Kategorie: International

Nach der Absage aller Gegner: EM-Qualifikationsturnier fällt aus

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Qualifikationsturnier für die Endrunde in Finnland
Das für Mitte Dezember in Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt) geplante Qualifikationsturnier der („deutschen“) Gruppe 4 für die Endrunde um die Mixed-Team-Europameisterschaft 2021 fällt aus: Nachdem im Oktober bereits die Isle of Man aufgrund der Corona-Pandemie ihre Teilnahme an der Veranstaltung abgesagt hatte, zogen Mitte November auch die weiteren Gegner der deutschen Mannschaft – Bulgarien und Slowenien – deshalb zurück. Das Event in der Anhalt-Arena in Dessau, einem Stadtteil der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau, wäre vom 10. bis zum 12. Dezember nach dem Modus „jeder gegen jeden“ ausgetragen worden. Dabei hätte einzig der Turniergewinner das Ticket für die EM-Endrunde im kommenden Jahr im finnischen Vantaa (16. bis 20. Februar) gelöst. An der Endrunde um die Mixed-Team-EM 2021 dürfen insgesamt acht Mannschaften teilnehmen, wobei Dänemark als Titelverteidiger und Finnland als Gastgeber automatisch über einen Startplatz verfügen. Die übrigen sechs Teams müssen sich das Ticket für den Wettbewerb um die EM-Medaillen regulär im Rahmen von Qualifikationsturnieren erspielen, die im Zeitraum 9. bis 12. Dezember 2020 an sechs Orten in Europa durchgeführt werden sollten.
Prinzipiell haben im Zusammenhang mit dem Qualifikationsturnieren jene Teams, die aufgrund ihrer guten Platzierung in der Weltrangliste einen Setzplatz zugesprochen bekamen, Heimrecht. Dies betrifft England (Setzplatz 1), Russland (Setzplatz 2), die Niederlande (Setzplatz 3), Frankreich (Setzplatz 5), Spanien (Setzplatz 6) und eben Deutschland (Setzplatz 4). Anders als mehrere andere Nationen nahm Deutschland das Heimrecht auch wahr. Die Verantwortlichen im Deutschen Badminton-Verband (DBV) übertrugen die Ausrichtung des Qualifikationsturniers Heinz Bußmann von Advantage Event Projekte (AEP) aus Delmenhorst, der bereits weit mehr als 100 Länderspiele für den DBV federführend organisiert hat. Als Kooperationspartner in Dessau hätte ihm Ralph Hirsch vom Verein Anhalt Sport zur Seite gestanden, der über umfangreiche Erfahrungen bei der Ausrichtung von Badminton-Länderspielen in Dessau verfügt. „Nach der Absage der Isle of Man haben wir zeitnah ein Konzept erarbeitet, wie wir das Turnier auch mit nur drei Mannschaften und an lediglich zwei Veranstaltungstagen in einem attraktiven Format durchführen können. Ursprünglich waren drei Tage mit je zwei Länderspielen vorgesehen. Die Reduzierung um einen Tag hätte u. a. für die drei teilnehmenden Teams eine Kostenersparnis bedeutet“, erläutert Heinz Bußmann. DBV-Sportdirektor Martin Kranitz ergänzt: „Wir haben in den vergangenen Wochen immer wieder alle relevanten Fakten mit den Verantwortlichen aufseiten des Ausrichters und der Stadt Dessau-Roßlau geprüft und wären in der Lage gewesen, das Turnier unter Berücksichtigung eines umfangreichen Hygiene- und Sicherheitskonzeptes durchzuführen. Daher sind wir schon etwas enttäuscht, dass nun alle Mannschaften ihre Teilnahme abgesagt haben. Aber die Gründe dafür sind natürlich nachvollziehbar.“
Neben dem Qualifikationsturnier der Gruppe 4 fällt auch jenes der Gruppe 5, das Frankreich ausgerichtet hätte, aus. Die übrigen vier Veranstaltungen finden – so der aktuelle Stand – statt. Welche Mannschaften aus den Gruppen 4 und 5 nun an der EM-Endrunde in Finnland teilnehmen dürfen, entscheidet sich vermutlich erst nach den Qualifikationsturnieren im Dezember: Ein vom europäischen Badminton-Verband Badminton Europe Confederation (BEC) eingesetztes Gremium wird sich mit der Vergabe dieser EM-Tickets befassen. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Zweimal Platz zwei beim Heimturnier

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SaarLorLux in Saarbrüclen
Zwei Wochen nachdem Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 3) bei den DANISA Denmark Open 2020 (13. bis 18. Oktober in Odense/Dänemark) den Titel holten und damit einen der größten Erfolge in ihrer Karriere verbuchten, blieb den EM-Dritten von 2018 im Mixed der Triumph bei ihrem Heimturnier verwehrt. Die Perspektivkaderathleten des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV), die am Bundesstützpunkt Doppel/Mixed in Saarbrücken trainieren und auch in der Hauptstadt des Saarlandes wohnen, mussten sich bei den SaarLorLux Badminton Open 2020 im Finale am Sonntag (1. November 2020) in drei Sätzen geschlagen geben. Nach einer Spielzeit von 72 Minuten unterlagen Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich der dänischen Paarung Mathias Christiansen/Alexandra Bøje (Setzplatz 4) mit 15:21, 21:19, 11:21. Anschließend platzte auch Yvonne Lis (SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 6) Traum vom Turniersieg in der Saarlandhalle: Die 22 Jahre alte Deutsche Meisterin im Dameneinzel verlor das Endspiel gegen Kirsty Gilmour (Setzplatz 3) mit 10:21, 17:21. Die Schottin, Silbermedaillengewinnerin bei den 2. European Games 2019 in Minsk/Belarus, hatte in ihrem Halbfinalmatch die Olympiasiegerin von 2016 und dreimalige Weltmeisterin Carolina Marin (Spanien; Setzplatz 1) in zwei Sätzen bezwungen. Alle Ergebnisse der SaarLorLux Badminton Open 2020 finden sich auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de sowie auf der Veranstaltungswebseite unter www.saarlorlux-open.de.
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Zwei Chancen auf den Titelgewinn in Saarbrücken

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Mark Lamsfuß und Isabell Herttrich stehen im Endspiel der SaarLorLux in Saarbrücken. Foto: Claudia Pauli
Zwei Wochen nachdem Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 3) bei den mit 750.000,- US-Dollar dotierten DANISA Denmark Open 2020 (13. bis 18. Oktober in Odense/Dänemark) – einem Turnier der Kategorie „HSBC BWF World Tour Super 750“ – den Titel holten und damit einen der größten Erfolge in ihrer Karriere verbuchten, haben die EM-Dritten von 2018 im Mixed die Chance, einen weiteren Turniersieg zu verzeichnen: Die Perspektivkaderathleten des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) gewannen bei den SaarLorLux Badminton Open 2020 (27. Oktober bis 1. November in Saarbrücken) am Samstag (31. Oktober 2020) ihre Halbfinalpartie gegen die Franzosen Ronan Labar/Anne Tran (Setzplatz 5) mit 21:13, 21:17 und stehen folglich im Endspiel. Darin treffen Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich am Sonntag (1. November 2020) auf die dänische Paarung Mathias Christiansen/Alexandra Bøje (Setzplatz 4). Den Einzug ins Finale schaffte aus deutscher Sicht auch Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 6): Die nationale Titelträgerin im Dameneinzel bezwang in ihrer Vorschlussrundenbegegnung Line Kjærsfeldt (ebenfalls Dänemark; Setzplatz 4) mit 13:21, 23:21, 21:15 und spielt nun gegen Kirsty Gilmour (Setzplatz 3) um den Titel. Die Schottin setzte sich in ihrem Halbfinalmatch mit 22:20, 21:14 gegen Carolina Marin (Spanien; Setzplatz 1), die Olympiasiegerin von 2016 und dreimalige Weltmeisterin, durch. Jones Jansen/Peter Käsbauer (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 5) hingegen verpassten bei ihrem Heimturnier – einer Veranstaltung der Kategorie „BWF Tour Super 100“ – knapp das Endspiel: Das Herrendoppel unterlag im Halbfinale Daniel Lundgaard/Mathias Thyrri aus Dänemark (Setzplatz 8) mit 21:12, 18:21, 18:21. Bei den SaarLorLux Badminton Open steht ein Gesamtpreisgeld in Höhe von 90.000,- US-Dollar zur Verfügung. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV) Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Drei Halbfinalspiele mit deutscher Beteiligung

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Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich sind auch im Halbfinale. Foto: Claudia Pauli
Bei den SaarLorLux Badminton Open (27. Oktober bis 1. November 2020 in Saarbrücken) haben in drei Disziplinen Spielerinnen bzw. Spieler des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) den Einzug ins Halbfinale geschafft.
Sowohl Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 6) im Dameneinzel und Jones Jansen/Peter Käsbauer (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 5) im Herrendoppel als auch Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 3) im Mixed gewannen am Freitag (30. Oktober 2020) ihr Viertelfinalmatch und zogen damit bei dem mit 90.000,- US-Dollar dotierten Turnier der Kategorie „BWF Tour Super 100“ in die Vorschlussrunde ein.
Die Deutsche Meisterin Yvonne Li besiegte in der Runde der besten acht Damen die Spanierin Beatriz Corrales mit 21:18, 21:14 und trifft nun auf Line Kjærsfeldt aus Dänemark (Setzplatz 4). Jones Jansen/Peter Käsbauer bezwangen in ihrer Viertelfinalpartie deren Landsleute Andreas Søndergaard/Jesper Toft mit 21:8, 16:21, 21:14. Nächste Gegner der DBV-Asse sind Daniel Lundgaard/Mathias Thyrri (Setzplatz 8), die ebenfalls in Dänemark beheimatet sind. Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich, die Gewinner der mit 750.000,- US-Dollar dotierten DANISA Denmark Open 2020 (13. bis 18. Oktober in Odense/Dänemark), verbuchten derweil einen 21:12, 21:17-Erfolg über ihre Nationalmannschaftskollegen Bjarne Geiss/Linda Efler (Blau-Weiss Wittorf/SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 8) und spielen am Samstag (31. Oktober 2020) gegen die Franzosen Ronan Labar/Anne Tran (Setzplatz 5) um den Einzug ins Finale. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Perfekter Wiedereinstieg ins internationale Turniergeschehen

Mark Lamsfuß und Isabel Herttrich. Foto: Claudia Pauli
Mit einem „Paukenschlag“ sind Mark Lamsfuß und Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) nach siebenmonatiger Wettkampfpause auf internationaler Ebene ins Turniergeschehen zurückgekehrt: Die EM-Dritten von 2018 im Mixed holten bei den mit 750.000,- US-Dollar dotierten DANISA Denmark Open (13. bis 18. Oktober 2020 in Odense/Dänemark) als Nummer vier der Setzliste den Titel. Damit verzeichneten die Kandidaten für die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio/Japan einen der größten Erfolge in ihrer Karriere. Im Finale bezwangen die Perspektivkaderathleten des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) die zweimaligen Europameister Chris Adcock/Gabrielle Adcock (England; Setzplatz 3) mit 18:21, 21:11, 21:14.
Bereits in der Vorschlussrunde hatten Mark Lamsfuß und Isabel Herttrich mit dem 21:18, 21:18-Erfolg über die Gewinner der 2. European Games 2019, Marcus Ellis/Lauren Smith (ebenfalls England; Setzplatz 2), ein „Ausrufezeichen“ gesetzt. Zuvor warfen die Deutschen zwei dänische Paarungen aus dem Turnier der Kategorie „HSBC BWF World Tour Super 750“. Hannes Käsbauer, der Leiter des Bundesstützpunktes Doppel/Mixed in Saarbrücken, meinte: „Mark und Isabel haben das gesamte Turnier über ihre Leistung gebracht und im Finale am Ende als klar bessere Paarung verdient gewonnen. Nach der langen Pause und den vielen Ungewissheiten tut den beiden der Sieg richtig gut. Er gehört aus meiner Sicht aber der gesamten Trainingsgruppe. Sie hat die vergangenen Monate gemeinsam gemeistert und in Dänemark zahlreiche gute Leistungen gezeigt. Das gibt viel Motivation für die SaarLorLux Open und die kommende Zeit, die neben Training natürlich weiterhin auch viele Herausforderungen mit sich bringt.” So erreichte in Odense beispielsweise die amtierende Deutsche Meisterin im Dameneinzel, Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen), das Halbfinale. Der aktuelle nationale Champion im Herreneinzel, Max Weißkirchen (SC Union Lüdinghausen), sowie die DM-Dritten von 2020 im Herrendoppel, Jones Jansen/Peter Käsbauer (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim), kamen bis ins Viertelfinale.
Als zuvor letztes Turnier, das 2020 im Rahmen der HSBC BWF World Tour des Badminton-Weltverbandes BWF ausgetragen worden war, fanden im März in Birmingham/England die YONEX All England Open (11. bis 15. März 2020) statt. Nach der Veranstaltung der Kategorie „HSBC BWF World Tour Super 1.000“, bei der ein Gesamtpreisgeld in Höhe von 1,1 Millionen US-Dollar ausgeschüttet wurde, musste die HSBC BWF World Tour aufgrund der Corona-Pandemie bis Mitte Oktober unterbrochen werden. Auch nach den DANISA Denmark Open wird 2020 kein entsprechendes Turnier mehr durchgeführt.
Allerdings steht in diesem Jahr noch ein Turnier an, das zur BWF Tour des Badminton-Weltverbandes zählt: Für den Zeitraum 27. Oktober bis 1. November sind in Saarbrücken die mit 90.000,- US-Dollar dotierten SaarLorLux Badminton Open geplant, ein Turnier der Kategorie „BWF Tour Super 100“.
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Deutschlands Damen sind erneut Vizeeuropameister

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Das deutsche Damenteam bei der Siegerehrung. V.l.: Miranda Wilson, Isabel Herttrich, Yvonne Li, Ann-Kathrin Spöri, Kilasu Ostermeyer, Stine Küspert, Linda Efler, Fabienne Deprez, Cheng Wen Hsing (Bundestrainerin Doppel/Mixed), Lara Käpplein. Foto: Claudia Pauli.
Die Spielerinnen des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) haben sich zum zweiten Mal in Folge zum Vizeeuropameister gekürt. Bei der EM für Herren- und für Damennationalmannschaften 2020 (11. bis 16. Februar in Liévin/Frankreich) musste sich die an Position vier notierte Auswahl von Chef-Bundestrainer Detlef Poste erst am Sonntag (16. Februar) im Finale dem topgesetzten Titelverteidiger Dänemark mit 1:3 geschlagen geben.
Die Nordeuropäerinnen hatten bereits bei der vorangegangenen Auflage der European Men’s & Women’s Team Championships, 2018 im russischen Kasan, das Endspiel gegen Deutschland für sich entschieden. Auch damals gewann Dänemark mit 3:1.
Seit die EM für Herren- und für Damennationalmannschaften – im Jahr 2006 – in der Form, wie sie aktuell Bestand hat, eingeführt wurde, gelang es den Spielerinnen des DBV bei jeder Austragung, eine Medaille zu holen. „Alles war heute möglich. Wir hätten es ebenso verdient gehabt“, sagte DBV-Sportdirektor Martin Kranitz nach dem Endspiel in Liévin.
Nach souveränen Siegen in der Gruppenphase gegen die Slowakei, Portugal und Lettland (jeweils 5:0) hatte das deutsche Damenteam bei den European Men’s & Women’s Team Championships 2020 im Viertelfinale gegen Ungarn ebenfalls klar gewonnen (3:0). Im Halbfinale verzeichnete die Auswahl des DBV einen 3:1-Erfolg über Schottland.
Das hervorragende Abschneiden in Liévin bedeutete für die deutschen Spielerinnen zugleich die Qualifikation für die Weltmeisterschaft für Herren- und Damennationalmannschaften 2020 (16. bis 24. Mai in Aarhus/Dänemark). Im EM-Team standen vier Nachwuchsasse, die in diesem Jahr erstmalig bei einer Europameisterschaft im Erwachsenenbereich aufschlugen.
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Yvonne Li gewann das Spitzeneinzel in drei Sätzen. Foto: Claudia Pauli.
In Finale bezwang zum Auftakt die Deutsche Meisterin Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) im 1. Dameneinzel Julie Dawall Jakobsen (Weltranglistenplatz 48) mit 19:21, 24:22, 21:16. „Wir waren beide super-nervös und haben zu Beginn beide viel durch die Mitte gespielt und darauf gewartet, wer den ersten Fehler macht. Am Ende war es richtig anstrengend, das war ein richtig harter Fight. Nachdem ich gestern verloren habe, bin ich nun umso glücklicher, dass ich die Mannschaft in Führung gebracht habe“, sagte die Weltranglisten42. nach dem zweiten Sieg im siebten Vergleich mit der Dänin. Im nachfolgenden 1. Damendoppel mussten sich Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 33) ihren dänischen Kontrahentinnen Alexandra Bøje/Mette Poulsen (Weltranglistenplatz 38) nach einer Spielzeit von 80 Minuten hauchdünn mit 24:22, 16:21, 19:21 geschlagen geben. „Wir hatten im dritten Satz einen sehr schlechten Start, lagen 0:6 hinten, und haben uns dann gut zurückgekämpft“, meinte die 25 Jahre alte Linda Efler. Ihre Doppelpartnerin Isabel Herttrich ergänzte: „Am Ende waren es dann unter anderem zwei blöde Entscheidungen von mir, die den Ausschlag gegeben haben.“ Linda Efler und Isabel Herttrich standen Alexandra Bøje/Mette Poulsen erstmalig im Rahmen eines Turniers gegenüber.
Im anschließenden 2. Dameneinzel unterlag Fabienne Deprez (Club de Badminton d’Aulnay-sousBois/Frankreich; Weltranglistenplatz 64) der U19-Vizeweltmeisterin von 2018, Line Christophersen (Weltranglistenplatz 55), mit 14:21, 11:21. „Das war nichts. Ich bin zu keiner Zeit ins Spiel gekommen, das hat es mir schwer gemacht. Ich hatte unter anderem Probleme mit der Länge und der Höhe – heute hat einfach gar nichts gestimmt. Sie war einfach besser“, zog Fabienne Deprez selbstkritisch ein Fazit. Die Deutsche Vizemeisterin bestritt anlässlich der Team-EM in Liévin erstmalig ein Wettkampfmatch gegen die 20 Jahre alte Dänin.
Den 3:1-Gesamtsieg machten die Nordeuropäerinnen durch einen Drei-Satz-Erfolg im 2. Damendoppel perfekt: Maiken Fruergaard/Amalie Magelund behielten darin mit 19:21, 21:17, 21:12 gegenüber Stine Küspert/Kilasu Ostermeyer (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/TV Refrath) die Oberhand. Derzeit wird keine der beiden Paarungen in der Weltrangliste geführt. Die Damenduos trafen anlässlich der Titelkämpfe zum ersten Mal aufeinander. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Deutschlands Damen spielen erneut um den EM-Titel

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Die erst 18 Jahre alte Ann-Kathrin Spöri sorgte für den 2:1-Zwischenstand aus Sicht des DBV.. Foto: Claudia Paul
Die Spielerinnen des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) haben zum zweiten Mal in Folge bei der Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften (2020 vom 11. bis zum 16. Februar in Liévin/Frankreich) das Finale erreicht. Die amtierenden Vizeeuropameisterinnen gewannen am Samstag (15. Februar) als Nummer vier der Setzliste ihre Halbfinalpartie gegen Schottland mit 3:1.
„Das war erneut eine Top-Vorstellung! Unsere Spielerinnen waren taktisch sehr gut eingestellt – großes Lob an das Trainerteam“, sagte DBV-Sportdirektor Martin Kranitz.
Im Finale am Sonntag (16. Februar, 10.00 Uhr) trifft Deutschland auf das an Position eins notierte Team aus Dänemark, das seine Vorschlussrundenbegegnung mit EM-Gastgeber Frankreich (Setzplatz 3) ebenfalls mit 3:1 für sich entschied. Damit kommt es in der Arena Stade Couvert de Liévin zur Neuauflage des EM-Endspiels von 2018: Im russischen Kasan gelang den Nordeuropäerinnen seinerzeit ein 3:1-Sieg über Deutschland.
Bei den diesjährigen Titelkämpfen musste sich zu Beginn der Halbfinalbegegnung mit Schottland die zweimalige Deutsche Meisterin Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) im 1. Dameneinzel der 26jährigen Kirsty Gilmour mit 21:19, 19:21, 15:21 geschlagen geben. „Im zweiten Satz habe ich 8:4 geführt, dann ist sie zurückgekommen und ich bin weggebrochen. Das ist bitter. Das wäre ein wichtiger Punkt gewesen. Es tut mir leid für das Team, dass ich das Spiel nicht geholt habe. Ich ärgere mich gerade so arg“, sagte die 21 Jahre alte Weltranglisten-42. aus Deutschland unmittelbar nach dem ersten Aufeinandertreffen in ihrer Karriere mit Kirsty Gilmour (Weltranglistenplatz 30) im Rahmen eines Turniers.
Im anschließenden 2. Dameneinzel ließ die amtierende Deutsche Vizemeisterin Fabienne Deprez (Club de Badminton d’Aulnay-sous-Bois/Frankreich) Rachel Sugden, die in der 1. Badminton-Bundesliga für den 1. BV Mülheim aufschlägt, keine Chance: Die 28-Jährige (Weltranglistenplatz 64) besiegte in ihrem 50. Länderspiel im Erwachsenenbereich ihre zehn Jahre jüngere Kontrahentin (Weltranglistenplatz 379) mit 21:13, 21:8 und glich damit in der Partie zwischen Deutschland und Schottland zum 1:1-Zwischenstand aus. „Die Mädels hinter dem Feld geben alles, das hat mich zusätzlich beflügelt“, dankte Fabienne Deprez ihren Teamkolleginnen für deren Unterstützung. Auch Fabienne Deprez und Rachel Sugden standen sich anlässlich der Titelkämpfe in Liévin erstmalig in einem Wettkampf gegenüber.
„Ich bin super-happy, dass ich dem Team helfen konnte“, so Ann-Kathrin Spöri, nachdem sie die deutsche Mannschaft durch einen 19:21, 21:17, 21:9-Erfolg im nachfolgenden 3. Dameneinzel über Julie MacPherson mit 2:1 erstmalig in Führung gebracht hatte. „Ich wusste, ich kann es machen, es wird aber nicht leicht. Am Anfang war ich ein bisschen nervös. Ich wollte zu viel – zu viel zeigen: Ich kann das. Nachher wurde ich ruhiger“, erläuterte die 18-Jährige (Weltranglistenplatz 370), die 2020 zum ersten Mal bei einer Europameisterschaft im Erwachsenenbereich aufschlägt. Die Teilnehmerin an den Olympischen Jugendspielen 2018 bestritt anlässlich der European Men’s & Women’s Team Championships in Liévin zum ersten Mal ein Wettkampfmatch gegen die 22 Jahre alte Schottin, die aktuell nicht in der Weltrangliste geführt wird.
Den Einzug ins Endspiel machten im anschließenden 1. Damendoppel die Routiniers Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) perfekt: Die Weltranglisten-33. des DBV setzten sich mit 21:19, 21:14 gegen Eleanor O’Donnell/Ciara Torrance (Weltranglistenplatz 161) durch. Auch dieses Aufeinandertreffen bedeutete eine Premiere bei einem Turnier. Ciara Torrance ist in der 1. Badminton-Bundesliga die Mannschaftskollegin von Linda Efler – und entsprechend auch von Yvonne Li – beim SC Union Lüdinghausen.
Alle Ergebnisse der Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften sind auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de, auf der Veranstaltungswebseite unter https://www.badminton2020.com/uk/home sowie im Internet unter https://bwf.tournamentsoftware.com (Stichwort „2020 European Men’s & Women’s Team Championships“) erhältlich. Im Internet unter www.badmintoneurope.tv werden derweil Livestreams gezeigt. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Deutschlands Damen haben EM-Bronze sicher und sind für die WM qualifiziert

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Die 19 Jahre alte Miranda Wilson sorgte im Viertelfinale für den entscheidenden Punkt. Foto: Claudia Pauli
Die deutschen Spielerinnen stehen bei der Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften 2020 (11. bis 16. Februar in Liévin/Frankreich) im Halbfinale und haben damit die Bronzemedaille sicher. Zugleich dürfen sie bereits für die Weltmeisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften 2020 (16. bis 24. Mai in Aarhus/Dänemark) planen.
Die an Position vier notierte Auswahl des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) bezwang am Freitag (14. Februar) in ihrer Viertelfinalpartie das Team aus Ungarn mit 3:0. In der K.-o.-Runde werden die Begegnungen beendet, sobald eine Mannschaft drei Matches für sich entschieden hat.
„Das war eine Top-Vorstellung gegen die Ungarn! Alle drei Einzel haben eine sehr gute Leistung gebracht. Die WM-Qualifikation ist damit auch geschafft“, sagte DBV-Sportdirektor Martin Kranitz.
Im Halbfinale am Samstag (15. Februar, 10.00 Uhr) trifft Deutschland auf Schottland, das als ungesetzte Mannschaft in der Runde der besten acht Teams mit 3:0 gegen Russland (Setzplatz 2) gewann. Seit dem Sommer vergangenen Jahres fungiert der 97-malige deutsche Nationalspieler Ingo Kindervater, der zuvor als Bundestrainer Doppel/Mixed im DBV tätig war, beim Schottischen Badminton-Verband als Head Coach. Die andere Halbfinalpartie bestreiten der topgesetzte Titelverteidiger Dänemark und das an Position drei notierte Team von EM-Gastgeber Frankreich.

Herren qualifizierten sich nicht

Dagegen sind die European Men’s & Women’s Team Championships 2020 für die deutschen Herren beendet. Die amtierenden EM-Dritten mussten sich in ihrer Viertelfinalbegegnung mit dem an Nummer eins gesetzten Titelverteidiger Dänemark mit 0:3 geschlagen geben. „Die Dänen sind ihrer Favoritenrolle gerecht geworden“, so DBV-Sportdirektor Martin Kranitz.
Da die Niederlande (Setzplatz 6) in der Runde der besten acht Mannschaften England (Setzplatz 2) mit 3:2 besiegten, verpasste Deutschland (Setzplatz 5) auch das Ticket für die WM in Aarhus. Dänemark verfügt – als Gastgeber der TOTAL BWF Thomas & Uber Cup Finals 2020 – automatisch über einen Startplatz bei den internationalen Titelkämpfen, sodass neben den drei anderen EM-Halbfinalisten zudem das am besten in der Weltrangliste platzierte Team aus Europa, welches in Liévin im Viertelfinale ausschied, das WM-Ticket löste. Dies ist entsprechend England.

EM-Debütantin sorgt für Gesamtsieg

Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) brachte die Damenauswahl des DBV durch einen souveränen 21:7, 21:12-Erfolg im 1. Dameneinzel gegen Laura Sarosi mit 1:0 in Führung. „Sie ist eine Kämpferin, die viel zurückbringt. Obwohl es am Ende deutlich war, waren viele Ballwechsel hart umkämpft. Es war ganz schön anstrengend“, zog die 21 Jahre alte zweimalige Deutsche Meisterin ein Fazit.
Die Deutsche Vizemeisterin Fabienne Deprez (Club de Badminton d’Aulnay-sous-Bois/Frankreich) erhöhte anschließend durch einen 14:21, 21:16, 21:10-Erfolg im 2. Dameneinzel über Agnes Korosi auf 2:0 für den aktuellen Vizeeuropameister. „Ich habe gestern nach dem Spiel gegen Lettland noch zu den anderen Mädels gesagt: Wir hatten jetzt drei easy Teammatches, in denen wir auch mit 50 oder 60 Prozent unseres Könnens gewonnen hätten. Wir müssen aufpassen, dass wir aus diesem Trott, mit ‚Halbgas‘ zu spielen, rauskommen. Genauso habe ich mich heute gefühlt: In den ersten anderthalb Sätzen kam ich nicht aus dem Trott raus. Dann aber habe ich die Beine in die Hand genommen und durchgezogen. Das war echt schwierig, aber ging glücklicherweise noch einmal gut“, so die 28-Jährige.
Den Einzug ins Halbfinale machte eine EM-Debütantin perfekt: Die 19 Jahre alte Miranda Wilson (1. BC Wipperfeld) bezwang in ihrem zweiten Länderspiel im Erwachsenenbereich Vivien Sandorhazi im 3. Dameneinzel mit 16:21, 21:18, 21:16 und stellte damit den 3:0-Endstand her. „Ich war schon nervös, weil ich wusste, dass ich das Team ins Halbfinale spielen kann. Ich wusste aber auch, dass ich ein großes Team hinter mir habe und die Doppel sehr, sehr stark sind, die noch nach mir gespielt hätten. Ich bin zufrieden, dass ich das Spiel noch drehen konnte“, meinte Miranda Wilson.

Dänemark mit drei Zwei-Satz-Erfolgen

In der Viertelfinalpartie der deutschen Herren gegen Dänemark unterlag zunächst Kai Schäfer (SC Union Lüdinghausen) im Spitzeneinzel dem Weltmeister von 2017, Viktor Axelsen, mit 13:21, 14:21. „Phasenweise war es gut. Ich bin ein bisschen sauer auf mich selbst, denn solange ich klar war, war das Spiel offen. Wenn ich die Dinge, die ich mir vorgenommen hatte, umsetzen konnte, war es mindestens ein 50:50-Spiel. Umso blöder, dass ich solche Phasen hatte, in denen mir das nicht gelungen ist“, sagte der 26-Jährige.
Anschließend mussten sich Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC SaarbrückenBischmisheim) im 1. Herrendoppel Kim Astrup/Anders Skaarup Rasmussen mit 19:21, 12:21 geschlagen geben. „Dafür, dass wir rund zweieinhalb Monate nicht zusammengespielt haben, sind wir zufrieden. Die Leistung war gut, das Ergebnis spiegelt dies nicht ganz wider. Am Ende konnten wir die Konzentration nicht so gut halten. Aber wir haben gezeigt, dass wir mitspielen können. Das müssen wir nun noch konstanter hinbekommen. Das erarbeiten wir uns durch Wettkämpfe“, analysierte der 25 Jahre alte Mark Lamsfuß. Dessen ein Jahr jüngerer Doppelpartner Marvin Seidel musste in den vergangenen Wochen aufgrund von Hüftproblemen pausieren.
Den entscheidenden Punktgewinn erzielte der EM-Rekordchampion Dänemark im 2. Herreneinzel: Anders Antonsen behielt darin mit 21:18, 21:14 gegenüber dem dreimaligen Deutschen Meister Max Weißkirchen (1. BC Beuel) die Oberhand.
Die Nordeuropäer treffen im Halbfinale auf Russland (Setzplatz 4). In der anderen Vorschlussrundenpartie stehen sich England und Frankreich (Setzplatz 3) gegenüber. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Hoch dekorierte Badminton-Asse auf der Meldeliste

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U. a. hat der aktuelle Weltranglistenzweite im Herreneinzel, Chou Tien Chen aus Taiwan (im Bild bei den YONEX German Open 2019), gemeldet. Foto: Claudia Pauli
Etwas mehr als eine Woche vor dem Meldeschluss für die YONEX German Open Badminton Championships 2020 (3. bis 8. März in Mülheim an der Ruhr) liegen dem Organisationskomitee schon zahlreiche hochklassige Meldungen vor. Olympiasiegerinnen und Olympiasieger, Weltmeisterinnen und Weltmeister sowie Weltranglistenerste: Einmal mehr darf sich das Publikum in der innogy Sporthalle auf die „Crème de la Crème“ des internationalen Badmintonsports freuen.
Nachdem bereits Ende 2019 Carolina Marin (Spanien), die Olympiasiegerin von 2016, dreimalige Weltmeisterin und viermalige Europameisterin im Dameneinzel, Lin Dan (China), der zweimalige Olympiasieger und fünfmalige Weltmeister im Herreneinzel, sowie Zheng Si Wei/Huang Ya Qiong (ebenfalls China), die Weltmeister von 2018 und 2019 und derzeitigen Weltranglistenersten im Mixed, einen Start bei dem mit 170.000,- US-Dollar dotierten Turnier der Kategorie „HSBC BWF World Tour Super 300“ avisiert hatten, meldeten nachfolgend zudem u. a. Chou Tien Chen (Taiwan), der momentane Weltranglistenzweite und YONEX German OpenGewinner von 2017 und 2018 im Herreneinzel, Brice Leverdez (Frankreich), der Silbermedaillengewinner bei den European Games 2019 in dieser Disziplin (Weltranglistenplatz 35), Michelle Li (Kanada), die aktuelle Weltranglistenachte im Dameneinzel, Marcus Ellis/Chris Langridge (England), die Goldmedaillengewinner bei den European Games 2019 im Herrendoppel (Weltranglistenplatz 20), Vladimir Ivanov/Ivan Sozonov (Russland), die Bronzemedaillengewinner bei den European Games 2019 und Europameister von 2014 in dieser Disziplin (Weltranglistenplatz 27), die Europameisterinnen von 2018 im Damendoppel, die bulgarischen Schwestern Gabriela Stoeva und Stefani Stoeva (Weltranglistenplatz 14), Dechapol Puavaranukroh/Sapsiree Taerattanachai (Thailand), die amtierenden Vizeweltmeister und derzeitigen Weltranglistendritten im Mixed,  Marcus Ellis/Lauren Smith (England), die Goldmedaillengewinner bei den European Games 2019 in dieser Disziplin (Weltranglistenplatz 11), deren Landsleute Chris Adcock/Gabrielle Adcock (ebenfalls England), die Silbermedaillengewinner bei den European Games 2019 und Europameister von 2017 und 2018 im Mixed (Weltranglistenplatz 12), Goh Soon Huat/Lai Shevon Jemie (Malaysia), die YONEX German Open-Sieger von 2018 in dieser Disziplin und letztjährigen Drittplatzierten (Weltranglistenplatz 9), sowie deren Nationalmannschaftskollegen Chan Peng Soon/Goh Liu Ying (ebenfalls Malaysia), die aktuellen Weltranglistensiebten im Mixed,
für die 63. Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland. Meldeschluss ist am 28. Januar 2020, die Auslosung wird am 11. Februar 2020 vorgenommen.
Am 1. Veranstaltungstag (Dienstag, 3. März 2020) erfolgt ab 9.00 Uhr die Qualifikation in allen Disziplinen. Um 15.00 Uhr startet dann die 1. Runde des Hauptturniers im Herrendoppel und im Damendoppel. Am Mittwoch (4. März 2020) wird das Turnier um 10.00 Uhr mit der 1. Runde im Herreneinzel, im Dameneinzel, im Herrendoppel, im Damendoppel und im Mixed fortgesetzt, ehe am Donnerstag (5. März 2020) ab 13.00 Uhr die Achtelfinalspiele in allen Disziplinen zur Austragung kommen. Der Freitag (6. März 2020) steht ab 15.00 Uhr im Zeichen der Viertelfinalpartien in allen Disziplinen, am Samstag (7. März 2020) beginnen – nach einer Eröffnungszeremonie ab 14.00 Uhr – um 14.30 Uhr die Halbfinalspiele im Herreneinzel, im Dameneinzel, im Herrendoppel, im Damendoppel und im Mixed. Die fünf Titelträger werden am Sonntag (8. März 2020) ab 12.00 Uhr ermittelt.
Neben Badminton auf Spitzenniveau hält das für den Deutschen Badminton-Verband (DBV) bedeutsamste Turnier allerdings auch in anderer Hinsicht viel Interessantes für die Besucherinnen und Besucher bereit: Es gibt u. a. ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, nationale und internationale Stars stehen für Autogrammstunden zur Verfügung und es besteht die Möglichkeit, Badmintonartikel käuflich zu erwerben.
Weitere Informationen zu den YONEX German Open 2020 (Ticketvarianten, Eintrittspreise, Einlasszeiten etc.) sind auf der Veranstaltungswebseite unter www.german-open-badminton.de erhältlich. Als Haupt- und Titelsponsor des Turniers fungiert in diesem Jahr zum 34. Mal in Folge die Firma YONEX.
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV/Press Relations Officer YONEX German Open)

Drei dritte Plätze für die Gastgeber

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SaarLorLux Badminton Open vom 29. Oktober bis zum 3. November 2019 in Saarbrücken Erfreuliche Bilanz aus Sicht der Gastgeber: Bei den SaarLorLux Badminton Open 2019 in Saarbrücken (29. Oktober bis 3. November) standen in drei Disziplinen Spielerinnen bzw. Spieler des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) im Halbfinale.
Während die 21 Jahre alte Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) bei dem mit 75.000,- US-Dollar dotierten Turnier der Kategorie „BWF Tour Super 100“ im Dameneinzel die Vorschlussrunde erreichte, belegten Jones Jansen/Peter Käsbauer (1. BC Wipperfeld/1. BC SaarbrückenBischmisheim) im Herrendoppel und Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) im Damendoppel Rang drei.
Die Deutsche Meisterin Yvonne Li (Weltranglistenplatz 41) musste sich in ihrer Halbfinalpartie am Samstag (2. November) der 19 Jahre alten Dänin Line Christophersen (Weltranglistenplatz 87) mit 21:16, 11:21, 14:21 geschlagen geben, die im November 2018 bei der U19-WM Silber gewonnen hatte. Jones Jansen/Peter Käsbauer (Weltranglistenplatz 50) unterlagen in ihrer Vorschlussrundenbegegnung Di Zi Jian/Wang Chang aus China (Weltranglistenplatz 61) mit 15:21, 21:15, 12:21.
Die Deutschen Meisterinnen Linda Efler/Isabel Herttrich (Weltranglistenplatz 38) zogen derweil gegenüber Chloe Birch/Lauren Smith aus England (Weltranglistenplatz 30) knapp den Kürzeren (22:24, 19:21).
Bis ins Viertelfinale kamen in Saarbrücken seitens des DBV im Herreneinzel der Deutsche Meister Max Weißkirchen (1. BC Beuel; Weltranglistenplatz 192), im Herrendoppel Felix Hammes/Christopher Klauer (SV Fischbach/TV Refrath; Weltranglistenplatz 144) und im Mixed die Deutschen Meister Marvin Seidel/Linda Efler (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 33) sowie Patrick Scheiel/Franziska Volkmann (beide 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim).
Kurzfristig für das Turnier absagen mussten u. a. die Olympiasiegerin und dreimalige Weltmeisterin im Dameneinzel, Carolina Marin (Spanien), sowie Lokalmatador Mark Lamsfuß (1. BC Wipperfeld). Der 25-Jährige, der am Bundesstützpunkt in Saarbrücken trainiert und auch in der Landeshauptstadt des Saarlandes wohnt, hätte im Herrendoppel mit Marvin Seidel und im Mixed mit Isabel Herttrich gute Chancen auf eine vordere Platzierung gehabt. Er fiel jedoch verletzungsbedingt aus.
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Alle Ergebnisse der SaarLorLux Badminton Open 2019 finden sich auf der Veranstaltungswebseite unter https://www.saarlorlux-open.de sowie im Internet unter www.tournamentsoftware.com (Stichwort „SaarLorLux Open 2019“).
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)