Kategorie: International

Austragung der YONEX German Open erneut verhindert

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Yonex German Open erneut abgesagt.
Zum zweiten Mal in Folge verhindert die Corona-Pandemie, dass im März die weltbesten Badmintonasse in Mülheim an der Ruhr um Weltranglistenpunkte und – damit verbunden – um die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio/Japan spielen: Nachdem die YONEX German Open Badminton Championships im vergangenen Jahr die erste hochkarätige Sportveranstaltung in Deutschland waren, die wegen der Ausbreitung des seinerzeit neuartigen Virus SARS-CoV-2 abgesagt wurde, werden aufgrund der unkalkulierbaren Entwicklung des Infektionsgeschehens und den damit verbundenen Beschränkungen auch die YONEX German Open 2021 nicht stattfinden. Diesen Beschluss fassten nun die Verantwortlichen aufseiten der Vermarktungsgesellschaft Badminton Deutschland mbH (VBD), welche die Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland für den Deutschen Badminton-Verband (DBV) veranstaltet.
„Wir haben unterschiedliche Szenarien in Bezug auf die Durchführung des Turniers einer umfassenden Risikobewertung unterzogen, wobei neben der wirtschaftlichen Betrachtung auch andere Aspekte eine Rolle spielten. Letztlich sind wir zu der Erkenntnis gekommen, dass wir die YONEX German Open 2021 absagen sollten“, erläuterte Thomas Born, einer von zwei Geschäftsführern der VBD und zugleich Präsident des DBV. „Die Entscheidung ist uns sehr schwergefallen, aber die finanziellen Konsequenzen, die unter ungünstigen Umständen gegeben wären, können wir nicht tragen. Die VBD hat aufgrund der Pandemie schon jetzt erhebliche Verluste zu bewältigen“, meinte Thomas Born weiter. Turnierdirektorin Louise Huber-Fennell, Niko Jockenhöfer, stellvertretender Turnierdirektor und neben Thomas Born Geschäftsführer der VBD, sowie Thomas Born dankten allen Partnern der VBD für ihr Verständnis für die Entscheidung sowie für ihre Unterstützung – allen voran dem Badminton-Weltverband BWF, dem Haupt- und Titelsponsor des Turniers, der Firma YONEX, dem Land Nordrhein-Westfalen, der Stadt Mülheim an der Ruhr sowie dem Regionalverband Ruhr (RVR) welche jeweils erhebliche Kraftanstrengungen unternommen hatten, damit das Turnier der Kategorie „HSBC BWF World Tour Super 300“ hätten ausgetragen werden können. „Ein großer Dank geht auch an das YONEX German Open-Team, das bis jetzt intensiv daran gearbeitet hat, die Veranstaltung durchführen zu können“, so die VBD-Verantwortlichen. Speziell seit Ende Januar hätten sich in unterschiedlichen Bereichen neue Rahmenbedingungen und Erkenntnisse ergeben, was das Organisationskomitee jetzt dazu bewogen habe, das Turnier abzusagen, ergänzten Louise Huber-Fennell und Niko Jockenhöfer. Für die Veranstaltung war ein umfassendes Sicherheitskonzept, das u. a. mit der Einrichtung einer „Badminton Family Bubble“, dem Verzicht auf die Anwesenheit von Publikum und einer extrem limitierten Personenzahl in der Westenergie Sporthalle (bislang innogy Sporthalle) einherging, vorgesehen. Mehr als 400 Spielerinnen und Spieler aus über 40 Nationen hatten für die YONEX German Open 2021 gemeldet, darunter der zweimalige Weltmeister im Herreneinzel, Kento Momota aus Japan, und die Olympiasiegerin von 2016 im Dameneinzel, Carolina Marin aus Spanien.
Die Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland erlebten im Jahr 1955 ihre Premiere. 2021 sollte das prestigeträchtige Turnier zum insgesamt 63. Mal stattfinden. Abgesehen von den beiden „Corona-Jahren“ 2020 und 2021 fiel es seit der ersten Auflage lediglich dreimal aus: 1970, 1979 und 1998. Eine Verlegung der YONEX German Open 2021 auf einen späteren Zeitpunkt in diesem Jahr ist – aus verschiedenen Gründen – ausgeschlossen.
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV/Press Relations Officer YONEX German Open)

Drei-Satz-Niederlagen zum Auftakt

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Linda Efler und Isabel Herttrich. Foto: Claudia Pauli
Die deutschen Paarungen Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) und Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) haben zum Auftakt der HSBC BWF World Tour Finals 2020 (27. bis 31. Januar 2021 in Bangkok/Thailand) die guten Leistungen, mit denen sie bei den vorangegangenen beiden Turnieren überzeugt hatten, bestätigt. Ein Sieg blieb ihnen beim Jahresabschlussturnier 2020 des Badminton-Weltverbandes BWF am ersten Veranstaltungstag jedoch verwehrt. Als Nummer zwei der Setzliste verloren Mark Lamsfuß und Isabel Herttrich am Mittwoch (27. Januar 2021) ihr erstes Vorrundenspiel in der Mixed-Gruppe B mit 21:14, 18:21, 18:21 gegen Goh Soon Huat/Lai Shevon Jemie (Malaysia), die Gewinner der YONEX German Open 2018. Nächste Gegner der EM-Dritten von 2018 sind am Donnerstag (28. Januar 2021) die Indonesier Hafiz Faizal/Gloria Emanuelle Widjaja. In ihrem abschließenden Gruppenspiel müssen sich die Perspektivkaderathleten des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) am Freitag (29. Januar 2021) mit Thom GicqueI/Delphine Delrue aus Frankreich (Setzplatz 4) messen, die in ihrem ersten Match im Rahmen der HSBC BWF World Tour Finals 2020 Hafiz Faizal/Gloria Emanuelle Widjaja in drei Sätzen bezwangen (14:21, 21:14, 21:17).
Für das Halbfinale qualifizieren sich bei dem mit 1,5 Millionen US-Dollar dotierten Turnier diejenigenSpieler, Spielerinnen und Paarungen, die nach Beendigung der Vorrunde Tabellenplatz eins oder zwei in ihrer jeweiligen Gruppe belegen. „Mit jeweils einer Niederlage in der Gruppenphase zu starten, erhöht natürlich den Druck für das zweite Gruppenspiel“, so DBV-Sportdirektor Martin Kranitz.
Linda Efler/Isabel Herttrich unterlagen einige Stunden zuvor in ihrem ersten Vorrundenspiel in der Damendoppel-Gruppe B Kim So Yeong/Kong Hee Yong mit 11:21, 21:19, 11:21. Die Koreanerinnen hatten in der Woche zuvor bei den TOYOTA Thailand Open (19. bis 24. Januar 2021 in Bangkok/Thailand) den Titel geholt und waren bei den unmittelbar davor ausgetragenen YONEX Thailand Open (12. bis 17. Januar 2021 in Bangkok/Thailand) bis ins Halbfinale gekommen. „Dass das Damendoppel das Spiel gegen die an Nummer zwei gesetzten Koreanerinnen lange offen gestalten konnte, ist ein gutes Ergebnis“, zog Martin Kranitz ein Fazit. Nächste Gegnerinnen der DBV-Asse sind am Donnerstag die Engländerinnen Chloe Birch/Lauren Smith (Setzplatz 4). Zum Abschluss der Gruppenphase treffen Linda Efler/Isabel Herttrich am Freitag auf Jongkolphan Kititharakul/Rawinda Prajongjai aus Thailand, die bei den YONEX Thailand Open Platz zwei belegt hatten und sich zum Auftakt der HSBC BWF World Tour Finals 2020 klar gegen Chloe Birch/Lauren Smith durchsetzten (21:10, 21:11).
Alle Ergebnisse der HSBC BWF World Tour Finals 2020 finden sich auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de sowie im Internet unter https://bwf.tournamentsoftware.com [Stichwort „HSBC BWF World Tour Finals 2020 (New Dates)“]. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Deutschland bekam EM-Ticket zugesprochen

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Das deutsche Team wird wieder teilnehmen. Foto: Claudia Pauli
Deutschland wird auch 2021 bei der alle zwei Jahre stattfindenden Mixed-Team-Europameisterschaft im Badminton vertreten sein.
Nachdem das für Mitte Dezember in Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt) geplante Qualifikationsturnier der („deutschen“) Gruppe 4 für die EM-Endrunde in Vantaa/Finnland (16. bis 20. Februar 2021) ausgefallen war, weil aufgrund der Corona-Pandemie alle Gegner der gastgebenden Mannschaft ihre Teilnahme an der Veranstaltung abgesagt hatten, entschied ein vom europäischen Badminton-Verband Badminton Europe Confederation (BEC) eingesetztes Gremium, dass die Auswahl des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) das EM-Ticket erhält. An der Endrunde um die Mixed-Team-EM 2021 dürfen insgesamt acht Mannschaften teilnehmen, wobei Dänemark als Titelverteidiger und Finnland als Gastgeber automatisch über einen Startplatz verfügen. Die übrigen sechs Teams mussten sich das Ticket für den Wettbewerb regulär im Rahmen von Qualifikationsturnieren erspielen, die im Zeitraum 9. bis 12. Dezember 2020 an sechs Orten in Europa durchgeführt werden sollten.
Da jedoch zwei der sechs Turniere wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnten, war der europäische Badminton-Verband – als Veranstalter der EM-Endrunde und auch der entsprechenden Qualifikationsturniere – gefordert, die zwei letzten Startplätze auf anderem Weg zu vergeben. Neben der Veranstaltung in Deutschland betraf dies das Qualifikationsevent, welches ursprünglich der französische Badminton-Verband durchführen wollte. Auch die Franzosen bekamen Mitte Dezember seitens des europäischen Badminton-Verbandes das EM-Ticket zugesprochen. „Wir haben fest damit gerechnet, dass wir uns am ‚grünen Tisch‘ für die EM in Finnland qualifizieren. Nach der Absage unserer Gruppengegner ist das die logische Konsequenz“, sagte DBV-Sportdirektor Martin Kranitz. Damit werden Mitte Februar nächsten Jahres Titelverteidiger Dänemark, EM-Gastgeber Finnland, Deutschland, Frankreich, England, Schottland, Russland und die Niederlande um den EM-Titel spielen. Bei der bis dato letzten Endrunde um die Mixed-Team-EM, 2019 in Kopenhagen/Dänemark, wurde Deutschland Vizeeuropameister. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Fabienne Deprez muss ihre Karriere beenden

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Fabienne Deprez war bei Team-Europameisterschaften (im Bild bei der EM für Herren- und für Damennationalmannschaften 2020) stets eine Punktegarantin. Foto:
Claudia Pauli
Sie bestritt bis dato 51 Länderspiele, nahm an zahlreichen Welt- und Europameisterschaften teil, hält nach wie vor den Rekord als jüngste Spielerin in der Geschichte, die in der 1. Badminton-Bundesliga aufschlug, und hatte noch die Chance, sich für die Olympischen Spiele in Tokio/Japan zu qualifizieren. Aus gesundheitlichen Gründen ist Fabienne Deprez jetzt allerdings gezwungen, zum 31. Dezember 2020 ihre Karriere in der deutschen Badminton-Nationalmannschaft zu beenden. Ihr letztes Match bei einem internationalen Turnier bestritt die amtierende Deutsche Vizemeisterin im Dameneinzel bereits Ende Oktober bei den SaarLor Lux Badminton Open in Saarbrücken. Bei der 28-Jährigen wurde im Sommer 2020 Schlafapnoe diagnostiziert – eine Erkrankung, die mit Atemaussetzern im Schlaf einhergeht. Trotz entsprechender Behandlung sind die Auswirkungen dieser schlafbezogenen Atmungsstörung so gravierend, dass die Ausübung von Leistungssport nicht möglich ist.
„Wahrscheinlich leide ich daran schon viel länger: Ich kenne seit mehreren Jahren nicht mehr das Gefühl, morgens aufzuwachen und ausgeruht zu sein. Ich war daher auch im Training, speziell morgens, immer müde und habe gemerkt, dass ich zum einen viel schlechter regeneriere als die anderen und zum anderen nach dem Krafttraining viel mehr Muskelkater habe“, erläutert die Sportsoldatin der Bundeswehr. Sie fügt hinzu: „Ich bin stolz darauf, was ich erreicht habe, obwohlich über mehrere Jahre so schlecht geschlafen habe.“
Seit rund drei Monaten trägt die Deutsche Meisterin von 2013 nun nachts ein Atemgerät, das sie beim Schlafen unterstützt. „Die Maske verrutscht zwar noch ziemlich häufig, sodass ich nach wie vor nicht durchschlafen kann. Aber es wird allmählich besser“, blickt die Europameisterin von 2012 mit dem deutschen Damenteam zuversichtlich nach vorn. Fabienne Deprez trainiert jetzt zunächst einige Zeit ab, sie möchte aber auch anschließend noch mehrmals pro Woche in der Badmintonhalle aktiv sein. „Ich werde nicht komplett mit Badminton aufhören, sondern weiter trainieren – aber eben nicht mehr jeden Tag und ohne mich unter Druck zu setzen“, erläutert die Teilnehmerin an den Olympischen Jugendspielen 2010 im Stadtstaat Singapur, die aktuell für den französischen Verein ASPTT Strasbourg Punktspiele bestreitet. So kann sie sich etwa vorstellen, in der Saison 2021/2022 wieder in Deutschland in einer Liga aufzuschlagen. Außerdem strebt sie an, die Ende 2021 beginnende, nächste A-Trainer-Ausbildung des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) zu absolvieren.
„Durch den Rücktritt von Fabienne verlieren wir eine langjährige Leistungsträgerin im Dameneinzel, die speziell bei Team-Europameisterschaften häufig maßgeblich an Medaillengewinnen beteiligt war. Seit Ende 2018 verzeichnete sie auch zunehmend Siege gegen höherplatzierte Spielerinnen, wie gegen die Russin Evgeniya Kosetskaya bei der Individual-WM 2018 und beim Azerbaijan International 2019, gegen Kim Ga Eun aus Korea und Porntip Buranaprasertsuk aus Thailand bei den YONEX Canada Open 2019 oder zuletzt gegen die Französin Qi Xuefei bei den DANISA Denmark Open 2020. Das gemeinsame Ziel bestand drin, die physische Belastbarkeit und Fitness in 2020 weiter auszubauen. Dass jetzt krankheitsbedingt Schluss mit Leistungssport ist, war die richtige Entscheidung, ist aber sehr bitter“, sagt Detlef Poste. Der Chef-Bundestrainer im DBV ergänzt: „Ich hoffe, wir können Fabienne in einem Freundschaftsländerspiel im nächsten Jahr – sobald es die Corona-Pandemie zulässt – vor deutschem Publikum gebührend verabschieden. Erfreut bin ich auch, dass Fabienne Interesse an der Teilnahme an der A-Trainerausbildung des DBV geäußert hat und unserem Sport weiterhin verbunden bleiben möchte. Ich wünsche ihr alles Gute für die Zukunft.“ Fabienne Deprez bestritt im Dezember 2006 mit damals 14 Jahren ihr erstes Punktspiel in der 1. Badminton-Bundesliga. Bis dato war auch kein Spieler bei seinem Debüt in der Eliteklasse jünger. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Nach der Absage aller Gegner: EM-Qualifikationsturnier fällt aus

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Qualifikationsturnier für die Endrunde in Finnland
Das für Mitte Dezember in Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt) geplante Qualifikationsturnier der („deutschen“) Gruppe 4 für die Endrunde um die Mixed-Team-Europameisterschaft 2021 fällt aus: Nachdem im Oktober bereits die Isle of Man aufgrund der Corona-Pandemie ihre Teilnahme an der Veranstaltung abgesagt hatte, zogen Mitte November auch die weiteren Gegner der deutschen Mannschaft – Bulgarien und Slowenien – deshalb zurück. Das Event in der Anhalt-Arena in Dessau, einem Stadtteil der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau, wäre vom 10. bis zum 12. Dezember nach dem Modus „jeder gegen jeden“ ausgetragen worden. Dabei hätte einzig der Turniergewinner das Ticket für die EM-Endrunde im kommenden Jahr im finnischen Vantaa (16. bis 20. Februar) gelöst. An der Endrunde um die Mixed-Team-EM 2021 dürfen insgesamt acht Mannschaften teilnehmen, wobei Dänemark als Titelverteidiger und Finnland als Gastgeber automatisch über einen Startplatz verfügen. Die übrigen sechs Teams müssen sich das Ticket für den Wettbewerb um die EM-Medaillen regulär im Rahmen von Qualifikationsturnieren erspielen, die im Zeitraum 9. bis 12. Dezember 2020 an sechs Orten in Europa durchgeführt werden sollten.
Prinzipiell haben im Zusammenhang mit dem Qualifikationsturnieren jene Teams, die aufgrund ihrer guten Platzierung in der Weltrangliste einen Setzplatz zugesprochen bekamen, Heimrecht. Dies betrifft England (Setzplatz 1), Russland (Setzplatz 2), die Niederlande (Setzplatz 3), Frankreich (Setzplatz 5), Spanien (Setzplatz 6) und eben Deutschland (Setzplatz 4). Anders als mehrere andere Nationen nahm Deutschland das Heimrecht auch wahr. Die Verantwortlichen im Deutschen Badminton-Verband (DBV) übertrugen die Ausrichtung des Qualifikationsturniers Heinz Bußmann von Advantage Event Projekte (AEP) aus Delmenhorst, der bereits weit mehr als 100 Länderspiele für den DBV federführend organisiert hat. Als Kooperationspartner in Dessau hätte ihm Ralph Hirsch vom Verein Anhalt Sport zur Seite gestanden, der über umfangreiche Erfahrungen bei der Ausrichtung von Badminton-Länderspielen in Dessau verfügt. „Nach der Absage der Isle of Man haben wir zeitnah ein Konzept erarbeitet, wie wir das Turnier auch mit nur drei Mannschaften und an lediglich zwei Veranstaltungstagen in einem attraktiven Format durchführen können. Ursprünglich waren drei Tage mit je zwei Länderspielen vorgesehen. Die Reduzierung um einen Tag hätte u. a. für die drei teilnehmenden Teams eine Kostenersparnis bedeutet“, erläutert Heinz Bußmann. DBV-Sportdirektor Martin Kranitz ergänzt: „Wir haben in den vergangenen Wochen immer wieder alle relevanten Fakten mit den Verantwortlichen aufseiten des Ausrichters und der Stadt Dessau-Roßlau geprüft und wären in der Lage gewesen, das Turnier unter Berücksichtigung eines umfangreichen Hygiene- und Sicherheitskonzeptes durchzuführen. Daher sind wir schon etwas enttäuscht, dass nun alle Mannschaften ihre Teilnahme abgesagt haben. Aber die Gründe dafür sind natürlich nachvollziehbar.“
Neben dem Qualifikationsturnier der Gruppe 4 fällt auch jenes der Gruppe 5, das Frankreich ausgerichtet hätte, aus. Die übrigen vier Veranstaltungen finden – so der aktuelle Stand – statt. Welche Mannschaften aus den Gruppen 4 und 5 nun an der EM-Endrunde in Finnland teilnehmen dürfen, entscheidet sich vermutlich erst nach den Qualifikationsturnieren im Dezember: Ein vom europäischen Badminton-Verband Badminton Europe Confederation (BEC) eingesetztes Gremium wird sich mit der Vergabe dieser EM-Tickets befassen. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Zweimal Platz zwei beim Heimturnier

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SaarLorLux in Saarbrüclen
Zwei Wochen nachdem Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 3) bei den DANISA Denmark Open 2020 (13. bis 18. Oktober in Odense/Dänemark) den Titel holten und damit einen der größten Erfolge in ihrer Karriere verbuchten, blieb den EM-Dritten von 2018 im Mixed der Triumph bei ihrem Heimturnier verwehrt. Die Perspektivkaderathleten des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV), die am Bundesstützpunkt Doppel/Mixed in Saarbrücken trainieren und auch in der Hauptstadt des Saarlandes wohnen, mussten sich bei den SaarLorLux Badminton Open 2020 im Finale am Sonntag (1. November 2020) in drei Sätzen geschlagen geben. Nach einer Spielzeit von 72 Minuten unterlagen Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich der dänischen Paarung Mathias Christiansen/Alexandra Bøje (Setzplatz 4) mit 15:21, 21:19, 11:21. Anschließend platzte auch Yvonne Lis (SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 6) Traum vom Turniersieg in der Saarlandhalle: Die 22 Jahre alte Deutsche Meisterin im Dameneinzel verlor das Endspiel gegen Kirsty Gilmour (Setzplatz 3) mit 10:21, 17:21. Die Schottin, Silbermedaillengewinnerin bei den 2. European Games 2019 in Minsk/Belarus, hatte in ihrem Halbfinalmatch die Olympiasiegerin von 2016 und dreimalige Weltmeisterin Carolina Marin (Spanien; Setzplatz 1) in zwei Sätzen bezwungen. Alle Ergebnisse der SaarLorLux Badminton Open 2020 finden sich auf der DBV-Homepage unter www.badminton.de sowie auf der Veranstaltungswebseite unter www.saarlorlux-open.de.
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Zwei Chancen auf den Titelgewinn in Saarbrücken

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Mark Lamsfuß und Isabell Herttrich stehen im Endspiel der SaarLorLux in Saarbrücken. Foto: Claudia Pauli
Zwei Wochen nachdem Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 3) bei den mit 750.000,- US-Dollar dotierten DANISA Denmark Open 2020 (13. bis 18. Oktober in Odense/Dänemark) – einem Turnier der Kategorie „HSBC BWF World Tour Super 750“ – den Titel holten und damit einen der größten Erfolge in ihrer Karriere verbuchten, haben die EM-Dritten von 2018 im Mixed die Chance, einen weiteren Turniersieg zu verzeichnen: Die Perspektivkaderathleten des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) gewannen bei den SaarLorLux Badminton Open 2020 (27. Oktober bis 1. November in Saarbrücken) am Samstag (31. Oktober 2020) ihre Halbfinalpartie gegen die Franzosen Ronan Labar/Anne Tran (Setzplatz 5) mit 21:13, 21:17 und stehen folglich im Endspiel. Darin treffen Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich am Sonntag (1. November 2020) auf die dänische Paarung Mathias Christiansen/Alexandra Bøje (Setzplatz 4). Den Einzug ins Finale schaffte aus deutscher Sicht auch Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 6): Die nationale Titelträgerin im Dameneinzel bezwang in ihrer Vorschlussrundenbegegnung Line Kjærsfeldt (ebenfalls Dänemark; Setzplatz 4) mit 13:21, 23:21, 21:15 und spielt nun gegen Kirsty Gilmour (Setzplatz 3) um den Titel. Die Schottin setzte sich in ihrem Halbfinalmatch mit 22:20, 21:14 gegen Carolina Marin (Spanien; Setzplatz 1), die Olympiasiegerin von 2016 und dreimalige Weltmeisterin, durch. Jones Jansen/Peter Käsbauer (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 5) hingegen verpassten bei ihrem Heimturnier – einer Veranstaltung der Kategorie „BWF Tour Super 100“ – knapp das Endspiel: Das Herrendoppel unterlag im Halbfinale Daniel Lundgaard/Mathias Thyrri aus Dänemark (Setzplatz 8) mit 21:12, 18:21, 18:21. Bei den SaarLorLux Badminton Open steht ein Gesamtpreisgeld in Höhe von 90.000,- US-Dollar zur Verfügung. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV) Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Drei Halbfinalspiele mit deutscher Beteiligung

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Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich sind auch im Halbfinale. Foto: Claudia Pauli
Bei den SaarLorLux Badminton Open (27. Oktober bis 1. November 2020 in Saarbrücken) haben in drei Disziplinen Spielerinnen bzw. Spieler des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) den Einzug ins Halbfinale geschafft.
Sowohl Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 6) im Dameneinzel und Jones Jansen/Peter Käsbauer (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 5) im Herrendoppel als auch Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 3) im Mixed gewannen am Freitag (30. Oktober 2020) ihr Viertelfinalmatch und zogen damit bei dem mit 90.000,- US-Dollar dotierten Turnier der Kategorie „BWF Tour Super 100“ in die Vorschlussrunde ein.
Die Deutsche Meisterin Yvonne Li besiegte in der Runde der besten acht Damen die Spanierin Beatriz Corrales mit 21:18, 21:14 und trifft nun auf Line Kjærsfeldt aus Dänemark (Setzplatz 4). Jones Jansen/Peter Käsbauer bezwangen in ihrer Viertelfinalpartie deren Landsleute Andreas Søndergaard/Jesper Toft mit 21:8, 16:21, 21:14. Nächste Gegner der DBV-Asse sind Daniel Lundgaard/Mathias Thyrri (Setzplatz 8), die ebenfalls in Dänemark beheimatet sind. Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich, die Gewinner der mit 750.000,- US-Dollar dotierten DANISA Denmark Open 2020 (13. bis 18. Oktober in Odense/Dänemark), verbuchten derweil einen 21:12, 21:17-Erfolg über ihre Nationalmannschaftskollegen Bjarne Geiss/Linda Efler (Blau-Weiss Wittorf/SC Union Lüdinghausen; Setzplatz 8) und spielen am Samstag (31. Oktober 2020) gegen die Franzosen Ronan Labar/Anne Tran (Setzplatz 5) um den Einzug ins Finale. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Perfekter Wiedereinstieg ins internationale Turniergeschehen

Mark Lamsfuß und Isabel Herttrich. Foto: Claudia Pauli
Mit einem „Paukenschlag“ sind Mark Lamsfuß und Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) nach siebenmonatiger Wettkampfpause auf internationaler Ebene ins Turniergeschehen zurückgekehrt: Die EM-Dritten von 2018 im Mixed holten bei den mit 750.000,- US-Dollar dotierten DANISA Denmark Open (13. bis 18. Oktober 2020 in Odense/Dänemark) als Nummer vier der Setzliste den Titel. Damit verzeichneten die Kandidaten für die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio/Japan einen der größten Erfolge in ihrer Karriere. Im Finale bezwangen die Perspektivkaderathleten des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) die zweimaligen Europameister Chris Adcock/Gabrielle Adcock (England; Setzplatz 3) mit 18:21, 21:11, 21:14.
Bereits in der Vorschlussrunde hatten Mark Lamsfuß und Isabel Herttrich mit dem 21:18, 21:18-Erfolg über die Gewinner der 2. European Games 2019, Marcus Ellis/Lauren Smith (ebenfalls England; Setzplatz 2), ein „Ausrufezeichen“ gesetzt. Zuvor warfen die Deutschen zwei dänische Paarungen aus dem Turnier der Kategorie „HSBC BWF World Tour Super 750“. Hannes Käsbauer, der Leiter des Bundesstützpunktes Doppel/Mixed in Saarbrücken, meinte: „Mark und Isabel haben das gesamte Turnier über ihre Leistung gebracht und im Finale am Ende als klar bessere Paarung verdient gewonnen. Nach der langen Pause und den vielen Ungewissheiten tut den beiden der Sieg richtig gut. Er gehört aus meiner Sicht aber der gesamten Trainingsgruppe. Sie hat die vergangenen Monate gemeinsam gemeistert und in Dänemark zahlreiche gute Leistungen gezeigt. Das gibt viel Motivation für die SaarLorLux Open und die kommende Zeit, die neben Training natürlich weiterhin auch viele Herausforderungen mit sich bringt.” So erreichte in Odense beispielsweise die amtierende Deutsche Meisterin im Dameneinzel, Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen), das Halbfinale. Der aktuelle nationale Champion im Herreneinzel, Max Weißkirchen (SC Union Lüdinghausen), sowie die DM-Dritten von 2020 im Herrendoppel, Jones Jansen/Peter Käsbauer (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim), kamen bis ins Viertelfinale.
Als zuvor letztes Turnier, das 2020 im Rahmen der HSBC BWF World Tour des Badminton-Weltverbandes BWF ausgetragen worden war, fanden im März in Birmingham/England die YONEX All England Open (11. bis 15. März 2020) statt. Nach der Veranstaltung der Kategorie „HSBC BWF World Tour Super 1.000“, bei der ein Gesamtpreisgeld in Höhe von 1,1 Millionen US-Dollar ausgeschüttet wurde, musste die HSBC BWF World Tour aufgrund der Corona-Pandemie bis Mitte Oktober unterbrochen werden. Auch nach den DANISA Denmark Open wird 2020 kein entsprechendes Turnier mehr durchgeführt.
Allerdings steht in diesem Jahr noch ein Turnier an, das zur BWF Tour des Badminton-Weltverbandes zählt: Für den Zeitraum 27. Oktober bis 1. November sind in Saarbrücken die mit 90.000,- US-Dollar dotierten SaarLorLux Badminton Open geplant, ein Turnier der Kategorie „BWF Tour Super 100“.
Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)

Deutschlands Damen sind erneut Vizeeuropameister

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Das deutsche Damenteam bei der Siegerehrung. V.l.: Miranda Wilson, Isabel Herttrich, Yvonne Li, Ann-Kathrin Spöri, Kilasu Ostermeyer, Stine Küspert, Linda Efler, Fabienne Deprez, Cheng Wen Hsing (Bundestrainerin Doppel/Mixed), Lara Käpplein. Foto: Claudia Pauli.
Die Spielerinnen des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) haben sich zum zweiten Mal in Folge zum Vizeeuropameister gekürt. Bei der EM für Herren- und für Damennationalmannschaften 2020 (11. bis 16. Februar in Liévin/Frankreich) musste sich die an Position vier notierte Auswahl von Chef-Bundestrainer Detlef Poste erst am Sonntag (16. Februar) im Finale dem topgesetzten Titelverteidiger Dänemark mit 1:3 geschlagen geben.
Die Nordeuropäerinnen hatten bereits bei der vorangegangenen Auflage der European Men’s & Women’s Team Championships, 2018 im russischen Kasan, das Endspiel gegen Deutschland für sich entschieden. Auch damals gewann Dänemark mit 3:1.
Seit die EM für Herren- und für Damennationalmannschaften – im Jahr 2006 – in der Form, wie sie aktuell Bestand hat, eingeführt wurde, gelang es den Spielerinnen des DBV bei jeder Austragung, eine Medaille zu holen. „Alles war heute möglich. Wir hätten es ebenso verdient gehabt“, sagte DBV-Sportdirektor Martin Kranitz nach dem Endspiel in Liévin.
Nach souveränen Siegen in der Gruppenphase gegen die Slowakei, Portugal und Lettland (jeweils 5:0) hatte das deutsche Damenteam bei den European Men’s & Women’s Team Championships 2020 im Viertelfinale gegen Ungarn ebenfalls klar gewonnen (3:0). Im Halbfinale verzeichnete die Auswahl des DBV einen 3:1-Erfolg über Schottland.
Das hervorragende Abschneiden in Liévin bedeutete für die deutschen Spielerinnen zugleich die Qualifikation für die Weltmeisterschaft für Herren- und Damennationalmannschaften 2020 (16. bis 24. Mai in Aarhus/Dänemark). Im EM-Team standen vier Nachwuchsasse, die in diesem Jahr erstmalig bei einer Europameisterschaft im Erwachsenenbereich aufschlugen.
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Yvonne Li gewann das Spitzeneinzel in drei Sätzen. Foto: Claudia Pauli.
In Finale bezwang zum Auftakt die Deutsche Meisterin Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) im 1. Dameneinzel Julie Dawall Jakobsen (Weltranglistenplatz 48) mit 19:21, 24:22, 21:16. „Wir waren beide super-nervös und haben zu Beginn beide viel durch die Mitte gespielt und darauf gewartet, wer den ersten Fehler macht. Am Ende war es richtig anstrengend, das war ein richtig harter Fight. Nachdem ich gestern verloren habe, bin ich nun umso glücklicher, dass ich die Mannschaft in Führung gebracht habe“, sagte die Weltranglisten42. nach dem zweiten Sieg im siebten Vergleich mit der Dänin. Im nachfolgenden 1. Damendoppel mussten sich Linda Efler/Isabel Herttrich (SC Union Lüdinghausen/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 33) ihren dänischen Kontrahentinnen Alexandra Bøje/Mette Poulsen (Weltranglistenplatz 38) nach einer Spielzeit von 80 Minuten hauchdünn mit 24:22, 16:21, 19:21 geschlagen geben. „Wir hatten im dritten Satz einen sehr schlechten Start, lagen 0:6 hinten, und haben uns dann gut zurückgekämpft“, meinte die 25 Jahre alte Linda Efler. Ihre Doppelpartnerin Isabel Herttrich ergänzte: „Am Ende waren es dann unter anderem zwei blöde Entscheidungen von mir, die den Ausschlag gegeben haben.“ Linda Efler und Isabel Herttrich standen Alexandra Bøje/Mette Poulsen erstmalig im Rahmen eines Turniers gegenüber.
Im anschließenden 2. Dameneinzel unterlag Fabienne Deprez (Club de Badminton d’Aulnay-sousBois/Frankreich; Weltranglistenplatz 64) der U19-Vizeweltmeisterin von 2018, Line Christophersen (Weltranglistenplatz 55), mit 14:21, 11:21. „Das war nichts. Ich bin zu keiner Zeit ins Spiel gekommen, das hat es mir schwer gemacht. Ich hatte unter anderem Probleme mit der Länge und der Höhe – heute hat einfach gar nichts gestimmt. Sie war einfach besser“, zog Fabienne Deprez selbstkritisch ein Fazit. Die Deutsche Vizemeisterin bestritt anlässlich der Team-EM in Liévin erstmalig ein Wettkampfmatch gegen die 20 Jahre alte Dänin.
Den 3:1-Gesamtsieg machten die Nordeuropäerinnen durch einen Drei-Satz-Erfolg im 2. Damendoppel perfekt: Maiken Fruergaard/Amalie Magelund behielten darin mit 19:21, 21:17, 21:12 gegenüber Stine Küspert/Kilasu Ostermeyer (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/TV Refrath) die Oberhand. Derzeit wird keine der beiden Paarungen in der Weltrangliste geführt. Die Damenduos trafen anlässlich der Titelkämpfe zum ersten Mal aufeinander. Claudia Pauli (Pressesprecherin DBV)