Team, damit war so nicht zu rechnen.“

Für reichlich Stimmung in der Halle hatte die zweite Beueler Mannschaft nebst Anhang mit Trommeln und Gesang gesorgt. Diese kehrten just rechtzeitig zum Spielbeginn von ihrem 4:3-Auswärtssieg bei STC BW Solingen zurück und rangieren nun auf Rang vier in der zweiten Bundesliga Süd. Für die Punkte sorgten Moritz Rappen/Til Gatzsche im zweiten Herreneinzel (12:10, 9:11, 11:9, 11:9), Sanjeevi Padmanabhan Vasudevan im ersten Herreneinzel (11:6, 9:11, 11:3, 11:2) sowie Moritz Rappen/Vanessa Aslan-Seele im Mixed, die ihr Spiel mit 11:7, 11:8, 11:7 holten. Der entscheidende Punkt zum 4:3 gelang dann Lennart Konder im zweiten Herreneinzel, der mit 12:10, 11:5, 11:8 gegen Steffen Becker gewann. Die Niederlagen im ersten Herrendoppel mit Luis La Rocca/Sanjeevi PV sowie im Damendoppel mit Katja Holenz/Vanessa Aslan-Seele waren jeweils äußerst enge Fünfsatz-Niederlagen. Einzig Novi Wieland hatte im Dameneinzel gegen Alicia Molitor bei der Dreisatz-Niederlage einen schweren Stand.

Henning Bock

Bischmisheim vor Pflichtaufgabe beim punktlosen Schlusslicht

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Peter Käsbauer und Johannes Pistoriusschlagen in Offenburg auf. Foto: Thomas Wieck

Badminton-Bundesligist 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim will seine tabellarische Aufholjagd im Oberhaus am Sonntag weiter vorantreiben: Im Gastspiel beim bis dato punktlosen Ligaschlusslicht BC Offenburg (13 Uhr) wartet auf den amtierenden Vizemeister eine Pflichtaufgabe.

„Unser Ziel sind die nächsten drei Punkte – und die sollten es auch werden“, sagt Peter Käsbauer, der Teammanager des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim, vor dem anstehenden Auftritt seiner Mannschaft im Westen Baden-Württembergs. Beim bislang punktlosen Aufsteiger BC Offenburg ist der BCB am Sonntag ab 13 Uhr klarer Favorit. Alles andere als drei weitere Zähler wären eine Enttäuschung, wobei Käsbauer dennoch zur Vorsicht mahnt: „Die können auch Federball spielen. Wir sind ganz weit davon entfernt, das Ganze auf die leichte Schulter zu nehmen.“ Und trotzdem sieht der Teammanager seine Formation „in jedem Spiel favorisiert“, die nächsten drei Punkte nach dem vorherigen 7:0-Heimerfolg über den TV Refrath sind demnach fest eingeplant.

Im Einzel schickt der BCB in Offenburg den Dänen Mads Christophersen und den Bulgaren Daniel Nikolov ins Rennen. Für das Herrendoppel stehen neben Käsbauer Johannes Pistorius, Marvin Datko und Christophersen bereit. Bei den Damen wird sich erst noch klären, wer neben der fixen Priskila Siahaya fürs Einzel in den Doppelpartien an den Start geht. Die WM-Dritte im Mixed Isabel Lohau, Linda Efler und Stine Küspert sind unter der Woche bei den Irish Open im Einsatz. Je nach Abschneiden soll entschieden werden, wer dann in Offenburg tatsächlich ran darf. Der Gegner aus Baden-Württemberg setzt nach dem Aufstieg aus der 2. Bundesliga Süd auf ein nahezu unverändertes Team und hat im Oberhaus bislang einen sehr schweren Stand. Die Bilanz in den einzelnen Partien steht aktuell bei 3:39.

Auf der anderen Seite ist auch beim 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim die Zwischenbilanz aktuell nicht zufriedenstellend. Mit drei Siegen und drei Niederlagen liegt der zehnfache Deutsche Meister mit zehn Punkten auf dem vierten Platz – das Motto lautet daher weiterhin: Aufholjagd. Zumindest Platz zwei hinter Topfavorit 1.BC Wipperfeld (16 Punkte) wollen die Bischmisheimer noch ins Visier nehmen. Der Tabellenzweite SV Fun-Ball Dortelweil liegt aktuell drei, der Dritte Union Lüdinghausen einen Zähler voraus. Mit einem Dreier in Offenburg könnte der Rückstand am Sonntag weiter schrumpfen.

dbe

Offenburg nimmt es mit der Weltklasse auf

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Die laufstarke Lena Reder befindet sich derzeit in einer starken Verfassung. Foto Sven Heise

Kommenden Sonntag, dem 20.11., gastiert mit dem 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim der Viertplatzierte der aktuellen Bundesligasaison beim BC Offenburg. Saarbrücken, wo sich auch der Nationalmannschaftsstützpunkt für die Disziplinen Doppel und Mixed befindet, ist ein erstligaerfahrenes Bundesligateam und verfügt über ein internationales Starensemble. Während bei den Herren Profis aus den Niederlanden, Dänemark, Frankreich, Österreich und Bulgarien durch einige deutsche Doppelspezialisten unterstützt werden, schlagen auf Damenseite neben der besten deutschen Frau in Doppel und Mixed, Isabel Herttrich, gar zwei Indonesierinnen für die Saarländer auf.

Trotz dieser geballten Starpower sieht das Offenburger Team der Herkulesaufgabe mit breiter Brust entgegen.  Die Belegschaft das BCO kommt direkt von einem Deutschen Ranglistenturnier, bei welchem gleich drei herausragende Erfolge erzielt werden konnten. Das 1. Doppel der Offenburger, Johannes und Sebastian Grieser erreichte das Viertelfinale, wo sie im dritten Satz hauchdünn unterlagen. Die Burger-Zwillinge Lukas und Jonas konnten gar das Halbfinale erreichen, ebenso wie Lena Reder im Dameneinzel.
Diese Leistungen beweisen dass der Offenburger Akteure mittlerweile in der erweiterten nationalen Spitze angekommen sind, zumal die beiden Doppel jeweils erst im dritten Satz unterlagen, es mit etwas Glück als gar noch weiter hätten schaffen können.

Dennoch hängen gegen die international erprobten Bischmisheimer die Früchte extrem hoch. Um sich dennoch eventuell mit dem ersten Punktgewinn der Saison belohnen zu können zählt der BCO auch wieder auf lautstarke Unterstützung der eigenen Fans. Wegen des Totensonntags beginnt die Partie ausnahmsweise erst um 13 Uhr in der heimischen Nordwesthalle. Alle die es nicht in die Halle schaffen können wie immer af sportdeutschland.tv zusehen.

Simon Discher

Knappe Niederlage gegen die „Dauerrivalen“

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Mark Lamsfuß und Marvin Seidel

Die Begegnungen von Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (beide 1. BC Wipperfeld) mit Kim
Astrup/Anders Skaarup Rasmussen gestalten sich traditionell ebenso hochklassig wie eng. So
auch bei den HYLO Open (1. bis 6. November 2022 in Saarbrücken), bei denen die amtierenden
Europameister aus Deutschland im Viertelfinale am Freitag (4. November 2022) zum insgesamt
13. Mal in ihrer Karriere auf die Dänen trafen.

Letztlich mussten sich die Weltranglistenelften (Setzplatz 5) bei ihrem Heimturnier dem in der Weltrangliste derzeit am besten platzierten europäischen Herrendoppel (Setzplatz 2) nach einer Spielzeit von 48 Minuten mit 15:21, 25:27 geschlagen geben. Dabei gelang es den im Ranking des Badminton-Weltverbandes BWF siebtplatzierten Nordeuropäern, im zweiten Durchgang zwei Satzbälle der Lokalmatadore abzuwehren. Im direkten Vergleich führen die Europameister von 2018 nun mit 10:3.

Damit wird das mit 180.000,- US-Dollar dotierte Turnier der Kategorie „HSBC BWF World Tour
Super 300“ ab sofort ohne deutsche Beteiligung fortgesetzt. Bis ins Achtelfinale kamen in der
Saarlandhalle aus deutscher Sicht Bjarne Geiss/Jan Colin Völker (Blau-Weiss Wittorf/TV Refrath;
Weltranglistenplatz 113) im Herrendoppel sowie Stine Küspert/Emma Moszczynski (1. BC
Saarbrücken-Bischmisheim/SV Fun-Ball Dortelweil; Weltranglistenplatz 48) im Damendoppel. Die
amtierenden Europameister im Mixed, Mark Lamsfuß/Isabel Lohau (1. BC Wipperfeld/1. BC
Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 9; Setzplatz 3), unterlagen in der ersten Runde
Rehan Naufal Kusharjanto/Lisa Ayu Kusumawati aus Indonesien (Weltranglistenplatz 26) mit
17:21, 14:21.

Alle Ergebnisse der HYLO Open 2022 finden sich auf der Veranstaltungswebsite unter https://hylo-
open.de sowie im Internet unter https://bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „HYLO Open
2022“).

Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Zwei deutsche Duos erstmalig bei einem Heimturnier als Europameister am Start

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Das Weltklasse-Herrendoppel Mark Lamsfuß (l.) und Marvin Seidel (im Bild bei der Individual-EM 2022)
Foto: Claudia Pauli

Wenn die Duos Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (beide 1. BC Wipperfeld) und Mark Lamsfuß/Isabel
Lohau (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) in der kommenden Woche bei den
stark besetzten HYLO Open (1. bis 6. November 2022 in Saarbrücken) aufschlagen, bestreiten die
Asse des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) erstmalig in ihrer Karriere ein Heimturnier als
amtierende Europameister. Mark Lamsfuß/Isabel Lohau gehen zudem zum ersten Mal vor
eigenem Publikum als Mixed, das zu den Top 10 der Weltrangliste zählt, an den Start.

Die Goldmedaillengewinner bei den Individual-Europameisterschaften 2022 in Madrid/Spanien
sind bei dem Turnier der Kategorie „HSBC BWF World Tour Super 300“ an Nummer drei gesetzt
und treffen in der ersten Runde auf Rehan Naufal Kusharjanto/Lisa Ayu Kusumawati aus
Indonesien (Weltranglistenplatz 30). Die bisherigen beiden Vergleiche mit den Asiaten konnten die
aktuellen Weltranglistenzehnten aus Deutschland für sich entscheiden. Im Achtelfinale würden die
WM-Dritten von 2022, die im Oktober sogar schon für drei Wochen Platz acht in der Weltrangliste
belegten, entweder gegen ihre Nationalmannschafts- und Trainingskollegen Patrick
Scheiel/Franziska Volkmann (beide Blau-Weiss Wittorf; Weltranglistenplatz 59; Bilanz aus Sicht
von Mark Lamsfuß/Isabel Lohau: 0:0) oder gegen die Franzosen William Villeger/Anne Tran
(Weltranglistenplatz 40; Bilanz aus Sicht von Mark Lamsfuß/Isabel Lohau: ebenfalls 0:0) spielen.
Als drittes Gemischtes Doppel des DBV treten in der Saarlandhalle Jones Jansen/Linda Efler (1.
BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 31) an. Angeführt wird die
Setzliste in dieser Disziplin von den Weltranglistenzweiten Yuta Watanabe/Arisa Higashino aus
Japan.

Das an Position fünf notierte Herrendoppel Mark Lamsfuß/Marvin Seidel trifft zum Auftakt auf
Ruben Jille/Ties Van Der Lecq (Weltranglistenplatz 33). Bis dato standen die aktuellen
Weltranglistenelften des DBV den Niederländern einmal anlässlich eines Turniers gegenüber – vor
zwei Jahren ebenfalls in Saarbrücken. Bei den SaarLorLux Open 2020 unterlagen Mark
Lamsfuß/Marvin Seidel Ruben Jille/Ties Van Der Lecq in der ersten Runde in drei Sätzen. In
diesem Jahr soll entsprechend die Revanche erfolgen. Neben den amtierenden Europameistern
sind im Herrendoppel aus deutscher Sicht Bjarne Geiss/Jan Colin Völker (Blau-Weiss Wittorf/TV
Refrath; Weltranglistenplatz 114) im Starterfeld vertreten. Setzplatz eins haben die japanischen
Weltranglistenersten Takuro Hoki/Yugo Kobayashi inne.

Die am 11. Oktober 2022 vorgenommene Auslosung sieht ferner vor, dass seitens des DBV
Yvonne Li (SV Fun-Ball Dortelweil; Weltranglistenplatz 27) im Dameneinzel sowie die aktuellen
Vizeeuropameisterinnen Linda Efler/Isabel Lohau (beide 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim;
Weltranglistenplatz 23) und Stine Küspert/Emma Moszczynski (1. BC Saarbrücken-
Bischmisheim/SV Fun-Ball Dortelweil; Weltranglistenplatz 51) jeweils im Damendoppel bei den
HYLO Open aufschlagen.

Das endgültige Teilnehmer*innenfeld steht erst nach dem Team Managers’ Meeting am 31.
Oktober 2022 fest: Durch kurzfristige Absagen von Spieler*innen können sich noch Änderungen in
den Tableaus ergeben.

Alle Ergebnisse der HYLO Open 2022 finden sich auf der Veranstaltungswebsite unter https://hylo-
open.de
sowie im Internet unter https://bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „HYLO Open
2022“).

Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

7:0 gegen Refrath: BCB treibt die Aufholjagd mit Kantersieg voran

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Johannes Pistorius im zweiten Doppel Foto: Thomas Wieck

Der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim hat seine geplante Aufholjagd in der Badminton-Bundesliga am Sonntag deutlich vorangetrieben. Beim klaren 7:0-Heimerfolg über den TV Refrath ließ der amtierende Vizemeister den bis dato im Tableau besser platzierten Gästen aus Bergisch-Gladbach keine Chance und verbesserte sich in der Tabelle am Gegner vorbei vom sechsten auf den vierten Platz.

Sieben Siege in den sieben Matches des Tages und dabei insgesamt nur drei Satzgewinne für den Gegner: Der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim hat am Sonntag im vierten Heimspiel der neuen Saison in der Badminton-Bundesliga die geplante Aufholjagd mächtig vorangetrieben. Mit dem glatten 7:0-Erfolg über den langjährigen Titel-Dauerrivalen TV Refrath gestaltete der amtierende Vizemeister seine Bilanz mit je drei Siegen und Niederlagen ausgeglichen und kletterte in der Tabelle vom sechsten auf den vierten Platz nach oben. „Unsere ganz klare Zielsetzung lautet: Aufholjagd! Daher wollen wir nicht nur einfach gewinnen, sondern auch jede Chance nutzen, falls es eine Möglichkeit auf drei Punkte gibt“, hatte Bischmisheims Nationalspielerin Isabel Lohau vor dem Heimauftritt gegen Refrath betont. Die Umsetzung klappte auch dank des Zutuns der 30-Jährigen, die in den vergangenen Partien eine schöpferische Pause eingelegt hatte, bestens: Lohau gewann sowohl das Damendoppel an der Seite von Linda Efler als auch im Mixed mit dem Dänen Frederik Søgaard, der gegen Refrath sein Saisondebüt für den BCB gab.

Im weiblichen Doppel siegten Efler/Lohau mühelos 11:4, 11:8, 11:4 gegen Leona Michalski und Eva Janssens. Im gemischten Doppel ließen Lohau und Søgaard ihre Widersacher Michalski und Jan Colin Völker glatt mit 11:3, 11:8, 11:9 abblitzen. Dreisatzangelegenheiten für den BCB waren auch die beiden Herreneinzel: Der Niederländer Mark Caljouw bezwang Brian Holtschke klar mit 11:7, 11:8, 11:7. Auch der Däne Mads Christophersen gab sich bei seinem 11:4, 11:8, 11:3-Erfolg über Raphael Beck keinerlei Blöße. Den fünften glatten Sieg des Tages hatte zuvor das erste Herrendoppel um Ruben Jille und Søgaard eingefahren, die Völker und Malik Bourakkadi bei ihrem 11:2, 11:8, 11:9 ebenfalls keine Chance ließen. So richtig um den Erfolg kämpfen musste im vierten Heimauftritt der Saison in der Joachim-Deckarm-Halle letztlich nur das zweite Herrendoppel um Johannes Pistorius und Julien Maio, die gegen Holtschke und Beck zunächst einen bitteren Auftakt erlebten. Die beiden ersten Durchgänge gingen mit 11:13 und 13:15 jeweils erst in der Verlängerung verloren – ehe sich die beiden BCB-Asse doch noch rechtzeitig steigerten: „Am Anfang haben sie relativ leichte Fehler gemacht. Es war ein echtes Kampfspiel, den Kampf haben sie dann angenommen und Moral bewiesen“, blickte Bischmisheims Teammanager Peter Käsbauer erfreut auf die Aufholjagd seiner Mannschaftskollegen. Pistorius/Maio schnappten sich nach dem 0:2-Satzrückstand die folgenden Durchgänge mit 11:7, 11:7 und 11:6. Im Dameneinzel musste auch Priskila Siahaya in ihrer Partie gegen Florentine Schöffski einiges an Arbeit verrichten, durch den umkämpften 11:8, 15:13, 8:11 und 13:11-Erfolg stand für ihr Team am Ende aber ein perfekter Heimauftritt.

„7:0, jeder hat gewonnen – besser geht’s nicht“, konstatierte Käsbauer zufrieden. „Durch diesen Sieg haben wir uns in der Tabelle schon mal ein wenig nach vorne gearbeitet – aber es muss jetzt weitergehen. Wir wollen zumindest Platz zwei im Auge behalten. Am Ende wird abgerechnet, daher schauen wir nun, dass wir uns von Spiel zu Spiel weiter vorschieben und besser positionieren.“ Die geplante Aufholjagd möchte der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim am 20. November im Gastspiel bei Aufsteiger BC Offenburg (13 Uhr) weiter vorantreiben. Der nächste Gegner steht mit null Punkten (sechs Niederlagen, 3:39 Spiele) ganz am Tabellenende. Für den BCB kann es dort deshalb nur darum gehen, gleich ein weiteres Mal die Optimalausbeute von drei Punkten einzufahren.

dbe